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2 Erdwärmesonden -> Simplex statt Duplex - Seite 3


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Zusammenfassung
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  •  Mountainfly
19.5. - 24.6.2026
42 Antworten | 11 Autoren 42
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Hallo zusammen,

bei mir ist momentan die Erdwärmetiefenbohrung im Gange. Leider gestaltet sich diese als wesentlich aufwendiger als angenommen. Momentan >60m Schotter mit Wasser (statt angenommen ~45m) und daher schon sehr viel Schutzverohrung im Boden. 

Geplant war/ist 1x150m ausgeführt als Duplexsonde. Das Bohrteam setzt momentan auch wirklich alles daran dass zu schaffen.

Im Falle des Falles wird  morgen auf 2  Bohrung mit 80m umgeschwenkt....sofern diese klappen. Ich denke gelesen zu haben bei 2 Bohrungen soll man von Duplex auf Simplex umschwenken. Allerdings sind diese Threads schon länger aus. Ist das noch immer Stand der Technik oder mittlerweile (aus welchem Grund auch immer) nicht so tragisch? 

Wärmepumpe wäre die Alpha Innotec SWCV 63 K1/3. 

Würde mich hier über kurzfristige Hilfe sehr freuen.

  •  PrRa
16.6.2026  (#41)

zitat..
Mountainfly schrieb:

──────..
PrRa schrieb: Ganz allgemein ist meine Empfehlung Kalt und Warm zu Isolieren (in der Horizontalen Anbindung).
───────────────

Hmm ok, werde dies in meine Anbindeplanung einfließen lassen. Wie hast du die Isolierung ausgeführt? Höhenseparierung?

──────..
PrRa schrieb: Ich vermute mal dass du bei der gelben Linie in den Keller gehst.
───────────────

Genau. Exakt dazu hätte ich jetzt auch noch eine Frage. Für die Anbindung wären momentan zwei DN100 Kernbohrungen mit 4fach Kompaktdichteinführungen angedacht. Heißt je 100mm Durchführung kommen 4x32mm Rohre in den Keller.

Frage1: Spricht etwas dagegen diese 4fach Durchführungen zu verwenden? bzw. hätte eine Aufteilung auf mehrere Durchführungen Vorteile?

Meine Isoliervariante ist etwas extrem. Ich bin an große blöcke eines speziellen Styropors gekommen. Die habe ich mit Heißdraht passend geschnitten und im Endefeckt laufen jetzt jeweils die zwei warmen Rohre allseitig 22cm Isoliert in einem 1,5m Tiefen Graben wo Links und rechts dann jeweils eine der kalten Leitungen liegt.
Wenn ich nicht zufällig da drangekommen wäre hätte ich mir entsprechend wasserresistente Isolierplatten besorgt mit 5/10cm Dicke und halbiert (25cm Breite) und dann warm/kalt unter/oberhalb in den Graben gelegt.

Mir waren diese Ringraumdichtungen und Kernbohrungen zu Teuer.
Hab direkt an der Hauswand einen Soleschacht gemauert, 50% von der Dicke der Hauswand herausgestemmt und dann von innen durchgebohrt. Zum Abdichten (wäre eigentlich auch nicht nötig) habe ich Mauerkragen auf die Rohre gesetzt und das ganze wieder zubetoniert.
Mittlerweile würde ich das aber noch einfacher machen nachdem ich jetzt auch etwas Brunnenbauerfahrung habe.
Würde nur durchbohren (50mm für 32er Rohr) und das dann mit Brunnenschaum verfüllen.
Sofern du jetzt nich in einer Gegend bist wo du mit starkem Oberflächenwasser/Druck rechnen musst ist dass mmn die Einfachste und günstigste Variante. Der Brunnenschaum ist bis 1 Bar Wasserdicht. Vor allem wenn da der Soleschacht gleich an der Hauswand ist wirst das Thema eh nie haben dass da Wasser drinnen ist sofern es nicht gerade eine Überflutung gibt.


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  •  Mountainfly
24.6.2026 20:50  (#42)
Bei mir wird jetzt an der kalten Seite der kurzen Bohrung ein Mini-RGK vorgeschalten. Die Anbindeleitungen werden mit einem vertikalen Abstand von 50cm zwischen warm und kalt im Kabelsand verlegt.

Nun stellt sich mir noch folgende Frage:
Der Naturboden bei uns ist ja reiner Schotter. Soll ich unter bzw. rund um den Kabelsand ein Bauvlies legen um zu vermeiden, dass der Kabelsand später über die Zeit ausgeschwemmt wird und die Rohre Schaden nehmen? Oder ist das nicht notwendig wenn dieser ordentlich verdichtet wird.

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