„Zukunftsdepot“
4.9.
-9.9.2026
87 Antworten
21 Autoren
1 Empfehlungen
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Ich würde es bevorzugen, wenn man gleich den Maximalbetrag auf einmal einzahlen könnte... |
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Das wird wohl die neue 18-Jährige Wertpapier-Erlebensversicherung der Eltern werden. Finde es sehr speziell dass es nur für Neugeborene ab 1.1.2027 gilt. Und nicht für alle unter 18. Glaube dass man da was gescheites ausarbeiten könnte... |
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| Hallo DoertyHarry, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld. | ||
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Ich fände das extrem unfair, wenn das so kommen würde. Kinder aus gut situierten Familien würden mit 18 über 200k steuerfrei bekommen (jedes Jahr 5000k Einzahlung). Während Kinder aus armen Familien 3000€ raus bekommem würden (500€ Einmalanlage unter der Annahme, dass es in einen breiten Index-ETF geht). Oder noch weniger wenn Banken irgendwelche Schrottprodukte verticken dürfen. Und noch schlimmer: Wenn sie dann später selbst investieren können und möchten haben sie ihre 18 steuerfreien Jahre einfach verpasst. Noch unfairer geht gar nicht. |
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Ehrlich gesagt: wenn man 5k pro Kind und Jahr irgendwo sparen kann braucht man das Zukunftsdepot nicht. Die Eltern die aber evtl mal ein paar hunderter Abzacken können profitieren meiner Ansicht nach schon stark. Also abgesehen davon, dass ich glaub, dass der 18jährig sein GEld einfach verprassen wird und dann wars das wieder. |
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Muss es nicht mündelsicher dort angelegt werden? d.h. rein rechtlich ist das dann nicht das Geld der Eltern sondern, dass des Kindes? d.h. im Zweifelsfall gibts rechtliche Probleme wenn das Kind dann sagt: Ihr habt 18 Jahre lang profitiert und das Geld selbst benutzt? AI: Der entscheidende Punkt ist: Wenn das Zukunftsdepot tatsächlich auf das Kind lautet und die eingezahlten Beträge dem Kind rechtlich übertragen werden, dann ist das nicht mehr das Geld der Eltern. Eltern verwalten dieses Vermögen nur aufgrund ihrer Obsorge. § 164 ABGB verpflichtet sie, das Kindesvermögen sorgfältig zu verwalten, grundsätzlich zu erhalten und möglichst zu vermehren. |
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Wenn man sich die paar Hunderter gerade so abzwackt, dann bindet man sie nicht auf 18 Jahre. Denke ich. Aber vielleicht bin ich voreingenommen, dachte auch als erstes an die Parteifreunderl, die die 5k pro Jahre sowieso anlegen und ab nächstem Jahr halt steuerfrei. |
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... reden aber von Kinder und Jugendlichen. schönes Wachstumsdepot für die Kinder anlegen, endlich tut sich einmal was... |
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Es gilt doch für alle bis 18, nur die 500€ bekommt man nur für Neugeborene |
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Wie gesagt - kann man sicher machen und wird keinem auffallen - bevor man in Zahlungsschwierigkeiten kommt das Depot der Kinder aufzulösen. Rein rechtlich ists aber nicht ganz sauber und geht in Richtung Veruntreuung von Geld. Wir haben so ein Kinder Sparkonto bei der Erste Bank - das läuft offiziell auf meinen Sohn und ich bin nur der Zeichungsberechtigte auf dem Konto... Da gibts 4% Zinsen auf die ersten 12.000€... Man unterschreibt ja auch, dass man das geld mündelsicher anlegt - wenn mans nur als "gutes Zinsen" Konto für sich als Erwachsenen nutzt verstoßt man eigentlich gegen die AGB und der Zinsvorteil kann entzogen werden. |
