Hallo Community!
Ich plane demnächst in meinem alten EFH ein neues Abwasser Grundrohr zu verlegen und hätte eine Frage auf die ich in allen gefundenen Planungsleitfäden und Verordnungen noch keine Antwort gefunden habe.
Auf der Skizze habe ich den Verlauf des alten Kanals und in rot des neuen Kanals eingezeichnet. Dabei ist der Plan direkt nach dem Revisionsschacht einen 45° Abzweig zu setzen und den neuen Kanal einzuleiten (der Alte wird vielleicht in Zukunft wieder benutzt ich möchte anstelle der Sickergrube einmal eine monolithische Regenwasserzisterne einsetzen).
Der Punkt bei dem ich noch unsicher bin, ist ob es eine Regel für den Abstand einer 2x45° Umlenkung im Grundrohr zu dem Freiflussbereich im Revisionsschacht gibt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die 10-20cm gerades Rohr des 45° Abzweigs vielleicht nicht ausreichen um einen "geradlinigen" Wasserfluss entlang der Betonrinne zu gewährleisten. Ich habe die, hoffentlich unbegründete Befürchtung, dass bei größeren Wassermengen die Inhaltsstoffe noch eine gewisse Quergeschwindigkeit haben könnten und sich im Revisionsschacht ausserhalb der Rinne ablagern.
Ich würde gerne wissen, ob es eine Regel für die Länge x in der Skizze (also vom Revisionsschacht bis zum Abzweig gibt)? Grundsätzlich möchte ich x so klein wie möglich halten um unötig lange Umlenkungen im Fallrohr 1 zu vermeiden (auch Aufgrund der nicht eingezeichneten Einleitungen in das Fallrohr).
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Eine zweite unabhängige Frage:
Ich würde gerne entlang der Grundleitung in jedem Kelleraum (alle ~5m) einen DN100 Bodenabfluss setzen der direkt vertikal über der Grundleitung sitzt und diesen gleichzeitig als Reinigungs/Revisionsöffnung verwenden. Ich habe bei manchen Händlern Rohre mit runden 100mm Reinigungsöffnungen (zB Reinigungsrohr TRIPLUS DN100 NEU) gefunden und frage mich jetzt ob nicht auch ein 30-40cm langes direkt vertikales Anschlussrohr gleichwertig wäre. Kann das Reinigungsequipment (oder Sonden) so in die Grundleitung eingeführt werden?
Vielen Dank
Michael
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In der Diskussion wird die Planung einer neuen Kanalisation erörtert. Der Vorschlag, die alte Kanalisation nicht zu nutzen und die neue direkt in den Durchlaufschacht einzuführen, wird favorisiert, um Grabarbeiten zu minimieren. Differenzen bezüglich der Dimensionierung der Grundleitung (DN 150 vs. DN 100) werden angesprochen, besonders im Hinblick auf mögliche Überdimensionierung. Es werden Bedenken bezüglich Rückstauschutz und der Notwendigkeit von Revisionsöffnungen geäußert. Außerdem werden spezielle Produkte zur Rückstausicherung und Bodensiphons diskutiert. Abschließend wird betont, dass eine umfassende Planung unter Berücksichtigung aller Installationen notwendig ist.
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