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2 Erdwärmesonden -> Simplex statt Duplex - Seite 2 teilen

19.5. -24.6.2026    42 Antworten    11 Autoren 42 2026-06-24T20:50:40+02:00    2 Empfehlungen
Zusammenfassung
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  •  Mountainfly
19.05.2026
44
Hallo zusammen,

bei mir ist momentan die Erdwärmetiefenbohrung im Gange. Leider gestaltet sich diese als wesentlich aufwendiger als angenommen. Momentan >60m Schotter mit Wasser (statt angenommen ~45m) und daher schon sehr viel Schutzverohrung im Boden. 

Geplant war/ist 1x150m ausgeführt als Duplexsonde. Das Bohrteam setzt momentan auch wirklich alles daran dass zu schaffen.

Im Falle des Falles wird  morgen auf 2  Bohrung mit 80m umgeschwenkt....sofern diese klappen. Ich denke gelesen zu haben bei 2 Bohrungen soll man von Duplex auf Simplex umschwenken. Allerdings sind diese Threads schon länger aus. Ist das noch immer Stand der Technik oder mittlerweile (aus welchem Grund auch immer) nicht so tragisch? 

Wärmepumpe wäre die Alpha Innotec SWCV 63 K1/3. 

Würde mich hier über kurzfristige Hilfe sehr freuen.

  •  Akani
21.5.2026  (#21)
Na dann zahlst hoffentlich nicht nach tatsächlichen Aufwand.

1
  •  PrRa
21.5.2026  (#22)

zitat..
Mountainfly schrieb:

Gibt es wo eine einsehbare Karte von Bohrprofilen von im Umfeld getätigten Bohrungen?

Jein, in Doris Intermap kann man sich die Tiefenbohrungen anzeigen lassen und sieht wie tief die sind. Ich hab dann mal mit zwei Kontakt aufgenommen die in der nähe waren.


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  •  Mountainfly
21.5.2026  (#23)

zitat..
PrRa schrieb:
───────────────

Jein, in Doris Intermap kann man sich die Tiefenbohrungen anzeigen lassen und sieht wie tief die sind. Ich hab dann mal mit zwei Kontakt aufgenommen die in der nähe waren.

ok, dort bekomme ich leider nur die Grundwasserbohrungen angezeigt. Es gibt allerdings ein Shapefile dort finde ich einige Bohrungen auch wenn dieser Stand sehr alt sein dürfte.

Ja, ich habe mich jetzt auch nochmal in der Umgebung umgehört und konnte 3 nahe gelegene Bohrbereiche ausmachen:

1.) Ca. 200m von meiner Bohrung entfernt wurde 3x~80m gebohrt. Dort war scheinbar eher wenig Schotter dafür soviel klebriger Schlamm/Lehm dass nicht mehr ging.

2.) Ca. 700m entfernt. 2x90m gebohrt von der gleichen Firma wie bei mir mit 90m Schutzrohr im Schotter. Allerdings mit größerem Bohrgerät.

3.) Ca. 700m entfernt. 3x90m gebohrt. Hier Verlief das ganze scheinbar komplett ohne Probleme und es waren ohnehin "nur" 90m geplant. Bohrprofil bekomme ich hier noch vom Bauherrn übermittelt.

1
  •  Mountainfly
21.5.2026  (#24)

zitat..
Akani schrieb:

Na dann zahlst hoffentlich nicht nach tatsächlichen Aufwand.

nach Aufwand in Metern bzw. Materialeinsatz für Verpressmaterial


1
  •  Mountainfly
24.5.2026  (#25)


2026/20260524842036.jpg
So anbei noch die Skizze der aktuellen Situation. Die schwarze Linie ist eine Gartenmauer. Die rote Linie eine Hecke die man ev. entfernen kann bzw. teilweise entfernt ist. Der blaue Bereich war der ursprünglich geplante Bohrbereich.

