Lifepo4 DIY-Speicher: Temp./Gasüberwachung + Abluft als "Brand"schutz?
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hi, ich kann dir da jetzt speziell zwar auch nicht weiterhelfen, aber weil ich auch einiges an Speicher im Keller habe interessierts mich halt. Also ich hab 2 Batterieblöcke Lifepo4 a 16x230Ah und einen selber gebauten 16x340Ah. Ich hab soweit keine Sicherheitseinrichtungen, außer daß die 3 BMSe halt jeden Block bzw. jede Zelle einzeln überwachen und bei Über/Unterspannung den jeweiligen abschalten. Belüftungstechnisch stehen die 3 Blöcke genau unter dem Absaugventil der KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] im Keller. An jedem Block hab ich einen Temperaturfühler zum CERBO hängen (VictronAnlage), sodaß ich zumindest am Handy jederzeit d.Temperatur kontrollieren kann. Da schaut man halt auch nur 1 , 2 mal am Tag drauf, wenn überhaupt. Glaubst daß die Gefahr des Gasaustritts wirklich so latent ist, daß sich dein Plan auszahlt ? |
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Ich hab einen CO Melder auf dem Akku stehn - allerdings vom Disconter und nicht vernetzt (ist eher fürs gewissen :D) hab auf die schnelle diesen Artikel gefunden allerdings kostet der leider was die schreiben auch unter anderem von CO - ist vermutlich einfacher zu überwachen weils genug sensorik gibt verglichen mit wasserstoff und methan https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S2352152X23017206 |
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https://www.annke.com/products/heat-detection-cam wäre ggf auch noch eine Ergänzung. |
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Aus dem PV-Forum habe ich folgende Antwort erhalten: Wenn da irgendwas aus den Zellen rauskommt wird sowas wie der MQ2 das detektieren. Wenn du da ein Modell mit Comparator nimmst hast da auch EIN/AUS: https://lastminuteengineers.com/mq2-gas-senser-arduino-tutorial/ Die Empfindlichkeit würde man dann soweit runter drehen das er eben bei normaler unbelasteter Raumluft noch nicht anspricht. Wirklich Testen könnte man es nur indem man eine Zelle Opfern würde und mit dem Akkuschrauber drauf los bohrt 😅 |
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Danke werde ich mal lesen, wenn CO funktioniert auch gut. Eig. würde ein Rauchmelder ja auch funktionieren da es eh anständig nebelt wenn die Zelle durchgeht. Nur ist dann bereits schon etwas Gas ausgetreten, vermutlich aber noch zu wenig um explosive Kräfte zu entwickeln!? Natürlich stellt sich am Ende die Frage wie wahrscheinlich der Fall eintreten wird bei sauber zusammengebauten Grade A Zellen die dauerhaft von einem BMS BMS [Batteriemanagementsystem] überwacht und notfalls abgeschaltet werden. Frage wäre ob die Alterung (Innere Abnutzung bzw. "Kurzschluss-Bildung" durch wachsende Dendriten) auch zu einem erhöhtem Risiko führt wenn die Zellen älter werden. Denke ich werde zumindest einen Rauchsensor mit Schaltausgang installieren der mir dann eine Klappe bei der KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]-Abluft öffnet und somit das Rauchgemisch abzieht und zusätzlich einen Eingang auf meinem Victron Cerbo-GX ansteuern damit ich dann per Mail eine Meldung bekomme. |
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Du willst also ein explosives Gas mittels eines in keinster Weise Ex-geeigneten Ventilator nach außen befördern??? Dann knallst es halt in der KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] und zündet dann durch, ist das dann besser? Sorry, das ist für mich Bastelei ohne irgendeinen Schutzeffekt. |
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Ich habe auf meinem Akku einen Rauchmelder der wenn er anschlägt über Home Assistant den Multiplus abschaltet. Zudem auf fast jeder Zelle einen Temperatursensor die ebenfalls in HA ausgelesen werden und ebenfalls den MP abschalten würden. Zudem hat das JK BMS BMS [Batteriemanagementsystem] auch noch zwei Temperaturfühler. Alles in Allem ist das denke ich besser als nicht😬 |
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was haltet ihr davon von Aersosol Löschgeräte darin zu verbauen, damit das ganze nicht entzündlich wird oder würde das zu spät anschlagen |
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Idealerweise befördert man das Gas aus dem Raum, bevor sich ein explosives Gemisch überhaupt bildet. |
