„Zukunftsdepot“ - Seite 4
4.9.
-8.9.2026
69 Antworten
19 Autoren
1 Empfehlungen
|
|
||
|
Ich bin da mit mir selbst im Reinen, keine Sorge. Aber manche Denkanstöße halte ich für durchaus wichtig. Wir reden darüber, dass es ja total unfair ist, den "Reichen" zu ermöglichen, dass sie auch für ihre Kinder steuergünstig Geld anlegen können aber gleichzeitig sind wir offensichtlich nicht bereit unseren Teil zu tun. Und egal wie man es dreht und wendet: zu diesen Reichen gehören wir auch. So ehrlich sollten wir schon sein. @tomsl ich lege mein Geld nicht auf den Namen meiner Kinder an, so einfach funktioniert das. Ja - es ist für sich gedacht aber ich entscheide zB über das "wann".
|
||
|
||
|
Wie im Link beschrieben ist (war?) das bisher in Österreich nicht sinnvoll möglich. Ich würde da angesichts der aktuellen Diskussion auch nichts akut machen, sondern mal ein paar Wochen abwarten ob/wie sich das entwickelt. Bei der aktuellen rechtlichen Lage haben meine Kinder kein eigenes Vermögen, nur Geld das, wenn alles im Leben läuft wie man es sich erhofft, irgendwann mal für sie gedacht ist. |
||
|
||
|
ich habe unterdepots bei flatex. somit ist das schön getrennt und irgendwann mal dürfen sie entscheiden was damit passiert |
||
|
||
|
40h Arbeiten ist genauso unmoralisch - du KANNST ja auch mehr arbeiten. Selbes Argument und genauso schlecht ;) |
||
|
||
|
Das ist die erste Ecke um die man denken kann. Und es ist auch ein bisschen was dran. Aber die nächste Ecke um die man denken kann, ist halt, warum unser ganzes System so an Erwerbstätigkeit hängt. Warum müssen Menschen der Wirtschaft dienen, statt dass wir eine Wirtschaft bauen, die den Menschen dient? Das müsste nicht so sein. Man könnte auch Vermögen und Technologie in die Pflicht nehmen. Man könnte auch auf Vermögen Sozialversicherungsbeiträge erheben, wenn man wollte. Vermögenssteuern einführen und Steuern auf Arbeit senken. Und warum wird es als so normal angesehen, dass man den Großteil seiner Lebenszeit und Energie in den Dienst von Arbeitgebern (oder Kunden) stellen soll/muss? Teilweise sogar zu fragwürdigen Zwecken und zur Profitmaximierung für die Eigentümer der Unternehmen. Brauchen wir z.B. wirklich Konzerne, die Sportwetten anbieten und Leute in die Spielsucht treiben? Brauchen wir Ärzte, die massenweise unnötige und gefährliche SchönheitsOPs durchführen? Ich würde sagen: nein. Ich arbeite 40h und meine Arbeit ist halbwegs sinnvoll, aber es sind auch Aufgaben dabei, die nicht sooo viel Mehrwert bringen. Man könnte mMn fast überall Tasks streichen und Arbeitszeit sparen. MMn wäre eine generelle Umstellung auf 30h-Vollzeit machbar und möglich. Aber sowas traut sich ja kaum jemand überhaupt fordern. |
||
|
||
| Hallo supernova, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld. | ||
|
||
|
Als Elternteil frage ich auch noch folgendes: Will ich, dass mein Kind mit 18 z.B. 100.000 Euro zur vollen Verfügung hat? Gerade auch in der heutigen Zeit, Stichwort: Wenig arbeiten, viel ausgeben. Ich will entscheiden, wann ich Geld übergebe/mein Kind unterstütze. Sollte das wirklich so kommen, sehe ich das eher als eine Lösung für die reichsten 10%. Aber ich bin mir ohnehin sicher, dass es nicht kommt. |
||
|
||
|
Nein. Aber das ist dabei nicht meine Sorge. Und ich möchte halt, dass das Geld ohne Wenn und Aber dem Kind gehört. Dabei reden wir aber sicher von einem Betrag von weit unter 100k€. |
||
|
||
|
Das Problem ist zur Zeit noch, dass es durch die Mündlsicherheit kaum/keine guten Produkte gibt. Möchtest du halbwegs gute Renditen mit wenig Aufwand und Kosten ist das Unterdepot, oder ein bestimmter ETF welchen du nur für das Kind auf deinen Namen besparrts die beste Alternative. Das Zukunftsdepot ist, ausgehend von denderzeitigen Infos, der erste Schritt in die richtige Richtung. Kinderdepots wie in Deutschland erwarte ich bei uns leider nicht... |
||
|
||
|
Warum gehst du auch von den Extrembeispielen aus? Ich bin sicher, dass die allerwenigsten auch nur annähernd in diese Regionen kommen. Und was bitte ist schon reich? Der der ein Haus im Speckgürtel Wien oder im Westen bewohnt um 1 Mio. Euro aufgrund des Grundstückwertes? Warte doch mal ab, wie es denn ausgestaltet wird, wenn es denn kommt. Das finde ich ebenso. Und hoffentlich wird es auch für die Gesamtheit aufgemacht. Als Rahmenbedingung könnte man zum Beispiel steuerfreiheit nur bei Pensionszahlung mit Witwen-Waisenübergang und Garantiezeit vereinbaren, als Ergänzung zum Umlageverfahren. Das würde eine sehr sinnvolle Ergänzung und Stärkung der 3. Säule sein. |
Beitrag schreiben / Werbung ausblenden?
Einloggen
Kostenlos registrieren [Mehr Infos]
