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Abschätzung Heizlast 380m² Altbau für Dimensionierung WP + RGK

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  •  CSdev
13.4. - 29.5.2024
29 Antworten | 9 Autoren 29
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Hallo zusammen!
 
Ich bin aktuell dabei für unser 380m² großes Haus ein neues Heizungssystem zu planen.
Es ist aber recht schwer die richtige Heizlast abzuschätzen, welche ich dann auch für die RGK RGK [Ringgrabenkollektor]-Auslegung brauche😅.
 
Hier alle Details zum Haus:
  • Das Haus hat 380m², BJ des ursprünglichen Teils ist 1904, angebaut bzw. aufgestockt wurde min. 5-mal, zuletzt 1 Gaube 2004.
  • Die Hälfte des Hauses (von oben gesehen) hat 2 Stockwerke und die andere ist quasi ein Bungalow, wo auch der Heizraum untergebracht ist.
  • Keller gibt es nur einen kleinen ~ 40m² mit Gewölbe und Erdboden; (noch) nicht gedämmt
  • Die Fassade ist Großteils unisoliert, bis auf einen kleinen Anbau ca. 30m² und der neuen Gaube
  • Auf der obersten Geschossdecke (Spitzboden oberhalb vom 2OG, ~60m²) liegen 12cm Styropor, beim Bungalow-Teil liegt Glaswolle ~10-15cm.
  • Die Fenster sind 2-fach verglast BJ 2017
  • Aktuell sind ein Holzvergaser 50kW BJ2015 mit 3750L Puffer und eine Ölheizung 38kW BJ1997 vorhanden
  • Holz soll später als Backup erhalten bleiben (Entlademischer?), aber auf lange Sicht keine große Rolle mehr spielen.
  • 2 Heizkreise (gleiche VL VL [Vorlauf]) mit insgesamt 36 Heizkörper und einer kleinen FBH FBH [Fußbodenheizung] in einem Bad
  • Vorlauftemperatur (nach viel testen usw.) maximal 45 Grad bei -15 Grad AT AT [Außentemperatur]
  • Volumenstrom laut den beiden Grundfos Alpha 2 25-40 auf Stufe 1: HK1 ~1,7m³/h und HK2 ~1,5m³/h, Spreizung je nach AT AT [Außentemperatur] zwischen 3K und 5K
  • Warmwasser wird über E-Boiler gemacht; möglicherweise werde ich das später umstellen auf WPWP [Wärmepumpe], wenn die ganzen Wasserleitungen getauscht werden.
Aktuell sind keine größeren Dämmmaßnahmen am Haus geplant.


Das Haus war bis 2017 zum Teil vermietet, daher hab ich aus der Zeit noch recht genaue Aufzeichnungen.
Aus der Öl-Zeit hab ich einen Durchschnittsverbrauch von 6250L p.a. das war von 2002 - 2006
Holz war es im Zeitraum 2015 - 2017 ca. 35RM Buche p.a., da waren von den 380m² ungefähr 320m² bewohnt, RT ~23-24 Grad damals😅, der Rest war halt kälter ~18 Grad.
Bei den Verbräuchen waren am Spitzboden ~60m² 12cm dick Styropor noch nicht verlegt, sowie 15 Fenster waren noch alte Alu bzw. Alu-Holz Fenster.
 
Wenn man anhand der Verbräuche rechnet, kommt man beim Öl auf:
6250L x 10,5 kWh/L x 0,75 Wirkungsgrad auf ungefähr 49200 kWh Wärme
 
Beim Holz sind es ja laut den Leuten mit WMZ im HTD ca. 1300 kWh Wärme pro RM Buche, die beim Holzvergaser effektiv rauskommen.

Also ohne Pufferverluste:
35 RM x 1300kWh/RM -> 45500 kWh Wärme
 
Aufgrund der Verbesserungen (Styropor Dachboden + Fenster), sowie der Tatsache, dass wir jetzt nicht mehr 23 - 24 Grad Raumtemperatur haben (müssen), sondern eher 21 - 22 Grad, gehe ich von 35000 - 40000 kWh Wärme aus, die gebraucht werden.

