5 Jahre alte PV-Anlage: Auffälliger (?) Rückgang der Produktion
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Beim mir (OO) sieht es sehr ähnlich aus. In meinem Fall bin ich mir sicher das zu 99% das Wetter schuld ist. Der Sprung von 2021 auf 22 war bei mir noch größer in der Produktion. wenn ich mir das auf Monatsbasis ansehe war in den Jahren mit mehr Produktion einfach hauptsächlich April, Mai, Juni wo ja viel runter kommt die PV Produktion aufgrund von sehr schönem Wetter viel besser. |
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Im Worst case wird das Argument "scheint mir zuviel" rechtlich nicht bestand haben... dann musst DU belegen dass es nicht daran liegt (vermute Sachverständiger) und das wird dann schwierig, weil dazu Wetterdaten etc notwendig sein werden. Dann Tage an denen Schnee drauf liegt oder eingeeist ist... Die Angaben des Herstellers werden Laborwerte/errechnete Werte sein unter Idealbedingungen... diese wirst du am Dach aber nie haben und somit sind meiner Meinung nach solche Werte vom Hersteller wertloses Marketing. Deine Werte wären aussagekräftiger, wenn du zumindest die Sonnenstunden dazu hättest. Sagt aber auch nix aus ob trotz Sonne der Schnee drauf liegt/eingeeist ist) - aber zumindest Aussagekräftiger als komplett ohne Sonnenstunden. |
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Da fehlen zu viele daten um deine situation seriös einschätzen zu können - himmelsrichtung (offenbar keine reine südausrichtung) + dachneigung um saisonale effekte in den einzelnen jahren vergleichen zu können (märz 2023 war zB extrem gutes monat --> bei ost/west macht das aber weniger unterschied wie bei einer südanlage) - wenn optimierer verbaut --> einzelanzeige der modulerträge möglich? - (zusätzlicher) schatten durch neue gebäude, bäume,... die es zuvor nicht gab? |
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Wieso kein Projekt draus machen. Im besten Fall lernt man was und im schlechtesten Fall hat man wenigstens irgendwas in der Hand, und nicht nur "so ein Gefühl". Hol dir alle Daten (Temperatur, Regentage, Sonnenstunden,... das volle Programm) und verschneid die mal mit deinen PV Werten. Dann erst wirst sehen, ob da wirklich was im Busch ist, oder ob du einfach mises Wetter hast |
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Bei mir war 25 auch schlecht. Und der Winter ist bisher der schlimmste seit ca. 10 Jahren... |
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ich hab eine Anlage mit ähnlichen Alter (noch vorm Coronaboom installiert 🙂). Letztes Frühjahr eigentlich aus anderen Gründen am Dach mit der Wärmebildkamera raufgekraxelt. Da sind mir ein paar Flecken auf den Panels aufgefallen, z.B. Bei Defekt werden Substrings via Diode weggeschalten, und erhitzen sich etwas mehr, deshalb sichtbar. Ich nehm mal an dass man da einen Garantieanspruch hätte, ich hab es aber noch nicht weiterverfolgt. |
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Aufgrund der vielen Einflussfaktoren - Sonne, Temperatur, Jahreszeit, Verschmutzung, Eis etc. etc. - ist ein Vergleichen von Monatswerten meiner Einschätzung nach überhaupt nicht sinnvoll. Am ehesten lassen sich Entwicklungen beim Vergleich größerer Durchrechnungszeiträume erkennen. Daher wären Eure Jahres-Produktionswerte zum Gegenüberstellen interessant, inbesondere wenn womöglich aus einer ähnlichen Region oder zumindest aus Ost-Österreich! Das Auswerten der Sonnenstunden macht insofern auch wenig Sinn, weil die Intensität der Sonneneinstrahlung nicht erfassbar ist. @cutcher: Die Ausrichtung der beiden Strings ist 11 Module Ost plus 4 Süd sowie 11 West plus 4 Süd. Optimierer sind verbaut (siehe erster Beitrag), eine Einzelauslese ist meines Wissens aber nicht möglich - es handelt jedenfalls sich nicht um eine SolarEdge-Anlage. Es gibt keine neue Verschattung. @JoeSi: Falls es tatsächlich einen übermäßigen Leistungsabbau geben sollte, dann sollte sich das durch eine Fachfirma recht einfach feststellen lassen können. Bei der Installation wurden die Leistung jedes einzelnen Moduls gemessen, die Messwerte liegen dem Anlagenbuch bei. Das wäre entsprechend zu wiederholen. |
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Du könntest dir von der GeoSphere die Daten für die Globalstrahlung einer Wetterstation aus der Nähe runterladen und mit deinen Erträgen vergleichen. Damt sollte man schon einen validen Hinweis bekommen, ob der Leistungsabfall nur durch das Wetter verursacht wurde. Ich bin im Marchfeld zu Hause und meine Erträge waren 2023: 1067kWh/kWp; 2024 1098kWh/kWp und 2025 1074 kWh/kWp also innerhalb von +/-2%. Muss mal schauen, ob es bei mir mit der Globalstrahlungssumme korreliert... Leider habe ich keine passenden Werte vor 2023, weil wir 2022 von 4 auf über 9kWp aufgestockt haben. Und die Werte 2023 bis 2025 passen ja mit deinen gar nicht so schlecht zusammen. Nur der Abfall von 2022 auf 2023 ist doch deutlich. |
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Ich hab mal die Summen der Globalstrahlungswerte für St. Pölten (Landhaus) mit den obigen Werten von MissT verglichen. Da sieht es wirklich so aus, als ob es ab 2024 und 2025 schlechter geworden ist. Falls es eine Wetterstation gibt, die näher bei MissT liegt, könnte man es noch besser vergleichen.
