Peakshaving Strategie (Fronius/BYD/Homeassistant)
4.10.
-5.10.2026
54 Antworten
17 Autoren
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Danke fürs Teilen deiner Ideen! ich muss mich erst intensiver damit auseinandersetzen, aber ein paar Kommentare fallen mir ein: a) ich würde nicht "aufgeben" wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, sondern weiterlaufen lassen - so sammelst du Daten und Erfahrungen, und kannst ggf. auch (gefahrlos) mit anderen Logiken experimentieren b) würde ich das 15-Minuten-Fenster "dynamisch" sehen, also nicht erst reagieren wenns kritisch wird, sondern die Leistung dynamisch rechnen bzw. vom aktuellen Stand nach zB 5 Minuten auf die 15 Miniuten reagieren. dann kannst schon früher "sanft" eingreifen. Sehr hilfreich ist in jedem Fall ein "Lastprofil" des Hauses (zumindest der Grundlast) sowas habe ich GsD schon. |
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Ich mach's ganz simpel, rund im die Uhr max. 3kW aus dem Netz ziehen, "Überschus" geht in die Batterie, "Zuschuss" kommt aus der Batterie. Erster Test gestern, Auto mit Ladebegrenzung laden: ![]() |
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Sicher ist es dann bereits vorbei mit dem günstigeren Tarif dieses Monat. Belastet nur unnötig den Akku Hab was ähnliches bereits laufen und bei mir fixe Stufen (min Soc, soc Floor den ich haben will jede Nacht, maximale Entladeleistung ins Netz) für jedes Monat. PV Prognose, aktueller SoC, Wetter der nächsten Tage, prognostizierter Verbrauch usw wird dann verwurstet und für den Winter ein minimaler Floor SoC der Batterie errechnet. Auch nachladen übers Netz wird berücksichtigt, mit maximal "2.99 kW minus Hausverbrauch". Einmal alle 2 Wochen versucht der cerbo die Batterie voll zu laden (Kombi aus max 2.99kW über Nacht ausm Netz plus pV Prognose der nächsten Tage). Die maximale bisherige Leistung im Monat wird errechnet und mitgeschliffen, dann in derweil 3 Kategorien eingeteilt: K2 (maximale Spitze 2.99 kW), K3 (max. 3.99 kW) und K4 (4.99kW). Solange es theoretisch möglich ist in K2 zu bleiben, versucht er das. Wenn er drüber schießt und in K3 landet, dann versucht er erst gar nicht mehr die kleinen Spitzen abzufangen. Mit meinen Daten der letzten Jahre spart das ganze heiße 30€ pro Jahr in der Projektion, da ich keine 5kW Spitzen hatte. Mal schauen ob das stimmt. |
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Wenn im Monat einmal für 15min mehr als 2kW angefallen sind hat man ja quasi schon die Gebühren für 3kW (oder was auch immer angefallen ist). Daher der mitgeloggte Monatshöchstwert der zu Monatsanfang immer auf 0 gesetzt wird - dann könnte man analysieren was im Vormonat schuld war und das in Zukunft vermeiden. Man kann ja von den anfänglichen 1,8kW bei einer Überschreitung auf z.B. 2,5kW wechseln - verringert die Eingriffe spürbar, hat aber mehr Puffer zur 3kW Grenze damit die nicht auch noch fällt. Ein zu frühes eingreifen birgt die Gefahr zu verschwenderisch mit dem raren PV Strom im Akku zu sein. Ziel wäre (träumen kann man ja...) ohne nachladen aus dem Netz zu arbeiten. Könnte mein Akku z.B. 9kW hätt ich keine Sorgen weil der alles glattbügelt. Eine Spitze über 4,8kW kurz vor Ablauf der 15min wäre halt der worst case. Vl. fällt mir noch was ein, ggf. einen live 5min Schnitt mitlaufen lassen und wenn der zu böse aussieht schon vorab etwas Strom aus dem Akku freigeben. Spitzen von 5-6kW muss man ja schon fast bewusst herbeiführen (wir haben noch kein BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto]), ich glaube unsere 6-7kW Spitzen sind auch nur meinen Spielereien geschuldet weil ich bei Dunkelheit und Schneesturm den Akku mit 4,8kW voll gemacht hab während