Vor Bohrung angenommene Entzugsleistung: 36W/m -> auf Grund Wasser real vmtl. höher gibt dazu aber keine klare Aussage vom Bohrunternehmen.

max. Kälteleistung der WP WP [Wärmepumpe]: 4,4kW -> Bohrung soll wegen Puffer 5kW abkönnen

Leider ist die vorzeitig gestoppte Bohrung mit 65m die näheste am Heizungsraum somit auch mit kürzester Anbindung.

Die zweite Bohrung (Abstand 8m) wurde gestartet und liegt momentan bei 30m. Am Dienstag geht es weiter.

Für mich stellt sich jetzt die große Frage wie tief die zweite Bohrung erfolgen soll. Bzw. wie man die leider nicht ideale Ausgangsituation jetzt am Besten löst. Wie von @dyarne erwähnt soll ja eine Begrenzung/Einregelung am Verteiler möglichst vermieden werden.

Mini RGK RGK [Ringgrabenkollektor] in der Anbindung wird auf Grund der geringen Distanz zwischen Haus und Gartenmauer und Schotter ab 50cm eher schwer möglich denke ich.

Würde mich sehr freuen wenn da einer von den Experten Rat hat und mein zurzeit diesbezüglich angepanntes Nervenkostüm beruhigt 😅
Danke vorab für eure Hilfe und Unterstützung. 

1
  •  Bauherrjoe
  •   Bronze-Award
24.5.2026  (#26)

zitat..
Mountainfly schrieb:

max. Kälteleistung der WP WP [Wärmepumpe]: 4,4kW -> Bohrung soll wegen Puffer 5kW abkönnen

Das würde mich echt interessieren wie ein Puffer Energie erzeugen kann 😜.

Wie wird das mit dem Hydraulischen Abgleich bzw Tichlmann zwischen den Sonden gemacht?
Hydraulisch gesehen wäre es ideal wenn die 2. Bohrung 57m hat, ob das Thermisch passt, kann ich nicht beurteilen.

1
  •  Mountainfly
24.5.2026  (#27)

zitat..
Bauherrjoe schrieb:

──────..
Mountainfly schrieb:

max. Kälteleistung der WP WP [Wärmepumpe]: 4,4kW -> Bohrung soll wegen Puffer 5kW abkönnen
───────────────

Das würde mich echt interessieren wie ein Puffer Energie erzeugen kann 😜.

Da hast mich erwischt. Gemeint ist natürlich der Sicherheitspolster damit die Bohrungen nicht am Limit ausgelegt sind. ;)

Geplant ist die Sonden einzeln direkt in den Keller zu führen und dort den Verteiler zu setzen.

57m bei der zweiten sind thermisch mit ziemlicher Sicherheit zu wenig. 




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  •  wuschi
  •   Bronze-Award
24.5.2026  (#28)
Zur not könntest du verbindungsleitungen/anbindungen als mini vertikal-kollekor machen,  damit du zumindest hydraulisches Gleichgewicht bekommst bringt sicher nicht viel Leistung aber zumindest musst nix abgleichen. Dazu kannst dir einfach PE-RC rohr besorgen. Solltest easy ab 25m bestellen können. Ich hoffe du verstehst was ich meine...

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  •  Bauherrjoe
  •   Bronze-Award
24.5.2026  (#29)

zitat..
Mountainfly schrieb:

Da hast mich erwischt. Gemeint ist natürlich der Sicherheitspolster damit die Bohrungen nicht am Limit ausgelegt sind. ;) 

Das ist schon klar 😊.

Aber wie ein Puffer 600W dauerhaft ausgleichen kann ist mir ein Rätsel.
Puffer im Heizkreis (parallel) ist ein Energievernichter, wird hier im Forum oft beschrieben.

Für mich hört sich das nach einer billigen Ausrede an, weil der Kunde hat eh keine Ahnung und wird's schon glauben...


1
  •  pred
  •   Bronze-Award
25.5.2026  (#30)
Ich denke es ist gemeint die Bohrung selbst ist auf 5kW ausgelegt. 

1
  •  ABERG
  •   Bronze-Award
25.5.2026  (#31)
So wie ich das lese, meint Mountainfly, dass die Bohrung 5kW liefern können soll, obowhl nur 4,4kW notwendig sind. Also einen "Puffer" zwischen Rechnung und tatsächlichem Bedarf. 

