wir überlegen gerade, ein Grundstück für den Hausbau zu kaufen. Es liegt in einer Landeshauptstadt und würde mit stolzen 250.000 € zu Buche schlagen (600 m²) + 10% Nebenkosten. Ich möchte euch um eure Einschätzung bitten, in welchem finanziellen Rahmen der Hausbau machbar ist, um eine Entscheidungsgrundlage dafür zu haben, ob wir den Kauf und darauffolgenden Bau durchziehen sollen (wollen), oder nicht.
Die nächsten Absätze bis zur Überschrift "Kalkulation" könnt ihr euch auch sparen, da geht es nur um Hintergründe. Ab dort beginnt für mich der wichtige Teil :D
Wir haben sehr niedrige Ansprüche an die Größe, Ausstattung… und wollen möglichst einfach und günstig und auch klein, ca. 125m² Wohnfläche, bauen. Wir sind beide wohntechnisch sehr einfach aufgewachsen - ein neu gebautes Haus mitten in der Stadt wäre für uns sowieso purer Luxus. Da die Ansprüche hier im Forum tendenziell hoch sind und sich das in den Threads zu Baukosten widerspiegelt, möchte ich hier einen eigenen Thread erstellen, wo speziell die Kosten im Kontext einfacher Bauweise und Ausstattung sowie viel Eigenleistung diskutiert werden - wie "günstig" geht es? Vielleicht hatte jemand von euch beim Hausbau einen ähnlichen Zugang? Ich möchte explizit nicht diskutieren, ob sich ein Hausbau dann überhaupt lohnt (weil ich in manchen anderen Threads schon Dinge gelesen hab, wie: ein Haus ohne Keller ist wie eine Wohnung, unter 180 m² geht nix, … etc.) sondern nur eine Einschätzung, ob das, was unsere Ansprüche sind, in dem Budget machbar ist.
Kurz zu unserem finanziellen Hintergrund – damit ihr nicht glaubt, dass wir beim Bau so sparen, weil wir absolut am Limit unterwegs sind. Wir wollen einfach ein „günstiges“ Haus, weil wir uns damit Optionen freihalten wollen. Ich will nicht von meinem Vollzeit Job immer abhängen, auch wenn es sehr wahrscheinlich ist, dass unser Einkommen im Lauf der Jahre weiter steigen wird. Wir haben ein ganz gutes Einkommen, zu zweit netto ca. 6.3k€ x 14. Beide 30 J. mit Kinderwunsch. Haben eine annähernd abbezahlte Wohnung, die die Eigenkapitalbasis für das Haus bilden soll (ca. 250k€ also genau das Grundstück). Diesen Betrag können wir uns auch für die nächsten ~3 Jahre bis Abschluss Hausbau zinsfrei in der Verwandtschaft borgen, dann aus dem Verkaufserlös tilgen, somit fallen keine Zwischenfinanzierungskosten an. Zu finanzieren wäre also „nur“ das Haus ausgehend von der „grünen Wiese“. Aber da wir später mit Kindern gerne Teilzeit arbeiten und nicht auf beide Vollzeit Jobs angewiesen sein wollen, möchten wir die Kreditbelastung so gering wie möglich halten. Wir sehen das im Freundeskreis, wie dann beide wieder Vollzeit arbeiten mit 14 Monate altem Kind, aber jammern, dass sie das Kind jetzt in die Krabbelstube geben müssen und diesen Druck möchten wir uns nicht geben. Wir können in den nächsten drei Jahren noch zusätzlich 100k€, im extremen Sparmodus 150k€ ansparen. Mit unseren Einkommen wäre ein Kredit (35 J) aktuell wohl in der Größenordnung von 500k€ (Rate 2500 pM., sind ca. 40% von 6300) möglich. Somit würden uns bei maximaler Anspannung theoretisch 600 – 650 k rein für den Hausbau zur Verfügung stehen, weil die Wohnung quasi das Grundstück finanziert und damit für uns ein Nullsummenspiel ist. Lieber wäre es uns aber, nur ca. 350 k für das Haus auszugeben, um am Ende des Hausbaus in 3 Jahren und zusätzlichem Sparen mit 250k€ Kredit dazustehen – monatliche Rate ca. 1250€ langfristig. Die maximale Anspannung ist uns das Haus nämlich ehrlich gesagt nicht wert, und wenn das nicht machbar ist, kaufen wir uns eher eine Gartenwohnung um 500 – 600k€ und haben dann genau diese gewünschte finanzielle Situation, aber eben ohne Haus. Unser Kompromiss wäre, super einfach und günstig und mit viel Eigenleistung zu bauen, dafür aber eben um den annährend gleichen Preis ein Haus zu haben und das möchte ich heute bei euch erfragen.
