Diskussion zu Wirtschaft, Pensionen usw. - Seite 4
12.8.
-17.8.2026
81 Antworten
28 Autoren
3 Empfehlungen
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und wenn ich es mir selbst ohne Glück und Geburtslotterie, durch harte Arbeit aufbaue? Ist es dann ein Schröpfen? |
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Dann bist du nicht sehr reflektiert, wenn du blind für die ganzen Glücksfaktoren bist, die für deinen Erfolg mitverantwortlich sind. In AT AT [Außentemperatur] geboren: Glück, angeborene Intelligenz: Glück, Charaktereigenschaften wie Arbeitsethik: auch Zufall und Glück. NIEMAND verdankt seinen Erfolg nur sich selbst. |
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interessante Ansicht. da werden wir aber nicht auf eine Linie kommen. 😉 Wo bleibt dann der Anreiz überhaupt erfolgreich sein zu wollen? Komischerweise florieren oft die Länder wirtschaftlich am meisten, die niedrige Steuern haben. Das ist irgendwie ein Wirtschaftsmagnet 🤔 |
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Der Anreiz ist die ganze Freiheit und Unabhängigkeit, die einem Erfolg und Vermögen bringt. Das reicht doch. Letzte Woche gab‘s eine gute Doku für einen Privilegiencheck: Frag dich mal, wie erfolgreich du wärst, wenn du als Mädchen im ländlichen Senegal geboren wärst. Ohne Bildung, ohne Selbstbestimumg. Und für Männer ist‘s dort auch nicht viel besser. https://tv.orf.at/program/orf2/weltjourna2834.html |
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Oder geboren als Eintagsfliege.... |
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Ist halt Stammtisch Gerede. Tatsächlich würden viele Handy die steigenden Anforderungen für neue Betriebsysteme einfach nicht schaffen da veraltete Hardware. Die Welt dreht sich einfach zu schnell, sodass Handys und PCs nicht mehr 10 Jahre lang (ohne Workarounds) im Einsatz sein können. Wegwerfgesellschaft würd ich das ganze nicht bezeichnen. Ich hab noch jeden "veralteten" Laptop oder PC auf Willhaben weiterverkauft d.h. er hat noch ein weiteres Leben geschenkt bekommen. Apple recycled mittlerweile einen großteil der iPhone Teile und kann die Materialien wiederverwenden. |
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Jaja, die umweltliebenden Hersteller... https://www.derstandard.at/story/3100000292336/microsoft-stoppt-windows-10-support-400-millionen-rechner-werden-elektroschrott Natürlich könnte man Sicherheitslücken weiter schließen wenn man nur wollte |
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Ist zwar Off-Topic: Die Einschränkung seitens Microsoft, ältere Geräte für Win11 offiziell auszusperren, ergibt nicht viel Sinn, das lässt sich aber umgehen. Habe vor ein paar Monaten auf einigen älteren Notebooks, die teils original noch gar kein Win10 hatten, ein Upgrade auf Win11 gemacht. Mit dem "product server" Trick, obwohl der angeblich schon 2023 von Microsoft gefixt worden sein soll, zumindest ohne Internetverbindung hat es überall funktioniert und danach stört sich Win11 auch nicht am fehlenden TPM. |
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Danke für den Tipp. Restrisiko ist halt, dass ich eine Win 11 Lizenz kaufe, es schaffe und 3 Monate später passen die Anforderungen nicht mehr, oder? |
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Wer Windows 11 Lizenzen kauft (im privaten Bereich) hat sowieso die Kontrolle über sein Leben verloren. |
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Der Teil dass Arbeit zu hoch besteuert ist macht keinen Sinn. Richtig. Die Steuern müssen runter. Hingegen machen Steuern auf Besitz wenig Sinn. Um Wohlstand zu erwirtschaften braucht es Unternhmen. Für ein Unternehmen braucht es Kapital. Wieso soll es da Sinn machen alle Unternehmen dadurch zu bestrafen, dass sie für ihre Existenz Steuern zahlen müssen? Steuern auf den fiktiven Wert von Unternhmen ist einfach nur ein extremer Standortnachteil. Steuern auf Aktien-Besitz ist auch Unfug. Dann zahlt es sich nicht mehr aus Aktien zu halten, weil wenn ich um 10.000 Euro Aktien hab und darauf sind 10% Steuer. Dann zahl ich im Jahr 1000 Euro. Da brauch ich schon 10% Gewinn um mit Null auszusteigen. Nein Danke. Das hätte zur Folge dass in dem Land einfach keiner Aktien hält. Entzieht den Unternehmen (die für den Wohlstand sorgen. Die Umverteilung erzeugt den Wohlstand nicht - nicht vergessen...) wieder wichtiges Kapital. Bleiben Steuern auf Bargeld Schmuck Gold und sonstwas. Ähnliche Rechnung: Wenn ich 10k Bargeld auf der Bank liegen hab, wieviel soll mir der Staat dann im Jahr davon wegnehmen? Gar nichts, erst ab 500k (oder was ist die Grenze) Bargeld, weil sonst die Bürger mit den Mistgabeln zum Parlament ziehen? Ok, dann hab ich eben immer nur 490k Bargeld und den Rest in was anders. Haben schon viele Länder probiert, gibt x Studien. Steuern auf Besitz sind nicht einfach, bringen wenig und lösen sicher keine Finanzprobleme von Staaten. Finanzprobleme löst man auf der Ausgabenseite.
