Peakshaving Strategie (Fronius/BYD/Homeassistant) - Seite 2
4.10.
-5.10.2026
50 Antworten
16 Autoren
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Die cent pro kWh sind unabhängig vom kW 15 min Wert immer gleich (aber abhängig vom Netzbetreiber). Über 10kW zahlt man laut derzeitigen Entwurf den doppelten Preis für den Leistungsanteil. |
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du zahlst pro kWh und pro kW! ![]() ![]() |
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Du zahlst im Endausbau irgendwas um die 33€ pro kW und Jahr. Ab 10kW das Doppelte. 2kW sind mindestens zu zahlen. + Arbeitspreis in kWh. Nein, ist falsch. Bei 3,11kW zahlst du 3,11kW. Sowas (hohe Spitze nur in 2 Wintermonaten) ist ok, aber übers ganze Jahr kann das teuer werden. Und ich würde sehr wohl die Wallbox dynamisch begrenzen, damit der Geschirrspüler in der Nacht nicht einen höheren Peak verursacht. Meines Erachtens nach ist die Wallbox der kritischste, aber auch am Besten zu steuernde Verbraucher. |
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genau, wobei Geschirrspüler, Waschmaschine und Trockner sind meist auch ganz gut steuerbar (könnte sein dass meine Frau das anders sieht ) Ceranfeld sehe ich hier eher als Problem Gemini sagt zu den 15 Min Werten folgendes ![]() |
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28kWh und BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] sind halt eine andere Dimension und nachladen vom Speicher aus dem Netz will ich ja wenn möglich vermeiden. Mein Ziel ist es im Fall, dass ich wenn ich nicht mehr genug eigenen Strom hab abzuriegeln und mit dem verbleibenden Rest zu haushalten. An Schlechtwettertagen kommt tagsüber erfahrungsgemäß eh nicht genug runter um die volle Kapazität zu nutzen - und statt dann um den 0-Punkt zu pendeln lässt man halt den Akku anhand der Vorhersage 30...80% voll was eh ganz gut mit der Notwendigkeit des peakshaving zusammentrifft. Bei der plumpen Einstellung max. 3kW bügelt dir der Akku (unnötigerweise) jede momentane Spitze glatt und du musst die entsprechend aufgewendete Energie im worst case wieder aus dem Netz ziehen. Ob das unter Betrachtung der Wandelverluste so viel Sinn macht weiß ich nicht. Grund zur nicht Verwendung einer fertigen Modbus Integration ist, dass mir grade eine solche inoffizielle Integration in die Suppe spuckt (LG Waschgeräte). Herstellerseitig wurde das interface zerschossen und damit funktioniert die Integration nicht mehr. Aus dieser "Angst" heraus wollt ich mich nicht von einer Integration abhängig machen wenns verhältnismäßig einfach auf direktem Weg geht und idr. mehr Flexibilität bietet. |
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Wie willst das in der PeakShaving-Zeit(Winter) verhindern? Soviel Strom hast da ja nicht. |
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Wenn ich mir die Daten der letzten Jahre anschau ist das durchaus möglich. Wie gesagt, wir haben kein BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] und eine Wärmepumpe mit Tiefenbohrung die auch bei -20° keine Späße wie elektrisches zuheizen anfängt. In der Nacht haben wir wenig Grundlast. Selbst bei -20° waren wir da nicht über 2kW. Bis die Sonne aufgeht haben wir idr. eine Morgenspitze von Kaffeemaschine, Backofen für Brötchen o.Ä. Zumindest die Spitzen über 3kW/15min sind seltener als gedacht. Momentanspitzen über 3kW für Sekunden/Minuten dagegen häufig. Die Waschmaschine zieht ja z.B. nur für 5min 2kW, dann ist das Wasser heiß und sie rödelt nur noch mit 500W vom Motor dahin. Habs nicht vollständig analysiert aber wie eingangs erwähnt hätte ich in der Vergangenheit für die höchste je aufgetretene und sich über 45min erstreckende Spitze 1,5kWh gebraucht. Ich würde also im Winter immer einen Sockel von 3kWh (ca. 35%) im Speicher lassen den ich ggf. zur besseren Nutzung des Speichers nur dann ganz in der Früh freigebe wenn mir die PV Vorhersage gut genug ist damit die Sonne den dann auch wieder voll macht. Peakshaving am Tag wird hoffentlich nur an Mistwettertagen nötig sein und da sollte mir die Logik dann am Vorabend 6-7kWh zurückhalten - und die Frau muss angewiesen werden mit der Wäsche auf die nächste Sonne zu warten. Netzladen vom Akku glaube ich wird bis auf mehrtägiges Schlechtwetter oder Schnee auf der PV vermeidbar sein. |