Kalkulation
Hier vereinfacht meine Kalkulation, am Beispiel eines Massivhausanbieters (M**li) für ein Haus mit 125m² Wohnfläche, Satteldach, zweigeschossig, einfacher Aufbau. Habe das mit mehreren solchen durchgespielt, aber es kommt praktisch immer dasselbe heraus. Die Außenhaut trauen wir uns nicht zu, deshalb wäre die Vorgehensweise: Grundstück erschließen (Leitungen in der Straße davor aber noch nicht am Grundstück), „Ausbauhaus“ aufstellen lassen, von einem GU – manchmal auch als außen fertig bezeichnet. Und dann den Innenausbau soweit möglich und rechtlich OK in Eigenleistung machen und den Rest (Elektrik Stromkasten verkabeln etc.) selbst vergeben. Eigenleistung vollständig bei den Außenanlagen: Carport (Teil des Einreichplans, um auf die Dichte zu kommen), Pflasterung, Garten, … . Ziel: max. Gesamtkosten von ca. 350k€ für den Hausbau (ausgehend von grüner Wiese bis komplett fertig inkl. Außenanlagen) oder etwas darüber sind OK. Wenn wir aber deutlich bei >400k landen, sind wir raus.
Bodenplatte vom gleichen Anbieter = 36 k€ (inkl. Erdarbeiten). Evtl. Fremdvergabe und vl noch etwas sparen?
Baunebenkosten und kleinere Arbeiten: Bodengutachten, Anschlussgebühren Kanal, Wasser, Strom, Telekom, Versickerungsschacht, Leitungen am Grundstück bis zum Haus, Behördengebühren, Baustrom und Wasser, Baustelleneinrichtung, … = 45k€ geschätzt, oberes Ende meiner Schätzung
Innenausbau: die Stufe von Ausbauhaus auf schlüsselfertig schlägt bei dem Hausanbieter mit 125k€ zu Buche. Alles, was irgendwie möglich ist, würden wir selber machen und die anderen Dinge selbst vergeben und dafür Angebote vergleichen, um die teuren Aufschläge des GU zu umgehen – handwerkliches Geschick für die Eigenleistung und etwas Hilfe aus der Familie (Installateur) ist vorhanden. Ist der komplette Innenausbau (Wasser, Strom, Bodenaufbau, Putz und Streichen, Türen, Böden, Fliesen, Sanitär) bei diesem Level an Eigenleistung um 50k€ möglich? Ohne Einrichtung und ohne Küche. Das wäre etwas weniger als 50% dessen, was der GU verlangt
Außenanlagen: Carport und Pflasterung, Terrasse jeweils im Selbstbau um gesamt 20k Materialkosten. Zaun schon vorhanden.
Summe: 348k€ für das Haus ohne Grundstück inkl. Außenanlagen und allen notwendigen Nebenkosten, ausgehend von der grünen Wiese.
Potential eventuell bei den Baunebenkosten, Erdarbeiten und Bodenplatte (von lokalem Anbieter günstiger?). Weiteres Potential wäre die Wohnfläche auf 115 m² zu verkleinern, bringt ca. 20 k€ beim Ausbauhaus und ein paar tsd bei der Bodenplatte. Die übliche 4 Zimmer Gartenwohung hat auch unter 100qm mittlerweile...für uns also im Vergleich auch OK, wenn man bedenkt, dass diese typischerweise 550 - 600k€ kostet.
Das wären dann – ausgehend von der grünen Wiese – für Haus schlüsselfertig inkl. Außenanlagen 348 k€ / 125 m² Wohnfläche = ca. 2,8 k€ pro m². Ist diese Planung im Groben realistisch? Hat jemand von euch ähnliche Werte erreicht, im Jahr 2025 oder 2026? Habe ich irgendwas Grobes übersehen oder total falsch abgeschätzt?
.. TobiK schrieb: Da sie zwar nur 50m entfernt ist, aber gerade so außerhalb des Bereichs, wo man ein geologisches Gutachten braucht, weiß man das nicht genau - sie hat jedenfalls keine 😬
Naja aber bei @TobiK sind viel mehr als 130m2.. beim selben Grundstück 130m2 ohne Keller wären schon 500€/m2 Mehrkosten VOR die Grundierung (35k€ Pfähle/Kampfmittel/Arbeitsplanum + 30k€ Pfahlrost wie bei mir). Und in Landeshauptstadt alles kostet mehr..
.. Akani schrieb: Und siehe Tobik kommt mit 3K hin, macht halt jeden Handschlag gefühlt selbst, echt Respekt davor für eine Laien mit Forumshilfe und viel viel informieren, lesen lesen, lesen......
Fairerweise muss man folgendes dazu wissen: ich bin selbstständig und da KI aktuell meine Arbeit sehr gut "unterstützt" kann ich recht viel machen, ohne meine Kunden sauer zu fahren. Es sind auch bereits deutlich mehr Stunden in das Projekt Haus geflossen, als geplant😬
Ein großer Teil der Kosteneinsparungen kommt durch deutlich günstigeren Materialeinkauf. Elekto habe ich recht viel Erfahrung seit meiner Jugend, sodass mir das leicht fällt. Wir haben alles durch die bekannten Anbieter (Leitwolf, RGK-Shop für RGK RGK [Ringgrabenkollektor] und flow30) planen lassen + eine Lichtplanung machen lassen. Das hat einiges vereinfacht, wenn man sich nicht gut auskennt. Wenn man handwerklich nicht unbegabt ist, bekommt man aber alles hin - meist sogar besser, als die "Professionisten". Technisch interessiert sollte man schon sein, aber es ist eben auch keine Raketenwissenschaft. Wobei ich die Verrohrung der WP WP [Wärmepumpe] nicht unbedingt selbst machen würde als erstes Projekt😀
.. Blumenbau schrieb: Naja aber bei @TobiK sind viel mehr als 130m2.. beim selben Grundstück 130m2 ohne Keller wären schon 500€/m2 Mehrkosten VOR die Grundierung (35k€ Pfähle/Kampfmittel/Arbeitsplanum + 30k€ Pfahlrost wie bei mir).