Aber das Wort Puffer triggert hier im Forum offenbar sofort...🤣

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  •  Mountainfly
25.5.2026  (#32)

zitat..
ABERG schrieb:

So wie ich das lese, meint Mountainfly, dass die Bohrung 5kW liefern können soll, obowhl nur 4,4kW notwendig sind. Also einen "Puffer" zwischen Rechnung und tatsächlichem Bedarf. 

Aber das Wort Puffer triggert hier im Forum offenbar sofort...🤣

Exakt so wars gemeint :)


1
  •  Markus98
25.5.2026  (#33)
Puffer darf in Form(um) von größeren RGK RGK [Ringgrabenkollektor], Tiefenbohrung, größeren Grundwasserwärmetauscher und bei Heizflächen nach Flow 30 immer vorhanden sein. 😉

1
  •  Bauherrjoe
  •   Bronze-Award
25.5.2026  (#34)

zitat..
Mountainfly schrieb:

Exakt so wars gemeint :)

Ups falsch verstanden 🙈


1
  •  Pflunz
  •   Bronze-Award
25.5.2026  (#35)
Puffer ist auf der primären Wärmespeicherseite immer gut. Hält die Temperatur hoch und damit die Effizienz.

Ich würde versuchen die Zuleitung zur ersten Bohrung mit einem grösseren Umweg anzufahren und die Wegleitung direkt zum Haus zu führen. Idealerweise ist die Gesamtlänge dann so wie bei der zweiten Bohrung. Dann würdest du einen kleinen Hybridkollektor bauen. Dafür musst du halt wissen wie tief die zweite Bohrung wird und dann entsprechend (mit einer geraden Muffe) verlängern lassen. Das kann der Bohrtrupp. Idealerweise steht schon der Bagger bereit und baggert den 1,5-2m tiefen Graben für die Zuleitung zu Bohrung 1.

1
  •  PrRa
26.5.2026  (#36)

zitat..
Mountainfly schrieb:

So anbei noch die Skizze der aktuellen Situation. Die schwarze Linie ist eine Gartenmauer. Die rote Linie eine Hecke die man ev. entfernen kann bzw. teilweise entfernt ist. Der blaue Bereich war der ursprünglich geplante Bohrbereich.

Vor Bohrung angenommene Entzugsleistung: 36W/m -> auf Grund Wasser real vmtl. höher gibt dazu aber keine klare Aussage vom Bohrunternehmen.

max. Kälteleistung der WP WP [Wärmepumpe]: 4,4kW -> Bohrung soll wegen Puffer 5kW abkönnen

Leider ist die vorzeitig gestoppte Bohrung mit 65m die näheste am Heizungsraum somit auch mit kürzester Anbindung.

Die zweite Bohrung (Abstand 8m) wurde gestartet und liegt momentan bei 30m. Am Dienstag geht es weiter.

Für mich stellt sich jetzt die große Frage wie tief die zweite Bohrung erfolgen soll. Bzw. wie man die leider nicht ideale Ausgangsituation jetzt am Besten löst. Wie von @dyarne erwähnt soll ja eine Begrenzung/Einregelung am Verteiler möglichst vermieden werden.

Mini RGK RGK [Ringgrabenkollektor] in der Anbindung wird auf Grund der geringen Distanz zwischen Haus und Gartenmauer und Schotter ab 50cm eher schwer möglich denke ich.

Würde mich sehr freuen wenn da einer von den Experten Rat hat und mein zurzeit diesbezüglich angepanntes Nervenkostüm beruhigt 😅
Danke vorab für eure Hilfe und Unterstützung.

