« Photovoltaik / PV  |

Bestehende PV mit Speicher (Victron) erweitern.

Teilen: facebook    whatsapp    email
  •  SaubererM
23.1.2026
3 Antworten | 3 Autoren 3
3
Griaß eich!
Ich würde gerne meine bestehende PV-Anlage mit einem Speicher und evtl. zusätzlicher PV erweitern.
Aktuelle Ausführung:
Fronius Symo 8.2
Walmdach 25°
Süd 4,18 kwp kwp [kWpeak, Spitzenleistung] / Ost+West jeweils 2,66 kwp kwp [kWpeak, Spitzenleistung] / GESAMT = 9,5kwp

Im letzten Jahr hate ich einen Stromverbrauch von 5700 kwh
2350 kwh von pv (41%) und 3350 kwh vom netz (59%)

Hätte jetzt ein Angebot für einen Victron Anlage:
3x Multiplus 2 5000 mit 25kwh Speicher (inkl. Notstromumschaltung im Zählerkasten)

Mit der Victron-Anlage könnt ich den Bezug vom Netz auf ca. 1300kwh reduzieren.
Wären eine Ersparnis von ca. 500€ bei derzeitigen Kosten.
Also wenn die Strompreise inkl. Netzkosten die nächsten Jahre so bleiben, wird das erst in ca. 25Jahre + abezahlt sein.

Weil ich gerne ein weniger Unabhängig und Selbstversorgung möchte, will ich aber wirklich gerne einen Stromspeicher... 

Weiteres bin ich auch am überlegen, die verbleibende Nord-Seite mit PV-Panele zu belegen.
Hier würd ich sicher nocheinmal ca. 4 bis 4,5 kwp kwp [kWpeak, Spitzenleistung] hinaufbekommen. (Abhängig welche Panele rauf passen)... 

Wie würdet ihr die zusätzlichen Nord-Panele einbinden.? Süd-Panele runter (Würde ein Bekannter von mir benötigen) und dann die Nord+Süd gleiche Panele rauf und auf Fronius schließen.... oder über Victron Laderegler einbinden.?

Wie schaut das bei Victron mit die Verluste aus.? Was ich so gelesen haben, liegen die bei ca. 10% oder.?
Also lade ich von der AC-Seite zB. 1000kwh über Victron in den Speicher - 1000kwh DC .. und wenn ich dann vom Speicher 1000kwh DC ins " Netz" retour lade, kommen nur 900 kwh AC an.? oder wie kann man sich das vorstellen.? 

Muss ich eine Victron-Anlage melden.? Wie schaut es dann mit der Abschaltung bei meinem derzeitigen Fronius aus.?

Wie würdet ihr generell dieses Projekt angehen.?

Danke euch im vorhinein für eure Vorschläge/Erfahrungen (:

  •  christoph1703
23.1.2026 10:18  (#1)

zitat..
SaubererM schrieb: 3x Multiplus 2 5000 mit 25kwh Speicher (inkl. Notstromumschaltung im Zählerkasten)

Umschaltung im Zählerkasten kannst du vergessen, das machen die MP2 selber und noch dazu unterbrechungsfrei.


zitat..
SaubererM schrieb: oder über Victron Laderegler einbinden.?

Genau das, dann bist du nämlich auch schwarzstartfähig. Also wenn der Speicher bei Stromausfall mal leer sein sollte, kann das System selbst wieder hochfahren.


zitat..
SaubererM schrieb: Wie schaut das bei Victron mit die Verluste aus.?

Sind naturgemäß höher als bei Systemen mit höherer Spannung. Dafür sind die Akkus dermaßen billig, dass es sich wahrscheinlich trotzdem auszahlt.


zitat..
SaubererM schrieb: Muss ich eine Victron-Anlage melden.? Wie schaut es dann mit der Abschaltung bei meinem derzeitigen Fronius aus.?

Ja, jeder WR WR [Wechselrichter] muss gemeldet werden. Wenn du den Fronius nicht angreifst, hat der Bestandsschutz. Wenn du ihn allerdings mit dem restlichen Haus auf AC out hängst, könnte das die Nachrüstung einer WLV erforderlich machen. Ist aber auch egal, wenn das wirklich passieren würde, schaltest du die Anlage in den Inselbetrieb.




1
  •  tepee
  •   Bronze-Award
23.1.2026 12:31  (#2)
Welche Neigung hat dein Walmdach?

Und welcher Standort bzw wieviel Ernte hattest bisher?

25kWh Speicher ist schon recht großzügig... Bzgl. Verlust würde ich eher mit um die 20% rechnen.

1
  •  ds50
  •   Gold-Award
23.1.2026 14:26  (#3)

zitat..
SaubererM schrieb: Also wenn die Strompreise inkl. Netzkosten die nächsten Jahre so bleiben, wird das erst in ca. 25Jahre + abezahlt sein.

Wenn es dir "nur" um die Erhöhung des Eigenverbrauchsanteils geht, dann kann man das deutlich billiger haben.

Ich hab z.B. 1x Multiplus 5000 AC gekoppelt netzparallel mit einem 14,3 kWh Akku, und dafür vor einem Jahr ca. 3700€ gezahlt (reine Hardware). Trotz Schieflastlimitierung von max. 3,68 kW reicht dies in den meisten Fällen aus, und verdoppelte 2025 meinen EV Anteil. Diese ca. 2600 kWh nicht vom Netz bezogene Energie lässt bei angenommenen 25 ct/kWh (entgangene Einspeisung abgezogen) die Amortisationsdauer bei mir auf wenige Jahre schmelzen.

Ebenso kann ich damit Peak Shaving realisieren.

Nur Ersatzstrom hab ich damit logischerweise nicht.

Für mich das beste P/L Verhältnis, mit der Option auf späteren (Voll-)Ausbau. Zusätzliche Module kann ich dann auch direkt (mittels Smartsolar) auf die Batterie hängen, das hilft beim Wirkungsgrad, welchen ich derzeit auf ca. 85% schätze.

1



Beitrag schreiben oder Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]