An die Exotenprofis
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Ich erzähle meinen Pflanzen immer, dass sie ohne winterschutz durchkommen müssen, sonst kommen die nächsten. Chin. Hanfpalme (mittlerweile 3 Stück und gut 4m hoch), Granatapfel, Feige, Maracuja, pawpaw und Olive überstehen bei uns den Winter komplett ohne Schutz. es ist mir auch nur bei den Feigen passiert, dass die in den ersten Jahren komplett zurückgefroren sind, alles andere macht es problemlos mit. Wir hatte heuer einmal -17 grad und seit November nur grau und Nebel - sieht alles soweit gut aus. Dattel kommt als nächstes. |
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Uii Danke! Das macht mir Hoffnung. Maracuja also Passiflora Incarnata und PawPaw sind bei uns ebenfalls kein Problem. Hast du bei den Hanfpalmen auch keine Blatt- bzw. Fächerschäden? |
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nein... maximal 1-2 Blätter weiter unten, die den Wind nicht standhalten, die aber ohnehin schon gelb sind. ich kehr die auch nur bei mehr als 20cm Schnee ab (bzw wackle etwas, damit der Schnee runter fällt). Wenn sie noch ganz klein sind, verlieren sie etwas mehr Blätter im Winter - die wachsen aber im Frühjahr alle sehr schnell wieder nach. |
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Paar Erfahrungswerte von mir. Zwar Südburgenland, aber wir hatten doch einen strengen Winter mit Dauerfrost (Tiefstwerte bis -15°C) und sehr viel Nebel. Was ich durch erste Knospen bzw Schnitt bereits sagen kann: Meine Olivenbäume haben nun den zweiten Winter überlebt, vollkommen ohne Winterschutz in windexponierter Lage. Ausgepflanzt habe ich damals 3-jährige Pflanzen. Wichtig ist meiner Meinung nach der Bezug im Fachhandel. Es gibt sehr robuste Sorten, etwa Hojiblanca. Granatapfel und Maulbeere haben bei mir den ersten Winter ebenso ohne Schutz überlebt. Kaki wächst bei einem Bekannten auch ohne Schutz. |
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Top! Ich hab jetzt bei Olivenbaum und 3 Granatäpfel sorten zugeschlagen. |
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Nicht erschrecken, mein granatapfel brauchte 7 Jahre bis zur ersten Frucht - das ist aber normal. |
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Sorry aber ich muss die Euphorie etwas bremsen. Schäden von diesem Winter werden sich erst mit ausreichender Grünlandtemperatur zeigen, also wenn wenn die Vegetation wieder voll durchstartet im April/Mai. Wenn bei Trachycarpus fortunei -17° vorgekommen sind, gibt es zumindest massive Blattschäden.Je nach Dauer der Temperatur kann auch das Meristim tod sein.Dr. Larcher hat hier ausreichend Studien gemacht und hier findet man auch die Grenztemperaturen und Toleranzen innerhalb der Art.(-11 - -13 am Blatt) Feigen sind eher robust, frieren bei mir durch die Seenähe eigentlich nicht zurück und sind schon große Bäume. Maulbeere sollte bei geeigneter Sorte auch kein Problem sein. Olive ist ähnlich frosthart wie T-fortunei, reagiert aber sehr empfindlich auf feuchten Boden bzw. braucht kargen, mageren Boden.Hier spielen aber noch viele Faktoren wie Sorte und Wärmesumme mit ein. Yuccas und Agaven sind in der Regel frosthärter wenn sie im Winter ein Dach bekommen und der Boden wasserdurchlässig ist.Nebel verursacht meist unschöne Blattflecken. |
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Zentralraum NÖ hier (Weinbau): die letzten Winter immer so bis max. -10°C bis -12°C und feucht/Nebel Trachy ausgepflanzt 2011 (da war sie aber schon >20Jahre alt):
2018 2025 Yucca Rostrata ausgepflanzt 2015/2016
2021 2025 2020 europäische Olive ausgepflanzt 2015/2016
2023
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Hallo DrShouter, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: An die Exotenprofis |
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@fruzzy Danke für deine Erfahrung :) Hab den Waschl heute abgeholt. Am Samstag wird er mit dem Hiab versetzt. Durfte heute schon ein 120cm Pdlanzloch ausheben 😂 |
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Bekannter hat Wurzelheizung für auch so einen riesigen alten Olivenbaum mit vergraben. Da geht's ja um bissl a Geld auch 🤗 Ich hätte so eine Pflanzaktion wahrscheinlich erst Ende März /April gestartet. Viel Erfolg und Freude jedenfalls 👍 |
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Danke! Ja mir wäre in ein paar Wochen auch lieber, ging aber nicht anders. Er wird für nächsten Winter ein Haus bekommen. Alu Montageschienen als Fachwerk und dann Doppelstegplatten. |