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Dann hab ich das wohl aus dem Text falsch herausgelesen... Das ist mir schon klar das wir von Kinder und Jugendlichen sprechen. Ich weiß nicht ob Bausparer auch mündelsicher sind, kenne aber ein paar Beispiele wo der Bausparer aufs Kind angelegt wurde, weil's halt eine lohnende Sparform war. Und dann von den Eltern genutzt wurde. |
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Es wird genug Schlupflöcher geben und wieder nur ausgenutzt werden. Auch wenn die grundsätzliche Idee dahinter schon OK ist. Aber natürlich werden damit wieder von eher reichen Leuten viel Geld an der Steuer legal vorbeigeschleust. |
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Diese Rechnung kann ich nicht so stehen lassen: Kinder aus armen als auch gut situierten Familien erhalten die 3000 € aus der Milchmädchenrechnung. Kinder aus sehr sehr gut situierten Familien, deren Eltern sich leisten können 18 Jahre lang 5000 Euro einzuzahlen und das auch tun, profitieren mit der kostenlosen Depotgebühr und keiner Kapitalertragssteuer auf die erwirtschafteten Gewinne. Diese 'reichen' Kids kriegen nicht 200.000€ vom Staat, sondern den Löwenanteil von den Eltern geschenkt. Allgemein zum Zukunftsdepot: Details sollte man diskutieren, aber so ganz grundsätzlich ist die Idee gut, sofern man in weltweite ETFs investieren darf (Änderung bei der Mündelsicherheit). Weil ich finde, dass man damit viele Menschen gut an die Wertpapier-Thematik heranführt und dass das aus Finanzsicht ein schöner Start ins 19. Lebensjahr ist. |
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Die sollen endlich einen Freibetrag für alle einführen. Viele Menschen bauen sich eine weitere Pensionssäule mit Fonds auf, weil der Staat es nicht (ordentlich) hinbekommt. Als Strafe dafür, darf man dann ordentlich Steuer löhnen 🤯 |
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Dafür gäbe es bereits andere Instrumente, zb eine gestützte Pension durch den AG, ich zahl 2% vom Brutto ein und der AG verdoppelt das, da ist die "Rendite" schonmal ordentlich, viele Unternehmen sind bloß zu faul, um sich solche Modelle mal anzusehen, obwohl sie steuerlich begünstigt sind und oftmals weniger schmerzen als Gehaltserhöhungen Wenn man mit 18 startet einzuzahlen und das bis zur Pension mit Gehaltssprüngen, Beförderungen etc durchzieht hat man gleich mal 300k zusammen, da macht man gern jährlich eine ANV in der Pension |
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Warum unfair? Gespart wird mit ohnehin versteuertem Einkommen. Ich habe dir schon einmal gesagt, wenn du das alles so furchtbar unfair findest, kannst du ja einen Betrag xx aus deinem Einkommen jedes Monat spenden. Ich finde das endlich mal eine gute Entwicklung in die richtige Richtung. Nicht der böse Spekulant aus dem Hochfrequenzhandel erzielt einen Steuervorteil, sondern der langfristige Sparer. Der Gewinn-Herausgeber Wailand redet sich davon schon xx-Jahren den Mund fusselig. Warum auch immer gleich die vollen 5K als Standard herangezogen werden muss, entschließt sich mir auch nicht. Der steuerbegünstigte Max.-Betrag wird sicher nur einen eher kleinen prozentuellen Teil der Bevölkerung in Anspruch nehmen können. Die breite Masse aber wird eher mit monatlichen Sparbeträge a 50 oder vielleicht auch 100 € investieren (können) und nicht jedes Jahr 5K. Ja, da bin ich vollkommen bei dir. So wäre das auch richtig. Aber solange die Ro...n in diese Richtung alles abwürgen und jeden Wertpapiersparer als Kapitalisten hinstellen wird das nicht kommen. |
