[Flow 30] Erste Schritte Flowplanner & Verständnisprobleme
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Der Flowplanner hält die Spreizung konstant. Durch eine gegebene Fläche bekommst du eine gewisse Leistung raus. Diese Leistung, kombiniert mit der Spreizung, bestimmt den Durchfluss. Und der erzeugt beim kleineren Rohr mehr Widerstand. Weil die Leistung primär vom Übergang Oberfläche zu Luft begrenzt wird. Vom Rohr auf den Beton hast du verhältnismäßig wenig Widerstand (wenn der VA nicht zu groß wird). Und der Beton leitet gut, deswegen ist der Unterschied zwischen 3 und 5cm Beton verglichen mit Luft eher vernachlässigbar. Es werden immer Vorlauf und Rücklauf gemeinsam geführt. Du kannst dir im Nachgang noch in einem Zeichenprogramm deiner Wahl einen genauen Verlegeplan machen, wo du die Leitungsführung genau an die realen Gegebenheiten anpasst. Ja eben. Planung kostet mehr als keine Planung. Rohr reinschmeißen ist an einem Tag erledigt, sinnvoll planen kann auch mehrere Tage dauern (je nach Optimierungsgrad). |
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Definiere "viel teurer". In den Raum geworfen 1000€ (so als Richtwert, don't take this for granted), das sind vielleicht heutzutage 0,25% der Bausumme. Es ist nicht der Preis mMn., warum Instis das nicht standardmäßig anbieten. Sondern das fehlende Know-How. |
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die installateure waren zu beginn durchaus skeptisch bezüglich eines mehraufwandes beim verlegen, aber ein strich am boden bei 10cm ist nicht aufwändiger als einer bei 8cm oder 12,5cm. sie haben schätzen gelernt daß sich jemand anderes ihren kopf zerbricht, vor allem passiert das ja meist erst beim verlegen vor ort. mittlerweile bekommen wir das feedback daß flow30 verlegen einfacher und schneller geht als ihr bisheriger standard. dazu kommen kostenvorteile auf der materialseite. wir planen kreislängen bevorzugt so daß kein oder nur wenig verschnitt entsteht. durch kaskadieren und vermeiden von kurzen kreisen werden verteilerbalken schlanker. wir brauchen nicht mehr material, wir verteilen es nur intelligent... https://www.energiesparhaus.at/forum-10-000-eur-fuer-bka-ist-es-das-wert/82916_2#916432 die wärmesenke ist der allerwichtigste baustein im system: 👉 wärmepumpen wird dein haus mehrere sehen 👉 einen RGK RGK [Ringgrabenkollektor] kann man partiell umleiten wenn jahre später ein pool oder zubau kommt, haben wir alles schon gemacht, ist kaum schwieriger als eine trinkwasserleitung umlegen. 👉 aber die wärmesenke ist in beton gegossen. ein hausleben lang... |
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FBH ist also Leistungsmäßig deshalb so schlecht weil man den Durchgang Estrich/Luft/Trittschalldämmung,etc/Parkett/Luft hat und bei BKA BKA [Betonkernaktivierung] "nur" Beton/Putz/Luft ? Ist der Unterschied wirklich so ekaltant? Sind dann im Flowplaner 600W BKA BKA [Betonkernaktivierung] mit 600W FBH FBH [Fußbodenheizung] vergleichbar, wenn der konvektions Wärmeeintrag der BKA BKA [Betonkernaktivierung] sich an der "Decke sammelt"? Ich will vermeiden zu wenig Heizleistung einzuplanen. Jetzt geht mir eigentlich nur mehr ab, wie ich im Flowplaner korrekt die Heizleistung eines Zimmers auf FBH FBH [Fußbodenheizung] und BKA BKA [Betonkernaktivierung] aufteile. Und: ist 20W/m² ein realistischer Wert für eine FBH FBH [Fußbodenheizung]? Ich finde das nach wie vor sehr wenig. Naja, ein Insti hat klipp und klar gesagt, dass er davon nichts hält weil zu Aufwendig und er dimensioniert ohnehin mit viel Wasser Durchsatz und wenig VL VL [Vorlauf]-Temp... was auch immer er darunter versteht. |
