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Aktuelle Ladegebühren und Tarife für BEV - Seite 42

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  •  Gawan
  •   Gold-Award
10.3.2023 - 6.3.2026
843 Antworten | 74 Autoren 843
41
884
Hallo,
ich glaub aktuell gibts hier noch keinen Thread zu brauchbaren Ladegebühren und -tarifen.
Online finde ich auch keine allzu aktuellen Infos.

Wie macht ihr das wenn ihr nicht daheim ladet ? Welcher Anbieter ist der günstigste ?

Ich nutze aktuell

- Tesla Supercharger - irgendwas zwischen 45 und 55ct je kWh  (für Reisen)
- enBW Ladekarte um 61ct / kWh und Ladestopp+Blockiergebühr ab 4 Stunden  (auch für Reisen)
- ein Einkaufszentrum in der Nähe für 3,6ct / minute (=20ct/kWh), dafür aber nur 11kw  (jederzeit mal unter der Woche wenn ich Sport mache)

Und ihr ?

  •  webwude
  •   Bronze-Award
6.3.2026 7:55  (#821)
Elinx hat bereits jetzt auf 70ct erhöht. Das war es dann. Gerade die App deinstalliert...

1
  •  newHome
  •   Bronze-Award
6.3.2026 8:20  (#822)
Wild, so von heute auf Morgen mitten im Monat aber gut,
vorgestern damit das letzte Mal am netten BP Pulse HPC in Alland genutzt.
DC für 75c, was bringt das überhaupt einen solchen Tarif weiterzuführen?


1
  •  sir0x
  •   Bronze-Award
6.3.2026 8:29  (#823)
Ich hoffe, dass viele mit Elinx geladen haben und die nun einen deutlichen Einbruch mitbekommen.

1
  •  Gawan
  •   Gold-Award
6.3.2026 8:42  (#824)

zitat..
sir0x schrieb:

Ich hoffe, dass viele mit Elinx geladen haben und die nun einen deutlichen Einbruch mitbekommen.

und wieder verstehe ich nicht, warum nicht endlich einer einen brauchbaren Ladetarif im Bereich 25-35ct schafft der dazu führt, dass auch die PV-Besitzer ohne nachzudenken auswärts laden und nicht mit 2km Restreichweite nach Hause zur PV schleichen, die Säulen und Ladestationen mehr Zulauf bekommen und sich dadurch schneller abbezahlen

oder stell ich mir das zu einfach vor ? 😊

89ct - 0-1% Auslastung - Amortisation gegen unendlich
35ct - 30% Auslastung - Amortistation viel schneller


1
  •  ck
6.3.2026 8:48  (#825)

zitat..
Gawan schrieb: oder stell ich mir das zu einfach vor ? 😊

Vermutlich 


zitat..
Gawan schrieb: 35ct - 30% Auslastung - Amortistation viel schneller

Mit 35ct ist die Amortisation negativ 




1
  •  Gawan
  •   Gold-Award
6.3.2026 8:55  (#826)
Gibts eigentlich aktuell noch irgendeinen brauchbaren Tarif für Schnarchladung mit einem eGolf der maximal 7kw kann ?
Oder müssen wir uns echt ein neues Auto mit mehr Akku kaufen damit die Rückreise zur heimischen PV-Anlage nicht immer ein Abenteuer wird ? 😁

1
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Hallo Gawan,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Aktuelle Ladegebühren und Tarife für BEV

  •  Gawan
  •   Gold-Award
6.3.2026 8:56  (#827)

zitat..
ck schrieb:

──────..
Gawan schrieb: oder stell ich mir das zu einfach vor ? 😊
───────────────

Vermutlich 

──────..
Gawan schrieb: 35ct - 30% Auslastung - Amortistation viel schneller
───────────────

Mit 35ct ist die Amortisation negativ

wie das wenn ich pro kWh 15ct verdiene ?


1
  •  ck
6.3.2026 9:31  (#828)
Ich schlage vor, du bewirbst dich bei einem CPO und erklärst ihnen dass sie alle Idioten sind.

1
  •  Gawan
  •   Gold-Award
6.3.2026 9:34  (#829)

zitat..
ck schrieb:

Ich schlage vor, du bewirbst dich bei einem CPO und erklärst ihnen dass sie alle Idioten sind.

