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Baukosten Haus - wie günstig geht es? - Seite 5 teilen

3.8. -21.8.2026    103 Antworten    29 Autoren 103 2026-08-21T18:30:44+02:00
     
Zusammenfassung
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  •  hallo123
03.08.2026
103
Liebes Forum,
 
wir überlegen gerade, ein Grundstück für den Hausbau zu kaufen. Es liegt in einer Landeshauptstadt und würde mit stolzen 250.000 € zu Buche schlagen (600 m²) + 10% Nebenkosten. Ich möchte euch um eure Einschätzung bitten, in welchem finanziellen Rahmen der Hausbau machbar ist, um eine Entscheidungsgrundlage dafür zu haben, ob wir den Kauf und darauffolgenden Bau durchziehen sollen (wollen), oder nicht.

Die nächsten Absätze bis zur Überschrift "Kalkulation" könnt ihr euch auch sparen, da geht es nur um Hintergründe. Ab dort beginnt für mich der wichtige Teil :D

Wir haben sehr niedrige Ansprüche an die Größe, Ausstattung… und wollen möglichst einfach und günstig und auch klein, ca. 125m² Wohnfläche, bauen. Wir sind beide wohntechnisch sehr einfach aufgewachsen - ein neu gebautes Haus mitten in der Stadt wäre für uns sowieso purer Luxus. Da die Ansprüche hier im Forum tendenziell hoch sind und sich das in den Threads zu Baukosten widerspiegelt, möchte ich hier einen eigenen Thread erstellen, wo speziell die Kosten im Kontext einfacher Bauweise und Ausstattung sowie viel Eigenleistung diskutiert werden - wie "günstig" geht es? Vielleicht hatte jemand von euch beim Hausbau einen ähnlichen Zugang? Ich möchte explizit nicht diskutieren, ob sich ein Hausbau dann überhaupt lohnt (weil ich in manchen anderen Threads schon Dinge gelesen hab, wie: ein Haus ohne Keller ist wie eine Wohnung, unter 180 m² geht nix, … etc.) sondern nur eine Einschätzung, ob das, was unsere Ansprüche sind, in dem Budget machbar ist.

Kurz zu unserem finanziellen Hintergrund – damit ihr nicht glaubt, dass wir beim Bau so sparen, weil wir absolut am Limit unterwegs sind. Wir wollen einfach ein „günstiges“ Haus, weil wir uns damit Optionen freihalten wollen. Ich will nicht von meinem Vollzeit Job immer abhängen, auch wenn es sehr wahrscheinlich ist, dass unser Einkommen im Lauf der Jahre weiter steigen wird. Wir haben ein ganz gutes Einkommen, zu zweit netto ca. 6.3k€ x 14. Beide 30 J. mit Kinderwunsch. Haben eine annähernd abbezahlte Wohnung, die die Eigenkapitalbasis für das Haus bilden soll (ca. 250k€ also genau das Grundstück). Diesen Betrag können wir uns auch für die nächsten ~3 Jahre bis Abschluss Hausbau zinsfrei in der Verwandtschaft borgen, dann aus dem Verkaufserlös tilgen, somit fallen keine Zwischenfinanzierungskosten an. Zu finanzieren wäre also „nur“ das Haus ausgehend von der „grünen Wiese“. Aber da wir später mit Kindern gerne Teilzeit arbeiten und nicht auf beide Vollzeit Jobs angewiesen sein wollen, möchten wir die Kreditbelastung so gering wie möglich halten. Wir sehen das im Freundeskreis, wie dann beide wieder Vollzeit arbeiten mit 14 Monate altem Kind, aber jammern, dass sie das Kind jetzt in die Krabbelstube geben müssen und diesen Druck möchten wir uns nicht geben. Wir können in den nächsten drei Jahren noch zusätzlich 100k€, im extremen Sparmodus 150k€ ansparen. Mit unseren Einkommen wäre ein Kredit (35 J) aktuell wohl in der Größenordnung von 500k€ (Rate 2500 pM., sind ca. 40% von 6300) möglich. Somit würden uns bei maximaler Anspannung theoretisch 600 – 650 k rein für den Hausbau zur Verfügung stehen, weil die Wohnung quasi das Grundstück finanziert und damit für uns ein Nullsummenspiel ist. Lieber wäre es uns aber, nur ca. 350 k für das Haus auszugeben, um am Ende des Hausbaus in 3 Jahren und zusätzlichem Sparen mit 250k€ Kredit dazustehen – monatliche Rate ca. 1250€ langfristig. Die maximale Anspannung ist uns das Haus nämlich ehrlich gesagt nicht wert, und wenn das nicht machbar ist, kaufen wir uns eher eine Gartenwohnung um 500 – 600k€ und haben dann genau diese gewünschte finanzielle Situation, aber eben ohne Haus. Unser Kompromiss wäre, super einfach und günstig und mit viel Eigenleistung zu bauen, dafür aber eben um den annährend gleichen Preis ein Haus zu haben und das möchte ich heute bei euch erfragen.