Klar, wir haben 220m2 Wohn/nutzfläche + 30m2 Garage und 30m2 "Garagenkeller". Bei 130m2 wäre der Preis/m2 bestimmt deutlich höher. BTW: Pfähle haben bei uns brutto 20k gekostet, Durchstanzbewehrung / Zusatzbewehrung ca. 1500EUR.
.. TobiK schrieb: Wenn man handwerklich nicht unbegabt ist, bekommt man aber alles hin - meist sogar besser, als die "Professionisten".
Das stimmt 100%. Soll ich komplett verrückt werden und wieder ein Haus bauen, würde ich alles lieber selber machen und dann a posteriori "zertifizieren" lassen. Wird mehr dauern, aber deutlich besser und viel günstiger als was die Professionisten veranlagen ( Technisch interessiert bin ich sowieso). Sogar die Materialien sind bei Bauhaus oder Internet günstiger als bei dem sogenannten lokalen Großhandel.... KWL RGK RGK [Ringgrabenkollektor] FBH FBH [Fußbodenheizung] PV aus Forum plus der Statiker sind bis jetzt die einzige gewerke die wie geplant gegangen sind.
.. TobiK schrieb: Durchstanzbewehrung / Zusatzbewehrung ca. 1500EUR.
Ich vermute, weil bei dir der ganze Keller in Stahlbeton verfügbar ist, dass die Lasten an die Pfähle übertragen werden. Ohne Keller wäre ein Pfahlrost trotzdem notwendig, also ein Drittel deiner Kellerkosten kommt auch ohne Keller infrage.
.. TobiK schrieb: Es sind auch bereits deutlich mehr Stunden in das Projekt Haus geflossen, als geplant😬
das muss ich leider auch nachvollziehen.. sieht ohne Ende aus
Also wir haben 2020 mit dem keller begonnen, so richtig aber erst im frühjahr 2021 mit dem hausbau losgelegt. Wir haben halt "etwas" größer gebaut (270m² inkl garage und kellerräumen), also ist natürlich schwer zu vergleichen. Wir kommen ohne grund auf 2,2k/m², da sind aber auch außenstiege, pflaster, terrassenbelag, asphalt, gartengestaltung und PV von 2025 und 2026 dabei. Soweit sind wir mit dem Haus jetzt "fertig" -> ich weiß aber auch das ein Haus nie fertig ist 😉
Wir haben eine Wärmepumpe mit Tiefenbohrung, FBH, BKA in der Decke, teilweise Lehmputz, die teuern Flächenbündigen Fenster von Josko (Freundin wollte das 🙄), teuere Holzböden und sonst auch keinesfalls das günstigste (Freundin 🙄). Leider haben wir halt keine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] 😓 Ich hätte da bei einigem gespart, aber man(n) hat ja leider nichts zu melden. 😂
Also preismäßig sind wir nicht so schlecht unterwegs würde ich behaupten, ABER: ich habe von september 2020- august 2023 insgesamt 180 Tage ZA und Urlaub aufgebraucht bzw durch Kurzarbeit zum Glück ins Haus investieren können. Wir waren zusätzlich noch meistens nach der arbeit + JEDEN Samstag + meistens auch am Sonntag auf der Baustelle. Meine bessere Hälfte hatte nicht soviel Urlaub, aber hat diesen ebenfalls auf der Baustelle verbracht. Zusätzlich haben wie noch sehr viel Hilfe von der Familie bekommen! In den 3 Jahren haben wir soweit ich mich erinnern kann einmal einen Kurzurlaub gemacht, das wars dann schon.
Also lange rede kurzer Sinn: Mit sehr viel Eigenleistung sparst du dir einen Haufen Kohle, ist halt zwischendurch auch manchmal nicht so lustig... Wenn mal wer länger ausfallen sollte dauerts halt dementsprechend länger.
Was eh schon öfters erwähnt wurde: mehrere Angebote vergleichen, wir haben IMMER ein vergleichsangebot eingeholt, bei den richtig teuren sachen eher 3 oder 4.
.. aefigg schrieb: Mit sehr viel Eigenleistung sparst du dir einen Haufen Kohle, ist halt zwischendurch auch manchmal nicht so lustig... Wenn mal wer länger ausfallen sollte dauerts halt dementsprechend länger.
ohne Unterstützung aus Freundes/Familienbereich sieht das halt schon anders aus. Weil Eigenleistung alleine oder mit Freundin ist nicht vergleichbar mit Eigenleistung durch viele Freunde/Familienmitglieder. Ich bin handwerklich geschickt, aber nie im Leben hätte ich mir bspw. selber die Fliesen im Bad gelegt, gleiches gilt für Sanitärverrohrung. Parkett selber legen - gut, solche Dinge sind schon wieder anders. Ich finde trotzdem, dass die Komponente Materialkosten nicht zu vernachlässigen sind. Die sind 2026 schon ganz anders wie 2020...