die Wärmepumpe mit ihren 1,5-1,6kW dahingerödelt ist - das würd ich dann ja nicht mehr brauchen da ich hoffe, dass die PV Vorhersage bei Mistwetter stimmt und mir die Automatisierung das Entladelimit auf z.B. 80% setzt. @thohem wie machst du die Verbrauchsprognose? Einzige zuverlässige Variable die mir einfällt wäre die Außentemperatur die man mit der Grundlast der Wärmepumpe gleichsetzen und voraussagen kann. Alles andere ist stark situationsbedingt zwar immer wiederkehrend aber unregelmäßig (Wäsche, Geschirrspüler... Da haben wir keine zeitlich fixen Abläufe). Sparen wirds derzeit nicht viel, aber bis 2030 geistern ja 33€/kW/Jahr durch die Gegend. |
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Außentemperatur im Vergleich mit den Daten der letzten Jahre. Ich nutze da immer min, max und avg Werte, dann passt das relativ gut. |
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Blöde Frage: ich meine gelesen zu haben, 2kW ist der Bodensatz und die nächste Stufe sei 10. Sprich über 2 bis 10 spiele keine Rolle. Lieg ich da falsch? |
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Ja. Alle ohne Leistungsmessung werden auf 10kW umgestellt, dabei werden aber immer 20% als Minimum verrechnet. Es zählt dann der höchste 15 Minutenwert pro Monat und es wird nicht abgerundet auf ganze kW wie bisher bei der Leistungsmessung bei Netz-NÖ. Für den 10 kW überschrittenen Wert muss dann der doppelte Betrag pro kW gezahlt werden. |
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Ich hab gestern damit begonnen eine Peak-Shaving Strategie in Loxone zu implementieren. Mit meinem AC gekoppelten 1ph Victron Akku hüpf ich mit max. 3,6kW zwar nicht ganz so weit 😅, aber für's Gröbste soll's reichen. Herzstück in Loxone ist der Lastmanager im Spitzenlastmodus (in den Eigenschaften auswählbar). Dieser rechnet automatisch für jedes 15Min. Fenster dynamisch das kW Budget bzw. das Delta aus, wieviel kW für die restliche Zeit noch anliegen müsste, um einen voreingestellten Durchschnitts- kW Wert noch zu treffen. Weiters hab ich einen Schleppzeiger realisiert - dieser gibt den höchsten 15Min. Wert pro Monat aus und ist zugleich die neue Grenze (2kW Minimum). Gesteuert wird Victron über Gridsetpoint, Ladeleistung und SoC_min. Hauptunterscheidung des SoC_min Targets um 04:00 (erlaubtes Nachladefenster im WiNAP) ist die Ertragsprognose der PV, welche dank Globalstrahlungszahl für morgen (und übermorgen) via Meteo kostenfrei zugänglich ist. Wenn PV Prognose > Eigenverbrauch + Akku, dann SoC auf 5% (Sommerbetrieb). Wenn PV Prognose < EV, dann SoC_min auf sagen wir 60%. Dazwischen irgendwas dazwischen. 😅 EDIT: Sorry, hab die Überschrift nicht gut genug gelesen. 🫣😏 |
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Im Gegensatz zur aktuellen Leistungsmessung wird ab kommenden Jahr nicht mehr gerundet. Der Peakwert soll auf Hunderstel genau abgerechnt werden. Grenzen mit ganzen kW gibt es dann so nicht mehr. |
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Es spielt schon eine Rolle, zwischen 2 und 10 kW verläuft es linear. |
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Ich limitiere die Wallbox statisch auf 8A/5,5 kW und lade die Autos nur in der Nacht (dann kann ich auch den WiNAP mitnehmen), die Wärmepumpe ist wärend der Zeit aus (auch einfach statisch über Nachabsenkung). Damit komme ich mit ca 6 kW (im Winter) aus, das sollte reichen. |
