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Gelöst 1 Netzwerkdose, 3 Leitungen benötigt?!?

24 Beiträge | letzte Antwort 27.2.2019 | erstellt 4.11.2018
Hallo!
Problemstellung (wie in der Überschrift): Wir haben in einem Raum 1 Netzwerkdose, benötigen aber 3 parallele Leitungen (denke bzw. befürchte ich).
Generelle Situation: Wir haben im Keller einen Netzwerkschrank, da kommt das Telekom-Kabel herein, dort sind auch Telefonbuchse und Router drin und von dort sind die einzelnen Zimmer netzwerktechnisch verbunden. In den Zimmern ist jeweils 1 Netzwerkdose.
Spezifische Situation: Jetzt wurde das Home Office meiner Frau im Büro (im EG) und da werden 2 Leitungen benötgt, für Internet und Telefon (das ist so vorgegeben, dafür sind im Router 2 bestimmte Ports vorgesehen). Wir wollen im Büro aber Internet privat auch über LAN nützen können (über eigenen Router, ist auch im Netzwerkschrank). Beruflich und privates Internet müssen getrennt bleiben.
Frage: Es existiert eben nur 1 Netzwerkdose, was sollen wir machen? Welche Möglichkeiten gibt es? Internet übers Stromnetz wollen wir eher nicht, weil wir ja extra alles verkabelt haben. Oder spricht trotzdem alles dafür?
Im Büro gibt es neben einigen Steckdosen auch eine SAT-Dose, die nicht zwingend benötigt wird. Kann man die irgendwie "verwenden"?
Vielen Dank für Tipps/Ratschläge etc.

 
10.11.2018 22:31
ich lese nur ein telekom kabel. meine annahme war, dass beide netze über das telekom kabel laufen. könnte aber auch anders sein und telekom kabel ist rein für home office und privat kommt eine lte cube o.ä. spekulation. daher lieber hase, bitte um aufklärung.
security anforderung sind sehr verschieden. klar ist die beste security mal physisch getrennte netze. ich würde auch lieber mehrere kabel ziehen.
ist aber der gemeinsame nenner ein router, der berufliches und privates mal splittet, wäre mir ein mac vlan kasterl irgendwo am weg egal. mir halt.
10.11.2018 23:15


berhan schrieb: Der Dienstgeber von Hasis Frau betreibt vermutlich (wir kennen ja die Konfiguration nicht) einen zielmlichen Aufwand für ein sicheres System. Kontrolliert den Internetverkehr über eine Firewall, baut eine sichere Verbindung zwischen zwei Firmen-Router (MPLS, VPN) auf und integriert eine Authentifizierung (802.1x). Und nach den ganzen Sicherheitsmaßnahmen verbinden wir mittels  Switch das Firmennetzwerk mit dem Internet und hebeln diese damit aus.


Also wenn mein Security-Konzept davon abhängt, dass irgendeine Mitarbeiterin zuhause (!!!) nichts falsch ansteckt, dann habe ich als Verantwortlicher aber ein großes Problem (Weakest Link und so...).

Und alles weitere sind eh nur Mutmaßungen... Es wurden ja eh schon mehrere Lösungsvorschläge genannt, jetzt liegt es am Thread-Ersteller und der IT-Abteilung seiner Frau irgendwas davon umzusetzen.
10.11.2018 23:58
Hast ja recht und in meinem Konstrukt würd ja auch 802.1x greifen und den Port sperren, aber es muss ja nicht die Angriffsfläche unbedingt vergrößert werden in dem ich übers Hintertürl eine Verbindung mit dem Internet herstelle. Und jetzt bin auch schon ruhig, ist schon Offtopic.


27.2.2019 12:10
Hallo alle!
Nach einiger Zeit melde ich mich wieder, war quasi im "Winterschlaf", entschuldigt.
Wir haben das jetzt so gelöst, dass wir durch die SAT-Dose 2 Netzwerkkabel gezogen und eine Deoppel-NW-Dose montiert haben. Dort laufen jetzt die beiden Verbindungen für meine Frau (geschäftlich), in der NW-Dose, die eh schon da war, das private NW. Es läuft alles bestens!
Danke für eure Inputs, von denen ich zwar nur ca. 30% verstanden habe aber es war sehr informativ!
LG


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