──────.. RePu schrieb: Gebe ich dir recht, aber nicht zum "Forumsstandard" ───────────────
Ich geb dir recht dass der technische Standard hier im Forum schon Top, absolute 100% zu Ende gedacht ist. Die aber alles machen lassen sich kaum wer leisten kann. Und siehe Tobik kommt mit 3K hin, macht halt jeden Handschlag gefühlt selbst, echt Respekt davor für eine Laien mit Forumshilfe und viel viel informieren, lesen lesen, lesen...... Man muss halt den Hausbau sinnvoll vergleichen und evtl auch mal Abstriche machen. ───────────────
Man muss das Ganze aber auch realistisch sehen.Nicht jeder hat/bekommt mehrere Monate frei bzw. hat für jedes Gewerk jemanden im Freundeskreis. Mit Familie, einem herausfordernden Job uvm. kann nicht jeder diese Eigenleistung erbringen wie so mancher hier. Eine realistische Einschätzung kann hier natürlich nur jeder für sich selbst treffen und kann nicht pauschaliert werden. Hier wird oft suggeriert, dass dies und jenes alles in Eigenleistung gemacht werden kann.Auch wenn ich aus einem technischen Beruf komme und viel selbst gemacht habe, kann man dies nicht auf jeden anderen übertragen. Wenn man sich diverse Threads ansieht wie langwierig und aufwändig so mancher sein Gewerk abhandelt, muss man schon ehrlich sagen, dass sich so mancher Profi an der einen oder anderen Stelle ausgezahlt hätte.Da verdiene ich mein Geld an anderer Stelle einfach einfacher.
Absolut richtig. Bei uns wars damals so daß ich schwanger war und mein Mann sicher theoretisch Einiges hätte selber machen können, aber er hat mit paar Überstunden mehr verdient als wenn er sich in der Zeit selber auf die Baustelle gestellt hätte.
Dazu ist auch das Thema Gewährleistung zu bedenken. Wird bei einem Gewerk Eigenleistung erbracht, sind Gewährleistungsansprüche in der Regel kaum mehr durchsetzbar. Die ausführenden Firmen verweisen bei Problemen klarerweise auf den Eigenleistungsteil. Daher sollte man sich Eigenleustung bei empfindlichen/fehleranfälligen Gewerken sehr gut überlegen.
Ja natürlich kann man nicht alles selbst machen, aber gerade beim Rohbau kann man ordentlich sparen! Wir haben immer nur 1 oder 2 maurer von der baufirma gehabt und selbst mitgearbeitet. Fürs we bekommst du dann "hausübung" vom polier 😉
Das spachteln von fensterlaibungen und abdichtung mit botament, xps beim keller kleben, eps im sockelbereich, bodenplatte abflämmen,... Soviel schneller ist da der profi auch nicht und man spart sehr viel teuere Stunden.
Natürlich ist alles teurer geworden, um wieviel % weiß ich nicht. Meine 2200€ sind mittlerweile wahrscheinlich nur mit saftigen abstrichen möglich...
Ich wollte nur damit sagen, dass man sich sehr sehr viel geld sparen kann wenn man seine freizeit für 3 Jahre opfert 😉 Muss natürlich jeder selbst entscheiden obs das Wert ist...
PS: Mir hat die Bankberaterin damals erklärt, dass Eigenleistung beim Hausbau nichts bringt: sie hat ja bei ihrem eigenen Haus vorm Innenputz auch die Elektrodosen mit Zeitungspapier ausgestopft, recht viel hätte sie sich dadurch nicht gespart.🙈
Ich kann mir gar nicht vorstellen wie ein Hausbau ohne Eigenleistung funktionieren soll. Dabei rede ich noch gar nicht vom selber Schalen, Mauern, Spachteln. Alleine das Sauberhalten der Baustelle ist viel Arbeit. Wegräumen von Dreck, Ziegelrestl und Putz. Entsorgen von Baumüll, gelbe Säcke von der Jause, Kabelrestl, Folie, Palleten umschlichten usw. usf. Wie oft bin ich ins Lager der Baufirma gefahren um etwas zu holen oder umzutauschen damit das nicht der Polier machen muss. Es gibt so viele Arbeiten bei denen man genau gar nix spezielles können muss, welche aber getan werden müssen.
.. aefigg schrieb: Ich wollte nur damit sagen, dass man sich sehr sehr viel geld sparen kann wenn man seine freizeit für 3 Jahre opfert
Ich kann mir gar nicht vorstellen wie ein Hausbau ohne Eigenleistung funktionieren soll. Dabei rede ich noch gar nicht vom selber Schalen, Mauern, Spachteln. Alleine das Sauberhalten der Baustelle ist viel Arbeit. Wegräumen von Dreck, Ziegelrestl und Putz. Entsorgen von Baumüll, gelbe Säcke von der Jause, Kabelrestl, Folie, Palleten umschlichten usw. usf. Wie oft bin ich ins Lager der Baufirma gefahren um etwas zu holen oder umzutauschen damit das nicht der Polier machen muss. Es gibt so viele Arbeiten bei denen man genau gar nix spezielles können muss, welche aber getan werden müssen.
