Wasserenthärtung vs Zisterne
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Ich würde immer die Zisterne machen. Leider wird man in Ö für die Regenwassernutzung finanziell nicht motiviert, aus ökologischen Gründen würde ich das immer machen. Die 8.000EUR kommen mir zu hoch vor. Wir bauen für 8.000EUR drei Zisternen à ca. 8m3, allerdings zzgl. Hauswasserwerk (günstig bekommst du das um 500EUR, mit Trinkwassernachspeisung um ca. 1800EUR). Den Enthärter kann man immer vorbereiten und günstig nachrüsten. Auch da kommen mir 5k viel zu viel vor - du bekommst schon was < 1.000EUR. |
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Hallo @Tobik, ja wir würden die Zisterne sehr gerne machen aber ist finanziell nicht wirklich sinnvoll, wie geschrieben. Und es geht nicht um die Preise des Wassers, die sollen niedriger bleiben, aber wieso eine Plastikschachtel so viel kosten sollte, ist mir nicht klar. Die sind aber die Preise, die wir bekommen. Bei Zisterne kommen ~2000€ für die Installation (Bagger, Sand, Verdichten, etc.) und MwSt. Was für Zisterne bekommst du? |
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Schau mal bei https://www.dieregensammler.at/ |
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Zisterne hat hald den Nachteil, wenn's lang nicht regnet, was in Zukunft wohl öfter der Fall sein wird, musst erst auf Leitungswasser umstellen und hast das harte Wasser Zisterne macht ökologisch durchaus Sinn, aber als Substitution für eine Enthärtung muss sie ausreichend dimensioniert werden, da machen 8k Liter wenig Sinn Enthärtung kostet je nach Wassermenge 500-1500 € und paar Sack Salz im Jahr je nach Verbrauch |
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Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man da entweder/oder sagt. Für mich ist beides wichtig, und ich hab nur gute 14°dH. Der Unterschied bei der Enthärtung ist ja auch in der Dusche sichtbar, oder bei den Rohrleitungen selber, oder beim Wasserkocher, Kaffeemaschine, usw. usf. Ob man allerdings für die Enthärtung 5000€ ausgeben muss, wenn es ein 700€ Gerät prinzipiell auch tut, steht auf einem anderen Blatt. |
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TobiK schrieb: Schau mal bei https://www.dieregensammler.at/ ich schaue das gerne mal, sehr gute Preise! Ich muss aber Fragen ober die eine Lösung hat, die bei uns passt. Wir haben auch nicht so viel Dachfläche, rund 150m2. Es scheint, als müsste ich mich wieder einen Monat lang mit dem Studium beschäftigen, um die optimale Lösung selbst zu finden, da die Kompetenz der Installateure zu wünschen übrig lässt. 😞 Ich lese gerade im Forum, was für Geräte empfehlenswert sind und warum. |
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Es geht weniger um die Dachfläche, als das Speichervolumen, wenn's mal ordentlich ein paar Tage regnet bekommst mit 150qm schon jeden Tank voll und kannst eher Trockenphasen überbrücken, außer du gießt dann exzessiv den Garten
Bzgl Enthärtung kann ich nur Aqmos empfehlen, einfach zu installieren und billig |
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Was hat die Kanaltiefe mit der Größe der Zisterne zu tun? Unter flach verstehst du oberflächennah? Das ist eigentlich sogar positiv für die Größe. |
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Wie sind den bei euch die Gegebenheiten wenn es so eine spezielle Zisterne sein soll? Wie ist das GW? Darf hier entzogen werden? Wir haben statt Zisterne eben wegen langer Trockenphasen, wo die Nachbarn längst wieder aus der Leitung Garten Gießen, eine Brunnen gebohrt. Kosten waren nicht höher als eine Zistern und der Brunnen schafft locker 6m3/h dauerleistung |
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Cool! Brunnen sind leider nicht erlaubt. Die Zisterne wären zwei, da eine kleine 3 m³ verpflichtend als Retenzionsanlage ist. Es könnte dann eine 10 m³ sein, die Retention und Wassernutzung kombiniert, aber falls Rückstau (Kanalsohle 3 m tief) wird, dann alles kontaminiert, also kommen eventuell zwei getrennte Zisterne in Frage. Wegen Platz wäre 3 m³ + 7,5 m³ möglich. GW bleibt 20 Meter tief im Lehm. Aufgrund der lehmigen Beschaffenheit besteht jedoch die Möglichkeit von Hangwasser. Daher kommen (soweit uns erklärt wurde) nur diese speziellen Modelle in Frage, die nicht schwimmen sollen. |
