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Grundriss Neubau EFH

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  •  jaybe
15.1. - 16.1.2026
14 Antworten | 8 Autoren 14
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Hallo liebes Forum,

wir sind gerade in der Entwurfsplanung unseres EFH (Massivbau) und würden vor der Einreichplanung gerne ein paar praxisnahe Rückmeldungen zum Grundriss einholen. 

Kurz zu den Eckdaten:
  • ca. 170m² NF, Keller ca. 80m2, Garage ca. 40m2
  • Massivbau, 38 Vollwertziegel
  • WP, PV vorgesehen
  • Tischherd/Kachelofen-Kombi im Wohnbereich/Esszimmer/Küche
  • Gründstück in leichter Hanglage
  • Technik im Keller

Keller wird nochmal überarbeitet. Klo im Keller wird weggelassen, auch ein Stiegenaufgang vom Keller zum Garten ist geplant. 
Ein Lichtschacht ist noch unter dem Seiteneingang zur Schleuse, sollte auch noch anders gelöst werden. Dass der Kachelofen nahe dem Esstisch ist, sollte vielleicht auch noch geändert werden, wird wahrscheinlich da zu warm?
Was fällt euch noch auf?
Hier Grundriss und Perspsktiven:

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Danke schonmal für die Tipps und LG

  •  ds50
  •   Gold-Award
15.1.2026  (#1)

zitat..
38 Vollwertziegel

Ich kenn Vollkornbrot, aber was ist ein Vollwertziegel? emoji


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  •  rocko567
15.1.2026  (#2)
könnt mir vorstellen er meint monolitsch ohne wdvs. 
also gefüllter 38er ziegel.

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  •  stefano
  •   Bronze-Award
15.1.2026  (#3)
Zumindest ein Hersteller aus OÖ verwendet sogar genau die Bezeichnung für die gefüllten Ziegel. Die 38er haben einen eher mauen U-Wert.

Wurde bei der Planung schon die Statik angesehen?

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  •  STUDIOnavie
15.1.2026  (#4)
Guter Zeitpunkt, dass ihr euch jetzt Feedback einholt.

Bevor man hier zu sehr ins Detail geht: Ich sehe aktuell kein statisches Konzept zum Grundriss. 

Zur teilweisen Überbauung der Garage: Aus Kosten- und Bautechnik-Sicht würde ich davon abraten. Euer Raumprogramm ließe sich meiner Einschätzung nach auch in einem einfacheren Volumen (klassischer Quader ohne Überbau) sehr gut unterbringen.

Im Obergeschoss fällt einem direkt der Spielflur auf – es ist ein Flur von dem sieben Türen abgehen, ohne Tageslicht. Das wird wohl eher kein angenehmer Ort zum spielen. 

Empfehlung aus der Praxis: Erst die statische Grundlogik klären (lastabtragende Wände, Deckensystem, Spannweiten, Garage/Wohnbereich-Übergang), danach lohnt es sich, nochmals in die Wohnlogik und Alltagsnutzung einzusteigen.

Viel Erfolg für die nächsten Schritte!

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  •  Mitleser
  •   Bronze-Award
15.1.2026  (#5)
unbedingt podesttreppe statt wendeltreppe!

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  •  AndiBru
  •   Gold-Award
16.1.2026  (#6)
Gefällt mir optisch sehr gut, und endlich einmal kein langweiliger Würfel!

Podesttreppe ja, ob du Stiege und Speis vielleicht tauscht kannst du dir noch überlegen.

Ich persönlich würde den Wohnraum lieber abtrennen können, wenn Gäste da sind und die Kids schlafen sprich zum Stiegenhaus hin. Aber dass ist Geschmackssache.

Statik im Einfamilienhausbau nicht wirklich so ein Thema, aber die Wahl der Ziegel würde ich überdenken und gerade bei Betonbauteilen besser 25er plus VWS.

