Baukosten Haus - wie günstig geht es? - Seite 3
3.8.
-10.8.2026
64 Antworten
24 Autoren
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Grundsätzlich stimme ich zu, Wohungen haben meist einen 5-10m² Keller und meistens keine Treppe in der Wohnung, und die Technik ist auch irgendwo anders untergebracht. Und Platz für ein Rad etc in irgendeinem Fahrradraum. Aber ich hätte hier beim Haus ein Carport plus kleiner Hütte für Fahrräder und Dinge, die in der Wohnung im Keller stehen würden und halt die kalten Temperaturen aushalten. Das Beispielhaus hat im OG 3 Zimmer die größer sind, als die zwei Zimmer, die wir damals zur Verfügung hatten. Zusätzlich zum größeren Wohn Ess Raum ist auch noch ein Büro/Gästezimmer im EG vorhanden. Ich würde sagen trotz Technik hat man in einem 125m² Haus mit Carport und Gartenhütte mehr Wohn- und Staufläche, als in einer 70m2 Wohnung. Vorbehalte im Kaufanbot/Vertrag sind eine gute Idee. Ja genau diese Denkweise stört mich auch. Vor allem im Vergleich mit der Alternative: man bekommt im Preisbereich 500-600k€ gerade mal eine 90-100m² Wohnung mit 50-100m² Garten im Wohnungseigentum(!) im Neubau. Stellplatz 20k extra (im Freien! Garage oft schon 25-30k). Da hab ich direkte Wand an Wand Nachbarn und einen Balkon der direkt in meinen Garten schaut. Und da ist auch nicht alles pipifein gebaut und die Klimaanlage und andere bauliche Änderungen kann ich mir nur halb illegal dazuschustern, weil WEG mit 60 Eigentümern... . Da ist mir ein einfaches Haus zum fast gleichen Preis lieber, als die genannten Einschränkungen. Da hab ich meine Ruhe und ehrlicherweise keine bis kaum Abschläge bei der Ausstattung im Vergleich zu einem Neubau. Dafür Alleineigentum und Entscheidungsfreiheit. Da ist die Frage ob das die massive Einsparung bringt. Ich will nicht "billig" bauen, aber nur das, was ich wirklich unbedingt brauche und technisch beständig (zB würde ich den Aufpreis von Alu Fenster in Kauf nehmen). Aber dafür eben keine 180m² Wohnfläche. Das wäre auch mein Zugang (außer bei der FBH FBH [Fußbodenheizung] weil das halt die Art Heizung ist, mit der man mit niedrigsten Vorlauf-Temp arbeiten kann). Da stimm ich voll zu, nur wird das heute im Neubau für viele auch schon eng, die 150m² zu erreichen. Die m² Preise sinken natürlich je mehr m² man baut, aber jeder m² wird absolut trotzdem teurer. Klar sind die 125m² ein bisschen ein Kompromiss, aber absolut kein schlimmer, wie ich finde. Vielen Dank, das hilft mir sehr! Ich werde mal meine Berechnung mit deinen Zahlen durchspielen. Denke ich auch, Selbstbau Carport tuts auch - besser noch, gar kein Auto :D in der Stad ehrlicherweise eh nicht notwendig. Würde auch eher in eine langlebige Haustechnik investieren, die die laufenden Kosten gering hält. Der Meinung bin ich auch und vielleicht ist die Formulierung meiner Frage etwas unglücklich. Es soll günstig sein, nicht billig - bewusst nicht mit maximaler Ausstattung und das besten vom besten - so wie es im Hausbau als auch im Konsum allgemein gelebt wird - sondern bewusst gewählte, hochwertige Haustechnik für hohe Haltbarkeit und niedrige Betriebskosten, aber kein Schnick Schnack, den ich (zumindest für das Leben, das ich führe) nicht brauche. Naturgemäß gehen die Meinungen, was man wirklich braucht, stark auseinander. Aber das ist bei mir jetzt schon wenig, wenn ich meine Lebensweise und meinen Konsum mit meinem Umfeld vergleiche. Heißt für mich: einfache Elektrik, allgemein klein bauen, einfacher Grundriss, keine Garage, keine Hebeschiebetüren (der Garten ist mir wichtig, wie ich dort hinkomme ist mir egal ... ) usw. Ich glaube, ich würde mehr zum Punkt "was will man" dazusortieren als viele andere. Vor allem in Richtung teure Küche, große Wohnfläche, Smart Home, .... |
