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Brauch/Warmwasservarianten EWP

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  •  Mountainfly
13.5. - 14.5.2026
2 Antworten | 2 Autoren 2
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Hallo zusammen,

nun ist es bald soweit und die Installation meiner EWP beginnt. Diese soll die vorhandene Gastherme ablösen. 

Kurze Daten zur Anlage:
Bohrung/Sonde: 
1x150-160m 32x2,9Duplex bzw. sollte die Bohrung nicht so tief möglich sein ~2x80m 32x2,9 Duplex 

Wärmepumpe:
Alpha Innotec SWCV 63 K1/3 ohne Puffer direkt eingebunden

Wärmeabgabesystem:
FBH ausgelegt nach Flow 30

Heizlast laut EA EA [Energieausweis]:
6,3kW

Verbleibende Heizungstechnik aus Bestand:
Fröling Turbo 3000 Vergaserkessel + 1000l Puffer

Haus: 
145m2 beheizte Fläche + Auslegung für 4Personen

Nun habe ich folgende Varianten der Brauchwarmwasserbereitung zur Auswahl:

a) 300l oder 400l Wärmepumpen Solarspeicher:
1 Register für die WP WP [Wärmepumpe] 2,5/3,5m2
1 Register für die Beladung aus Puffer bei Holzbetrieb
Hier sehe ich den größten Nachteil in der Legionellengefahr auf Grund der dauerhaften 45-50°. Dafür hätte der HB gern einen Heizstab für die periodische Aufheizung auf 70° vorgesehen.

b) 500l Hygienespeicher:
Bei dieser Variante wäre ein 500l Edelstahlwellrohr Hygienespeicher vorgesehen welcher auch entweder über die Wärmepumpe oder über den Puffer bei Holzbetrieb versorgt werden würde.
Hier sehe ich ev die Gefahr dass bei 45-50° ev. nicht die Schüttleistung für eine Badewanne erreicht wird bzw. die WT Fläche bei mittlerer Entladung halbiert ist.

c) separater 500l Puffer nur für Warmwasser mit Frischwasserstation:
Bei dieser Variante würde ein 500l Pufferspeicher implementiert der ausschließlich für die Warmwasserbereitung dient. Geladen wird dieser ebenso entweder von der Wärmepumpe oder vom 1000l Puffer bei Holzbetrieb.
Nachteil hier: am meisten Komponenten verbaut, somit auch mehr mögliche Problemstellen

d) bestehender 1000l Pufferspeicher mit Friachwasserstation:
Bei dieser Variante würde der bestehende 1000l Puffer der Holzheizung mit einer Frischwasserstation ausgestattet. Die Wärmepumpe würde so implementiert, dass sie dann bei Warmwasserbetrieb nur den oberen halben Teil (~500l) des 1000l Puffers lädt. Ebenso würde die Frischwasserstation die Energie nur aus dem oberen Drittel entnehmen. 
Nachteil hier: Puffer hat öfter höhere Temperaturen daher auch mehr Kalk im WT der Frischwasserstation auch wenn das Wasser enthärtet wird. Vmtl. höhere Verluste auf Grund der halben Ladung des Puffers im WP WP [Wärmepumpe]-Betrieb.

Mein HB favorisiert Var b) und d).

Bei d) frage ich mich ob die Verluste durch die halbe Ladung des 1000l Puffers durch den kalten 500l "Stock" gravierend mehr sind als bei separatem Puffer also Var c).

Variante b) hätte auch seinen Reiz auf Grund weniger technischer Komponenten.

Was ist eure Meinung zu den Varianten?

 

  •  Akani
14.5.2026 10:16  (#1)
Variante D und mit einer Friwa von ETA wäre der Kalkschutz schon intern verbaut.
Bei den WW WW [Warmwasser] Speicher Varianten musst halt bedenken dass eine Variante nur den halben Speicher durchheizt. Also dann eher die Holzheizung. 
Die Tauscherflächen müssen halt auch passen

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  •  Mountainfly
14.5.2026 11:42  (#2)
@Akani: stimmt das hatte ich bei der Solarspeichervariante so noch gar nicht am Schirm. Diese scheidet aber für mich eh generell eher aus.

d) gefällt mir auch sehr gut da ich dann einen Puffer weniger im Keller stehen habe. 

Da die Wärmepumpe allerdings die Hauptheizung sein soll und daher immer nur die oberen 500l im Puffer für Warmwasser erwärmt werden, frage ich mich ob hier die Abstrahlungsverluste in den unteren kalten Pufferteil nicht doch sehr hoch sind im Verhältnis zu einem separaten 500l Puffer wie bei Variante C.

Habe da allerdings auch kein Gefühl dafür ob diese tatsächlich höher ausfallen bzw wieviel höher.

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