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Ihr müsst einmal rechnen wie hoch die wirkliche Steuer- und Abgabenlast in Österreich auf Arbeit ist, inkl. Arbeitgeberabgaben: https://www.deine-abgaben.at/ Zwischen dem was mein Arbeitgeber für mich zahlt, und das was auf mein Konto überwiesen wird, liegen 64% Abzüge. Von diesen 36%, die von meiner Arbeitsleistung übrig bleiben, zahlt man oft noch 20% Mwst, oder zusätzlich Nova, Mineralölsteuer oder andere fancy Gebühren. Wie lange muss ein Elektriker oder Installateur arbeiten um sich selbst für einen Tag leisten zu können? Vermutlich eine ganze Woche. |
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In Diskussion sind 2-3% pro Jahr. Das Vermögen wächst also weiter, man muss nur einen Teil des Zugewinns abgeben. Und zu den bishergen Vermögenssteuern: Die sind gescheitert, weil es Schlupflöcher groß wie Scheunentore gab. Genau das muss eben besser gemacht werden. Schwierig: Ja. Unmöglich: nein. Mehr noch: Unbedingt nötig, wenn man nicht will, dass unsere Gesellschaften an immer extremer werdender Ungleichheit zerbrechen. |
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Aus meiner Perspektive sollten wir als erstes mal die 65 Jahre beim effektiven Pensionsalter erreichen. Das ist aktuell durch die vielen vorzeitig in Rente gehenden Leute (oft Hochverdiener, die sich die Abschläge "leisten" können, die dann im Solidartopf fehlen)nicht erreichbar, deshalb würde ich diese Möglichkeiten streichen. Auch wenn viele aufschreien finde ich die aktuellen Entwicklungen beim Thema Altersteilzeit richtig und wichtig im Sinne der Allgemeinheit (Verkürzung, geringerer Lohnausgleich, Verschärfung der Anspruchsvoraussetzungen, Förderung bis max. Höchstbemessungsgrundlage). @MissT Ich habe Einblick in die KV-Verhandlungen einer grossen Branche und ich kann dir sagen, so sinnig es auch wäre, die Gehaltsentwicklungen zu novellieren, wir beide werden das sicherlich nicht mehr erleben. Da schiesst sich keiner selbst ins Bein .... Und ja, ich wäre auch dafür, die Kest für Veranlagungen, die zur Pensionsvorsorge dienen (gerne gewisse Haltedauer) zu verringern, denn jeder der an der Börse veranlagt, nimmt ja auch ein Verlustrisiko in Kauf. |
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Ein Freibetrag wäre mMn sinnvoll, aber eine komplette Befreiung fände ich nicht so gut. Dass ab dem ersten ct. KEST zu zahlen ist, kommt ja eigentlich von dem Bankgeheimnis früher, wo‘s anonyme Sparbücher gab etc. Heute wo alles zugeordnet ist, könnte man eigentlich leicht einen Freibetrag machen... |
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Wäre ein Anfang, wenn man Kinder hat könnte man diesen auch einen Freibetrag zuordnen und gleich früh beginnen mit dem Vermögensaufbau. In DE funktioniert das auch so ähnlich.... |
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Sei Dir da nicht so sicher - für Gemeindebedienstete wurde (meines Wissens in mittlerweile fast allen Bundesländern) das jeweilige Dienstrecht in der jüngeren Vergangenheit novelliert und auf höhere Einstiegsgehälter und flachere Kurven umgestellt. Hier ging es auch darum am Arbeitsmarkt konkurrenzfähige Gehälter bieten zu können und dass sich das Alter der Dienstnehmer nicht mehr so stark auf die Personalkosten auswirkt wie früher. Natürlich betrifft das nur Neueintritte ins System bzw. freiwillige Wechseloption für jene, die das knapp verpasst haben. Aber vor diesem Hintergrund wäre ich nicht überrascht, wenn auch andere Branchen folgen. |