──────.. aefigg schrieb: Ich wollte nur damit sagen, dass man sich sehr sehr viel geld sparen kann wenn man seine freizeit für 3 Jahre opfert ───────────────
+1
Ganz ehrlich? "Meine" Baustelle war immer sauber ohne dass ich irgendwas machen musste. Jo eh - mal die wasserflasche stehen gelassen,...
Aber meine Arbeiter haben jeden Abend zumindest grob drüber gekehrt, alles sauber hinterlassen, Müllsäcke gesammelt, ...
War sicher nicht das billigeste Haus - und vieles hätt besser sein können. Aber Arbeiter, die ihren Platz nicht sauber hinterlassen, denen trau ich nicht. (Und Eigenleistung wurde in dem Fall gar nicht erst angeboten - mein Baumeister meinte, damit haben sie im normalfall mehr Ärger als es irgendwie wert wär)
.. Thuata schrieb: Aber meine Arbeiter haben jeden Abend zumindest grob drüber gekehrt, alles sauber hinterlassen, Müllsäcke gesammelt, ...
Unsere Arbeiter haben auch sauber gearbeitet aber so Hilfsarbeiten lies ich sie nicht machen. Ich sehe halt nicht ein eine teure Facharbeiterstunde zu bezahlen wenn der dann den Besen schwingt oder irgendwas umschlichten/wegräumen/kehren muss. Das ist halt meine Meinung. Soll jeder tun wie er/sie glaubt.
Hier beispielhaft die FBH FBH [Fußbodenheizung] Mithilfe von meiner Frau, meinem Schwager und mir. Mal eben so an einem Tag netto fast 600 Euro gespart. Der Insti hat uns angezeichnet wo und wie verlegt werden muss. War quasi deppensicher. So zog sich das durch fast alle Gewerke. Wo es ging halfen wir mit. Am meisten gespart haben wir beim Rohbau sowie durch die Eigenvergabe der Gewerke (hatten auch immer mindestens 2-3 Angebote).
Ganz ehrlich? "Meine" Baustelle war immer sauber ohne dass ich irgendwas machen musste. Jo eh - mal die wasserflasche stehen gelassen,...
Aber meine Arbeiter haben jeden Abend zumindest grob drüber gekehrt, alles sauber hinterlassen, Müllsäcke gesammelt, ...
War sicher nicht das billigeste Haus - und vieles hätt besser sein können. Aber Arbeiter, die ihren Platz nicht sauber hinterlassen, denen trau ich nicht. (Und Eigenleistung wurde in dem Fall gar nicht erst angeboten - mein Baumeister meinte, damit haben sie im normalfall mehr Ärger als es irgendwie wert wär)
Man muss eh gar nix selber machen, das zahlt man dann halt auch.
Und klar freut sich der Baumeister wenn er mehr verdient. Am besten als Bauherr gar nicht auf der Baustelle aufkreuzen, dann weiß man auch nicht was alles nicht passt. Kredit auf Anschlag, Augen zu und durch ;)
Daher sollte man sich Eigenleustung bei empfindlichen/fehleranfälligen Gewerken sehr gut überlegen.
Gerade da hab ich viel selber gemacht da viele Arbeiter einfach nicht penibel genau sind, bestes Beispiel sind fehlerhaft verlegte Dampfbremsen. Da mach ich es gleich selber korrekt anstatt nacharbeiten und Gewährleistung in Anspruch nehmen zu müssen.
.. melly210 schrieb: er hat mit paar Überstunden mehr verdient als wenn er sich in der Zeit selber auf die Baustelle gestellt hätte.
Wenn das rechneisch geht, gerne. Aber die billigste Arbeiter, die bei uns bis jetzt gearbeitet hat, hat 70€/Stunde + MwSt., also 560 €/Tag oder 11200 €/Monat gekostet, und hat auch gerne gequatscht. Wenn du mehr als das verdienst, dann ist dir egal, was an der Baustelle passiert 😆 kannst du dir ein Neubau jeder drei Jahren leisten.
.. Landei schrieb: Ich kann mir gar nicht vorstellen wie ein Hausbau ohne Eigenleistung funktionieren soll.
+1
.. Thuata schrieb: "Meine" Baustelle war immer sauber ohne dass ich irgendwas machen musste.
Statistisches Thema. Jeden vierten Firmen ist eine vielleicht so.
Daher sollte man sich Eigenleustung bei empfindlichen/fehleranfälligen Gewerken sehr gut überlegen.