Kalkulation  

Hier vereinfacht meine Kalkulation, am Beispiel eines Massivhausanbieters (M**li) für ein Haus mit 125m² Wohnfläche, Satteldach, zweigeschossig, einfacher Aufbau. Habe das mit mehreren solchen durchgespielt, aber es kommt praktisch immer dasselbe heraus. Die Außenhaut trauen wir uns nicht zu, deshalb wäre die Vorgehensweise: Grundstück erschließen (Leitungen in der Straße davor aber noch nicht am Grundstück), „Ausbauhaus“ aufstellen lassen, von einem GU – manchmal auch als außen fertig bezeichnet. Und dann den Innenausbau soweit möglich und rechtlich OK in Eigenleistung machen und den Rest (Elektrik Stromkasten verkabeln etc.) selbst vergeben. Eigenleistung vollständig bei den Außenanlagen: Carport (Teil des Einreichplans, um auf die Dichte zu kommen), Pflasterung, Garten, … . Ziel: max. Gesamtkosten von ca. 350k€ für den Hausbau (ausgehend von grüner Wiese bis komplett fertig inkl. Außenanlagen) oder etwas darüber sind OK. Wenn wir aber deutlich bei >400k landen, sind wir raus.

Haus 125m² Wohnfläche „außen fertig“ 192k€ + Kunststoff-Alu Fenster Aufpreis 5k€ = 197k€

Bodenplatte vom gleichen Anbieter = 36 k€ (inkl. Erdarbeiten). Evtl. Fremdvergabe und vl noch etwas sparen?

Baunebenkosten und kleinere Arbeiten: Bodengutachten, Anschlussgebühren Kanal, Wasser, Strom, Telekom, Versickerungsschacht, Leitungen am Grundstück bis zum Haus, Behördengebühren, Baustrom und Wasser, Baustelleneinrichtung, … = 45k€ geschätzt, oberes Ende meiner Schätzung

Innenausbau: die Stufe von Ausbauhaus auf schlüsselfertig schlägt bei dem Hausanbieter mit 125k€ zu Buche. Alles, was irgendwie möglich ist, würden wir selber machen und die anderen Dinge selbst vergeben und dafür Angebote vergleichen, um die teuren Aufschläge des GU zu umgehen – handwerkliches Geschick für die Eigenleistung und etwas Hilfe aus der Familie (Installateur) ist vorhanden. Ist der komplette Innenausbau (Wasser, Strom, Bodenaufbau, Putz und Streichen, Türen, Böden, Fliesen, Sanitär) bei diesem Level an Eigenleistung um 50k€ möglich? Ohne Einrichtung und ohne Küche. Das wäre etwas weniger als 50% dessen, was der GU verlangt

Außenanlagen: Carport und Pflasterung, Terrasse jeweils im Selbstbau um gesamt 20k Materialkosten. Zaun schon vorhanden.

Summe: 348k€ für das Haus ohne Grundstück inkl. Außenanlagen und allen notwendigen Nebenkosten, ausgehend von der grünen Wiese.

Potential eventuell bei den Baunebenkosten, Erdarbeiten und Bodenplatte (von lokalem Anbieter günstiger?). Weiteres Potential wäre die Wohnfläche auf 115 m² zu verkleinern, bringt ca. 20 k€ beim Ausbauhaus und ein paar tsd bei der Bodenplatte. Die übliche 4 Zimmer Gartenwohung hat auch unter 100qm mittlerweile...für uns also im Vergleich auch OK, wenn man bedenkt, dass diese typischerweise 550 - 600k€ kostet.

Das wären dann – ausgehend von der grünen Wiese – für Haus schlüsselfertig inkl. Außenanlagen 348 k€ / 125 m² Wohnfläche = ca. 2,8 k€ pro m². Ist diese Planung im Groben realistisch? Hat jemand von euch ähnliche Werte erreicht, im Jahr 2025 oder 2026? Habe ich irgendwas Grobes übersehen oder total falsch abgeschätzt?

Danke für euren Input!
Liebe Grüße

  •  aefigg
12.8.2026  (#81)
Gut das sich Eigenleistung auszahlt haben jetzt noch ein paar bestätigt 😉

Zum thema zusammenräumen:

zitat..
Thuata schrieb: Und zu erwarten, dass Arbeiter ihren Arbeitsplatz sauber hinterlassen ist glaub ich durchaus im Rahmen dessen was zum normalen Auftrag gehört. Egal ob Hausbau oder "nur" Zimmer ausmalen.

Es kommt halt immer drauf an was man beauftragt hat:
Wenn ich einen Fixpreis für mein Haus/Rohbau/oder sonstwas, vereinbart habe ist mir das auch egal und lasse den ausführenden ihren Müll selbst mitnehmen.
Wenn ich aber für den Rohbau einfach nur einen Polier da habe, dann fällts halt doch schwer ihm für 90€ zuzuschauen wie er Schutt zusammenkehrt oder irgendwelche Fenster rausspachtelt.

Es gibt zum Beispiel auch hier im Forum einen Solateur der nicht gerne Müll entsorgt und daher für die Müllentsorgung  mehr als 300€ nimmt 😉
(Ich hoffe er lest es nicht😂)

Ich hatte zwar Mühe alles auf einmal in meinen Bus zu bekommen um es zum ASZ zu bringen, aber länger wie 2 Stunden hat alles zusammen sicher nicht gedauert.
Den Stundenlohn hätte ich ansonsten auch gerne ...