Das geht sich bei mir leider zeitlich nicht mehr aus. Im Sommer schon gar nicht


1
  •  Obersteira
6.3.2026 10:16  (#830)
Die Schlagzeilen heute früh:
Frust im Tank!
Gemeint sind Verbrenner, weil die Treibstoffpreise um ca. 15-20 % gestiegen sind.
Das nicht einmal mit irgendeiner Grundgebühr fürs Tanken.
So lange dieses Ungleichgewicht bei der Preisgestaltung nicht abgeschafft wird, kommt die E-Mobilität nicht auf Touren.
Wahrscheinlich wird es erst dann geben, wenn eine zusätzliche Einnahme ähnlich der Mineralölsteuer für E-Autos kommt.
Keiner der Regierung wird es je öffentlich sagen, das sie der momentane Preisanstieg eigentlich 
insgeheim freut, denn dadurch steigen auch die Einnahmen aus der Mineralölsteuer.
Das war vor ein paar Jahren ähnlich, als die Strompreise durch die Decke gingen.
Letzendlich hatten die Stromkonzerne (die hauptsächlich in Bundes- oder Länderbesitz sind)
dermaßen hohe Gewinne, das man über Übergewinnsteuer nachdachte.
Sie hätten es in der Hand gehabt Preissenkungen zu machen, aber den Bundes- und Landespolitikern war es wichtiger über die hohe Inflation zu schimpfen, obwohl sie selbstverursacht wurde.
Und sie hätten es auch in der Hand gehabt, mit dem Geld den Netzausbau zügig zu erledigen.
Stattdessen wurden diese Übergewinne leise als Dividende in die Budgets eingespeist.

1
  •  sir0x
  •   Bronze-Award
6.3.2026 10:40  (#831)

zitat..
ck schrieb:

Ich schlage vor, du bewirbst dich bei einem CPO und erklärst ihnen dass sie alle Idioten sind.

Du glaubst, dass 35c/kWh ein Verlust wäre? Ab wann wäre deiner Meinung nach break even?

Solange wir keine Rechnung kennen, sage ich dass zumindest 39c reichen, auch ohne Abo.

1
  •  Gawan
  •   Gold-Award
6.3.2026 10:52  (#832)

zitat..
sir0x schrieb:

──────..
ck schrieb:

Ich schlage vor, du bewirbst dich bei einem CPO und erklärst ihnen dass sie alle Idioten sind.
───────────────

Du glaubst, dass 35c/kWh ein Verlust wäre? Ab wann wäre deiner Meinung nach break even?

Solange wir keine Rechnung kennen, sage ich dass zumindest 39c reichen, auch ohne Abo.

er will halt wie immer ein bisserl sinnlos provozieren 🤷‍♂️

wir als Großindustrie kaufen derzeit Strom an der Börse im MWh Bereich um 20ct all-incl. ein - da kann ein Stromversorger wie Energie Steiermark sicher noch billiger (außerdem hat der keine künstlichen Gebühren)
Bei 35ct pro kWh und 300kWh geladenem Strom pro Tag amortisiert sich eine 10k EUR Ladestelle sogar für uns nach 222 Tagen

(einen AC-Ladepunkt 11kW kalkulieren wir mit allem was dazugehört mit 5k EUR)

1
  •  sir0x
  •   Bronze-Award
6.3.2026 11:01  (#833)
Ich glaub eher, dass das Problem an der gerechneten Amortisation liegt.
Wenn ich sage, dass mein Park sich in drei Jahren amortisieren soll, dann brauch ich natürlich 60c+

Wie macht das bloß z.B. ein Heinrichshof in Köln.... 



1
  •  newHome
  •   Bronze-Award
6.3.2026 11:10  (#834)
Über die €2 für den Staubsauger während des Ladevorgangs 🤡

1
  •  Casemodder
  •   Gold-Award
6.3.2026 11:41  (#835)

zitat..
Gawan schrieb: Bei 35ct pro kWh und 300kWh geladenem Strom pro Tag amortisiert sich eine 10k EUR Ladestelle sogar für uns nach 222 Tagen

Ladestelle für 10k€ wird etwas schwierig werden: 

https://www.mobilityhouse.com/de_de/alpitronic-hypercharger-hyc400-dc-ladestation.html


1
  •  taliesin
  •   Gold-Award
6.3.2026 11:54  (#836)

zitat..
sir0x schrieb: Wie macht das bloß z.B. ein Heinrichshof in Köln...

Bei denen kostet ja nicht die kWh 39ct, sondern das kW pro Stunde 39ct. Da geht das gaaaaaanz anders emoji


1
  •  sir0x
  •   Bronze-Award
6.3.2026 11:58  (#837)
Meine Annahmen:
300kW Lader zu 15% ausgelastet und mit 100kW Durchschnittlicher Ladeleistung pro Fahrzeug.

Komme ich auf 131,4MWh pro Jahr verkaufte Energie.

Eine Ladestation ist wohl auf Netzebene 5 und somit deutlich weniger Netzentgelt (bei der KNG wären es wohl 4,5c netto + 75€/kW)

Dann bin ich auf Netzkosten von gut 13k/Jahr.

Jetzt die Frage was kostet 1 kWh im Einkauf, wenn ich 130MWh abnehme? Ich gehe mal davon aus, dass ein CPO mind. meine Konditionen bekommt (in Wirklichkeit wird er wohl deutlich bessere Konditionen bekommen): also 8,1c netto 

Mein Milchmädchen sagt dann, dass die Ladestation bei 35c/kWh brutto einen Umsatz von 46k brutto/Jahr (38,3k netto) macht und Kosten von 24k netto/Jahr hat -> 14k/Jahr plus.

bei 39c sinds schon knapp 19k
bei 59c sinds schon knapp 41k

Und jetzt noch die THG Quote mit angenommenen 6c/kWh (eh zu niedrig, heuer und in Zukunft sicher höher), zusätzlich 7800€

Und eine Alpitronic soll eine Lebensdauer von mind. 10 Jahren haben... und wenn ich mehr als eine nehme, dann zahl ich wohl keine 90k netto/Stück (wenn ich so auf die THG Quote und die Lebensdauer schaue, dann finanziert diese die Säule)

Ah, und gefördert wurden und werden die Dinger ja auch noch...