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Oder Openmeto... wenn ich mich nciht irre haben die eine ziemlich weit zurückreichende Historie. Und die bieten GTI (Global Tilted Irradiance) der beste Wert für PV, zusätzlich lässt sich Azimuth und Tilt in der Abfrage mit parametrisieren. das hat aber natürlich einen gewissen Freak-Faktor um Vergleich meine Jahresproduktion seit 2021 (Anlage gibg im Jänner in betrieb, also ist das jahr vollständig) ich beobachte auch einen Abfall, hab mich aber noch nciht mit den Ursachen auseinandergesetzt. Ist übrigens nciht in deiner Nähe, sondern nördlich von Graz. |
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Ja, richtig: mit OpenMeteo könnte man es noch genauer machen. |
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Vielleicht hilft auch mein Graph der letzten 5 Jahre weiter. Es könnte vielleich auch an der Verschmutzung der Module liegen? Zumindest habe ich mir das schon mal gedacht. Kann vielleicht jemand 8-10m lange Teleskopstangen dafür empfehlen? |
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Ich vermute/befürchte auch Verschmutzung. Leider sind meine Module auf einem Pultdach, in 8? 10? Metern Höhe, und da hilft mir auch keine Telekopstange. Und da rauf? Nein, nie im Leben! (ich hab massive Höhenangst) Witzig: ich hatte erst gestern eine Diskussion, ob Drohnen hier helfen könnten... wäre das eine Marktlücke? (auch und vor allem "freiblasen" nach Schneefall... ich hab seit 24.12. quasi Null-Ertrag...) |
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Hier im Raum Krems ist der Jahresertrag 2025 um gut 8% niedriger als in den letzten Jahren. Meine Pv Anlage ist jetzt 16 Jahre montiert und fehlerfrei in Betrieb. Technisch gesehen müssen die Module etwas angebaut haben... In der Realität merkt man im langfristigen Durchschnitt gar nichts davon. Auch wenn ich das jetzt mit Quellen nicht belegen kann,... Ich denke es liegt an der allgemeinen Zunahme der Globalstahlung, und der niedriegeren Feinstaub Belastung in diesem Zeitraum. |
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Danke für den Tipp mit der Globalstrahlung, das schau ich mir genauer an! Die Wetterstation beim St. Pöltner Landhaus ist nicht sonderlich weit weg von mir und sollte für Vergleiche sicher gut geeignet sein. |
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Mein 1. tipp wäre ja auch verschmutzung gewesen - leider ist uns der neigungswinkel noch immer nicht mitgeteilt worden obwohl in post #3 gefragt (die stringaufteilung erscheint auch etwas verwunderlich, ohne dachform aber nicht zu beurteilen und hat mit dem leistungsabfall auch nichts zu tun) |
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Deswegen wäre ja eine vollständige Wetterauswertung interessant....dann sieht man in die Strahlung weniger wurde oder die kwh/kwp |
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Neigungswinkel = 25° |
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Für die Summenwerte der Jahre 22 bis 25 habe ich das ja schon gemacht. Man könnte ja noch dei einzelnen Monate auswerten oder eben über OpenMeteo sogar Azimut und Neigung mit einfließen lassen. Bei 25° sollte sich die Verschmutzung nicht so dramatisch auswirken. Bei mir liegt ein Teil mit 5° und es gibt keine deutlichen Auswirkungen. |
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Jedes einzelne Modul wurde am Dach in der Endposition der Nutzung gemessen ? HUT ab von der Firma - ich kanns irgendwie nicht ganz glauben Kannst du mal den Auszug des Anlagenbuches posten ? Spannend auch wie die das getestet haben weil da müssen die realen Werte am Dach (Neigung, Lichtintensität, Verschattung, Schmutz, Temperatur..) ja genau so sein wie im Labor um die maximale Leistung zu messen wie beim Test des Modules im Labor |
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Hier das Blatt: Ich leite davon ab, dass jedes einzelne Modul gemessen wurde - wo und wie, kann ich allerdings nicht sagen. |
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