» Diskussionsforum » Energie- und Haustechnik-Forum

Auslegung LWP zur Heitzlast

27 Beiträge | 23.1.2016 - 17.10.2017
Hi
Wie lege ich am besten die LWP auf die Heitzlast aus?
Die Heitzlast des Hauses ändert sich ja anscheinend nicht, egal obs 0 oder -14 Grad hat. Meine Heitzlast wird mit WW ca 6,5 kw betragen. Jetzt ist die frage welche Pumpe nehm ich?

Die 8er welche zwischen 3 und 7.5 kw moduliert und bivalenz von -7 hat oder die 11er die zwischen 5 und 10,8 kw moduliert und bivalenz -14 hat ( die 11er hat zusätzlich scon heisgaseinspritzung)
prinzipiel würd ja die kleine reichen der? nur läuft die dann dauernd auf anschlag oder wie muss ich mir das vorstellen? oder wers besser 1000€ mehr für die grössere zu investieren? die läuft dann dafür auf niedriegere drehzahl oder?
http://www.gulleinstallationen.at/web_documents/preislite_ae_heizungsw__rmepumpe.pdf

eure meinung dazu?

fg

 
23.1.2016 8:14


Stefan86 schrieb: Die Heitzlast des Hauses ändert sich ja anscheinend nicht, egal obs 0 oder -14 Grad hat.


ist dir kälter mit sinkender Temperatur?

Suche nach Normaussentemperatur
Energieausweis vorhanden, wenn ja bitte die Daten bekanntgeben..
23.1.2016 8:18
Die normaussentemperatur ist -14 grad bei uns, ptot 5,8 kw
Weniger temp heisst mehr heizbedarf, aber heizlast ändert sich nicht im rechner 🤔
23.1.2016 8:25
Weil die ""heizlast"" auf normaussentemp berechnet ist


23.1.2016 8:51
700w WW-Zuschlag würde ich nicht machen.

Gibt's eine KWL?

Dein Haus wird 80% der Zeit bei +/- 3kw liegen.

Dort muss die WP optimal arbeiten, dort wird das Match gewonnen (oder verloren)...

LWP muss man daher mit Leistungskurve auslegen, weil temperaturabhängig steigender Bedarf fallender Leistung gegenüber steht...
23.1.2016 9:01
Das heißt für Stefan, er muss bei -7 grad 5,8kw Heizleistung haben oder???
23.1.2016 9:30
Ich würde sagen bei seiner Normaussentemperatur von -14 braucht er die 5,8.
23.1.2016 9:51
Denke auch beim normtemperatur -14 grad brauch ich die 5,7 kw. Also ist die heitzlast bei 0 grad schon niedriger? Dann würd die kleine reichen da sie bis 3 kw modulieren kann.
Keine kwl oder solar vorhanden
23.1.2016 9:54
Welche LWP hast du zur Auswahl? Marke, Modell?
23.1.2016 10:02
Die lwpk 8 aus dem link im anfangspost, bzw falls zu klein die 11er
23.1.2016 10:47


Stefan86 schrieb: Dann würd die kleine reichen da sie bis 3 kw modulieren kann.


Also ich hab mir deinen Link mal angesehen. Muss zugeben nicht alles gelesen zu haben. Aber ich sehe da keine modulierende EWP. Das was da in den Leistungsdaten steht ist bei -20° eben um die 3 KW Heizleistung. Bei 35° eben 7,5KW. So verstehe ich das Datenblatt.
Auch redest du von einem Preis ohne MWST! Da steht nirgendwo Preise inkl. UST. also musst du davon ausgehen, dass das Nettopreise sind.
Wenn ich davon ausgehe, das du keinen WMZ hast, eine LWP mit brutto ca. 7,8k + Betonsockel für die Aussenaufstellung + Inbetriebnahme.....
Gehst du wohl Richtung 11.000 - 12.000 Euro, was dir dieses Ding kostet. Nur mal angemerkt, nicht das dir dann etwas in deiner Kalkulation abgeht. Oder hast du schon ein schriftliches Angebot????
23.1.2016 11:32
Preis kommt vom installateur, 5500 netto für das kombigerät,
Mir wurde schon erklärt das sie modulieren kann, im gegensatz zur stiebl. Zugegeben, es steht nirgends. Da muss ich nochmal nachhaken
Beim besichtigen lief sie auch laut display auf 72%, was ja auch darauf hindeutet.
Austria email vertreter kurz am telefon belestiegt das ich mich da in nichts verenne. Die pumpen modulieren im angegebenen leistungsbereich.
23.1.2016 11:47


Stefan86 schrieb: Preis kommt vom installateur, 5500 netto für das kombigerät


Ist wirklich günstig.


Stefan86 schrieb: Mir wurde schon erklärt das sie modulieren kann, im gegensatz zur stiebl. Zugegeben, es steht nirgends.


Lieber 5x Fragen, bevor man einmal falsch versteht


Stefan86 schrieb: Die pumpen modulieren im angegebenen leistungsbereich.


Na dann!

Hast du ein komplettes Angebot, inkl. Aufstellung etc... Was kommt dabei raus?
23.1.2016 11:54
Ja ich hab ein komplettangebot vom Installateur inkl FBH und Saniverohrung, also die ganze Hausinstallation.