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  •  hallo123
12.8.2026  (#82)

zitat..
TobiK schrieb: Klar, wir haben 220m2 Wohn/nutzfläche + 30m2 Garage und 30m2 "Garagenkeller". Bei 130m2 wäre der Preis/m2 bestimmt deutlich höher. BTW: Pfähle haben bei uns brutto 20k gekostet, Durchstanzbewehrung / Zusatzbewehrung ca. 1500EUR.

Dafür aber dann wieder niedriger bei Weglassen der Garage und des Kellers, weil dieser zwar die Kosten in die Höhe treibt, aber deine Grundlage für die m² Preis Berechnung ist die Nutzfläche, oder?


zitat..
aefigg schrieb: Also preismäßig sind wir nicht so schlecht unterwegs würde ich behaupten, ABER:
ich habe von september 2020- august 2023 insgesamt 180 Tage ZA und Urlaub aufgebraucht bzw durch Kurzarbeit zum Glück ins Haus investieren können.
Wir waren zusätzlich noch meistens nach der arbeit + JEDEN Samstag + meistens auch am Sonntag auf der Baustelle.
Meine bessere Hälfte hatte nicht soviel Urlaub, aber hat diesen ebenfalls auf der Baustelle verbracht.
Zusätzlich haben wie noch sehr viel Hilfe von der Familie bekommen!
In den 3 Jahren haben wir soweit ich mich erinnern kann einmal einen Kurzurlaub gemacht, das wars dann schon.

Also lange rede kurzer Sinn:
Mit sehr viel Eigenleistung sparst du dir einen Haufen Kohle, ist halt zwischendurch auch manchmal nicht so lustig...
Wenn mal wer länger ausfallen sollte dauerts halt dementsprechend länger.

Mit den Überlegungen weiter unten zu Stundensätzen und entgangenem Netto Verdienst, könnte sich bei mir ein halbes Jahr unbezahlter Urlaub auszahlen, und stattdessen 150% (60h/Woche) ins Haus ;)


zitat..
melly210 schrieb: Absolut richtig. Bei uns wars damals so daß ich schwanger war und mein Mann sicher theoretisch Einiges hätte selber machen können, aber er hat mit paar Überstunden mehr verdient als wenn er sich in der Zeit selber auf die Baustelle gestellt hätte.

Dazu ist auch das Thema Gewährleistung zu bedenken. Wird bei einem Gewerk Eigenleistung erbracht, sind Gewährleistungsansprüche in der Regel kaum mehr durchsetzbar. Die ausführenden Firmen verweisen bei Problemen klarerweise auf den Eigenleistungsteil. Daher sollte man sich Eigenleustung bei empfindlichen/fehleranfälligen Gewerken sehr gut überlegen.

Da muss man aber schon richtig gut verdienen, damit das aufgeht, oder? So wie weiter unten gerechnet: 70-80€ netto pro Stunde Einkommen, würden netto 11k pro Monat entsprechen. Ich denke, selbst für die meisten Häuslbauer hier im Forum zahlt sich das selber machen sogar bei einem Arbeitszeitfaktor von 2x zu einem "Profi" aus.

Ist das mit der Gewährleistung wirklich so ein Thema, tauchen die meisten Mängel innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist auf? Die ist ja nicht so lang...3 Jahre


zitat..
aefigg schrieb: Ja natürlich kann man nicht alles selbst machen, aber gerade beim Rohbau kann man ordentlich sparen!
Wir haben immer nur 1 oder 2 maurer von der baufirma gehabt und selbst mitgearbeitet.
Fürs we bekommst du dann "hausübung" vom polier 😉

Das spachteln von fensterlaibungen und abdichtung mit botament, xps beim keller kleben, eps im sockelbereich, bodenplatte abflämmen,...
Soviel schneller ist da der profi auch nicht und man spart sehr viel teuere Stunden.

Lassen die Firmen das einen eigentlich immer machen? Das macht ja nur Sinn, wenn nach Stunden, und nicht Pauschal verrechnet wird, oder? Also bei Fertighausanbieter zB eher sinnloss, viel selbst zu machen?


zitat..
Landei schrieb: Hier beispielhaft die FBH FBH [Fußbodenheizung] Mithilfe von meiner Frau, meinem Schwager und mir. Mal eben so an einem Tag netto fast 600 Euro gespart. Der Insti hat uns angezeichnet wo und wie verlegt werden muss. War quasi deppensicher. So zog sich das durch fast alle Gewerke. Wo es ging halfen wir mit. Am meisten gespart haben wir beim Rohbau sowie durch die Eigenvergabe der Gewerke (hatten auch immer mindestens 2-3 Angebote).