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Ist ähnlich zu unserem Bau. Holzblockhaus, Nibe EWP mit passiver Kühlung und Flow30 Auslegung, kostet erst mal nicht mehr wie 0815 Auslegung. Hauptbahnhof am Schlafzimmer, nur mit Dusche, Dopoel-WT und WC. Kindergarten mit Dusche als Gäste-WC. In den Bädern zumindest Wandheizung. Dummerweise ohne KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] gebaut, wird aber nachgerüstet. Einziges was ich devinitiv machen würde, haben halt nen Sichtdachstuhl ( Bungalow), würde hier eine Flächenheizung mit Therm25 ( Fermacell 16er Rohr für die Hydraulik) mit einplanen. Bringt Masse, und Kühlung über die Decke. Haben keine Verschattung der Febster, dafür 1,2 mtr Dachüberstand. So zu sagen offene Fenster ohne Sonneneinstrahlung zur großen Mittagshitze. Somit hält sich auch die Elektroistallation in Grenzen, wobei wir auf KNX gesetzt haben. Uns fehlts an nichts außer der fehlenden Frischluft über KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]. Also ja, ma n muss nicht immer das non plus ultra bauen auch wenns hier so vorgegeben wird. Wenns nicht zum Geldbeutel passt, dann eben abgespeckten, Hauptsache Eigentum |
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100% Nachwollziebar, und die wahnsinnigen Betriebskosten nicht vergessen. Deswegen habe ich genau, was du schlägst vor, gemacht: teurere Grundstücke in Landeshauptstädten, relativ kleines Haus ohne Keller. Aber ich glaube, du wirst trotzdem mehr Platz und ein höheres Budget brauchen, mal sehen. Ok, bei uns fürs 100m2 braucht man eher 700-800 k€, und als Einheimischer hast du sicher mehrere Kontakte bzw. Möglichkeiten zum Sparen. |
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Noch einmal, die 350k€ sind eine kaum bis nicht erreichbare Illusion. Wir wollten am Anfang auch ca für diese Summe bauen, und das war 2022. Realistisch sind wir beim doppelten gelandet, und seitdem hat sich die Erde weitergedreht und die Löhne sind ca 20-25% gestiegen. Also ohne massive Eigenleistung in jeder Bauphase (= tausende Stunden investieren) wird diese finanzielle Größenordnung einfach nix. Zumal in Landeshauptstädten die Bauunternehmer meistens eh schon die Geldscheine klimpern sehen. Eure Hauskosten von 600k€, die du am Anfang vorgerechnet hast, sind wesentlich realistischer, brauchen aber auch viel Disziplin zum erreichen. 2500€ Kreditrate ist allerdings nicht wenig, wenn man dann wegen Karenz etz vielleicht deutliche Einbußen hat. Allerdings musst du schon das 13. und 14. Gehalt insgesamt in die Betrachtung mit einbeziehen. So schlecht ist die Ausgangslage nicht, aber bitte löst euch vom Gedanken dass so ein Haus 350k€ kostet. Wenn ihr für Grundstück, Nebenkosten, Planung/Gutachten, Erschließung, Bau und Außenanlagen 850-900k€ veranschlagt ist das eher ein realistisches Gesamtbild. Dann kann man auch fair vergleichen welche Wohnungen man für eine vergleichbare Summe bekommt. |
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Ist das wirklich so? Unsere Nachbarin hat mit Marles letztes Jahr schlüsselfertig gebaut und ist mit Bodenplatte und Außenanlagen irgendwo bei 450k rausgekommen. Dabei lag das Haus bei ca. 350k und hat 130m2 Nutzfläche, wenn ich mich richtig erinnere. Bei Marles gibts aktuell schlüsselfertige Häuser laut Website ab ca. 265k. Vermutlich lässt sich da schon ein absolutes Basic-Haus um 300k schlüsselfertig bekommen. Mit 400k würde man dann vermutlich sogar bereits auskommen. Das ist dann eben wirklich super basic im Vergleich zum ESHF-"Standard", also keine BKA BKA [Betonkernaktivierung]/Deckenkühlung, keine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung], keine Raffstores, Rollls manuell, LWWP, etc., aber man wird darin wohnen können. |