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Naja in der Privatwirtschaft bestimmt halt nicht eine Gehaltstabelle oder der KV maßgeblich dein Gehalt sondern der Wert dem du dem Unternehmen bringst bzw. die Spezialisierung sowie Angebot/Nachfrage... Da ist sowieso jeder zwischen 50-150% überbezahlt zum darunterliegenden Gehalt vorallem in den ganzen Konzernen. Ich kenn eigentlich kaum jemanden der genau nach KV verdient außer vl. beim BILLA. Diese 64% scheint man ja relativ schnell zu erreichen und das maximale Cap dürfte dann auch bei 64% sein egal wie hoch das Gehalt wird. |
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stimmt schon - tpm 2.0 ist so als technische hardware anforderung echt mal komplett übertrieben. also.. wenn man keine ahnung von computern halt zumindest. |
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Die Besteuerung der unrealisierten Aktiengewinne ist doch nur eine Frage der Zeit. Man werfe hier einen Blick auf die Niederlande - klar die 36% die sie mit dem Box3 System eigentlich einführen wollten sind vollkommen übertrieben, aber in einer geringeren Form wird es kommen und (spätestens) dann sind die Blicke aller anderen EU-Staaten darauf gerichtet und es gibt wieder einen Fleckerlteppich mit ähnlichen Systemen. Würde man das mit den hier genannten 2-3% einführen in Kombination mit einem Freibetrag, der indexiert wird(!), würde ich es sogar befürworten. Auch auf die sehr wahrscheinliche Gefahr hin, dass es Schlupflöcher geben wird. |
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Das mag vielleicht in der Blase "energiesparhaus.at Forum" ein Ansatz sein, aber nicht für die Gesamte Population. Wenn ich diese Eigenverantwortung großflächig Ausrolle, dann freuen sich wohl die "Luxus" Verbrauchsgüteranbieter am meisten, weil wer denkt mit 20 oder 30 Jahren oder an später, ist ja noch genug Zeit. Was glaub ich alle Beiträge gemeinsam haben ist, das die Zeiten nicht besser werden, und sicher viel schief gelaufen ist im System. Hab auch nie verstanden wie in vergangenen Jahren Pensionen mehr steigen konnten als Löhne in einem Umlagesystem? Gensau aber auch nicht wenn meine im "privaten" System Zwangsveranlagte Abfertigung "Neu" Inflationsbereinigt weniger wird weil ich trotzdem Gebühren zahlen obwohl sie keinen Gewinn erwirtschafet? Für mich haben alle diese Sachen eines gemeinsam, jede Diskussion und Veränderung hat doch nicht das "Gemeinwohl" als Ziel, sondern eine spezifische Gruppe zu Bevorzugen, und das wird auch so bleiben. Daher ist für mich der Ausgleich der Interessensgruppe das relevante, da ich nicht glaube das die "Allgemeinheit" in der Lage ist für sich selbst auf einen Zeitraum von mittlerweile 80-85 Jahren zu sorgen. Früher sind halt die Leute mit 50 gestorben, oder es gab alle 20 Jahre einen Krieg für einen Reset, aber auch nicht ersterbenswert. Und selbst der Norgwegische Staatsfond der nach ethischen Grundsätzen investiert hat sein Kapital damit gemacht, das durch die mit Öl und Gas mithervorgebrachte Klimaerwärmung ein Inseleinwohner im Pazifik seine Insel verlassen muss, weil sie unter geht. |
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