„Zukunftsdepot“ - Seite 3
4.9.
-8.9.2026
69 Antworten
19 Autoren
1 Empfehlungen
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Ich glaube, die 5000€ pro Jahr (=416€ pro Monat) sind jetzt für viele rein theoretisch nicht das Riesenproblem. Die Frage ist eher will ich das? Einen Startpolster mitgeben mit 18J - Ja gerne, müssen es aber >120k sein wenn ich jedes Jahr 5k weglege mit halbwegs guter Rendite? Nein. |
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Alles eine Frage von Maß und Ziel. Ich würde jedenfalls eher nicht im Namen des Kindes sparen. (Wenn das Kind kein 100k Depot hat, dann kann es damit auch nicht mit 13 in der Schule prahlen... 😅) Meine Wohnung ist in einem Land mit (recht extremer) Erbschaftssteuer. |
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Wohl wieder so toll wie die Abfertigung neu. Banken und Versicherungen cashen ab und ich hab nach halber lebensarbeitszeit die hälfte vom versprochenen betrag drinnen. |
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| Hallo andi102, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld. | ||
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Die Abfertigung neu ist ein Kind ihrer Zeit als (vor allem) Staatsanleihen ca. 5% Verzinsung brachten. Dass danach die Zinsen einbrachen, hat das Konzept nachhaltig gestört. Wahrscheinlich wird es mit der Einführung des Zukunftsdepots gerade rechtzeitig auch einen nachhaltigen Einbruch am Aktienmarkt geben. Viele rechnen ja schon damit. 😁 |
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Und die viel zu hohen kosten inklusive garantiekosten. Man hätte die beiträge erhöhen müssen. |
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Wenn sie es weiter veranlagen und später für Wohneigentum nutzen, why not.... |
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Da bin ich wohl zu egoistisch bzw. müssten mir da 400€ im Monat schon komplett egal sein. Da gönn ich mir lieber was zu meiner Lebenszeit anstelle alles für mein Kind zu sparen. Der bekommt als Einzelkind sowieso mal genug. |
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Uns bleibt grob ein Gehalt von unseren beiden über, wie leben relativ zum Einkommen sparsam. Da ist das also schon durchaus ein Szenario... bisher ist aber die letzten Jahre viel zum Haus fertigmachen draufgegangen. Im nächsten Jahr sind auch die letzten Projekte (Pflasterung vom Parkplatz etc) abgeschlossen. Weniger arbeiten wäre natürlich auch eine Variante, aber eigentlich passt diesbezüglich alles soweit. Also warum nicht für die Kinder so eine Summe ansparen. Man muss es ihnen ja nicht frühzeitig unter die Nase binden... Ich wüsste nicht, was ich aktuell machen will und nicht kann für 400€/Monat (x2). |
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Das ist dann halt über-drüber Luxus. Mir würde schon genug einfallen, was ich damit mache bevor ich meinen Kindern ein riesen Depot anspare Urlaube, Autos, Arbeitszeit reduzieren, Schulden früher abbezahlen, ... |
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Jaja, die Mentalität hinter mir die Sintflut, es mag auch Leute geben die es als Generationenauftrag sehen den Nachfolgern einen besseren Start zu ermöglichen, anstatt das Geld sinnlos in Fortbewegungsmittel zu pumpen, würden sich mehr Leute daran halten wäre das Gejammer des unleistbaren Eigenheims bei weitem geringer |
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Die wichtigen Dinge gibt man nicht mit Geld weiter. Und manchmal ist es sogar besser, wenn Eltern den Kindern nicht zu sehr unter die Arme greifen... Wenn die Eltern finanziell gut dastehen, können sie später eh trotzdem Geldgeschenke machen. Das Sparen im Namen des Kindes ist vermutlich eher relevant, wenn es bei den Eltern knapper ist. Aber dann finde ich das auch irgendwie schwierig: Was wenn die Eltern plötzlich finanzielle Schwierigkeiten bekommen? Dürfen die dann wirklich nicht das Geld angreifen, auch wenn es von ihnen gekommen ist? Auch könnte ein unangenehmer psychologischer Druck auf Eltern entstehen, um möglichst viel für das Kind zu sparen. Schwierig, wenn es finanziell eh schon knapp ist... |