Gerade da hab ich viel selber gemacht da viele Arbeiter einfach nicht penibel genau sind, bestes Beispiel sind fehlerhaft verlegte Dampfbremsen. Da mach ich es gleich selber korrekt anstatt nacharbeiten und Gewährleistung in Anspruch nehmen zu müssen
──────.. RePu schrieb: Gebe ich dir recht, aber nicht zum "Forumsstandard" ───────────────
Ich geb dir recht dass der technische Standard hier im Forum schon Top, absolute 100% zu Ende gedacht ist. Die aber alles machen lassen sich kaum wer leisten kann. Und siehe Tobik kommt mit 3K hin, macht halt jeden Handschlag gefühlt selbst, echt Respekt davor für eine Laien mit Forumshilfe und viel viel informieren, lesen lesen, lesen...... Man muss halt den Hausbau sinnvoll vergleichen und evtl auch mal Abstriche machen. ───────────────
Man muss das Ganze aber auch realistisch sehen.Nicht jeder hat/bekommt mehrere Monate frei bzw. hat für jedes Gewerk jemanden im Freundeskreis. Mit Familie, einem herausfordernden Job uvm. kann nicht jeder diese Eigenleistung erbringen wie so mancher hier. Eine realistische Einschätzung kann hier natürlich nur jeder für sich selbst treffen und kann nicht pauschaliert werden. Hier wird oft suggeriert, dass dies und jenes alles in Eigenleistung gemacht werden kann.Auch wenn ich aus einem technischen Beruf komme und viel selbst gemacht habe, kann man dies nicht auf jeden anderen übertragen. Wenn man sich diverse Threads ansieht wie langwierig und aufwändig so mancher sein Gewerk abhandelt, muss man schon ehrlich sagen, dass sich so mancher Profi an der einen oder anderen Stelle ausgezahlt hätte.Da verdiene ich mein Geld an anderer Stelle einfach einfacher. ───────────────
Absolut richtig. Bei uns wars damals so daß ich schwanger war und mein Mann sicher theoretisch Einiges hätte selber machen können, aber er hat mit paar Überstunden mehr verdient als wenn er sich in der Zeit selber auf die Baustelle gestellt hätte.
Dazu ist auch das Thema Gewährleistung zu bedenken. Wird bei einem Gewerk Eigenleistung erbracht, sind Gewährleistungsansprüche in der Regel kaum mehr durchsetzbar. Die ausführenden Firmen verweisen bei Problemen klarerweise auf den Eigenleistungsteil. Daher sollte man sich Eigenleustung bei empfindlichen/fehleranfälligen Gewerken sehr gut überlegen.
Das bezweifle ich dann aber schon sehr, so einen guten Stundenlohn wie bei Eigenleistung hast als Normalsterblicher nicht, dann müsste er zumindest 80 € Netto verdienen, dass er Break Even ist, oder von mir aus 60€ weil er langsamer ist als ein Professioneller
Sprich dein Mann muss >10k NETTO monatlich verdienen, dann sind Baukosten aber ohnehin obsolet weil das Haus binnen kürzester Zeit abbezahlt wäre, bzw man mit ein wenig Vorlauf die Bausumme einfach ansparen könnte
Falls er das tatsächlich in seinen 30ern verdient will ich wissen was er macht und ob sie noch Leute suchen 😂
Das bezweifle ich dann aber schon sehr, so einen guten Stundenlohn wie bei Eigenleistung hast als Normalsterblicher nicht, dann müsste er zumindest 80 € Netto verdienen, dass er Break Even ist, oder von mir aus 60€ weil er langsamer ist als ein Professioneller
Was viele dabei vergessen sind die Finanzierungskosten + Aufschläge auf Material + zusätzliche Arbeitszeit, die man neben der regulären Arbeit leisten kann. Ich habe als Selbstständiger einen recht hohen Stundensatz, der über den der Handwerker liegt - trotzdem mache ich viel selbst, denn es rechnet sich immernoch:
Handwerker haben je nach Gewerk einen Stundensatz von 65 - 85EUR: 75 € Handwerker-Stundensatz + 15 € USt (20 %) + ~47 € Zinsen (30 J, 3 %, Annuität) = ~137 € pro Stunde
Dazu kommt, dass der Tag mehr als 8 Stunden hat und man auch neben dem Job oft was machen kann. Edit: hab ganz verdrängt, dass man das Darlehen ja auch irgendwann tilgt Ist jetzt korrigiert.
1
▾ Anzeige
Energiesparhaus.at ist Teilnehmer des durchblicker-Partnerprogramms.
Hallo TobiK, kostenlos und unverbildlich kann man Kredite auf durchblicker.at vergleichen,
das hilft auch das Angebot der Hausbank besser einschätzen zu können.
Ganz ehrlich? "Meine" Baustelle war immer sauber ohne dass ich irgendwas machen musste. Jo eh - mal die wasserflasche stehen gelassen,...
Aber meine Arbeiter haben jeden Abend zumindest grob drüber gekehrt, alles sauber hinterlassen, Müllsäcke gesammelt, ...
War sicher nicht das billigeste Haus - und vieles hätt besser sein können. Aber Arbeiter, die ihren Platz nicht sauber hinterlassen, denen trau ich nicht. (Und Eigenleistung wurde in dem Fall gar nicht erst angeboten - mein Baumeister meinte, damit haben sie im normalfall mehr Ärger als es irgendwie wert wär) ───────────────
Man muss eh gar nix selber machen, das zahlt man dann halt auch.