Ist die Einschätzung der Wärmemenge soweit plausibel?

Je nach "Heizlastberechnungs-Tool" komme ich so auf Werte von 13kW bis 20kW. Die Frage ist, was passt jetzt wirklich?
Mein Plan ist eine KNV S1156 einbauen zu lassen. Würde eurer Meinung nach die 18kW Version passen?

Danke und LG

  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
14.4.2024  (#1)
Von 100000kEh auf 35000kWh runter duech ein paar minimale Anpassungen und eine etwas niedrigere Heizkurve?

Glaub ich nicht wirklich. Das klingt eher nach 60-700000kWh immer noch.

Bei so einem Standard lohnt sich eine thermische Sanierung allemal.

Oder war hmgemeint die Öl- und Holzheizung liefen nie parallel? Dann könnte deine Annahme schon wieder hinkommen.

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  •  CSdev
14.4.2024  (#2)
Hi,
nein parallel liefen die Heizungen eigentlich nie.
Als das Öl zu teuer wurde, so ab ca. 2008 ist auf Holz gewechselt worden.

Der Ölofen war ab dem Zeitpunkt nur mehr sporadisch im Einsatz z.B. wenn der Rauchfangkehrer den Holzofen gekehrt hat im Winter.

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
14.4.2024  (#3)
grob 15-18kW würde ich auch abschätzen in dem Fall. Die meiste Zeit wahrscheinlich eher sub10kW.... welche Ort/Seehöhe?

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  •  CSdev
14.4.2024  (#4)
Kapfenberg, ~530m
laut dem OIB NAT Dokument ist die NAT bei -12,2 Grad

Wie schätzt du die Mindestlast der 18kW WPWP [Wärmepumpe] ein, weil du sub10kW schreibst.
Laut dem Leistungsdiagramm liefert die WPWP [Wärmepumpe] 4,8kW bei 10 Grad Sole bei der 35 Grad Kurve.

Wie warm kann die Sole so maximal werden?
Weil theoretisch würde der Fall nur im Herbst eintreten, wenn der Boden den ganzen Sommer erwärmt wurde.
Oder ist das im Frühjahr auch so?

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  •  AndiBru
  •   Gold-Award
14.4.2024  (#5)
Hallo, klar kann man alles "irgendwie hinbekommen" aber meine persönliche Meinung, bau dir eine gute Pelletheizung ein.

Wärmepumpen haben ihre Berechtigung bzw. fixen Platz in der Bauwirtschaft aber nicht bei jedem Objekt.

Und wenn du keine niedere Vorlauftemperatur gut hinbekommst (wir sind ja auch sehr von den milden Wintern verwöhnt) sprich du keine FBH FBH [Fußbodenheizung] machst, würde ich persönlich in eine andere Richtung gehen.

Meine Meinung macht eine Wärmepumpe hier keine Sinn und ich würde Pellets machen, gibt ebenfalls eine Förderung, ist unterm Strich weit wirtschaftlicher und ein schlechtes Gewissen bezüglich der Umwelt braucht man mit Pellet wirklich nicht haben.

Du hast eine großes Haus mit viel Platz, ist so wie wenn du einen Hummer H1 hättest.
Egal was du machst es bleibt ein riesen Ding und wird immer mehr Diesel brauchen als ein moderner Kia ...

Raus aus Öl keine Frage aber Pellet rein wäre meine Empfehlung und dennoch eine große PV und sukzessive Dämmen wäre auch das Wirtschafltichste.

LG 

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  •  Brombaer
  •   Gold-Award
14.4.2024  (#6)
Bei 45 Grad maximaler VLT und SoleWP ist alles im grünen Bereich. 

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  •  Akani
14.4.2024  (#7)
An der Stelle würde ich sagen der Energieverbrauch wiegt sich auf.
WPWP [Wärmepumpe] jaaber vorher sollte thermisch an der Gebäudehülle verbessert werden, was ja eh über die Jahre passiert.
Würde dir dann eher die 12er empfehlen, die Quelle dann lieber etwas Fetter auslegen. Holz bleibt ja im petto und ist vorhanden sprich du fährst eh bivalent.
Das wäre meine Vorgehensweise und Senf dazu

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  •  CSdev
14.4.2024  (#8)
Danke für die Antworten!