Wie war das bei dir, haben die meisten Fachfirmen EInbringen von Eigenleistung einfach so zugelassen, und waren das dann keine Pauschalangebote, sondern nach tatsächlichem Aufwand verrechnet?


zitat..
TobiK schrieb: Ja, bei der Gegenüberstellung muss man den Netto-Lohn heranziehen. Im Falle meiner Selbstständigkeit müsste ich also an meine Kunden knapp 280-300€/h berechnen, damit sich Eigenleistung nicht mehr auszahlt. In der Situation bin ich "leider" nicht 😬 Aber so komme ich zumindest in den Genuss auch etwas handwerklich tun zu dürfen und habe immer eine Ausrede nicht zu arbeiten 😁

Ein weiterer netter Effekt, wenn man in einem Jahr die Arbeitszeit zB reduziert oder unbezahlten Urlaub nimmt, ist die gesunkene Steuerbemessungsgrundlage und weitere Einsparung durch die progressive Steuer. Weiß nicht, ob das bei dir als selbständiger ginge, Aufträge auszuschlagen und so weniger zu verdienen. Aber wenn ich ein halbes Jahr unbezahlten Urlaub nehme, dann verdiene ich in diesem Jahr netto nicht nur die Hälfte, sondern deutlich mehr, weil der durchschn. Einkommensteuersatz auf mein Einkommen niedriger ist. Bei so einer Konstellation würde der Effekt sogar noch besser.




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  •  aefigg
12.8.2026  (#83)


zitat..
hallo123 schrieb: Ist das mit der Gewährleistung wirklich so ein Thema, tauchen die meisten Mängel innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist auf? Die ist ja nicht so lang...3 Jahre


Also ich hatte nur ein wirklich großes Problem welches mich 8000€ gekostet hat, der Außenputzer hat dann einfach Konkurs angemeldet und alle meine Forderungen waren fürn Arsch.

Ansonsten habe ich gelernt dass sich sowieso jeder rausreden will, wurscht ob mithilfe oder nicht.

zitat..
hallo123 schrieb: Mit den Überlegungen weiter unten zu Stundensätzen und entgangenem Netto Verdienst, könnte sich bei mir ein halbes Jahr unbezahlter Urlaub auszahlen, und stattdessen 150% (60h/Woche) ins Haus ;)

Nicht ganz ernstgemeinter Scherz am Rande:
Oder auf Corona und Kurzarbeit hoffen 😂


zitat..
hallo123 schrieb: Lassen die Firmen das einen eigentlich immer machen? Das macht ja nur Sinn, wenn nach Stunden, und nicht Pauschal verrechnet wird, oder? Also bei Fertighausanbieter zB eher sinnloss, viel selbst zu machen?

Ja wir haben fast ausschließlich Firmen nach tatsächlichem Aufwand bezahlt!
War soweit ich mich erinnern kann nur bei E-Strich, Ofensetzer, Asphaltierer, Außenstiege und PV ein fixpreis.
Innenputzer war auch ein m2 preis, wobei wir da halt dann auch noch Positionen rausgenommen haben, zum beispiel Fenster APU leisten selbst geklebt und fenster abgeklebt, vorspachteln rausgenommen, müllentsorgung rausgenommen,...
War eigentlich für die meisten Firmen kein Problem.
Wie das bei Fertighausanbietern ausschaut weiß ich leider nicht.

Also wenn ich weiß, dass ich selbst was machen kann, finde ich nach tatsächlichem Aufwand zu bezahlen einfach besser.
Ich bezahle was ich wirklich selbst nicht kann bzw wo ich Hilfe brauche.
Positionen rausstreichen welche man selbst erledigt, ist natürlich auch eine Option.




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  •  Akani
13.8.2026  (#84)
Das Wertgefühl zum Haus ist mMn auch ganz anders wenn du selbst am Haus was gemacht hast oder Mitgeholfen hast.
Bei der Rechnung selber bauen so viel wie geht sollte auch mit einbezogen werden ob Miete gezahlt wird oder ob man Mietfrei wohnt.
Denn wennst 3 Jahre baust zwar alles selber gemacht hast sind auch etliche tausend Euros die ins Land gehen

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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
13.8.2026  (#85)

zitat..
Akani schrieb:

Das Wertgefühl zum Haus ist mMn auch ganz anders wenn du selbst am Haus was gemacht hast oder Mitgeholfen hast.
Bei der Rechnung selber bauen so viel wie geht sollte auch mit einbezogen werden ob Miete gezahlt wird oder ob man Mietfrei wohnt.
Denn wennst 3 Jahre baust zwar alles selber gemacht hast sind auch etliche tausend Euros die ins Land gehen

Wennst wirklich alles in 3 Jahren selbst machst rentiert sich die Miete schon, aber ja die Opportunitätskosten muss man immer beachten


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  •  Destroent
13.8.2026  (#86)

zitat..
hallo123 schrieb: Bei den Lebenszykluskosten denke ich, dass man etwas aufpassen muss, dass man sich nicht Ausstattung schönrechnet, die man will, die sich aber bei Durchrechnung als "Investment" nie rentiert. KWL zB ist ein reines Komfortthema WENN man händisch gut lüftet. Gehört wohl in die gleiche Kategorie wie melly210's Idee die FBH FBH [Fußbodenheizung] mit einer SPlit Klima zu ersetzen. Das stimmt schon, das ist reiner Komfort. Bei den Fenstern könnte es sich eventuell rentieren, WENN man dann nach 30 Jahren auch nicht wegen optischer Sanierung oder sonst was die Alu Fenster doch frühzeitig tauscht.