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Die Idee ist bei geringster Gasdetektion (ganz am Anfang bevor eine gefährliche Menge entsteht) den Raum zu lüften, in dem Fall zur Schadensminderung notfalls auch durch den bürstenlosen Motor meiner KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] ja (der ganze Abluft weg wäre ca. 2m bis ins Freie. Mit deiner Argumentation sollte man einen eigenen Abluftventilator in der Wand montieren, aber EX-Schutz ist hier in einem Technikraum der voll ist mit Wechselrichtern, Waschmaschine und dem E-Schlatkasten mit Schützen sowieso kein Thema 😅 |
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Ich hatte auch schon solche Überlegungen. Das schwierigste für mich ist, festzustellen welches Gas relevant ist. Der oben verlinkte Artikel ist eine der wenigen Quellen dazu. Hat hier jemand Wissen dazu?Wenn mann ZB auf Wasserstoff an der Decke prüft und den Ventilator unterhalb hat, sollte Explosionen ja weniger ein Thema sein. Aber: ist Wasserstoff das Gas, dass man als erstes merkt? Oder ein anderes Gas? Oder wird es zuerst warm? Oder.... |
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warum stellst dir nicht einfach einen raumventilator daneben der dauerhaft die komplette luft rund um den akku verwirbelt ? das potentiell gefährliche gasvolumen in so einer zelle bläst dir der im null-kommanichts davon kühlt auch ein bisschen zusätzlich was ned schadet eine zelle gast eh nicht aus ohne dass die Spannung dabei komplett davonläuft was zu sofortiger abschaltung durchs BMS BMS [Batteriemanagementsystem] führt und das potentiell gefährliche gas hat der ventilator da scho längst davongewirbelt keine ahnung ob das auch nur ansatzweise stimmen kann, weil KI, aber copilot sagt: Angenommenes Raumvolumen 15*2,5 = 37,5m² Die MB31 hat 314 Ah → also 314–628 Liter Gas. Wichtig: Für Wasserstoff (H₂) liegt die untere Explosionsgrenze (LEL) bei ~4 % in Luft. LFP‑Chemie erzeugt weniger brennbare Gase und hat eine höhere Zündgrenze, d. h. geringere Entzündungswahrscheinlichkeit als NMC/NCA. [batterydesign.net] 👉 Mit 0,8–1,6 % Gasanteil bist du weit unter der Explosionsgrenze. Selbst wenn z. B. 40 % des Gases Wasserstoff wären (fiktiv), läge der H₂‑Anteil im Raum bei: 0,8 % gesamtgas → 0,32 % H₂ 1,6 % gesamtgas → 0,64 % H₂ Das ist immer noch deutlich unter 4 %. |
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bei CO reichen schon geringere konzentrationen zumindest was die gesundheit betrifft daher machts finde ich schon sinn darauf zu testen - ob es bessere alternativen gibt keine ahnung....... meine intention war jetzt nicht primär die explosionsgefahr |
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Die Gefährdung durch CO aus einer LFP-Zelle ist verschwindend gering - solange dein Batterieraum nicht die Ausmaße eines Kleiderschrankes hat Aber generell schaden solche Gasdetektoren sicher nicht |
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@Gawan , du scheinst Dich damit schon mehr beschäftigt zu haben Hast Du Quellen/Hintergrundinformationen zu der Art und Menge der Gase, die entstehen können? Bei mir steht der Lifepo4 Akku bei den Heizungspufferspeichern. Dort will ich eigentlich nicht dauernd einen Ventilator aufstellen.... |
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Bleibatterien können Knallgas erzeugen. Eisenphosphatbatterien nicht. |
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https://www.energiesparhaus.at/forum-lifepo4-speicher-mutmasslich-fuer-explosion-verantwortlich/75219_2#769570 Hier gleich der Kommentar von Betroffenen der Explosion: "Und noch mal für alle, nicht der Akku ist Explodiert, sondern hat Rauch abgeblasen der sich dann im 80qm Keller verteilt hat, der dann vermutlich wie bei einer Rauchdurchzündung Explodiert ist. Deswegen der Schaden und deswegen keine Brandschäden. Ich habe weder Gasanschluss, noch Flüssiggas noch 11kg Propanflaschen im Keller stehen…… Auch kein Kühlgerät mit R600 im Keller stehen……." |
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@Zwosti , denke das stimmt für den Normalfall. In dem Thread geht es aber um den Fehlerfall. @Mikkael hat hier auch ein Dokument verlinkt. Leider finde ich sonst recht wenig Informationen dazu . |
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hab noch was gefunden: https://eprints.whiterose.ac.uk/id/eprint/227052/8/1-s2.0-S2352152X24008739-main.pdf unter 4.4 auf seite 10 wirds interessant |
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Nur überflogen - wenn die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] CO2-gesteuert ist, braucht man gar nichts mehr machen? 😅 |
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akku abgebrannt oder sodastream explodiert😅 |
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