Intelligente Innenanstriche - Erfahrungen
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Ich hab Lehmputz und (dadurch?) keine Probleme mit Kondenswasser oder Schimmel. Das Raumklima, insbesondere die Geruchsneutralisation, ist sehr angenehm, aber zur Verbesserung des Raumklimas hilft in Wirklichkeit nur eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]. Denn CO2 bekommst du mit keinem einzigen Anstrich weg. |
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Bei uns schimmeln die Ecken in den Räumen, obwohl wir regelmäßig lüften. Deshalb überlegen wir, einen intelligenten Innenanstrich einzusetzen, über den man im Zusammenhang mit Raumklima und Energieeinsparung immer wieder liest. Mich würde interessieren, ob jemand damit bereits eigene Erfahrungen gesammelt hat und ob sich ein solcher Anstrich im Alltag tatsächlich bewährt. |
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ich kann mir nicht vorstellen, dass ein anstrich ohne grundlegend auf das problem einzugehen etwas bringt. schimmel in den raumecken wird wohl auf wärmebrücken in kombination mit zu wenig heizen und lüften zu tun haben. wie ist eure rel. LF. %? ich weiß nicht ob kalk als intelligent zählt. aber das wär so das einzige was ich mir einreden lassen würde als "intelligenter" anstrich. Kalkputz nimmt feuchte auf und gibt sie wieder ab - und der hoher pH-Wert (über 12) schafft eine schimmelhemmende umgebung.... |
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Die schimmeln, weil anscheinend regelmäßig hier der Taupunkt unterschritten wird, was zwei Ursachen hat: 1.) zu kalte Oberflächentemperaturen im Eck 2.) zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum ad 1.) Höhere Oberflächentemperaturen erhält man durch (Außen-)Dämmung oder auch mehr Heizen. Auch zielgerichtete Erwärmung der kritischen Stellen führt physikalisch zum Ziel, wenn auch praktisch und energetisch meist nicht zielführend. Falls Innendämmung angedacht ist, dann hier bitte unbedingt aufpassen und nur mit richtigem Material (z.B. Kalziumsilikatplatten) und Ausführung arbeiten! ad 2.) "Regelmäßig Lüften" ist relativ und kann in vielen Fällen trotz subjektiv empfundener Häufigkeit schlicht zu wenig sein. Hier hilft ein Hygrometer in Verbindung mit einem Thermometer, um die absolute Feuchtigkeit im Raum festzustellen. |
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Die Luftfeuchtigkeit liegt bei uns bei etwa 80 %, außerdem wohnen wir auf der Nordseite eines Tals. Kalk kann man sicher auch als eine Art „intelligenten“ Anstrich sehen – zumindest ist er seit vielen Jahren erprobt 🙂. Mir scheint jedoch, dass sich die Technik in diesem Bereich weiterentwickelt hat. Ich habe gehört, dass diese neueren Beschichtungen sich an der Wandoberfläche spürbar wärmer anfühlen sollen, wodurch Wärmebrücken und Schimmelbildung reduziert werden könnten. Außerdem wird teilweise auch ein Effekt gegen sommerliche Überhitzung erwähnt, da sie auf einem mikroisolierenden Prinzip basieren. Vielleicht findet sich ja jemand, der damit bereits praktische Erfahrungen gesammelt hat. Auf jeden Fall vielen Dank für die bisherigen Rückmeldungen.** |
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Unabhängig davon ist aber auch zu trockene Luft ein Gesundheitsrisiko. Die Temperatur in der Ecke zu messen gibt gleich direkt Aufschluss, ob es sich um ein bauliches Problem handelt oder ein Lüftungsproblem. Hygrometer sind aber generell eine gute Idee zur Überwachung. |
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Wie schaffst du bei den aktuellen Außentemperaturen bitte 80%? Wir kämpfen mit Luftbefeuchter und nassen Handtüchern, dass wir über 40% bleiben. Da haben wir aber jedenfalls das Problem gefunden. 80% sind viel zu viel, egal zu welcher Jahreszeit. Zwischen 40 und 60% liegt der übliche Komfortbereich bei Raumtemperatur. Im Winter bei Schimmelproblemen würde ich mich eher an die 40% halten. |
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gut, bei 80 % LF braucht man gar nicht über irgendwelche wandfarben weiternachden. genau wi christoph schreibt. wir haben derzeit im haus (altbau ungedämmt) 40-45 %. Mit viel duschen, gewand trocknen oder kochen kommen wir mal an die 50 %, aber einmal luftaustauschen, querlüften und wir sind wieder unten bei 40%. 80% ist viel zu viel!! |
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Kann aber auch ein random Außenluftfeuchtigkeitswert sein (welcher absolut nicht aussagekräftig ist). Wenn es im Haus derzeit 80% hat, dann hilft der schönste Anstrich nichts. |
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mal sehen, wann hier jemand aufschlägt, der nur beste erfahrungen damit gemacht hat😇 |
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Für Mitleser hier nochmal meine Antwort aus dem gesperrten Doppel-Post, ansonsten merkt man eh schon das der TE Erfahrungen und keine Hilfe will 😉 "Klingt nach ner teuren Ausführung mit wenig Nutzen. Meine Empfehlung: Lehmputz (auch im Bad!) Besteht aus Lehm & Sand, bindet große Mengen an Feuchtigkeit & gibt sie wieder ab, bindet Gerüche und wenn du mal wo ein Loch etc. hast kann dieses einfach wieder zugeschmirrt und übermalt werden. Wenn du warme Oberflächen willst musst du auf Materialien mit weniger Dichte ausweichen, z.B. Holz. Das dein recherchierter Putz Wärmeverluste reduziert wird schon sein, kann mir aber nicht vorstellen das der Effekt rießig ist und die Mehrkosten dieses speziellen Putzes wieder rein bringt!? Beim Altbau dann lieber gleich eine neue Außendämmung und sonst gut durchdachte Innendämmung mit Holzweichfaser oder Kalziumsilikatplatten - gibt hier im Forum schon ein paar gute Fäden darüber." |
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erinnert mich an thermoshield von früher, die sich dann umbenannt haben... ein schelm... |
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Siehst du da bei den Fensterscheiben noch raus? 🙃 |
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klar, das ganze kondensat ist ja in/auf den wänden... *duckundweg* |
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