Hallo,
aktuell haben wir eine wir Gas-Brennwerttherme. Nächste Woche wird diese gegen eine Wärmepumpe (Nibe S2125 mit VMM S500) getauscht.
Ist-Stand:
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Wir haben nur Heizkörper (keine Fussbodenheizung)
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Das Haus besteht aus Stahlbeton. Das Dach ist neu gedämmt. Die Fassade hat den Dämmstandard aus 1978 (ca. 5cm Dämmung) .
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Unsere Wohlfühltemperatur liegt bei 20 Grad.
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Die Heizkurve ist so eingestellt, dass sie bei offenen Ventilen im Wohnzimmer 20 Grad liefert.
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Alle anderen Räume sind (bei geöffneten Ventilen) wärmer.
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Alle Heizkörper werden über Homematic Geräte gesteuert (pro Raum 1-2 Heizkörperventile, Fensterkontakte und Raumthermometer).
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Die Heizkörperventile werden in den Räumen nur geöffnet (Einstellung 20 Grad), wenn wir sie auch nutzen. (Ansonsten ansonsten 15 Grad)
An einem Standard-Wochentag ist das
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Küche-Essbereich: 06:00 - 08:00 / 12:00 -13:30 / 17:30 – 19:00
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Wohnzimmer: 19:30 - 22:00
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Arbeitszimmer: 08:00 - 18:00
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Schlafzimmer: 05:30 - 07:00 / 21:00 - 22.00
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Badezimmer: 05:30 - 07:00 / 21:00 - 22:00
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Das funktioniert die letzten Jahre (mit der Gasheizung) gut.
Für eine Wärmepumpe habe ich jetzt (auch hier im Forum) viel gelesen, und bin auf folgende Aussagen gestoßen:
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Das Heizverhalten muss komplett neu erlernt werden.
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Die Wärmepumpe muss möglichst wenige Starts haben und somit länger laufen.
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Die Nachtabsenkung sollte entfallen bzw. nicht mehr als 2 Grad betragen.
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Mein Heizungsinstallateur sagt, dass wir die Heizkurve bei der Wärmepumpe wieder wie bei der Gas-Heizung kalibrieren sollen (Bei offenen Ventilen 20 Grad im Wohnzimmer). Die Heizkörperventile im Wohnzimmer sollen immer komplett geöffnet sein und die aller anderen Räume immer auf 20 Grad gestellt werden. Eine Nachtabsenkung soll nicht eingestellt werden.
Die komplette Steuerung würde dann von der Wärmepumpe übernommen.
Wenn ich das so mache und die Heizkörper nur einmal einstelle, dann kann ich das auch manuell machen und die Homematic-Geräte komplett ausbauen. (Kommt mir komisch vor)
Daher stellen sich für mich aktuell folgende Fragen:
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Ist es bei einer Wärmepumpe wirklich effizienter den Raum permanent auf der Wohlfühltemperatur zu halten und nicht bei Bedarf auf diese Temperatur anzuheben ?
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Kann dann eine Smart-Home-Steuerung entfallen ?
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Welche Gesichtspunkte habe ich Eurer Meinung nach nicht betrachtet ?
Wie Ihr merkt bin ich aktuell etwas verwirrt und erst ganz am Anfang der Umstellung. Für Eure Hilfe und Denkanstösse bin ich dankbar. Wozu könnt Ihr mir raten ?
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