Die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] ist kein Komfortthema, sondern eher Lebensqualität/Gesundheitsthema und falls bei euch nicht immer wer zuhause ist schafft ihr es händisch nicht bei einem modernen dichten Haus richtig zu lüften.  


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  •  Blumenbau
13.8.2026  (#87)

zitat..
hallo123 schrieb: inkl Bodenplatte und Erdarbeiten

Ohne Bodengutachten hast Du keine Ahnung ob das reicht. 


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  •  melly210
  •   Gold-Award
13.8.2026  (#88)

zitat..
Lu1994 schrieb:

──────..
melly210 schrieb:

──────..
RePu schrieb:

──────..
Akani schrieb:

──────..
RePu schrieb: Gebe ich dir recht, aber nicht zum "Forumsstandard" 
───────────────

Ich geb dir recht dass der technische Standard hier im Forum schon Top, absolute 100% zu Ende gedacht ist. 
Die aber alles machen lassen sich kaum wer leisten kann.
Und siehe Tobik kommt mit 3K hin, macht halt jeden Handschlag gefühlt selbst, echt Respekt davor für eine Laien mit Forumshilfe und viel viel informieren, lesen lesen, lesen......
Man muss halt den Hausbau sinnvoll vergleichen und evtl auch mal Abstriche machen.
───────────────

Man muss das Ganze aber auch realistisch sehen.Nicht jeder hat/bekommt mehrere Monate frei bzw. hat für jedes Gewerk jemanden im Freundeskreis.
Mit Familie, einem herausfordernden Job uvm. kann nicht jeder diese Eigenleistung erbringen wie so mancher hier.
Eine realistische Einschätzung kann hier natürlich nur jeder für sich selbst treffen und kann nicht pauschaliert werden.
Hier wird oft suggeriert, dass dies und jenes alles in Eigenleistung gemacht werden kann.Auch wenn ich aus einem technischen Beruf komme und viel selbst gemacht habe, kann man dies nicht auf jeden anderen übertragen.
Wenn man sich diverse Threads ansieht wie langwierig und aufwändig so mancher sein Gewerk abhandelt, muss man schon ehrlich sagen, dass sich so mancher Profi an der einen oder anderen Stelle ausgezahlt hätte.Da verdiene ich mein Geld an anderer Stelle einfach einfacher.
───────────────

Absolut richtig. Bei uns wars damals so daß ich schwanger war und mein Mann sicher theoretisch Einiges hätte selber machen können, aber er hat mit paar Überstunden mehr verdient als wenn er sich in der Zeit selber auf die Baustelle gestellt hätte.

Dazu ist auch das Thema Gewährleistung zu bedenken. Wird bei einem Gewerk Eigenleistung erbracht, sind Gewährleistungsansprüche in der Regel kaum mehr durchsetzbar. Die ausführenden Firmen verweisen bei Problemen klarerweise auf den Eigenleistungsteil. Daher sollte man sich Eigenleustung bei empfindlichen/fehleranfälligen Gewerken sehr gut überlegen.
───────────────

Das bezweifle ich dann aber schon sehr, so einen guten Stundenlohn wie bei Eigenleistung hast als Normalsterblicher nicht, dann müsste er zumindest 80 € Netto verdienen, dass er Break Even ist, oder von mir aus 60€ weil er langsamer ist als ein Professioneller 

Sprich dein Mann muss >10k NETTO monatlich verdienen, dann sind Baukosten aber ohnehin obsolet weil das Haus binnen kürzester Zeit abbezahlt wäre, bzw man mit ein wenig Vorlauf die Bausumme einfach ansparen könnte

Falls er das tatsächlich in seinen 30ern verdient will ich wissen was er macht und ob sie noch Leute suchen 😂

Er ist Bid-Manager 😉 Und ja incl 13/14 hat er das mit Ende 30 verdient.


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  •  hallo123
13.8.2026  (#89)

zitat..
aefigg schrieb: Ja wir haben fast ausschließlich Firmen nach tatsächlichem Aufwand bezahlt!
War soweit ich mich erinnern kann nur bei E-Strich, Ofensetzer, Asphaltierer, Außenstiege und PV ein fixpreis.
Innenputzer war auch ein m2 preis, wobei wir da halt dann auch noch Positionen rausgenommen haben, zum beispiel Fenster APU leisten selbst geklebt und fenster abgeklebt, vorspachteln rausgenommen, müllentsorgung rausgenommen,...
War eigentlich für die meisten Firmen kein Problem.
Wie das bei Fertighausanbietern ausschaut weiß ich leider nicht.

Also wenn ich weiß, dass ich selbst was machen kann, finde ich nach tatsächlichem Aufwand zu bezahlen einfach besser.
Ich bezahle was ich wirklich selbst nicht kann bzw wo ich Hilfe brauche.
Positionen rausstreichen welche man selbst erledigt, ist natürlich auch eine Option.