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Die Frage die sich mir stellt... KeSt frei, macht ja nur Sinn, wenn in dieser Zeit Steuer zu zahlen wären. Das passt eigentlich nicht zu einem ETF Sparplan. |
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Du siehst wirklich bei fast allem nur schwarz/weiß oder? Der Start den viele Kinder hier in der Forum-Bubble bekommen ist schon um einiges größer als der Durchschnitt. Meine Worte waren nicht, nichts weiterzugeben. Aber es muss nicht das 100k€ Depot mit 18J sein... Das Wort Auto hat dich jetzt wohl getriggert oder? Ich rede eh nicht vom Porsche keine Sorge, da investier ich es lieber in mein Kind. Trotzdem würde ich wohl eher Arbeitszeit reduzieren um MEIN Leben jetzt zu genießen (und ja da profitiert auch die Familie mit Frau/Kind) anstelle als höchstes Ziel das große Ansparen und investieren in meine Kinder zu setzen. Und wie @supernova schreibt: Wichtig ist nicht, dass man mit 18J ein Depot, eine Anlegerwohnung oder 10 Immobilien übergibt sondern, dass man einen Menschen mit richtigen Werten aufgezogen hat... Ich kanns durchaus verstehen, dass manche es antreibt seinen Kindern was zu ermöglichen. Ich für meinen individuellen Fall erlebe lieber zu meiner Lebenszeit coole Dinge mit der Family und vererb dann ein bissl weniger. 400€ würd mich nicht killen, es wär aber auch net ungemerkt wenn ich das ab jetzt 18 Jahre lang investieren müsste. Da würd ich lieber weniger Arbeiten müssen oder früher Schuldenfrei sein (=mehr Geld über, mehr Geld das als Erbe bleibt). Außerdem in meinem Fall kann sich der Sohn eh mal auf 2,5 Häuser im Speckgürtel Graz freuen, das wird wohl reichen. Ich würd z.B. sofort auf 400€ verzichen für weniger Arbeitszeit, geht halt nicht so leicht. Manche Jobs gibts halt nur als Vollzeit bzw. All-in Vertrag. Steigst dann von 38,5 auf 30h zurück sinds wesentlich mehr als 400€. Ich stell die These auf: Hätte ich oder auch viele andere hier, immer alles in den Arsch gesteckt bekommen, wären sie nicht dort wo sie jetzt sind. Beispiele?: Erstes Auto von Eltern gekauft, Wohnung/Immobilie von Eltern übernommen/geschenkt. Meine persönliche Motivation um sich in der Ausbildung/Job anzustrengen war immer mir selbst was zu erschaffen, hätte ich alles bekommen würd ich irgendeinen 0815 Job machen mit 25h Teilzeit - und dann bist eh auch wieder der Miesepeter weilst ja nix schepfen willst. |
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Hallo supernova, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: „Zukunftsdepot“ |
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KESt fällt auch auf ausschüttungsgleiche Erträge an, das ist über 18 Jahre auch nicht nix. Aber in erster Linie sind ist wohl gemeint die Kursgewinne bis zum 18. Geburtstag steuerfrei zu stellen. D.h. steuerrelevanter Einstandskurs = Kurs zum 18. Geburtstag. An dem Tag wird aus dem Steuer und Gebühren freien Juniordepot (ohne Möglichkeit zur Entnahme) ein normales Depot. So hätte ich das zumindest aus den Medienberichten verstanden. Aber viele Details sind ohnehin noch unklar, zum Beispiel ob/wer/wie umgeschichtet werden kann vor dem 18. Geburtstag. Das könnte ja durchaus im Sinne des Risikomanagements (auch in Bezug auf KESt) sinnvoll sein. |
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mein Auftrag ist es also, meinen Kindern Geld in den.....zu blasen? Nein - sehe ich nicht so! Meine Kinder bekommen Liebe, Zuneigung, Erziehung, Werte,.... Sie haben ein depot, wo ein "kleiner" Betrag eingezahlt wird monatlich als"Starthilfe". Um den Rest müssen sie sich selber kümmern. So hat mich mein Vater erzogen und so finde ich es richtig. |