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Bestenfalls ist zwischen Estrich und Parkett nur eine dünne Schicht Kleber. Aber Holz leitet leider eher schlecht. Konvektion hast du bei der niedrigen VLT nicht wirklich. Wenn der Boden 2K über der Raumtemperatur hat, ist das auch der maximale heizungsbedingte Temperaturunterschied im Raum. Wenn er das wirklich macht, hat er eh schon 90% vom Aufwand erledigt. Dann braucht er nur noch die Kreise gleich lang machen und ist fertig. Oder meint er mit niedriger VLT alles unter 50°C? Dann solltest du dem zeitnah absagen und woanders anfragen. |
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was soll er denn sonst sagen? 👉 ich versteh das nicht... 👉 ich kann das nicht... 👉 ich habe schon lange die fortbildung eingestellt... 👉 ich mache blind das was mir mein lieferant vorgibt... 👉 ich habe die letzten 15 jahre in der kuckucksuhr geschlafen... 👉 betriebskosten sind mir wurscht, die zahl ich nicht... 👉 bei mir ist es immer noch warm geworden... mehrfachnennungen möglich der deutsche branchenverband hat gemeint daß seiner einschätzung nach 15% der deutschen installateure wärmepumpen fit sind. und die muß man halt suchen... laß dir einfach vom installateur zeigen wie er bei einem referenzprojekt die heizflächen geplant hat und wie er das bei dir machen würde... Antoine de Saint Exupérie hat gesagt... 'Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch' |
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wenn sogar industrieportale schreiben... 'das wissen über auslegung und funktionsweise von fußbodenheizungen schwindet'... https://www.haustec.de/heizung/waermeverteilung/basiswissen-fussbodenheizung-richtig-auslegen https://www.haustec.de/heizung/waermeverteilung/5-fehler-bei-der-verlegung-von-fussbodenheizungen |
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Ich hab dem Insti noch nicht zugesagt. Für die andere Haushälfte wär dieser aber der Favorit. Über VL VL [Vorlauf] Temperaturen, Heizkreise, etc. haben wir uns mit dem noch garnicht unterhalten. Bisher gabs nur eine LWP LWP [Luftwärmepumpe] Empfehlung. Deshalb versuche ich das mal selbst durch zu planen. Erstens damit ich etwas mehr Verständnis habe und ichs später vll vergleichen kann. Zweitens, um das dem Installateur mal vorzustellen und drittens, damit ich damit zu einem anderen Installateur gehen kann. Ich denke, bei diesem Installationsthema werden die zwei Haushälften einfach unterscheidliche Firmen beauftragen... wahrscheinlich den von @dyarne empfohlenen aus Roßbach, oder mit einem entfernten Bekannten. Der hat zwar auch noch nichts mit flow 30 gemacht, ist demgegenüber etwas offener. Weiß noch nicht genau wie und welche Optionen ich habe. Alles bei einem oder Feininstallation bei wem anderen. Den aus Roßbach als Planer/Gutachter, etc. |
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Prinzipiell ist es ja egal, ob der Installateur flow30 kann oder nicht. Er soll nur fähig und willens sein, die Verlegung nach externen Vorgaben durchzuführen. (Ja, man glaubt es kaum, aber auch trotz genauem Plan wird dann manchmal spontan "nach Gefühl" verlegt... 🤦♂️) Das mit der LWP LWP [Luftwärmepumpe] tut natürlich weh, aber vielleicht könnte trotzdem ein Profi über den Lageplan (zusammen mit EAWEAW [Energieausweis] und Bodengutachten bzw. "Privatschurf") drüberschauen, um abzuschätzen, ob ein RGK RGK [Ringgrabenkollektor] (auch inkl. Baugruben-RGK z.B.) möglich wäre. Dann wäre das wirklich eine tolle Feldstudie: Zwei Häuser, eines herkömmlich gebaut, das andere mit der optimierten Haustechnik. 👌 |