Pellets möchte ich eigentlich ungern einbauen.
Es wäre zwar am wenigsten Aufwand, aber wenn man die laufenden Kosten berücksichtigt vermutlich teurer als eine Sole-WPWP [Wärmepumpe].

Bzgl. thermischer Verbesserung: Das komplette Dach wird in den nächsten Jahren fällig werden, d.h. da wird vermutlich schon noch einiges an Verbesserungspotential drinnen sein.
Wegen der aktuell guten Förderungen bin ich halt in einer blöden Situation...

Ich glaub halt das Warten keine gute Idee sein wird, weil ich kann mir nicht vorstellen, dass die Förderung noch besser/höher als jetzt werden wird..

Würdest du jetzt auch schon die 12er einbauen, bevor Dämmmaßnahmen vorgenommen wurden?

Bzgl. Quellenauslegung hab ich auch schon einen groben Plan:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=48yAB1FoAk9DBs8tqe4Q

Die Frage ist, wäre das zu fett?
Der Grund ist ca. 6500m² groß – also reichlich Platz für RGK RGK [Ringgrabenkollektor]
Es verläuft an der einen Grundstücksgrenze eine 20kV Erdleitung und 2 Gasleitungen sind am unteren Ende des Grundstücks (1x ~DN60 und einmal DN800), der Rest kann eigentlich genutzt werden.
Der Boden dürfte meiner Meinung nach irgendwo zwischen sandigem Lehm und Lehm sein.


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  •  Markus98
14.4.2024  (#9)
Die 13er, die laut KNV bei B0W35 3-14kW und bei B10W35 4-17,5kW kann, wäre in Kombination mit einen Entlademischer schon eine feine Sache. Diese Kombination schlägt eine Pelletsheizung in allen Bereichen.
45 Grad Vorlauf bei NAT passt eh, und wird nach der Sanierung des Dach weiter gesenkt.


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  •  juxtaposition
14.4.2024  (#10)
Eventuell die Heizungen gegen Niedertemperaturheizungen tauschen (falls eh nicht schon vorhanden - habe das im Text nicht gesehen). Damit kommst Du mit der VL VL [Vorlauf] sicherlich auch auf 40 Grad runter und bist absolut WPWP [Wärmepumpe] bereit. Die Kosten halten sich beim Heizungstausch auch sehr im Rahmen...

Viel Erfolg!

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  •  Brombaer
  •   Gold-Award
14.4.2024  (#11)
Bei einer SoleWP ist der Unterschied zwischen 40 und 45 Grad VL VL [Vorlauf] nicht so relevant wie bei einer LuftWP. Natürlich macht es immer Sinn zu prüfen wie niedrig man runter kommt, aber bitte mit Augenmaß.


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  •  Akani
14.4.2024  (#12)

zitat..
CSdev schrieb: Würdest du jetzt auch schon die 12er einbauen, bevor Dämmmaßnahmen vorgenommen wurden?

Ja definitiv jetzt schon. Wenn nicht sogar die 8er.
Dachsanierung, spinn mal noch weiter!!!
Mach dir bitte einen Plan für Sanierungsmaßnahmen mit einem Energieberater!
Auf diesen Endwert würde ich die WPWP [Wärmepumpe] planen, mit fetter Quelle, Grund is ja genug da. 
Dein Holzofen is das Backup. Da lebt sichs relativ frei

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  •  CSdev
15.4.2024  (#13)
Da habt ihr natürlich recht, mit dem Entlademischer lebt es sich stressfreier als nur mit einem Heizsystem.

Ob sich Niedertemperaturheizkörper rentieren müsste man sich genauer anschauen, im ganzen Haus zu tauschen sehe ich aber ehrlich gesagt nicht bzw. kann ich mir nicht vorstellen, dass sich das rentiert.

zitat..
Akani schrieb: Ja definitiv jetzt schon. Wenn nicht sogar die 8er.