Und klar freut sich der Baumeister wenn er mehr verdient. Am besten als Bauherr gar nicht auf der Baustelle aufkreuzen, dann weiß man auch nicht was alles nicht passt. Kredit auf Anschlag, Augen zu und durch ;)
Das ist halt bissi einfach gedacht. Mein lokaler Baumeister wollt einfach mal 100k weniger haben als andere Firmen. Dafür hatte ich zum Bauzeitpunkt zwei Kleinkinder. Und weder mein Mann noch ich sind handwerklich in irgendeiner Form begabt. Dass Gesamtpaket generell teurer ist: Geschenkt. Dass dafür mein Baumeister die "Probleme" hat weil der Elektriker zwischendurch in Konkurs gegangen ist und nicht ich: Glücksache Aber "Baukostensparen" kann halt einfach vieles sein. Bauherrenmithilfe war es für uns nicht. Und zu erwarten, dass Arbeiter ihren Arbeitsplatz sauber hinterlassen ist glaub ich durchaus im Rahmen dessen was zum normalen Auftrag gehört. Egal ob Hausbau oder "nur" Zimmer ausmalen.
Das bezweifle ich dann aber schon sehr, so einen guten Stundenlohn wie bei Eigenleistung hast als Normalsterblicher nicht, dann müsste er zumindest 80 € Netto verdienen, dass er Break Even ist, oder von mir aus 60€ weil er langsamer ist als ein Professioneller
───────────────
Was viele dabei vergessen sind die Finanzierungskosten + Aufschläge auf Material + zusätzliche Arbeitszeit, die man neben der regulären Arbeit leisten kann. Ich habe als Selbstständiger einen recht hohen Stundensatz, der über den der Handwerker liegt - trotzdem mache ich viel selbst, denn es rechnet sich immernoch:
Handwerker haben je nach Gewerk einen Stundensatz von 65 - 85EUR: 75 € Handwerker-Stundensatz + 15 € USt (20 %) + ~47 € Zinsen (30 J, 3 %, Annuität) = ~137 € pro Stunde
Dazu kommt, dass der Tag mehr als 8 Stunden hat und man auch neben dem Job oft was machen kann. Edit: hab ganz verdrängt, dass man das Darlehen ja auch irgendwann tilgt Ist jetzt korrigiert.
Und du zahlst es von deinem Netto, also müsstest eigentlich noch die Lohnsteuer auch oben drauf rechnen, oder denke ich falsch?
Und du zahlst es von deinem Netto, also müsstest eigentlich noch die Lohnsteuer auch oben drauf rechnen, oder denke ich falsch?
Ja, bei der Gegenüberstellung muss man den Netto-Lohn heranziehen. Im Falle meiner Selbstständigkeit müsste ich also an meine Kunden knapp 280-300€/h berechnen, damit sich Eigenleistung nicht mehr auszahlt. In der Situation bin ich "leider" nicht 😬 Aber so komme ich zumindest in den Genuss auch etwas handwerklich tun zu dürfen und habe immer eine Ausrede nicht zu arbeiten 😁
.. MalcolmX schrieb: Ich bin halt der Typ Mensch der auch un Lebenszykluskosten denkt und ein hübsches Umfeld daheim will.
Dann jahrzehntelang mit Plastikfenster, Plastikboden, minderwertiger Technik (keine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung], ineffiziente laute LWP LWP [Luftwärmepumpe]) leben muss man schon bewusst wollen wenn man die Mittel hätte es sich auch anders zu gestalten.
Ich find den Ansatz für eine möglichst knappe Wohnfläche gut, aber Billigausstattung bei ohnehin schon hohen Projektkosten, ich weiß nicht.
In eurer Diskussion erkenne ich gerade wieder die Spanne an Vorstellungen, was wirklich an Ausstattung notwendig ist - genau die Diskussionen, die es mir so schwer machten, einzuschätzen, ob es wirklich nicht um 350k geht - oder ob es nur nicht geht in dem gewünschten Standard. Das sind für mich zwei ganz unterschiedliche Dinge.
Aber wenn ich mir noch mal die Preise von Ziegel massiv Fertighäusern anschaue, dann komme ich schon zu dem Schluss, dass es mit 350k knapp wird, aber mit 400k schon hinkommen kann, selbst wenn man nicht massiv Eigenleistung einbringt - aber dann eben nur für den "einfachsten Standard" reicht. zB Fertig Massivhaus Belagsfertig inkl Bodenplatte und Erdarbeiten 306k von M**li). Da ist auch eine hochwertige LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] dabei. Baunebenkosten sagen wir 45k und dann bleiben 50k für Böden, Küche, Sanitärobjekte und Carport alles im Selbstbau. Auch hier jeweils einfachster Standard.
Bei den Lebenszykluskosten denke ich, dass man etwas aufpassen muss, dass man sich nicht Ausstattung schönrechnet, die man will, die sich aber bei Durchrechnung als "Investment" nie rentiert. KWL zB ist ein reines Komfortthema WENN man händisch gut lüftet. Gehört wohl in die gleiche Kategorie wie melly210's Idee die FBH FBH [Fußbodenheizung] mit einer SPlit Klima zu ersetzen. Das stimmt schon, das ist reiner Komfort. Bei den Fenstern könnte es sich eventuell rentieren, WENN man dann nach 30 Jahren auch nicht wegen optischer Sanierung oder sonst was die Alu Fenster doch frühzeitig tauscht.
.. melly210 schrieb: Klar bringt das deutlich Einsparung, schau mal was Wärmepumpe + FBH kosten. Würde sagen mindestens 25 000 Unterschied wäre sicherlich, eher mehr. Von den Betriebskosten und der Effizienz her ist es auch recht gleich. Dh, das ist ein reines Komfortthema.