Der Preis setzt für die LWP setzt sich zusammen aus
Gerät
Inbetriebnahme
Verrohrung und verkabelun
zählerset
Raumthermostat und Kühthermostat
dämpfungssockel
hab ich was vergessen? bin grad in der arbeit *gg*
gesammt 6700€ netto
wobei ich mir nicht sicher bin ob ich das zählerset brauche wenn ich am Haushaltsstrom anschliese oder is das allgemein um an den zähler anzuschliesen
zusätzich werd ich nch den WMZ kaufen 200€ im internet
und draussen brauch ich 2 streifenfundamente für das aussengerät, kosten keine ahnung??
24.1.2016 7:43
Da sich die Heizlast auf die Normaussentemperatur bezieht ist sie für dich bei der Auswahl der Grösse der LWP nur insofern entscheidend, als dass eben an diesen 2 Tagen pro 20 Jahre (öfter tritt das Ereignis statistisch nicht ein)die WP dein Haus noch auf die 20grad beheizen kann. Da aber in de WP auch noch ein Heizstab verbaut ist, wurde hier bereits werkseitig vorgesorgt. Das heisst, sollte deine Heizlast durch Temperaturausreisser nach unten (mehrere Tage -20) höher steigen(>6,5kw) so kannst du immer noch auf den Heizstab zurückgreifen, der dann ja zu der WP-Leistung noch hinzugerechnet werden kann. Also:modulierende Leistung bis 7,5kw + Heizstab(3 oder 6 kw)= Gesamtleistung für Extrembedingungen mind. 10,5kw. Jetzt wirst du auch verstehen, warum sich für dich eher die Frage stellt zwischen LWP(k) eco 6 oder 8. Niemals die 11er. Der Bivalenzpunkt ist ebenso ein wenig missverstanden worden. Man kann nicht sagen WP a hat -7 bivalenz, WP b hat -14 bialenz. Das richtet sich nach dem Gebäude. An der WP selber kannst du den Bivalenzpunkt einstellen wie du willst. Anhand einiger Parameter entscheidet die WP dann selbst wann der Heizstab zugeschaltet wird oder nicht. Bei meiner Lwp z.b. hab ich den Heizstab schon bei -3 freigegeben. Das heisst ab dieser Temperatur ist es der WP möglich diesen zuzuschalten. Macht sie aber erst ab -12 manchmal ab -14 je nach Belastung (hängt auch von anderen Faktoren wie z.b.Luftfeuchtigkeit etc.ab bzw.ob Heizwasser 35grad oder WW 50grad prodziert wird).
Aus diesen Punkten heraus würde ich mich hier für kleinere (6kw) entscheiden, da diese vermutlich schon zu 97% nie ausgelastet sein wird. Die vielfach im Forum zitierte Weisheit, dass Luftwärmepumpen immer um 1-2grössen überdimensioniert sein müssen ist ein absoluter Irrglaube. Wie gesagt, 2 Tage in 20 Jahren wird sie am letzten Zacken laufen, aber das verkraftet sie.
24.1.2016 10:00


gudrun schrieb: an diesen 2 Tagen pro 20 Jahre (öfter tritt das Ereignis statistisch nicht ein)



gudrun schrieb: Wie gesagt, 2 Tage in 20 Jahren


Nur aus interesse, kannst du die statistik, auf die du dich beziehst, mal hier posten?
---
Bsp letzte tag in wr neustadt mit normaussentemp von -14°. Mein thermometer hat schon -17 angezeigt. Drei mal wird die normaussentemp erreich. Es sind wohl aber keine 2 durchgehende tage.
Auslegung LWP zur Heitzlast
24.1.2016 10:42
ja, stimmt es sind 10x / 20 Jahr, aber auch das wird zu schaffen sein. Aber die Normaussentemperatur bezieht sich auf das zweitägige(aufeinanderfolgend) TAGESMITTEL. In deinem Diagram ist z.b. der 23.1. mit -15 der kälteste Tag, aber weit entfernt von der Normaussentemperatur. Denn das Tagesmittel ist hier nur -5grad (-15/+5)


Geschrieben von Loeti in Erklär mal…, Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung | 30. September 2013 | Keine Kommentare
Ermittlung Norm-Außentemperatur θe nach DIN EN 12831 Bl. 1 Folgende Defination ist für die Norm-Außentemperatur gültig: Tiefstes Zweitagesmittel der Lufttemperatur, das 10 mal in 20 Jahren erreicht oder unterschritten wird.

24.1.2016 10:44
von der Technik her hat die Zwischenkreiseinspritzung der 11er Variante bei niedrigen Außentemperaturen natürlich Vorteile da diese Variante ohne E-Heizstabbetrieb auskommen wird. Bei der 8er- Ausführung ist dies sicher nicht der Fall. Da Problem ist leider der Kleinmodulationsbereich der 11. Zusätzlich ist das Schallumfeld ebenfalls mit einzubeziehen. Bei der 11er ist die Reserve für eine schalloptimierte Drehzahlreduktion vorhanden. Vielleicht bekommst du die Teilleistungskurven bei AT -7° für eine bessere Auswahl.
24.1.2016 10:47
Intressante aussage das die 6 kw reichen würde
24.1.2016 10:56
Stimme Klima und teils Gudrun zu.
Deine Heizlast soll mit -7 abgedeckt sein. Wird dann vermutlich eher die 8kw Maschine.

Wenn sich 2-3x im Jahr der Heizstab dazu schaltet ist das kein Problem.
24.1.2016 11:13
Ok danke. Wenigsten weis ich das ich die 11er ausschliesen kann. Mit der 8er hätte ich dann noch reserven das das gebläse runtermodulieren kann und somit verschleissärmer und leiser arbeiten kann.
24.1.2016 11:16
Hol dir die Leistungskurven!



Beitrag hinzufügen oder Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]

« Energie- und Haustechnik-Forum