Ok ja die 12/13er wird im bivalenten Betrieb vermutlich optimal sein, man muss den Mut zur Unterdimensionierung halt auch haben.

Hatte schon ein Angebot eingeholt gehabt, wird euch sicher schockieren.
Der Insti wollte mir weismachen, dass ich die S1155 25kW brauche🤡, die 18er würde er mir nicht einbauen (weil er macht des ja schon 30 Jahre....) - damit hat er sich sofort disqualifiziert bei mir.

Aber wie du schon schreibst, werde ich jetzt einmal einen Termin beim Energieberater machen, dann sehen wir, wie es weiter geht.
Die 8er würd ich aber schon als sehr ambitioniertes Ziel sehen, wenn man die Größe und Alter vom Haus bedenkt.

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  •  Brombaer
  •   Gold-Award
15.4.2024  (#14)

zitat..
CSdev schrieb:

Der Insti wollte mir weismachen, dass ich die S1155 25kW brauche🤡, die 18er würde er mir nicht einbauen (weil er macht des ja schon 30 Jahre....) - damit hat er sich sofort disqualifiziert bei mir. 

Die 25er wird er dann auch nicht einbauen 🤡


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  •  ds50
  •   Gold-Award
15.4.2024  (#15)

zitat..
CSdev schrieb: Aber wie du schon schreibst, werde ich jetzt einmal einen Termin beim Energieberater machen, dann sehen wir, wie es weiter geht.

Für die Beurteilung und Planung der thermischen Hülle ist das auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

Aus eigener Erfahrung muss ich allerdings anmerken, dass dann zur endgültigen Dimensionierung der WPWP [Wärmepumpe] dieser "Mut zur Unterdimensionierung" kein Ausbildungsinhalt für Energieberater ist (übrigens auch nicht für steirische Installateure), da braucht man sich wohl nix erwarten. Diesbezüglich ist das Forum hier eher als Referenz anzusehen.

LG von einem, der seine WPWP [Wärmepumpe] 2021 unterdimensioniert hat und seitdem super damit gefahren ist 😁 (noch nie Vollast).

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  •  wuschi
15.4.2024  (#16)

zitat..
CSdev schrieb: Ob sich Niedertemperaturheizkörper rentieren müsste man sich genauer anschauen, im ganzen Haus zu tauschen sehe ich aber ehrlich gesagt nicht bzw. kann ich mir nicht vorstellen, dass sich das rentiert.

Für tausch auf niedertemperatur-wärmeverteilung gibt es 4000€ (? Vllt 3000) extra prämie! 


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  •  Markus98
15.4.2024  (#17)
Welchen Typ haben die 36 Heizkörper? Auf die schnelle würde ich sagen, Flächenheizung wäre zum überlegen, Heizkörpertausch zahlt sich nicht aus, vorallem weil Heizkörper mit Lüfter nicht gefördert werden und richtig viel kosten.
Eventuell zusätzlich ein paar Kreise als Wandheizung und den Rest als Bestand lassen.

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  •  wuschi
15.4.2024  (#18)

zitat..
Markus98 schrieb: Heizkörpertausch zahlt sich nicht aus, vorallem weil Heizkörper mit Lüfter nicht gefördert werden und richtig viel kosten.

Warum sollten solche Heizkörper nicht unter niedrigtemperatur-verteilsystem fallen?
Ich beziehe mich dabei hierauf:
https://kausl.com/blog/foerderungen-heizkesseltausch-2024/

Bemerkenswert finde ich, dass man bis heute die Bedingungen für die aktuelle Förderung nirgends findet. Bei umweltfoerderung.at finden sich noch immer keine aktualisierten unterlagen...
Ich wüsste z.b. auch ob die bohrkosten zur basisförderung zählt und die 5000€ bonus für erdwärmeerschließung zusätzlich gewährt werden oder ob die erschließung separat mit 5000€ gefördert wird.
Also wenn z.b. der heizungstausch 25.000€ kostet und die bohrungen 20.000€, kann man dann dann 23.000€+5.000€ abrufen oder bekommt man 25.000€ x 0,75 + 5 000€?