Wird bei tatsächlicher Aufwandsverrechnung von den Firmen eigentlich mehr "getrödelt"? Also wo ist die Motivation, schnell fertig zu sein? 
Und geben die Firmen einem unverbindliche Abschätzungen, was das ungefähr dauern wird, damit man zumindest einen groben Überblick über die anfallenden Kosten hat?
Das Risiko, dass etwas länger dauert, trägt man ja dann selbst. Lohnt sich das in der Form, dass nach Aufwand verrechnet (auch ohne Eigenleistung) günstiger raus kommt (im Schnitt - wenn nichts länger dauert)?


zitat..
Destroent schrieb: Die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] ist kein Komfortthema, sondern eher Lebensqualität/Gesundheitsthema und falls bei euch nicht immer wer zuhause ist schafft ihr es händisch nicht bei einem modernen dichten Haus richtig zu lüften.

Lebensqualität und Komfort würde ich hier als Synonyme sehen, wie bei der FBH FBH [Fußbodenheizung] vs. Split Klima. Ist es wirklich notwendig, in den 10h wo keiner daheim ist, noch mal zu lüften? Wer bringt Feuchtigkeit ein? Und das als Investition zu sehen, finde ich deshalb nicht richtig, weil bei einer Investition ein rechenbarer Gewinn/Return vorhanden sein muss. Vorausgesetzt ich produzier durch falsches händisches Lüften nicht einen Schaden am Haus, seh ich den Gewinn nicht. Bei zB Fenstern könnte das anders aussehen, wenn ich Alu Fenster zB später tauschen muss als Kunststoff. Dann hab ich über einen langen Horizont zB 60 Jahre, insgesamt weniger Geld ausgegeben. 


zitat..
Blumenbau schrieb: Ohne Bodengutachten hast Du keine Ahnung ob das reicht.

Klar, aber das Gutachten kostet wenige Tsd Euro und das mach ich ja vor dem Bau. Wenn es nicht reicht, dann hab ich vorher Gewissheit und wenn es mir zu teuer wird, starte ich nicht. In der Gegend hier sollte der Boden aber für eine einfache Gründung OK sein, was nicht garantiert, dass das auf das Grundstück zutrifft.


zitat..
melly210 schrieb: Er ist Bid-Manager 😉 Und ja incl 13/14 hat er das mit Ende 30 verdient.

In 40h/Woche? Das glaube ich fast nicht, und wenn er "nur" 50h pro Woche gemacht hat, sieht die Rechnung schon wieder anders aus ;) aber klar, man kann sagen, lieber im Büro sitzen als auf der Baustelle schuften wenn es nah am Verhältnis 1:1 ist, was die Stundensätze netto Verdienst vs. brutto Kosten Facharbeiter angeht. Bei den meisten ist das Verhältnis aber eher 1:3 oder bestenfalls 1:2 und dann zahlt sich die Baustelle schon richtig aus.

Wenn die zukünftige Karriere darauf fußt, dass man nicht mal ein halbes Jahr für den Hausbau weg ist, dann kostet die Abwesenheit natürlich potentiell deutlich mehr.




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  •  geld26
13.8.2026  (#90)

zitat..
hallo123 schrieb: Lebensqualität und Komfort würde ich hier als Synonyme sehen

nein, das sind zu 100 % unterschiedliche Begriffe und ich kanns dir sagen:
ich hab wegen der Frau keine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] eingebaut und bereue es sehr. du lüftest einfach zu wenig. Punkt. Man kann nicht soviel lüften wie es nötig wäre, schon gar nicht im Winter. Da wird nach 10 Sekunden Fenster offen bereits gejammert und ja, ich selber mags auch nicht wenns dann nach 5 min eisig kalt ist. 
Bei Freunden mit KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] ists traumhaft und auch die Staubentwicklung durch das lüften ist nicht zu unterschätzen, da wirbelts dir alles von überall hervor. 
Also ich bin total pro KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung], auch wenn ich selber keine habe. Nächstes Haus -> 100 % KWL

sorry für Off-Topic, aber ich denke das meiste zu deiner Eingangsfrage ist bereits gesagt und recht ivel wird nicht mehr kommen.

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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
13.8.2026  (#91)

zitat..
melly210 schrieb:

──────..
Lu1994 schrieb:

──────..
melly210 schrieb:

──────..
RePu schrieb:

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Akani schrieb:

──────..
RePu schrieb: Gebe ich dir recht, aber nicht zum "Forumsstandard" 
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Ich geb dir recht dass der technische Standard hier im Forum schon Top, absolute 100% zu Ende gedacht ist. 
Die aber alles machen lassen sich kaum wer leisten kann.
Und siehe Tobik kommt mit 3K hin, macht halt jeden Handschlag gefühlt selbst, echt Respekt davor für eine Laien mit Forumshilfe und viel viel informieren, lesen lesen, lesen......
Man muss halt den Hausbau sinnvoll vergleichen und evtl auch mal Abstriche machen.
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Man muss das Ganze aber auch realistisch sehen.Nicht jeder hat/bekommt mehrere Monate frei bzw. hat für jedes Gewerk jemanden im Freundeskreis.
Mit Familie, einem herausfordernden Job uvm. kann nicht jeder diese Eigenleistung erbringen wie so mancher hier.
Eine realistische Einschätzung kann hier natürlich nur jeder für sich selbst treffen und kann nicht pauschaliert werden.
Hier wird oft suggeriert, dass dies und jenes alles in Eigenleistung gemacht werden kann.Auch wenn ich aus einem technischen Beruf komme und viel selbst gemacht habe, kann man dies nicht auf jeden anderen übertragen.
Wenn man sich diverse Threads ansieht wie langwierig und aufwändig so mancher sein Gewerk abhandelt, muss man schon ehrlich sagen, dass sich so mancher Profi an der einen oder anderen Stelle ausgezahlt hätte.Da verdiene ich mein Geld an anderer Stelle einfach einfacher.
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Absolut richtig. Bei uns wars damals so daß ich schwanger war und mein Mann sicher theoretisch Einiges hätte selber machen können, aber er hat mit paar Überstunden mehr verdient als wenn er sich in der Zeit selber auf die Baustelle gestellt hätte.