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Bau ihm aber eine Lüftung ein, nicht dass es zu feucht wird und er einen Pilz bekommt. |
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Ich bau eine Tür auf der windabgewandten Seite ein. Bekannter hat ebenfalls so ein DIY mobiles Glashaus und da steht der Bau im Winter eig zu 90% offen. Nur wenns sehr kalt wird (ab -7) macht er zu und wirft das Heizkabel an. |
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Ja, meine Hanfpalme zeigt Kälteschäden, ein neues Blatt ist verzogen, der neue Speer erinnert an einen welligen Fingernagel, und es kommen nur 2 Blüten dieses Jahr, nicht wie sonst immer 3. -10°C über mehrere Tage ungeschützt sind grenzwertig. Nächstes Jahr gibt's wieder Heizkabel und Vlies drüber. Ich suche für den Boden rund um den Stamm eine 1m Durchmesser Kokosmatte, so ab 1cm Dicke. Ich finde aber nur Shops in DE, will aber keine 25€ Versandkosten für den 10€ Artikel zahlen. Gibt es Geschäfte im Wiener Raum die soetwas führen? |
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Es wurden jetzt folgende Bäume: Kaki Hana Fuyu Kaki Jiro Maulbeerbaum Morus Nigra Maulbeerbaum Morus Rubra x Morus Alba Chinesische Dattel Granatapfel - AK Dona Granatapfel - Saarbrücken Ananasguave Olivenbaum Feige Bordeaux Feige Sultane Härtetest folgt dann im Winter. Feige Brown Turkey ist heuer trotz mehrlagigen Vliesschutz wieder erfroren und treibt aus dem Wurzelstock neu aus. Werd das Teil durch eine andere Feigensorte ersetzen. Würde kein Kokos nehmen. Das wird am Boden schnell grauslich. Ich hab bei Empfindlichen Sachen eine 5cm alukaschierte PUR/PIR Platte genommen. |
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PUR/PIR/XPS sehen halt optisch nicht so hübsch aus und wasserdurchlässig wäre besser denke ich. Früher habe ich die Palme mit Topf mit 8m Heizkabel umwickelt, die Palme ist nun eingegraben mit gewaschenem Schotter rundum, das Heizkabel dadurch zu lang. Ich würde jetzt das überschüssige Heizkabel einfach auf den Boden legen als Wurzelschutz, und darüber halt irgendeine Art von Dämmung. Mag keinen Rindenmulch, der ist im Frühjahr wieder schwer vom Schotter runterzubekommen. Aber ja, eine feuchtschmutzige Kokosmatte möchte ich auch nicht wieder in den Keller räumen. |
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Magnum2 schrieb: Genau da hab ich andere Erfahrung. Viele Kälteempfindliche Pflanzen stehen im Winter lieber trocken/kalt als feucht/kalt. Bezüglich Optik. Ich hab mir für 20€ beim Steinmetz ein 30cm Loch aus einer 90x90 Feinsteinzeugplatte schneiden lassen. Darunter liegt das XPS. Sprich man sieht vom XPS nix. Tiefsttemperatur unterm XPS diesen Winter -2 Grad. Eine nasse Kokusmatte isoliert fast nix - da wäre der Boden sicher deutlich kälter. |
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Hast sicher recht und gute Idee mit der Feinsteinzeugabdeckung, ich hätte da nur ein paar übriggebliebene Rasenkantensteine als Beschwerung draufgelegt, sieht dann auch dementsprechend aus. Bei -10°C haben die Pflanzen es sicher lieber trocken als nass, aber ich würde die Palme im Oktober für den Winter vorbereiten (will nicht bei grauslichen Temperaturen mit Handschuhen und dicker Kleidung arbeiten) und im März abbauen. Und dazwischen gibt es viele normale Tage und Regen, ich will ja auch nicht, dass die Palme zwischen Oktober und März kein Wasser bekommt, die braucht dies ja weiterhin. Vielleicht einfach ein Vlies über den Schotter und Heizkabel, darüber Rindenmulch. Lässt sich leichter im Frühjahr entfernen und im Biomist entsorgen. |
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Es kommt auf die exotosche Pflanze an. Trachycarpus f. hat kein Problem mit Feuchtigkeit.Sie kommt aus einer sehr niederschlagsreichen Gegend. Wenn die Feigen schon bodeneben abfrieren würde ich Olive und Granatapfel gut schützen, diese sind empfindlicher und regenerieren deutlich schlechter. |
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Wegen 2 verformter Blätter wäre mir der Aufwand zu groß. Unsere Palmen haben die -17 grad problemlos überlebt. Die sind aber mittlerweile auch schon gut 3m hoch, ca 15 Blüten jede. Granatapfel ebenfalls ohne Probleme. Bei der Feige sind 3 Äste dürr (die ist mittlerweile riesig, also vollkommen egal), Olive hat auch 2 kaputte Äste. Pawpaw und Kiwi ohne Probleme, Maracuja treibt auch schon aus. |
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