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Ja... da fehlt mir ehrlich gesagt das vertrauen ob das ein Installateur dann wirklich so macht oder ob ihm wegen geknicktem stolz dann eh alles egal ist. Ich war ja bei dem RGK RGK [Ringgrabenkollektor] installateur von dyarne, der meinte für beide Haushälften brauchts eine Kombi von RGK RGK [Ringgrabenkollektor] und Tiefenbohrung. Natürlich nur abgeschätzt und nichts gerechnet. Für mich alleine den Tiefenbohrer antanzen zu lassen gibt leider das Budget nicht her. Ja, toole Feldstudie für alle die nicht betroffen sind und das nicht zahlen müssen. An Selbstvertrauen mangelt es in der Branche ja niemanden 😅. |
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Ich bin der festen Überzeugung, dass man durch optimierte Haustechnik dank Planung v.a. langfristig weniger zahlt als mit dem Standardverfahren - bei gleichzeitig höherem Komfort. --> du vs. deine nicht interessierten Nachbarn z.B. |
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Es wird sich zeigen. Wie geschrieben arbeite ich ja daran das zumindest mit Flow30 umzusetzen. ... oh, und ich meinte LWP LWP [Luftwärmepumpe] Modellempfehlung des Instis. Wir warten immer noch auf den Ziviltechniker und Brunnenbohrer wegen der Kostenschätzung für WWWP aber ich glaube die ist Preislich raus und ne WWWP mit ordentlicher Saugheberkonstruktion ist doch auch komplex. Um zu meinen Ursprünglichen Fragen zurück zu kehren:
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habe so einen Hybridkollektor hier dokumentiert: https://www.energiesparhaus.at/forum-tb-oder-rgk-wieso-nicht-beides-doku-ueber-lewurms-erdquelle/72579 |
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das geht halt nicht, weil die innenwand dann selbst zur heizfläche wird. nebenbei kanabalisiertst du dir damit das bad, weil die wärme zum kalten schlafzimmer abfließt. lösung: innenwand dämmen, oder mit anderm stein diese erstellen. also statt z.b. 12cm KS 24 cm gasbeton nehmen oder so. bka mit getrenntem verteiler aufbauen. dann im sommer nur den hkv der fbh zudrehen. |
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Noch ein Tipp zum Schlafzimmer: Lieber mit normaler Temperatur planen und drosseln. Vielleicht wird ja in 30 Jahren ein Arbeitszimmer draus. |
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Das ist Physik. Nur mit mehr Fläche und überdecken des Rsumes. Was du im Schlafen tun kannst wenns zu warm ist, die FBH FBH [Fußbodenheizung] abdrehen, somit heizt nur die BKA BKA [Betonkernaktivierung] und somit halbe Leistung. Auslegung der Räume immer gleich temperiert |
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Ich hab jetzt mal mit der Heizungstabelle_v21 von Helmut Frik die Heizlast der Räume berechnet und irgendwie kommen da Werte jenseits von gut und böse raus. Niemals schaff ich damit VL VL [Vorlauf] 30°C. Egal ob 18, 20 oder 22°C Innentemp. |
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Wie schaut denn der Raum aus? Fläche, Ausrichtung, Fenster, Wandaufbau? |
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z,.B. Wohnzimmer, 2xAußenwände mit Fenster S/W, 1xInnenwand zum VR, 1xTrennwand zum Nachbarn. WR Temp 22°C. Heizlast: 2085W, davon Lüftungsverlust nach norm: 940W Fragt man als Laie wie ich die Gemini KI, wird ~1500W geschätzt. ![]() Die anderen Zimmer sind ebenfalls entsprechend hoch. |
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Da wäre eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] angebracht. Der Grundriss ist thermisch ungünstig, also gut möglich dass das nur mit FBH FBH [Fußbodenheizung] nicht schaffbar ist. Wie sind denn die Wände gedämmt? |
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KWL wird angedacht, lässt sich aber die nächsten Jahre Budgettechnisch nicht realisieren. Wänder sind 50er Ziegel. Die Transmissionsverluste schrecken mich für den Grundriss nicht so sehr, aber wer reisst den alle 2h alle Fenster auf? Bei 20W/m² heizleistung, was der Flowplaner ausspuckt undenkbar. |
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