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Und diesen auch voll ausnützen um Geld an der Steuer vorbeizuschleusen. Ja das werden nicht so unglaublich viele sein, aber dennoch ist es eben ein Geschenk für hauptsächlich Reiche. Die Kleinen profitieren auch davon.....nur eben viel, viel weniger und diese Art der Politik (wenn dem kein Riegel vorgeschoben wird) begünstigt eben wieder nur diesen einen kleinen Teil der Gesellschaft. Während es als supertolle Reform für den kleinen Mann verkauft wird |
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Wieviele Kinder hat denn dieser Reiche? Bzw. wie reich ist Reich? da kann also jemand der offensichtlich entspannt 5k PRO KIND und Jahr auf die Seitelegen kann 5k Steuerfrei anlegen. Wenn der 2 Kinder hat kann der es sich scheinbar auch leisten 10k pro Jahr anzulegen. Ich hab das Geld jedenfalls nicht (und wir verdienen nicht schlecht). Die reichste Person Österreichs ist aktuell lt. kurzer Googlesuche der Herr Matscheitz. Glauben wir, der hat ist darauf angewiesen, dass es das Zukunftsdepot gibt um sein Geld vor der Steuer zu schützen? Oder wer sonst sind diese reichen Personen? Und nochmals: glaubt wirklich irgendeiner der hier anwesenden, dass die frisch 18jährigen mit freiem Zugriff auf ihr "Vermögen" (egal ob 3k oder 200k) irgendetwas sinnvolles mit dem Geld machen werden? Oder wieviele davon werden es auf die eine oder andere Art "verprassen"? |
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Jo. Und ist halt eine weitere Möglichkeit, Steuern zu sparen. Wenn es geht wird es gemacht werden und bis zum letzten ausgereizt. "Guter" Konter.... DAS Totschlag Argument Die oberen 10%. Ich zähl nicht dazu und trotzdem könnte ich die 5k im Jahr sparen, damit ich Steuern spare Glaubt hier irgendjemand tatsächlich, dass die Kinder dieses Geld bekommen? |
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Bin ganz grundsätzlich pro jeder Steuererleichterung, gerade im Bereich Ertragsteuern. Ich kann Euch aber auch aus langjähriger Erfahrung sagen, dass sicher niemand die 18 Jahre die vollen 5.000 Euro Sparbetrag einzahlen wird, wenn es denn kommt. Beim nächsten oder übernächsten "Sparpaket" wird diese Begünstigung mit dem Verweis auf die Argumente in diesem Thread ("bringt nur den G'stopften was") wieder kassiert. Abgesehen davon, werden die Einschränkungen ein bisschen zu wenig diskutiert: Über das Geld wird man nicht wie Eigenes verfügen können (gehört rechtlich den Kindern), die Banken werden vorwiegend "eigene" Produkte anbieten (bin gespannt, ob ein schnöder MSCI-World besparbar sein wird). Die Aufregung über dieses Thema zeigt auch, dass wir zur völligen Greisengesellschaft geworden sind: wenn für Kinder steuerbegünstigt vorgesorgt werden soll, gibt es massiven Widerstand, beim "neuen" abgabenfreien Zuverdienst in der Pension ("Aktivpension") von 15.000 (Begünstigung im besten Fall 7.500) regt sich keine Sau auf. |
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Nein natürlich kein guter Konter. Aber das ist wovon wir hier reden. Wie definieren wir übrigens die oberen 10%? Hab mal kurz nach Einkommen geschaut: Zitat: "In Österreich gehören Arbeitnehmer:innen mit einem Bruttomonatseinkommen von mehr als 7.290 Euro (bzw. ca. 70.000 bis 111.200 Euro brutto im Jahr) zu den obersten 10 Prozent der Einkommensbezieher." Da würd ich jede Wette eingehen, dass ein paar von den Personen hier im Forum inkludiert sind. Oder reden wir von diesen bösartigen "Erben" (wieviele auch immer das sind - da sind wir nämlich doch recht schnell wieder beim herrn Mateschitz). Ehrlich gesagt: Ja. Wenns richtig ausgestaltet ist, muss es auf den Namen des Neugeborenen laufen -> Muss an die Kinder. |
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