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Wärmepumpen, Preise, Förderungen, ....

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  •  jpxr
19.1. - 15.3.2026
7 Antworten | 4 Autoren 7
7
hallo zusammen,

ich überlege meine Gastherme gegen eine WP WP [Wärmepumpe] zu tauschen. Motivation: Keine fossilen Rohstoffe mehr verheizen. Betriebswirtschaftliche Überlegung: Betriebskosten werden unverändert bleiben, 1kWh Strom kostet 3x soviel wie 1kWh Gas, gerechnet mit einer mittleren JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl] 3 somit kostenneutral.

Bedeutet jetzt auch, alles was ich investiere, wird sich nicht amortisieren (ich gehe jetzt mangels Glaskugel einfach einmal davon aus, dass sich die Strom- und Gaspreise weiter gleich entwickeln).
Recherchiert man ein wenig Preise, findet man 5kW Monoblock WP WP [Wärmepumpe] um 4.-5.000€.
Jetzt habe ich 2 Angebote bekommen, beide größer 20k€. Dazu muss man wissen, dass lediglich die Gastherme rückgebaut werden muss die Leitungen genau durch eine Wand in den Technikraum müssen, wie sie wieder an FBH FBH [Fußbodenheizung] und WW WW [Warmwasser] Pufferspeicher mit 400l / 3qm Kollektorfläche - weiterzuverwenden angeschlossen werden muss.

Da die Angebote das alles in eine Position packen, bin ich etwas misstrauisch. Selbst wenn der Installateur die WP WP [Wärmepumpe] über Holter bezieht und sie mir somit 10.000€ kosten sollte, weil Holter auch gut leben will, das zusätzliche Material (Rohre, Fittinge, etc.) doch auch 1000€ nicht überschreiten sollten, blieben doch immer noch 100 Stunden á 100€

Meine Frage, bin ich zu Recht misstrauisch? Übersehe ich etwas? Selbst wenn ich ca. 9.000€ Förderung bekomme - die ja vermutlich 1:1 der Installateur einstreifen möchte, kann ich es nicht so hinrechnen, dass sich eine Investition von 11.000€ amortisiert.

Deshalb meine Frage, wie machen das andere? 10k€+ aus ökologischer Überzeugung investieren, wohlwissend, dass es sich nicht rentiert, sich die Förderung schönreden? Oder geht es nicht auch günstiger?

Wieviel Aufwand ist es wirklich, eine Gastherme gegen eine Monoblock WP WP [Wärmepumpe] zu tauschen wenn bauseits alles vorbereitet ist und gibt es Fachleute, die das auch mit beigestellter WP WP [Wärmepumpe] machen?

VIelen Dank!
j

  •  Zwosti
  •   Bronze-Award
13.3.2026  (#1)
Meine Gastherme ist hinüber und ich muss die ersetzen, die war keine 14 Jahre alt.
Da das alles kein Hexenwerk ist möchte ich eine Monoblock selber bestellen und Hydraulisch anschließen. Der Elektriker würde diese dann fachgerecht mit Rechnung anschließen und inbtriebnehmen. 
Ist so ein vorhaben förderfähig oder braucht es da zwingend eine Rechnung von einem Installateur?


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  •  Pius
15.3.2026 15:36  (#2)
Moin 

für die Förderung in DIY brauchst du einen Energieberater oben einen befugten Installateur der die Nummer zur Antragstellung bei der KFW und nach Beendigung der Arbeiten die Nummer nach Fertigung generiert. 
es gibt hier auch hier Infos für den Selbsteinbau.
auf jedenfall alle Rechnung müssen alle Rechnungen unbar geleistet werden.

viel Erfolg Edgar 




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  •  Zwosti
  •   Bronze-Award
15.3.2026 17:02  (#3)

zitat..
Pius schrieb:

Moin 

für die Förderung in DIY brauchst du einen Energieberater oben einen befugten Installateur der die Nummer zur Antragstellung bei der KFW und nach Beendigung der Arbeiten die Nummer nach Fertigung generiert. 

es gibt hier auch hier Infos für den Selbsteinbau.
auf jedenfall alle Rechnung müssen alle Rechnungen unbar geleistet werden.

viel Erfolg Edgar

KFW Ist doch Deutschland


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  •  heislplaner
  •   Gold-Award
15.3.2026 17:26  (#4)
Dass sich die WP WP [Wärmepumpe] nicht amortisiert stimmt doch nicht. Ich hatte mit Gas einen Verbrauch zwischen 10000-12000kWh. Das würde mir jetzt ca 1200,- kosten (inkl Grundgebühr - Rauchfangkehrer und wiederkehrende Überprüfungs- und Wartungskosten nicht mitgerechnet). Mit der Wärmepumpe brauche ich jetzt knapp 2200kWh Strom - kein Rauchfangkehrer, Grundgebühr zahle ich sowieso, keine Wartungskosten. Ca 1/3 davon macht die PV! Ich spare also jährlich knapp 1000,-

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  •  Zwosti
  •   Bronze-Award
15.3.2026 19:08  (#5)

zitat..
heislplaner schrieb:

Dass sich die WP WP [Wärmepumpe] nicht amortisiert stimmt doch nicht. Ich hatte mit Gas einen Verbrauch zwischen 10000-12000kWh. Das würde mir jetzt ca 1200,- kosten (inkl Grundgebühr - Rauchfangkehrer und wiederkehrende Überprüfungs- und Wartungskosten nicht mitgerechnet). Mit der Wärmepumpe brauche ich jetzt knapp 2200kWh Strom - kein Rauchfangkehrer, Grundgebühr zahle ich sowieso, keine Wartungskosten. Ca 1/3 davon macht die PV! Ich spare also jährlich knapp 1000,-

Ah bisserl rechnen muss man schon, was die Installateure da so nehmen... 
So a blöde WP WP [Wärmepumpe] vom Insti kostet gleich einmal 10k ohne Installation. Das Ding läuft dann keine 15 Jahre und du brauchst wieder eine Neue.


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  •  heislplaner
  •   Gold-Award
15.3.2026 20:36  (#6)
Ich hab abzüglich Förderung knapp 6500,- für die Umstellung bezahlt - nach dem 3. Winter die Hälfte der Investition schon wieder herinnen. Ich hab selbst geplant und den Installateur danach ausgesucht wer mir das Ding so baut wie ich es geplant habe (Größe, Thermosiphon, ...)

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  •  viermax
  •   Bronze-Award
15.3.2026 21:39  (#7)

zitat..
heislplaner schrieb:

Ich hab abzüglich Förderung knapp 6500,- für die Umstellung bezahlt - nach dem 3. Winter die Hälfte der Investition schon wieder herinnen. Ich hab selbst geplant und den Installateur danach ausgesucht wer mir das Ding so baut wie ich es geplant habe (Größe, Thermosiphon, ...)

Genau das selbe bei mir. Abzüglich Förderung gut 6000€ übrig geblieben. Auch die WP WP [Wärmepumpe] (Nibe 2125/8) selbst ausgewählt und dann den Insti ausgesucht. Dieser war sowieso ein Goldgriff. 
Ausserem ist es mir egal, ob ich da großartig was spare (tue ich eh), ich kaufe diesen ***** nix mehr ab, sondern lasse meine PV arbeiten ,  was die nicht schafft ist Wertschöpfung im Land. 

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