Dazu ist auch das Thema Gewährleistung zu bedenken. Wird bei einem Gewerk Eigenleistung erbracht, sind Gewährleistungsansprüche in der Regel kaum mehr durchsetzbar. Die ausführenden Firmen verweisen bei Problemen klarerweise auf den Eigenleistungsteil. Daher sollte man sich Eigenleustung bei empfindlichen/fehleranfälligen Gewerken sehr gut überlegen.
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Das bezweifle ich dann aber schon sehr, so einen guten Stundenlohn wie bei Eigenleistung hast als Normalsterblicher nicht, dann müsste er zumindest 80 € Netto verdienen, dass er Break Even ist, oder von mir aus 60€ weil er langsamer ist als ein Professioneller 

Sprich dein Mann muss >10k NETTO monatlich verdienen, dann sind Baukosten aber ohnehin obsolet weil das Haus binnen kürzester Zeit abbezahlt wäre, bzw man mit ein wenig Vorlauf die Bausumme einfach ansparen könnte

Falls er das tatsächlich in seinen 30ern verdient will ich wissen was er macht und ob sie noch Leute suchen 😂
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Er ist Bid-Manager 😉 Und ja incl 13/14 hat er das mit Ende 30 verdient.

Sorry, aber mit Ausschreibungen bei normaler VZ verdienst du never ein Manager Gehalt, gerade weil die meisten Jobs in der öffentlichen Hand liegen und diese starre Gehaltsstrukturen haben

Aber as I said, ich lass mich gern belehren, Ausschreibungen für IT und TK mache ich, dann steig ich gern ein 😂


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  •  Blumenbau
13.8.2026  (#92)

zitat..
hallo123 schrieb: Vorausgesetzt ich produzier durch falsches händisches Lüften nicht einen Schaden am Haus, seh ich den Gewinn nicht.

Grüner Schimmel bildet sich an Decken und Ecken, während schwarzer Schimmel aufgrund von Kondenswasser an den Fenstern auf Parkettböden auftritt.
Sieht man praktisch bei jeder billig schnell gebauten Neubauwohnung nach ein paar Monaten.
Ansonsten https://www.xn--komfortlftung-3ob.at/


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  •  Landei
  •   Gold-Award
14.8.2026  (#93)

zitat..
hallo123 schrieb: Ist es wirklich notwendig, in den 10h wo keiner daheim ist, noch mal zu lüften? Wer bringt Feuchtigkeit ein?

Bei Abwesenheit schaltet die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] sofern CO2 gesteuert runter und verbraucht in meinem Fall nur 15W. Feuchtigkeit bringt der Mensch selbst ein durch Kochen, Duschen, usw.
Ich kann auch nur zu einer KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] raten. Unsere wurde von leitwolf geplant und installiert. Hör auf die Leute im Forum wenn es darum geht. Unsere KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] haben wir 5 Jahre nach Einzug nachgerüstet weil wir die dauernde Streiterei wer wie lange lüften soll leid waren. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht was die Luftqualität und auch den Komfort angeht.


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  •  aefigg
16.8.2026  (#94)

zitat..
hallo123 schrieb: Wird bei tatsächlicher Aufwandsverrechnung von den Firmen eigentlich mehr "getrödelt"? Also wo ist die Motivation, schnell fertig zu sein? 
Und geben die Firmen einem unverbindliche Abschätzungen, was das ungefähr dauern wird, damit man zumindest einen groben Überblick über die anfallenden Kosten hat?
Das Risiko, dass etwas länger dauert, trägt man ja dann selbst. Lohnt sich das in der Form, dass nach Aufwand verrechnet (auch ohne Eigenleistung) günstiger raus kommt (im Schnitt - wenn nichts länger dauert)?

Bei uns wars so, dass wir immer dabei waren, weil wir ja auch mitgeholfen haben.
Also da traut sich dann keiner zu trödeln 😉
Ja bekommst auch grobe Abschätzungen.
Meistens haben wir vorher ein Angebot eingeholt mit allem drinnen um es besser vergleichen zu können, danach verhandeln, danach festlegen welche firma du nimmst, dann gehts ans positionen streichen bzw Arbeitszeit reduzieren.
Ziel ist dann soviel selbst zu machen, dass es noch günstiger ist wie im Angebot 😂

Ob sich das ohne Eigenleistung und ohne das man selbst dabei steht auch rechnet weiß ich nicht, denke aber, dass Firmen Pauschalen so rechnen, dass sie gut verdienen 😉

PS: ich würde nicht mehr an der KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] sparen, aber nachher ist man immer gescheiter 🙈


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  •  hallo123
18.8.2026  (#95)

zitat..
aefigg schrieb: Meistens haben wir vorher ein Angebot eingeholt mit allem drinnen um es besser vergleichen zu können, danach verhandeln, danach festlegen welche firma du nimmst, dann gehts ans positionen streichen bzw Arbeitszeit reduzieren.
Ziel ist dann soviel selbst zu machen, dass es noch günstiger ist wie im Angebot 😂

Meinst du, ein Pauschalangebot als Ausgangs/Vergleichsbasis?