Bitte korrigiert mein Milchmädchen, wenn hier Essenzielles fehlt, ich würde gerne eine halbwegs brauchbare Rechnung mit euch aufstellen (vl. hab ich mich aber auch komplett verrechnet)

1
  •  Gawan
  •   Gold-Award
6.3.2026 12:09  (#838)

zitat..
Casemodder schrieb:

──────..
Gawan schrieb: Bei 35ct pro kWh und 300kWh geladenem Strom pro Tag amortisiert sich eine 10k EUR Ladestelle sogar für uns nach 222 Tagen
───────────────

Ladestelle für 10k€ wird etwas schwierig werden: 

https://www.mobilityhouse.com/de_de/alpitronic-hypercharger-hyc400-dc-ladestation.html

ich gehe hier nur von AC-Ladestationen aus
DC ist eine andere Liga, klar - darf auch gerne mehr kosten 😉


1
  •  ABERG
  •   Bronze-Award
6.3.2026 12:18  (#839)
@sir0x 
Ich bin mir auch sicher, dass die DC-Ladestation durchaus hohe Gewinne erzielen können.

Was du aber nicht berücksichtigt hast, sind Baukosten, Servicekosten usw. Auch die Auslastung dürfte extrem unterschiedlich sein: manche Ladeparks, die ich kenne, sind kaum besucht und bei anderen wartet man oft länger bis man dran kommt. 

Ich nehme an, dass sich das für die großen Betreiber rausmittelt, und sie durchaus über deine 15% kommen.


1
  •  sir0x
  •   Bronze-Award
6.3.2026 12:19  (#840)

zitat..
sir0x schrieb:

Meine Annahmen:
300kW Lader zu 15% ausgelastet und mit 100kW Durchschnittlicher Ladeleistung pro Fahrzeug.

Komme ich auf 131,4MWh pro Jahr verkaufte Energie.

Eine Ladestation ist wohl auf Netzebene 5 und somit deutlich weniger Netzentgelt (bei der KNG wären es wohl 4,5c netto + 75€/kW)

Dann bin ich auf Netzkosten von gut 13k/Jahr.

Jetzt die Frage was kostet 1 kWh im Einkauf, wenn ich 130MWh abnehme? Ich gehe mal davon aus, dass ein CPO mind. meine Konditionen bekommt (in Wirklichkeit wird er wohl deutlich bessere Konditionen bekommen): also 8,1c netto 

Mein Milchmädchen sagt dann, dass die Ladestation bei 35c/kWh brutto einen Umsatz von 46k brutto/Jahr (38,3k netto) macht und Kosten von 24k netto/Jahr hat -> 14k/Jahr plus.

bei 39c sinds schon knapp 19k
bei 59c sinds schon knapp 41k

Und jetzt noch die THG Quote mit angenommenen 6c/kWh (eh zu niedrig, heuer und in Zukunft sicher höher), zusätzlich 7800€

Und eine Alpitronic soll eine Lebensdauer von mind. 10 Jahren haben... und wenn ich mehr als eine nehme, dann zahl ich wohl keine 90k netto/Stück (wenn ich so auf die THG Quote und die Lebensdauer schaue, dann finanziert diese die Säule)

Ah, und gefördert wurden und werden die Dinger ja auch noch...

Bitte korrigiert mein Milchmädchen, wenn hier Essenzielles fehlt, ich würde gerne eine halbwegs brauchbare Rechnung mit euch aufstellen (vl. hab ich mich aber auch komplett verrechnet)

Hab schon einen Fehler emoji
Bei 300kW max. muss ich natürlich mehr für die Leistung zahlen und komme dann mit 35c gerade mal bares für die Ladestation raus, also Verlust.
Wenn ich nun aber max. 160kW annehme, wie sie die Kelag heute noch neu aufstellt, dann sind 35c wieder genug (39c erst recht, und würden auch für die 300kW reichen)

1
  •  sir0x
  •   Bronze-Award
6.3.2026 12:28  (#841)

zitat..
ABERG schrieb: Was du aber nicht berücksichtigt hast, sind Baukosten, Servicekosten usw

Das rechne ich mal gegen die Förderungen...oder was würdest du dafür ansetzten?
Skalieren tut das Ganze sowieso mit der Auslastung, wenn ich das mit 20% rechne, dann kommt schon ordentlich mehr raus.

Und ob wir nun auf 35c oder 39c sind, um das geht's mir gar nicht, aber 59c+ kann mir niemand weiß machen.

@­energiesparhaus: würdet ihr bitte meinen Betrag bzgl. "Kalkulation Ladestation" in einen eigenen Thread verschieben, Danke!

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