Hab die Daten mal ins ÖWAV Regelblatt eingegeben.
Würde jetzt nicht so schlecht ausschauen wenn du beide gleich Tief machen lässt (35W Enzug hate ich eingegeben nicht die 36 die vermutlich auch noch zu nieder sind)

2026/20260526345955.png

Ich vermute mal dass du bei der gelben Linie in den Keller gehst.
Würde da ggf einen "Ring" ziehen im Bereich der blauen Fläche um die fehlenden m auszugleichen (Achtung NUR die kalte Seite!).
Ganz allgemein ist meine Empfehlung Kalt und Warm zu Isolieren (in der Horizontalen Anbindung). MMN trägt dies bei mir deutlich dazu bei dass meine TB so gut ist wie sie ist und ich ärgere mich dass ich meine Idee der Vertikalen Isolierung der ersten 5-8m nicht umgesetzt habe.

In welche Richtung geht eigentlich dein GW Strom? Wenn die blaue Fläche mal richtig ausgelegt war wären die Bohrungen im 90° Winkel zum GW Strom gewesen, die sind jetzt aber eventuell genau hintereinander, sprich die eine steht im Kälteschatten der ersten und hätte damit schlechtere Werte.


1
  •  Pflunz
  •   Bronze-Award
26.5.2026  (#37)

zitat..
PrRa schrieb:

MMN trägt dies bei mir deutlich dazu bei dass meine TB so gut ist wie sie ist und ich ärgere mich dass ich meine Idee der Vertikalen Isolierung der ersten 5-8m nicht umgesetzt habe.

Ohne den Thread kapern zu zu wollen , aber da meine Bohrung erst in zwei Monaten kommt, kannst du das vielleicht noch ausführen? Also die Theorie ist klar, nur wie hättest du das in der Praxis umsetzen wollen? Arne hatte mir auch geschrieben, dass ich von der Bohrung zum Keller Warm und Kalt verschieden führen soll (Warm 1m unter Kalt), aber bis dahin liegen die Rohre ja in der Bohrung auf wenige Zentimeter nebeneinander. Ob da die paar Meter getrennt/isoliert noch etwas ausmachen?


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  •  Mountainfly
10.6.2026  (#38)
Ich war die Tage leider sehr beschäftigt daher erst jetzt der Beitrag zum aktuellen Status. 
Die zweite Bohrung hat eine Tiefe von 75 erreicht. Daher ergibt sich folgende Situation:
Bohrung1: 65m
Anbindung Bohrung1: 2m
Bohrung2: 75m
Anbindung Bohrung2: 10m

Daraus ergeben sich folgende Rohrlängen:
Sonde1.1: 134m Sonde1.2: 134m
Sonde2.1: 170m
Sonde2.2: 170m

Um diese Rohrlängendifferenz von 36m auszugleichen wäre geplant für die Stränge von Bohrung1 je einen Mini-RGK auf der kalten Seite der Anbinung "vorzuschalten".
Dieser Mini-RGK soll örtlich neben Bohrung 2 in einer 1,5m tiefen Grube platziert werden. Eine Skizze dazu werde ich noch anfertigen und die Tage hier einstellen.

Ich weiß das Thema hat mittlerweile nicht mehr viel mit dem Threadnamen zu tun 🙈


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  •  Mountainfly
10.6.2026  (#39)

zitat..
PrRa schrieb: In welche Richtung geht eigentlich dein GW Strom? Wenn die blaue Fläche mal richtig ausgelegt war wären die Bohrungen im 90° Winkel zum GW Strom gewesen, die sind jetzt aber eventuell genau hintereinander, sprich die eine steht im Kälteschatten der ersten und hätte damit schlechtere Werte.

Puh, kann ich dir so nicht beantworten, da muss ich mich erstmal damit beschäftigen rauszufinden in welche Richtung der GW-Strom fließt.


zitat..
PrRa schrieb: Ganz allgemein ist meine Empfehlung Kalt und Warm zu Isolieren (in der Horizontalen Anbindung).

Hmm ok, werde dies in meine Anbindeplanung einfließen lassen. Wie hast du die Isolierung ausgeführt? Höhenseparierung?


zitat..
PrRa schrieb: Ich vermute mal dass du bei der gelben Linie in den Keller gehst.