Ja, da hast du Recht. Ich denke, wenn man von einer modernen und nach Stand der Technik umgesetzten Haus (entsprechend der Bedingungen - Boden, Wasser, ....) ausgeht, dann ist fast alles an zusätzen Komfort oder der Wunsch nach etwas besserem, als eine Investition, die sich in einer Rentabilitätsrechnung auch wirklich auszahlt.
.. TobiK schrieb: Je nachdem, wie man rechnet, bauen wir um ziemlich genau 3k/m2. Allerdings einschl. Garage und eben etwas größer, da hat man schon einen netten Skaleneffekt. Mit RGK RGK [Ringgrabenkollektor]/BKA/Deckenkühlung Trockenbau/KNX/Holzfenster/VHF/Keller/etc. FBH/BKA/Elektro/div. Innenausbauarbeiten komplett in Eigenleistung.
Mein Tradeoff wäre dann wohl: viel Eigenleistung und dafür "hochwertiger" oder kompletter Basic Standard aus dem Katalog zu dem ausgeschriebenen Preis ohne Zusatzpakete, dafür aber bis "Belagsfertig" gar keine Eigenleistung. Und das alles zu einem etwas höheren Preis, als ich gedacht habe, aber nicht um Welten. Ich nehme aus den ganzen Diskussionen jedenfalls mit, dass es geht, aber eben mit dem oben beschriebenen Trade Off.
.. prich schrieb: Mein m²-Preis, ist mit allen Anschlüssen etc. also alles was man fürs Haus braucht, abgesehen vom Grundstück.
Zum Thema Garage, unsere Doppelgarage war unabdingbar beim Hausbau, durch das ganze Selbermachen, braucht man extrem viel Platz (regensicher und halbwegs geschützt vor Frost, Sonne) zum Zwischenlagern von Material Werkzeug und zum vorbereiten... Kann man vmtl. aber auch mit 2-3 Seecontainern lösen, oder mit 1000 mal umräumen.
Danke!
.. RePu schrieb: Man muss das Ganze aber auch realistisch sehen.Nicht jeder hat/bekommt mehrere Monate frei bzw. hat für jedes Gewerk jemanden im Freundeskreis. Mit Familie, einem herausfordernden Job uvm. kann nicht jeder diese Eigenleistung erbringen wie so mancher hier. Eine realistische Einschätzung kann hier natürlich nur jeder für sich selbst treffen und kann nicht pauschaliert werden. Hier wird oft suggeriert, dass dies und jenes alles in Eigenleistung gemacht werden kann.Auch wenn ich aus einem technischen Beruf komme und viel selbst gemacht habe, kann man dies nicht auf jeden anderen übertragen. Wenn man sich diverse Threads ansieht wie langwierig und aufwändig so mancher sein Gewerk abhandelt, muss man schon ehrlich sagen, dass sich so mancher Profi an der einen oder anderen Stelle ausgezahlt hätte.Da verdiene ich mein Geld an anderer Stelle einfach einfacher.
Ja, da hast du Recht. Deshalb bin ich in meiner ursprünglichen Kalkulation vom Ausbauhaus ausgegangen, allerdings ist der gesamte Innenausbau bei genauerer Betrachtung nicht so unaufwändig, auch, wenn "innen" für mich als Laien irgendwie harmloser klingt, als die Gebäudehülle "außen", die so groß und massiv ist. Aber dafür hauptsächlich "grobe" Arbeit. Aber in einfachstem Standard, müsste es sich um 400k auch Belagsfertig ausgehen, siehe meine Berechnung oben. Dann zwei Optionen: entweder durch Eigenleistung den Preis weiter drücken oder durch Eigenleistung den verbauten Standard bei gleichem Preis heben.
Gut das sich Eigenleistung auszahlt haben jetzt noch ein paar bestätigt 😉
Zum thema zusammenräumen:
.. Thuata schrieb: Und zu erwarten, dass Arbeiter ihren Arbeitsplatz sauber hinterlassen ist glaub ich durchaus im Rahmen dessen was zum normalen Auftrag gehört. Egal ob Hausbau oder "nur" Zimmer ausmalen.
Es kommt halt immer drauf an was man beauftragt hat: Wenn ich einen Fixpreis für mein Haus/Rohbau/oder sonstwas, vereinbart habe ist mir das auch egal und lasse den ausführenden ihren Müll selbst mitnehmen. Wenn ich aber für den Rohbau einfach nur einen Polier da habe, dann fällts halt doch schwer ihm für 90€ zuzuschauen wie er Schutt zusammenkehrt oder irgendwelche Fenster rausspachtelt.
Es gibt zum Beispiel auch hier im Forum einen Solateur der nicht gerne Müll entsorgt und daher für die Müllentsorgung mehr als 300€ nimmt 😉 (Ich hoffe er lest es nicht😂)
Ich hatte zwar Mühe alles auf einmal in meinen Bus zu bekommen um es zum ASZ zu bringen, aber länger wie 2 Stunden hat alles zusammen sicher nicht gedauert. Den Stundenlohn hätte ich ansonsten auch gerne ...