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Im Hang würde ich immer eine Beton-Zisterne nehmen. Die ist eh günstiger. |
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Ich dachte wegen Fels sind die speziell flach und aus Kunststoff. Dann eh Betonzisterne, was soll da im Hang passieren? Kennen deine Gegebenheiten ja auch nicht. Hast evtl Pläne mit Draufsicht und Geländeverlauf |
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Grundsätzlich, wenn man WC's und Waschmaschine mit Regenwasser betreibt,muss die Kanal Gebühren trotzdem bezahlen. Ich habe ca. 10m³ Nutzbare Zisterne, HWA im Keller mit Edelstahl Filtersystem (Korb und Filtersäcke) die muss ich dementsprechend tauschen muss, dafür ist das Wasser glasklar, hat null Geruch und ich habe nirgends Probleme mit Ablagerungen. Das ganze ist 16 Jahre in Betrieb, 1 mal jährlich reinige ich die Zisterne, wenn sowieso wenig Wasser drinnen ist. Finanziell muss man sich das sicher ansehen, aber wenn man danach geht, wäre es vernünftiger kein Haus zu bauen 😁 |
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Landesabhängig vielleicht. Bei uns gibt es nur ein Wasserzähler, wie soll man Gebühren für Wasser die aus dem Dach kommt zahlen? In Stadt oder am Land? Wir bedauern dies bereits 🤣 @Akani Ich schicke dir abends ein PN |
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In Ö werden Kanalgebühren i.d.R. nach der Grundfläche berechnet, in D zahlt man die Kanalgebühren nach Frischwasserverbrauch bzw. den Regenwasserkanal nach Fläche und kann einen geeichten Zwischenzähler am Hauswasserwerk installieren. Den Verbrauch dort kann man bei der Kanalgebühr abziehen (was viel ausmacht, da Abwasserkanal ein Vielfaches der Wasserkosten ausmacht). Unsere Gemeinde in NÖ fördert Regenwasserzisternen mit 100-150EUR/m3, vielleicht gibts sowas bei euch auch. |
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Das dürfte imho überall so sein, man belastet die Kläranlage ja genauso, das Wasser bezahlt ja aus der Zisterne nicht, der Kanal wird trotzdem verrechnet. Eigener Zähler, ich würde da definitiv mit der Gemeinde / Stadt / BH oder sonstigen vorher reden, sonst kann's Ärger geben. Am Land 🙂 |
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Die Anschlussgebühren gehen nach der verbauten Fläche, ich kann mir schwer vorstellen das ein Reinhalte Verband o.ä. auf eine pauschale für die Kanal Gebühren einlässt. Bei uns ist Verbrauch Wasser in m³ = Kanal Gebühr je m³ |
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Bei uns setzt sich die Kanalgebühr aus einer Pauschale für den Haushalt + Pauschale pro Person die darin wohnt zusammen. Leider fließt die der Ortswasserleitung entnommene Wassermenge nicht in die Berechnung mit ein. Kenne aber die Berechnung der laufenden Kanalgebühren aus anderen Gemeinden even auch anders |
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Bei uns leider nicht (NÖ westlich Wien). Da zahlt man nach verbauter Fläche und Anzahl der Geschosse eine pauschale Kanalnutzungsgebühr. Für Regenwasser würde dann nochmal 10% on top kommen, wenn es denn einen RW-Kanal gäbe. |
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Ist bei uns (SO-Stmk) auch so. |
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Wasser: wir zahlen fix Infrastruktur & Miete Wasserzähler + Preis pro m3 https://www.linzag.at/media/dokumente/wasser_2/wassertarife.pdf Abwasser: fix pro m2 (wieso?!?!) & Pro Klo variabel pro Wasser m3. Theoretisch könnte man das Wasser, das nicht in den Kanal fließt, beispielsweise für die Gartenbewässerung, messen und so etwas sparen. Eine Zisterne erledigt dies automatisch und ist eigentlich effizienter, da auch der Verbrauch von WC und Waschmaschine nicht berücksichtigt wird. Allerdings sind die Gebühren bei uns bisher relativ niedrig, nämlich 0,61 € pro Kubikmeter. https://www.linzag.at/portal/de/privatkunden/zuhause/abwasser_1/preise___tarife_1 Die Variabelkomponente ist beispielsweise in Wien viermal höher. (Quelle: https://www.wien.gv.at/pdf/wienkanal/sgb-v-entgelte.pdf) |
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