@all Danke an alle für die vielen Rückmeldungen und Diskussionen! Ich werde euch berichten, wie wir schlussendlich vorgegangen sind. Sind noch dabei, das alles zu diskutieren. 


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  •  aefigg
18.8.2026  (#96)
Nein kein pauschalangebot sondern ein Regieangebot mit den geschätzten Stunden für den kompletten Auftrag.
Da sieht man dann meist auch, dass eh jeder ca die selbe Zeit rechnet.
Eher selten, dass Firma X 100 und Firma Y nur 20 Stunden veranschlagt.
Danach kannst du dann noch Positionen streichen, wenn du Material wo günstiger bekommst oder eben Leistungen -welche als extra Position aufgeführt sind - komplett selbst erbringst (z.b. wenn du dem Innenputzer sagst er soll dir bitte die APU Leisten für die Fenster bringen und du klebst die selber)
Dann noch Fragen wieviele Stunden du noch rechnen musst wenn du selbst z.b. 2 Leute bereitstellst, oder dies und jenes am WE selbst vorbereitest.
Dann bekommst du nochmals ein neues Angebot und kannst damit kalkulieren.

Je nachdem wieviel Leistung du dann wirklich erbringst, ists halt dann teurer oder billiger.
Aber auch wenns teurer ist -> Es ist nach wie vor fair abgerechnet!




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  •  precision
  •   Bronze-Award
19.8.2026  (#97)

zitat..
Lu1994 schrieb:

──────..
melly210 schrieb:

Er ist Bid-Manager 😉 Und ja incl 13/14 hat er das mit Ende 30 verdient.
───────────────

Sorry, aber mit Ausschreibungen bei normaler VZ verdienst du never ein Manager Gehalt, gerade weil die meisten Jobs in der öffentlichen Hand liegen und diese starre Gehaltsstrukturen haben

Aber as I said, ich lass mich gern belehren, Ausschreibungen für IT und TK mache ich, dann steig ich gern ein 😂

Brutto sind das ungefähr 14k pro Monat.
Das ist wirklich ein stolzes Einkommen.
Da gibt es nicht viele, die in dieser Liga spielen. Gratulation! 


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  •  MiMo2402
  •   Bronze-Award
19.8.2026  (#98)
Und was genau macht ein Bid Manager?

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  •  Sparfratz
  •   Silber-Award
19.8.2026  (#99)
Im Grunde ein Projektleiter für Angebote. 

Ich kenn jetzt keinen der für die Position in der Grössenordnung verdient, nichtmal mit Führungsverantwortung. Aber wer weiß für nen großen Konzern evt. , kommt auch auf die Branche an. 

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  •  Hausbau24
  •   Silber-Award
21.8.2026  (#100)

zitat..
melly210 schrieb:

Sprich dein Mann muss >10k NETTO monatlich verdienen, dann sind Baukosten aber ohnehin obsolet weil das Haus binnen kürzester Zeit abbezahlt wäre, bzw man mit ein wenig Vorlauf die Bausumme einfach ansparen könnte

Falls er das tatsächlich in seinen 30ern verdient will ich wissen was er macht und ob sie noch Leute suchen 😂
───────────────

Er ist Bid-Manager 😉 Und ja incl 13/14 hat er das mit Ende 30 verdient.



2026/20260821688937.png

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  •  melly210
  •   Gold-Award
21.8.2026  (#101)

zitat..
Hausbau24 schrieb:

──────..
melly210 schrieb:

Sprich dein Mann muss >10k NETTO monatlich verdienen, dann sind Baukosten aber ohnehin obsolet weil das Haus binnen kürzester Zeit abbezahlt wäre, bzw man mit ein wenig Vorlauf die Bausumme einfach ansparen könnte

Falls er das tatsächlich in seinen 30ern verdient will ich wissen was er macht und ob sie noch Leute suchen 😂
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Er ist Bid-Manager 😉 Und ja incl 13/14 hat er das mit Ende 30 verdient.
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Ich muß gestehen ich hatte ihn damals schon eine Zeit nicht mehr gefragt was er tatsächlich verdient 😅 Hab mich etwas nach unten verschätzt. Abgesehen davon war die Angabe damals ohne 13/14 gefragt und jetzt mit. 

Na sagen wir, Eigenleistung lohnt nur wenn man selber deutlich weniger verdient als die Person am Bau kriegen würde die man ersetzen kann und man zusätzlich auch bereit ist auf Gewährleistung größtenteils zu verzichten. Bei uns war weder noch der Fall.


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