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Ich bin halt der Typ Mensch der auch un Lebenszykluskosten denkt und ein hübsches Umfeld daheim will. Dann jahrzehntelang mit Plastikfenster, Plastikboden, minderwertiger Technik (keine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung], ineffiziente laute LWP LWP [Luftwärmepumpe]) leben muss man schon bewusst wollen wenn man die Mittel hätte es sich auch anders zu gestalten. Ich find den Ansatz für eine möglichst knappe Wohnfläche gut, aber Billigausstattung bei ohnehin schon hohen Projektkosten, ich weiß nicht. |
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Da muss ich dir Widersprechen. Bei uns ist nix billig außer dass die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] fehlt. Und kunsstofffenster sind nicht unbedingt schlechter. Ich habs ja oben schon geschrieben, hier im Forum ist es immer eine Höchst- Ausstattung, alles darunter minderwertig. Es ging darum ist es möglich, und nicht darum das beste Material und und von A-Z ohne Kompromisse eine Hütte hin zu stellen. Hier ist ja oft nicht mal in Frage zu stellen ob Pool oder nicht. Ich bleib bei meiner Meinung für 3K/m2 kann man ein Haus, und nur ein Haus auf ein Grundstück setzen |
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Hübsch ist es bei ihnen auch und Billigstausstattung haben sie auch nicht (ich glaube Wolf LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe], PV-WR war auch ok, Fenster wirkten jetzt nicht schlecht, Holzparkett, etc.). Eben kein Forumsstandard |
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Klar bringt das deutlich Einsparung, schau mal was Wärmepumpe + FBH kosten. Würde sagen mindestens 25 000 Unterschied wäre sicherlich, eher mehr. Von den Betriebskosten und der Effizienz her ist es auch recht gleich. Dh, das ist ein reines Komfortthema. |
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Und wann habt ihr das gebaut? Die letzten Jahre ist es halt massiv in die Höhe gegangen... |
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22/23. Da waren die Preise auch auf nem hohen Niveau. Denke auch dass da zwischen 10-20% wegen Preissteigerung drauf kommt. Haben aber auch mit Material nicht gespart. Echtholz Innenleben, gute wertige Böden....... wäre locker günstiger gegangen |
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Gebe ich dir recht, aber nicht zum "Forumsstandard" |
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Je nachdem, wie man rechnet, bauen wir um ziemlich genau 3k/m2. Allerdings einschl. Garage und eben etwas größer, da hat man schon einen netten Skaleneffekt. Mit RGK RGK [Ringgrabenkollektor]/BKA/Deckenkühlung Trockenbau/KNX/Holzfenster/VHF/Keller/etc. FBH/BKA/Elektro/div. Innenausbauarbeiten komplett in Eigenleistung. |
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Bist du fertig inkl.Terrasse/ Einfahrt usw?Kommt natürlich auf den Grundriss/Glasflächen/ Grundstücksbeschaffenheit/Gegend drauf an. Je größer das Haus je geringer die m² Kosten, das ist logisch. Bei uns geht es sich auch aus wie es aussieht, aber wahrscheinlich nur weil wir deutlich größer gebaut haben und auch einiges selbst gemacht haben.Ohne diese Eigenleistung wäre es sich nicht ausgegangen bei unserem verbautem Standard. |