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Wieso ist es immer ein entweder oder. Meine Kinder bekommen beides. 😉 Mir geht selber nichts ab. Meine Kinder (habe drei im Alter von 5-12) bekommen später mal von uns jeder ein Grundstück, falls sie bauen wollen + eine finanzielle Starthilfe - weil wir sie gerne unterstützen und natürlich weil es uns möglich ist. |
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Meine Kinder bekommen alles was sie "brauchen". Sie haben bei uns ein Dach über dem Kopf und Essen am Teller. Ein Grundstück ist aber sicher nicht das, was sie brauchen. Wenn sie ein Grundstück wollen, dann dürfen sie sich das gerne erarbeiten. Geschenkt wird einem im Leben nichts -> so wurden meine Frau und ich erzogen und so halten wir das auch bei unseren Kindern. Es gibt pro Kind ein ETF Depot. Der Plan ist, dass sie mit 18 darüber verfügen können. Da wird zu gegebener Zeit soviel Kohle drauf sein, dass man mehr oder weniger unabhängig ins Leben starten kann - alles darüber hinaus dürfen sie sich selbst erarbeiten. Unsere Kinder werden nie unter der Brücke sitzen..... ein geschenktes Landhaus wirds aber nicht spielen. Niemand MUSS heutzutage ein Auto haben. Ein Grundstück ist auch nicht notwendig zum Leben - es gibt genug Mietwohnungen, welche man sich mit "normaler" Arbeit leisten kann. Wenn man gas gibt im Leben, kann man sich dementsprechend mehr leisten. Da ist halt auch jeder Mensch anders gestrickt. Die einen wollen mehr und tun entsprechend auch was dafür, die anderen geben sich mit weniger zufrieden und tingeln so durchs leben. Ist eine rein persönliche Entscheidung. |
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Unabhängig davon, dass wir ALLe glaub ich unseren Kindern etwas mitgeben wollen (Gefühle und Geld - beim Geld scheint die Diskussion mehr die Frage des Zeitpunkts zu sein), wenn wir hier schon moralisch sind: Hat einer von euch schon mal drüber nachgedacht, dass diese "Work-Life Balance" bzw. Teilzeitarbeiten weil sichs mitm Geld ja eh ausgeht (ich red nicht von irgendwelchen Betreuungspflichten!!!) eigentlich total egoistisch und unmoralisch ist? Ihr könntet auch einfach Vollzeit arbeiten gehen (ihr KÖNNT das tatsächlich), das heißt mehr Steuer für den Staat um dann mehr Menschen zu unterstützen die halt aus verschiedensten Gründen keine so hochbezahlten Jobs haben. Stattdessen halt der egoistische Weg. ;) Einfach mal als Gedankenanstoß. |
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Mein Mitleid hält sich in Grenzen - Ich geh sicher nicht mehr arbeiten, damit ich mehr Steuern zahlen darf und Leute die nicht soviel Geld haben zu unterstützen. Wenn dir das eine Herzensangelegenheit ist dann Spende das Geld direkt, anstelle über mehr Arbeiten -> mehr Steuern. Ich seh den Sinn meines Lebens nicht darin mehr zu arbeiten damit ich anderen Leuten helfen kann. Das kann man auch so in seiner Freizeit machen ohne Geld herzuschenken: ehrenamtlich etc. |
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Darf ich mal in die Runde fragen, bei welchem Anbieter ihr eure Kinderdepots eröffnet habt, sofern ihr welche habt? Bei Flatex geht das ja aktuell nicht. Bespart jemand von euch so einen mündelsicheren Fonds? https://www.broker-test.at/vergleich/depot-kinder/ |
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Ich bin da mit mir selbst im Reinen, keine Sorge. Aber manche Denkanstöße halte ich für durchaus wichtig. Wir reden darüber, dass es ja total unfair ist, den "Reichen" zu ermöglichen, dass sie auch für ihre Kinder steuergünstig Geld anlegen können aber gleichzeitig sind wir offensichtlich nicht bereit unseren Teil zu tun. Und egal wie man es dreht und wendet: zu diesen Reichen gehören wir auch. So ehrlich sollten wir schon sein. @tomsl ich lege mein Geld nicht auf den Namen meiner Kinder an, so einfach funktioniert das. Ja - es ist für sich gedacht aber ich entscheide zB über das "wann".
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