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Altbau Sanierung - Dezentrale KWL

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  •  sn0000py
21.5. - 31.5.2017
11 Antworten | 3 Autoren 11
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Hallo ich bin am überlegen bei der Sanierung eine Dezentrale KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] einzubauen.
Dezentral weil ich unbedingt jeden Raum einzeln steuern will, und auf keinen Fall so Überströmventile oder sonstige damit die Luft zwischen den Räumen zirkulieren will.
Möchte eben nicht hören was in den Nebenräumen und co so abgeht.
Deswegen bin ich eher für Dezentrale Geräte.

Hab schon etwas gelesen das es da zwei verschiedene Geräte gibt, einmal die alle 70 Sekunden die Richtung wechseln, und einmal wo in eine Richtugngeblasen wird und von der anderen abgesaugt wird. Das mit dem Richtung wechseln kann ich mir nur in den 2 großen Räumen vorstellen (EG - Wohn/Koch Bereich und im Keller Fittness Bereich) wo ich dann 2 Geräte gegenüber installieren werde.
In den Schlafzimmer, stelle ich mir das nervig vor wenn der Motor ständig die Drehrichtung wechselt.

Und wichtig ist mir noch das es innen und aussen auch gut aussieht, also Schöne oder versteckt in der Laibung.
Das ganze sollte auch günstig sein ;) - da der Rest der Sanierung auch schon viel Geld in Anspruch nimmt.

Wäre Dankbar für zusätzlichen Input und Tipps.

  •  2moose
  •   Gold-Award
21.5.2017  (#1)
Die Überströmung bei einer KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] erfolgt in der Regel über den Türspalt oder eine oben ausgefräste Türzarge. Schall wird dabei keiner übertragen.
Bevor Du so Richtungswechsler einbaust mach lieber die Fenster auf. Diese dezentralen Krawallmaschinen haben nur für die fünf Sekunden vorm Richtungswechsel einen messbaren Wirkungsgrad. Halbwegs effizient und leise wäre z.B. der Ökolüfter ... den Wartungsaufwand muss man halt mögen.

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  •  sn0000py
21.5.2017  (#2)
Also die mit Richtungswechsel möchte ich eh nicht, sondern wenn dann so Geräte die gleichzeitig absaugen und blasen (die gibts ja von verscheidenen hersteller BayerLüfter, Lunos ... )
Und ich kann mir nicht vorstellen das da kein Schall übertragen wird, wenn die Türzarge aufgefräst ist ...

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  •  sn0000py
21.5.2017  (#3)
Also von der Funktionsweise würde mir der Bayernlüfter voll zusagen ... nur finde ich den optisch absolut nicht ansprechend, zwei Bohrungen pro Lüfter (das sollte einfach in einem gemeinsam getrennten Rohr, oder versteckt in der Laibung) und der Innenkasten könnte optisch auch besser sein, und etwas mehr in der Wand verschwinden...

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  •  2moose
  •   Gold-Award
21.5.2017  (#4)

zitat..
sn0000py schrieb: Und ich kann mir nicht vorstellen das da kein Schall übertragen wird, wenn die Türzarge aufgefräst ist ...


Wennst die Umleitungsschilder für den Schall weglässt, schon ... von allein schafft der die vier Umlenkungen nicht.
http://www.komfortlüftung.at/was-ist-eine-komfortlueftung/bestandteile/ueberstroemoeffnungen

Würde erst viel querlesen, z.B. https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/169956/Dezentrale-Lueftungsgeraete-Vergleich-aus-Theorie-und-Praxis

Zentrales Gerät gar kein Thema? je nachdem wie tiefgreifend die Sanierung ist, bieten sich da Möglichkeiten.



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  •  sn0000py
21.5.2017  (#5)
Ja werde noch viel lesen :D --- zentrales Gerät eben aus den Gründen nicht, wenn dann wollte ich auf jeden Fall im Schlafzimmer einen eigenen Zu und Abluft machen ...
Beim schlafen dürfen keine anderen Geräusche, bin da sehr heikel (wobei ein Ventilator nicht stört aber eben andere Geräusche schon sehr)

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  •  sn0000py
21.5.2017  (#6)
Bin gerade auf den Vario-Vent gestossen, der sieht auch sehr gut aus ... kennt den wen?

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  •  2moose
  •   Gold-Award
21.5.2017  (#7)

zitat..
sn0000py schrieb: Beim schlafen dürfen keine anderen Geräusche, bin da sehr heikel (wobei ein Ventilator nicht stört aber eben andere Geräusche schon sehr)


Dir wirds nicht anders gehen als den anderen Neutzern dezentraler Lüftungen: Der Quirl kann eh grad mal 20m³/h ... is dann aber unerträglich laut beim Schlafen => Luftmenge wird auf unter 10m³/h runtergeschraubt ... wenn man die Lftung am meisten brauchen würde ... und der Quirl ist immer noch zu hören. Brauchen würdest 40m³/h bei zwei Personen im Schlafzimmer ... mit ner zentralen Lüftung werden die geräuschlos eingebracht.

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  •  sn0000py
22.5.2017  (#8)
Hmmmm... beim zentralen stört mich halt im Moment das ich diese Überströmkanäle machen muss, und keine Einzelraum Steuerung habe (ob ich das dann später brauche steht auf einem anderen Blatt ... aber es hört sich eben gut an, wenn jeder Raum seinen CO2 Messer und Feuchtemesser hat, und dementsprechend dann auch behandelt wird)

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  •  leitwolf
  •   Gold-Award
22.5.2017  (#9)
Erfahrungswerte von Nutzern für für diese Geräte gibt es z. B. hier:
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/176368/Leise-dezentrale-Lueftung-fuer-Neubau-EFH
oder auch in anderen Foren genügend.
Fazit: Nur empfehlenswert für Räume, die während der Nichtnutzung gelüftet werden sollen (z. B. Wochenendhaus, Bäder). Für lärmsensible Räume sind die derzeit am Markt verfügbaren Geräte bei Volumenströmen größer 20 m³/h nicht geeignet.
Unhörbarkeit kann man derzeit nur durch wohnungszentrale Geräte und richtige Planung und Komponentenwahl erreichen.

Wenn man sehr hohen Lärmschutz zwischen den Räumen erreichen will, benötigt man spezielle Türblätter und Absenkdichtungen. Dann ist Zu- und Abluft für jeden Raum notwendig. Im Gegensatz zur Überströmlösung verdoppelt sich etwa der Gesamtvolumenstrom für das Haus. Ein Vorteil wäre die raumweise Steuerbarkeit. Der Nachteil: höhere Investionskosten und hohe Wartungskosten und -aufwand.


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  •  sn0000py
25.5.2017  (#10)
Also hab nun viel gelesen und ich glaub ich werde doch eher in den Bereich zentrale Wohnraumlüftung gehen, und die zwei Zimmer werden dann eben eine spezielle Dichtung bekommen.
Muss mich nun nur noch informieren, ob ich die türen dann zu einem SChreiner bringen muss damit er mir diese Planet mine einbaut ... weil fertig gibts die ja nicht.

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  •  sn0000py
31.5.2017  (#11)
bin mir nicht ganz sicher ob man das fragen darf :O
Kennt ihr und gibt es Erfahrungen mit dem Shop hier? raumluft-shop.de

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