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In Teilen Österreichs ist dies im Dezember 2025 über Wochen (!) nie passiert. Also, die Sonne war schon da, aber hinter Wolken ganz gut versteckt. Ich rede vom Peak Shaven eigentlich immer im Winter. Da muss der Speicher eben über einen gewissen SoC gehalten werden, um reines Peakshaven um einen definierten kW Wert für diesen Monat leisten zu können. Und bei 0 PV Leistung liegt das Nachladefenster des Speichers eben im WiNAP. Wenn "genügend" PV tagsüber verfügbar ist, dann darf der Speicher aber auch nicht zu voll sein, um keinen Überschussstrom mehr aufnehmen zu können. Für mich ist diese PV Vorhersage, um den SoC des Speichers um 04:00 früh (Ende des WiNAP Fensters) bestimmen zu können, ziemlich essentiell für meine Automatisierung. |
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Hier einmal der vergangene Januar, oben die 15min Spitzen tatsächlich aus dem Netz gezogen, unten 15min Spitzen vom Gesamtverbrauch (im unteren ist die Y Achse falsch beschriftet, kopierfehler...) ![]() Wie man sieht bügeln PV und Akku generell schon viel platt. Ich zähle insgesamt vl. 20-25 notwendige Regeleingriffe die sich selten auf mehr als 1h ausdehnen. Wir sind zum Glück etwas höher und oft aus dem Nebel draußen wenn 5km weiter tagelang die Suppe hängt. Aber man sieht schön, 2 kleine Spitzen sind schuld, dass ich letzten Januar ca. 4,5kW gehabt hätte. Weitere 3 übersteigen die 3kW. Also im ganzen Monat genau 5 Regeleingriffe und 5,5€ gespart. :) Auf die 2kW zu drücken wird da schon spannender. Muss dem bei Gelegenheit auf den Grund gehen wie es zu der 7kW Spitze kam. Ich glaub da hab ich mit dem Akku gespielt und mit 4,8kW aus dem Netz geladen. Das sollte man in Zukunft halt unterlassen weils potentiell gleich mal 10-15€ kostet. |
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Ohne BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] würde ich mir das PeakShaving, glaub ich, nicht mal einrichten. Ist ja für mich mit BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] schon die Frage, wie weit ich es von Forecasts abhängig machen werde, vermutlich nicht wirklich. Ich werde wohl noch einen SOC fürs Netzladen einrichten und laden während WiNAP bevorzugen (interessanter wären noch die flexiblen Zeiten). Selbst wenn ich im Winter 6kW Spitzen hätte, wäre es aufs Jahr gesehen egal. |
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Ich bin ja generell schon gespannt ob da noch was kommt hinsichtlich Nacht. Die Slowenen klammern z.B. die Nachtstunden bei den leistungsbezogenen Gebühren aus, d.h. sie fördern, dass man Grundlast in den billigen Nachtstunden erzeugt indem man das Auto gezielt in der Zeit füllt. Der WiNAP geht in die gleiche Richtung, aber was hilfts wenn man da dann im Gegenzug seitens Leistungspreis eine drüberbekommt. Ich bezweifle aber stark, dass es sich rechnet nur wegen dem WiNAP den Hausakku zu laden, die Wandelverluste übersteigen wohl die recht magere Ersparnis. |
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Ich weiß nicht recht, ob sich die 1cent Ersparnis lohnt. Würde bei mir jeden Tag um die 10-15cent bringen, also je Winter um die 10€....ich hab's auch mal drin, werd's aber beobachten |
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Ich muss ja sowieso laden, da ich im Winter nicht genug Sonne (Nebel und Schnee am Dach) habe. 20% wären bei mir ja schon 2c (KärntenNetz 9,76c/kWh netto) Aber unterm Strich reden wir, mit PV und Speicher, sowieso von kleinen Beträgen. |