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@hallo123 Mein m²-Preis, ist mit allen Anschlüssen etc. also alles was man fürs Haus braucht, abgesehen vom Grundstück. Zum Thema Garage, unsere Doppelgarage war unabdingbar beim Hausbau, durch das ganze Selbermachen, braucht man extrem viel Platz (regensicher und halbwegs geschützt vor Frost, Sonne) zum Zwischenlagern von Material Werkzeug und zum vorbereiten... Kann man vmtl. aber auch mit 2-3 Seecontainern lösen, oder mit 1000 mal umräumen. @BudgetBuilder Strom geht praktisch schon mit 100% Eigenleistung, entweder über einen befreundeten Elektriker der einem beim Netzbetrteiber den Ausführungsantrag macht, oder wenn man "Eigeninstallateur" gemäß Elektrotechnikgesetz 1992 § 12 ist (so zumindest in OÖ). Wenn ich gewollt hätte wär ich so auch mit ~7000€ ausgekommen (ohne Anschlussgebühren natürlich). LG |
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Terrassenbeläge sind nicht eingerechnet, aber Abdichtung + Unterbau und Einfahrtsbelag fehlt auch noch. Dafür habe ich ca. 15-20k durch div. weitere Eigenleistungen und bessere Angebot gespart. Wenn nochmal 25-30k draufkommen (teils in Eigenleistung) und es netto vielleicht 5-15k zusätzlich sind, fällt das kaum ins Gewicht beim m2-Preis. Garten fehlt aber vollständig, nur Erdarbeiten + Geländeanpassungen sind drin. Ohne die ganzen Eigenleistungen wären wir locker 100k teurer unterwegs. |
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Hat sie aber auch Pfähle wie dich gebraucht? |
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Da sie zwar nur 50m entfernt ist, aber gerade so außerhalb des Bereichs, wo man ein geologisches Gutachten braucht, weiß man das nicht genau - sie hat jedenfalls keine 😬 |
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Ich geb dir recht dass der technische Standard hier im Forum schon Top, absolute 100% zu Ende gedacht ist. Die aber alles machen lassen sich kaum wer leisten kann. Und siehe Tobik kommt mit 3K hin, macht halt jeden Handschlag gefühlt selbst, echt Respekt davor für eine Laien mit Forumshilfe und viel viel informieren, lesen lesen, lesen...... Man muss halt den Hausbau sinnvoll vergleichen und evtl auch mal Abstriche machen. |
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Man muss das Ganze aber auch realistisch sehen.Nicht jeder hat/bekommt mehrere Monate frei bzw. hat für jedes Gewerk jemanden im Freundeskreis. Mit Familie, einem herausfordernden Job uvm. kann nicht jeder diese Eigenleistung erbringen wie so mancher hier. Eine realistische Einschätzung kann hier natürlich nur jeder für sich selbst treffen und kann nicht pauschaliert werden. Hier wird oft suggeriert, dass dies und jenes alles in Eigenleistung gemacht werden kann.Auch wenn ich aus einem technischen Beruf komme und viel selbst gemacht habe, kann man dies nicht auf jeden anderen übertragen. Wenn man sich diverse Threads ansieht wie langwierig und aufwändig so mancher sein Gewerk abhandelt, muss man schon ehrlich sagen, dass sich so mancher Profi an der einen oder anderen Stelle ausgezahlt hätte.Da verdiene ich mein Geld an anderer Stelle einfach einfacher. |
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Naja aber bei @TobiK sind viel mehr als 130m2.. beim selben Grundstück 130m2 ohne Keller wären schon 500€/m2 Mehrkosten VOR die Grundierung (35k€ Pfähle/Kampfmittel/Arbeitsplanum + 30k€ Pfahlrost wie bei mir). Und in Landeshauptstadt alles kostet mehr.. |
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