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Gerne nicht nur bezogen auf Fronius, einfach frei raus. Logik läsdt sich ja in HA recht frei nachbilden. Ich hätte es so verstanden, dass jedes angebrochene kW voll zu zahlen ist. So hats mir zumindest der Arbeitskollege aus Slowenien erklärt wie das bei ihnen umgesetzt wurde. Wenn nicht dann muss die Logik halt entsprechend angepasst werden, dass im Fall einer einmaligen Überschreitung nicht noch eine Spitze höher kommt, also Limit im 0,01 Raster hochziehen. Dinge wie "einfach max. 3kW zulassen" lassen halt viel Potential auf der Strecke weil es den 15min nur bedingt juckt wenn irgendwas für 20sek 10kW zieht. Bei einer statisch eingestellten Bezugsgrenze kommt ja bei jeder kleinen Spitze was aus dem Akku und er dürfte flott leer sein. Aus dem gleichen Grund darf in den 15min nicht einfach der Mittelwert der angefallenen Daten gebildet werden sondern immer auf die vollen 15min. Der erste Fall reagiert am Anfang der 15min sehr nervös und würde ständig ein eingreifen triggern obwohl nur die Kaffeemaschine für 10sek geheizt hat. Bei 2kW/15min darf man alle 15min max. 0,5kW verbrauchen und da muss halt gerechnet werden wieviel davon schon weg ist ungeachtet der tatsächlichen Spitzen. Bei einem BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] ist das halt so eine Sache, das erzeugt Grundlast über lange Zeit, somit kann man da eh nur diese Grundlast + Grundlast Haus + Spitzenkappung erreichen was bei 5kW laden bei mir wohl etwa 6-7kW Netzkosten bedeuten würde. Umso interessanter wirds halt das BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] wirklich nur zu laden Wenn die Sonne grade 8-9kW reinschickt - aber auch da muss man aufpassen, dass eine Wolke nicht zu einer Bezugsspitze führt (der Akku kann ja nur 4,8kW liefern was mich etwas ärgert - aufstocken vom HVM rechnet sich glaub ich trotzdem noch nicht, jedes Modul mehr würde ja höhere Spannung und damit mehr lade/Entladeleistung bringen). |
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Das sollte aufgrund der 15 Min Betrachtung keine Rolle spielen. |
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Kann dir nicht ganz folgen, das Ergebnis ist, dass ich max. 3kW Leistung ziehen werde. Da ich BEVs zu laden habe ist mir der einzelne 15-Min Wert egal, es darf keinen über 3kW geben. Er wird auch nicht schnell leer (ich hab aber 28kWh), selbst wenn ich über einen längeren Zeitraum eine Hohe Leistung ziehe, so wird der Speicher ja gleich danach wieder geladen. Da es nun ja mind. zwei Winter zum Finetuning (Netzbezug nur in einem gewissen SOC-Bereich, Uhrzeit/WiNAP) gibt, glaube ich, dass mein simpler Ansatz diesmal (im Gegensatz zu meinem damaligen Verhalten mit meinem dynamischen Strompreis) der bessere ist. |
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Darf ich fragen warum das du nicht eine vorhandene Modbus Integration für HA verwendest? https://github.com/Varitras/fronius_modbus Das ganze manuell nachzubauen ist das ein immenser Aufwand und mach 0 Sinn |
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kann man das so in evcc konfigurieren? wenn ja, wie?? |
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Glaube nicht, dass das in evcc geht, mein Screenshot sollte nur das Verhalten zeigen (das zeigt mir evcc natürlich an) |
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und wie hast du das eingestellt?? |
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ich verwende openHAB |
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Kannst du das genauer erklären? Ich war ebenfalls der Meinung, dass zw. 2 und 10 kW (15 min Wert) ein fixer Preis ct/kWh zu bezahlen sein wird und über 10 kW dann mehr. |
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Die cent pro kWh sind unabhängig vom kW 15 min Wert immer gleich (aber abhängig vom Netzbetreiber). Über 10kW zahlt man laut derzeitigen Entwurf den doppelten Preis für den Leistungsanteil. |
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