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Nachdem hier einige Wissende sind und ich ein ziemlich Unwissender, dazu noch ohne Akku, dafür aber mit einigen Stromhungrigen Verbrauchern (Sauna, 2*BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto], LWWP): wenn ich es richtig verstehe, sollte ich tunlichst die Wallbox auf etwa 10 Ampere fixieren, damit für andere Verbraucher etwas Raum bleibt bis 10kW peak/15 Min, korrekt? Wie gehe ich mit meiner Sauna um, die einfach während der Aufheizzeit immer 9kW zieht? Die kann ich auch nicht einfach wie eine Wallbox regulieren? Wie seht ihr das? Sauna nur dann einschalten, wenn die WP WP [Wärmepumpe] und sonst auch nix rennt? Danke und LG PS: hat hier niemand eine Sauna? 🤪 |
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Ich warte mal ab, wie die flexiblen Tarife in Kombination mit den fixen Tarifen gestaltet werden. Wenn diese 75% Reduktion der Netzgebühren ermöglichen, dann wäre das eine gute Kombination, in diesen Stunden den Strom von anderen Teilnehmern der BEG zu den (größeren) Verbrauchern zu schubsen. Werden die 75% sowohl für Arbeit als auch Leistung angesetzt werden ? Offene Fragen: 1) Welche einmaligen Kosten fallen für die flexiblen Bezugsrechte an? Wie wird die monatliche "Grundgebühr" aussehen? 2) Kann man die 10 kW "fix" Grenze runtersetzen ? zBsp auf 5 kW und den Rest "flexibel" ? Dann würden die Leistungsspitzen für den Bezug halt in diese Zeit verlegt werden. 3) Wie kompliziert werden die NB die Zeitfenster gestalten ? Mindestens 2x 4 Stunden pro Tag müssen sie sein, wo der flexible Teil nicht zur Verfügung steht. Oder gehen sie den Weg, daß sie jeden Tag um 6 Uhr die Zeitfenster und den %-Satz für den Folgetag bekanntgeben werden ? |
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Ja, hab ich. Und eine Batterie, die den abendlichen Saunabesuch zur Gänze abfängt. Der Verbrauch und die Menge fallen netztechnisch nicht weiter auf (solange die Batterie geladen ist) |
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Ich kann das derzeit gar nicht einschätzen wo der Sweetspot liegen könnte. Mit WiNAP gibt es ein 6h Zeitfenster, wo Netzgebühren 20% reduziert sind, ergibt ungefähr -10% auf den Strompreis. Dafür die leistungsabhängigen Netzgebühren je kW. Weil vorhin 8A/5.5kW für die Wallbox genannt wurden; damit (mit Ladeverlusten) wird nichteinmal ein kleiner Akku voll. Also besser außerhalb der WiNAP Zeit mit geringer Leistung zu höheren Strompreisen weiterladen, oder doch mehr Leistung, wenn auch nicht volle 11kW, und den reduzierten Strompreis nutzen? |
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verstehe auch die 8A nicht. 12A gehen ja auch noch, das wären 8,3kW. Reicht für die Nacht doch, wenn die WP WP [Wärmepumpe] zB aus ist oder nicht so viel Last zieht. Mit 8A fadisiert sich mein BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] ziemlich lange, da reichen die 6h nie aus. |
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Und die ist im Dezember voll? Und die kann 9kW Entladeleistung? Coole Sache. Meine ca. 18kWp am Flachdach schaffen ein paar Stunden die WP WP [Wärmepumpe] und das Haus zu unterstützen, das wars. Da würde in den Akku 0 reingehen zwischen Dezember und Jänner (letztes Jahr war da noch durchgehend Nebel, nicht eine Sonnenstunde). |
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-20% auf den Arbeitspreis des Netznutzungsentgeltes. Bei grob 5cent also grob 1cent Ersparnis. Alles ohne Gewähr weil viele Fragen noch offen sind. Erst wenn man tatsächliche Zahlen und Praktiken auf dem Tisch liegen hat wird man wissen, wohin die Reise tatsächlich geht |
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Komisch, wir haben 2 BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] im Haus (fahren 40 tkm im Jahr) und ich mache das seit einem Jahr, wäre mir noch nicht aufgefallen dass das nicht geht. Bislang war ich noch nicht auf die 6h WiNAP reduziert (in Zukunft auch nicht), aber wenn abzüglich Ladeverlusten 6x5= 30 kWh im Akku ankommen reicht mir das. Bislang hatte ich noch nie das Thema, dass ich mit Null % ankomnme und 5h später wieder 100% benötige. |
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