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  •  Markus98
15.4.2024  (#19)
Die Tiefenbohrung gehört fix zu einer Erdwärmepumpe dazu. Ein neuer Warmwasserspeicher, der mit der Wärmepumpe funktioniert, zählt auch dazu, ist aber kein Muss.

Wie das beim Niedertemperaturabgabesystem aussieht, weis irgendwie keiner. Schätze aber, wenn die Wandheizung 4k kostet, auch komplett mitdrinnen ist. Ansonst müsste das Angebot angpasst werden oder alles zusammen als eine Position, damit man diese Kosten nicht rausrechnen kann.

In den FAQs steht mittlerweile, das Flächenheizungen wie Fußboden, Wand und Deckenheizungen gefördert werden und Flächenheizkörper. Heizkörper mit Lüfter werden NICHT gefördert!

Jetzt ist die Frage, was sind Flächenheizkörper? Typ33? Vertikale?

Außerdem steht nichts, das die bestehenden Heizkörper entfernt werden müssen, sondern nur, dass das Abgabesystem nur mit max. 55 Grad betrieben werden darf. Theoretisch reicht also 1 neuer Flächenheizkörper aus mit der Bestätigung, das die 55 Grad immer eingehalten werden.

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  •  wuschi
15.4.2024  (#20)

zitat..
Markus98 schrieb: Die Tiefenbohrung gehört fix zu einer Erdwärmepumpe dazu. Ein neuer Warmwasserspeicher, der mit der Wärmepumpe funktioniert, zählt auch dazu, ist aber kein Muss.

Dann hätten sie ja auch gleich 28 k€ für erwärme- und grundwasser-system hinschreiben können, aber was wäre österreich ohne Zusätze 
, Ausnahmen und Klauseln. Werde mich da noch schlau machen aber zu hoffen wäre natürlich,  dass es ist wie du sagst.


zitat..
Markus98 schrieb: Außerdem steht nichts, das die bestehenden Heizkörper entfernt werden müssen, sondern nur, dass das Abgabesystem nur mit max. 55 Grad betrieben werden darf. Theoretisch reicht also 1 neuer Flächenheizkörper aus mit der Bestätigung, das die 55 Grad immer eingehalten werden.

Für die Förderung muss definitiv kein heizkörper getauscht werden. Oder meinst du man bekäme die 4k€ prämie für niedrigtemperatur-verteilsystem, wenn man einen förderbaren "flächenheizkörper"  tauscht?




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  •  Markus98
15.4.2024  (#21)
Die 5000 Euro Bohrbonus gibts ja nur, weil die Bohrung viel mehr kostet, als ein RGK RGK [Ringgrabenkollektor]. Mit RGK RGK [Ringgrabenkollektor] kanns sogar passieren, das der Heizungstausch weniger kostet als die 30.667 Euro, um die vollen 23.000 (max. 75%) zu bekommen.

Der 4000 Euro Bonus für die Umstellung auf Niedertemperaturabgabesystem ist dann noch zusätzlich. Aber dieser Bonus ist sowas vom
schwammig definiert.

Aber zurück zum Threadersteller.
Eine Energieberatung oder aktueller Energieausweis ist sowieso eine Grundvorraussetzung der Förderung. Wenn das Dach neu gemacht wird, könnte man sich auch gleich eine Fassadendämmung mit Zellulose ansehen. Das Einblasgerät muss dann nur einmal kommen und die Sanierung wird mit bis zu 50% gefördert. Dann müsste sich sogar die 8er KNV ausgehen, die günstiger als eine 13er ist. Obwohl mit RGK RGK [Ringgrabenkollektor] ist der Aufpreis auch wieder überschaubar. Mit TB würde es viel mehr ins Geld gehen. Durch die dann geringere Heizlast, sinken auch die Vorlauftemperaturen weiter. Also lieber Geld in Dämmung, als in größere Heizkörper stecken.

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