Genau. Exakt dazu hätte ich jetzt auch noch eine Frage. Für die Anbindung wären momentan zwei DN100 Kernbohrungen mit 4fach Kompaktdichteinführungen angedacht. Heißt je 100mm Durchführung kommen 4x32mm Rohre in den Keller.

Frage1: Spricht etwas dagegen diese 4fach Durchführungen zu verwenden? bzw. hätte eine Aufteilung auf mehrere Durchführungen Vorteile?

Frage2: Vmtl wäre es vorteilhaft in eine Durchführung alle 4 Vorläufe und in die andre alle 4 Rückläufe zu packen und nicht gemischt oder?

Frage3: Als Soleverteiler im Keller wäre der SVEK4 von Alpha Innotec eingeplant. Ist dieser ok oder wäre hier einer von SBK wesentlich besser?

Danke

Lg


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  •  Akani
11.6.2026  (#40)
Zu Frage 1 und 2, ja kannst so machen, wird halt mit der Aufteilung auf den Verteiler nicht so einfach gehen. Hier werden dann meist Bögen verwendet die dir Widerszand einbringen.
Ich würde auf Achsmaße der Verteiler ins Haus gehen, einzeln abdichten. So kommst sauber auf den Verteiler.
Max 2 in 1 Bohrung wennst sparen willst.
Zu Frage 3, welche Verteiler, SBK und Alpha haben nicht nur 1en. Type wäre schon interessant,  wobei Alpha eh zukauft

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  •  PrRa
16.6.2026  (#41)

zitat..
Mountainfly schrieb:

──────..
PrRa schrieb: Ganz allgemein ist meine Empfehlung Kalt und Warm zu Isolieren (in der Horizontalen Anbindung).
───────────────

Hmm ok, werde dies in meine Anbindeplanung einfließen lassen. Wie hast du die Isolierung ausgeführt? Höhenseparierung?

──────..
PrRa schrieb: Ich vermute mal dass du bei der gelben Linie in den Keller gehst.
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Genau. Exakt dazu hätte ich jetzt auch noch eine Frage. Für die Anbindung wären momentan zwei DN100 Kernbohrungen mit 4fach Kompaktdichteinführungen angedacht. Heißt je 100mm Durchführung kommen 4x32mm Rohre in den Keller.

Frage1: Spricht etwas dagegen diese 4fach Durchführungen zu verwenden? bzw. hätte eine Aufteilung auf mehrere Durchführungen Vorteile?

Meine Isoliervariante ist etwas extrem. Ich bin an große blöcke eines speziellen Styropors gekommen. Die habe ich mit Heißdraht passend geschnitten und im Endefeckt laufen jetzt jeweils die zwei warmen Rohre allseitig 22cm Isoliert in einem 1,5m Tiefen Graben wo Links und rechts dann jeweils eine der kalten Leitungen liegt.
Wenn ich nicht zufällig da drangekommen wäre hätte ich mir entsprechend wasserresistente Isolierplatten besorgt mit 5/10cm Dicke und halbiert (25cm Breite) und dann warm/kalt unter/oberhalb in den Graben gelegt.

Mir waren diese Ringraumdichtungen und Kernbohrungen zu Teuer.
Hab direkt an der Hauswand einen Soleschacht gemauert, 50% von der Dicke der Hauswand herausgestemmt und dann von innen durchgebohrt. Zum Abdichten (wäre eigentlich auch nicht nötig) habe ich Mauerkragen auf die Rohre gesetzt und das ganze wieder zubetoniert.
Mittlerweile würde ich das aber noch einfacher machen nachdem ich jetzt auch etwas Brunnenbauerfahrung habe.
Würde nur durchbohren (50mm für 32er Rohr) und das dann mit Brunnenschaum verfüllen.
Sofern du jetzt nich in einer Gegend bist wo du mit starkem Oberflächenwasser/Druck rechnen musst ist dass mmn die Einfachste und günstigste Variante. Der Brunnenschaum ist bis 1 Bar Wasserdicht. Vor allem wenn da der Soleschacht gleich an der Hauswand ist wirst das Thema eh nie haben dass da Wasser drinnen ist sofern es nicht gerade eine Überflutung gibt.


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