Batterie auf Räder
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Ich hab da mal eine Story von einem burgenländischen Landwirten gelesen, der sich einen alten Steyr Traktor umgebaut hat und auch mit V2H verwendet. https://www.wochenblatt-dlv.de/oesterreich/oldtimer-steyr-faehrt-elektrisch-tueftler-machts-moeglich-580745 https://www.derstandard.at/story/3000000264229/der-stromtraktor-aus-dem-burgenland Video: |
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Gibt aber auch einen alten Lindner Traktor der auf Elektro umgebaut wurde, war bei einigen Ausstellungen dabei. Einmal live gesehen und auch im Betrieb. Weiß jetzt nicht mehr ob der noch wo steht, bzw. In Betrieb ist. |
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Warum darf es kein elektrisches Serienauto sein, das bidirektional laden und entladen kann? |
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@New_Projekt mir würde das ebenso gefallen, ich warte immer noch auf den E-Auto Kauf, bis das in Serie ist. Ich denke aber, die Fahrzeughersteller wollen da nicht die Garantie auf die Batterie geben. Sie wird ja dann doch um einiges mehr beansprucht. |
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Im Gegenteil.... Im V2H Betrieb gibt es kaum hohe Ströme. |
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Ich denke hier ist die weit höhere Anzahl der Ladezyklen ausschlaggebend. |
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Ich denke du wirst kaum mehr als 2500 kWh/ a durch den Akku jagen. Bei den heutigen Akkugrössen sind das um die 35 Zyklen pro Jahr. |
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Ehrlich gesagt halte ich das Projekt für relativ sinnlos. Für ein echtes E-Auto (also nicht irgendwelche Golf E-Caddy Spielereien) sind 48V einfach unpraktikabel bzw. nicht geeignet. Sagen wir du willst nur 35kW Leistung (also ca. 50PS), dann wäre die Milchmädchenrechnung für den Strom bei max. Leistung (ohne jetzt noch irgendwleche Verluste zu berücksichtigen): I = P / U = 35000 / 48 = ~729A Kannst dir also ausrechnen welche Kabelquerschnitte du da brauchts um die Kupferverluste bzw. Wärmeentwicklung in den Griff zu bekommen. Und für einen Heimspeicher gibts mittlerweile viel günstigere/einfacherer Lösungen fertig zu kaufen. Also nicht falsch verstehen, wenn es dein Hobby/Traum ist, mach es halt, technisch lässt sich das alles realisieren. Witschaftlich sinnvoll wir es sowieso nie sein und ein alltagstaugliches E-Auto (also nicht nur was wo du 10km zum nächsten Billa fahren kannst) wirst du damit auch nicht bekommen. Wenn dir das alles egal ist bzw. die Freude am Basteln im Vordegrund steht, dann have fun! 😉 |
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Hallo Neven, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Batterie auf Räder |
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Bis du da einen nennenswerten Kapazitätsverlust erkennen wirst, ist die Garantie vom Auto sowieso weg. |
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Das ist interessant. Wenn ich richtig sehe, arbeitet das Ganze mit 96V. Ich möchte schon wissen wie das mit dem koppeln/entkoppeln gemacht wird, und wie das V2H überhaupt funktioniert. |
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Gibt es das mittlerweile? Ich warte schon 10 Jahre darauf. Außerdem bin ich nicht so begeistert von modernen E-Autos. Sie sind viel zu schwer, voll mit (Überwachungs)technik, und man kann kaum selber was reparieren. Den Elektroumbau eines Autos mit Verbrennermotor spricht mich aus mehreren Gründen mehr an, vor allem wenn die Batterie als Heimspeicher genutzt werden kann. |
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Da habe ich letzthin in DMAX eine Reportage über eine Firma in England gesehen die bauen jüngere Oltimer - Mini, Citroens, MG, etc - auf elektrisch um. Und verkaufen dazu auch Bausätze, so wie ich das verstand habe. In GB dürfte es einen Markt dafür geben... |
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Du hast recht. Das Auto das ich umbauen würde - wenn das Projekt realisierbar ist - wiegt 900 kg und hat einen Benzinmotor mit 26 kW. Es gibt 48V E-Motoren die mehr liefern können, aber 20-25 kW Peak-Leistung sollte reichen, auch wegen (viel) höheren Drehmoments. Dann spricht man über max 500A, und das geht sich dann noch (knapp) aus mit dicken und kurzen Kabeln. Ich habe eine Batterie mit 800Ah im Auge 45 kWh, Reichweite ca 250 km), Controller gefunden, Firma die mir helfen kann, und so weiter. Wie gesagt, nicht einfach. Aber wie du schon sagst: Genau, lass uns mal rein theoretisch reden: Wie kann man eine mobile/entkoppelbare 48V LFP Batterie in einem Haus mit PV-Anlage integrieren? Gibt es da Lösungen von Victron, z.B. Multiplus? Oder kann ein hybrid Wechselrichter (Deye/Fronius/SMA) besser mit so einer Batterie umgehen? Was passiert wenn man den Batterieschalter betätigt um die Batterie vom System zu entkoppeln? Und umgekehrt, wenn man sie wieder anschließt? Wie ist sowas technisch realisierbar? |
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Übrigens gibt es im Südburgenland ein Projekt wo ein alter VW T3 auf Elektro mit 48V LFP-Batterien umgebaut wird. Die haben mit ersten Testfahrten und Typisierung angefangen. https://zukunftswerkstatt-verkehr.at/eumbau.html Aber so weit ich sehen kann, ist kein V2H/V2G vorgesehen. |
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Kreiselelectric in Oberösterreich hat 2013 das erste mal einen Verbrenner auf elektrisch umgebaut. Ich glaub Arnold Schwarzenegger hat sich dort vor Jahren einen Puch G auf elektrisch umbauen lassen. Vielleicht kannst dir dort ja Tipps und Infos holen... https://www.kreiselelectric.com/de/ |
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Oder der: https://energyplus.at/voll-elektrisch-ein-kaefer-mit-e-motor/ |
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Ja gibt es! Den Rest lasse ich mal einfach so stehen. |
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Danke für die Links, ich bin mit den Projekten bekannt. Es geht aber nicht um den Elektroumbau an sich (und wenn, dann um 48V-DC und nicht hochvolt-AC), aber um wie man theoretisch eine 'Batterie auf Räder', also eine entkoppelbare 48V lithiumeisenphosphat-Batterie, in einer Hausstrom-Anlage einbindet. Nichts steht fest, der Entwurf ist offen. Bidirektionales Laden auf 48V, wobei die Batterie entkoppelt werden kann. Was für Geräte sollte man dafür anwenden? Ist so was mit z.B. Victron machbar? Wenn es nicht direkt mit Victron gemacht werden kann, wäre vielleicht ein Gerät wie dieses interessant: https://www.querom.de/dcdc-wandler/48v-bidirektional/ |
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