PS wir haben auch dass Gargen OG Detail, ja in der Garage hast einen Unterzug, musst nur schauen dass sich dass Tor und Antrieb ausgeht, sprich Tonhöhe plus ca. 60 / 70cm Abstand von vorne lassen. Und das Fenster in der Garge kann nicht im Bereich vom Unterzug sein.

LG 

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  •  STUDIOnavie
16.1.2026  (#7)

zitat..
AndiBru schrieb: Statik im Einfamilienhausbau nicht wirklich so ein Thema, aber die Wahl der Ziegel würde ich überdenken und gerade bei Betonbauteilen besser 25er plus VWS.

Wie meinst du das, bei einer Hausbreite von über 8 Meter? 😅


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  •  jaybe
16.1.2026  (#8)

zitat..
stefano schrieb:

Zumindest ein Hersteller aus OÖ verwendet sogar genau die Bezeichnung für die gefüllten Ziegel. Die 38er haben einen eher mauen U-Wert.

Wurde bei der Planung schon die Statik angesehen?

Ja genau, da sind die "Vollwertziegel" des OÖ Herstellers gemeint.
Ein mit Mineralwolle gefüllter Planziegel. Hat einen U-Wert von 0,16 (unverputzt).

Der Grund für den Ziegel ist grundsätzlich der (zumindest gernfügige) Gewinn an Wohnfläche gegenüber 50er Ziegel. Wir sind aufgrund des kleinen Baugrundstücks durch die Abstandsregelungen einegschränkt. Dazu kommt, dass wir den Ziegel günstiger beziehen können. 

Statiker hat noch keiner drüber geschaut. Würde das dann mit der Baufirma klären (sind bereits in Kontakt für eine Kostenschätzung).




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  •  jaybe
16.1.2026  (#9)

zitat..
STUDIOnavie schrieb:

Guter Zeitpunkt, dass ihr euch jetzt Feedback einholt.

Bevor man hier zu sehr ins Detail geht: Ich sehe aktuell kein statisches Konzept zum Grundriss. 

Zur teilweisen Überbauung der Garage: Aus Kosten- und Bautechnik-Sicht würde ich davon abraten. Euer Raumprogramm ließe sich meiner Einschätzung nach auch in einem einfacheren Volumen (klassischer Quader ohne Überbau) sehr gut unterbringen.

Im Obergeschoss fällt einem direkt der Spielflur auf – es ist ein Flur von dem sieben Türen abgehen, ohne Tageslicht. Das wird wohl eher kein angenehmer Ort zum spielen. 

Empfehlung aus der Praxis: Erst die statische Grundlogik klären (lastabtragende Wände, Deckensystem, Spannweiten, Garage/Wohnbereich-Übergang), danach lohnt es sich, nochmals in die Wohnlogik und Alltagsnutzung einzusteigen.

Viel Erfolg für die nächsten Schritte!

Danke für die Tipps. 
Zur Überbauung: war Anfangs die Idee um etwas Wohnfläche zu gewinnen. Als wir dann zusammengerechnet haben waren wir dann aber eh überrascht, wie viel es wurde (und wir haben bereits eingekürzt). Hier sehe ich auch noch Einsparungspotenzial.

Haben jetzt schon ein paar Varianten für das OG durch, dieser passt bis jetzt am besten (auch hinsichtlich Aufteilung EG, soll ja zampassen 😁). Stört uns jetzt grundsätzlich nicht, dass hier kein/wenig Tageslicht reinkommt, aber vielleich finden wir noch eine Lösung. Fenster im Treppenhaus wäre schon angedacht.

Bezüglich Statik werden wir uns jetzt als nächstes ransetzen..


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  •  jaybe
16.1.2026  (#10)

zitat..
Mitleser schrieb:

unbedingt podesttreppe statt wendeltreppe!

Danke, ist im Optimierungskatalog aufgenommen


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  •  wolfi69
  •   Silber-Award
16.1.2026  (#11)
Ist das ein Raumteiler im Spielflur im OG? Wenn da auch eine Tür integriert ist, macht das Sinn, weil da Kids schallmäßig vom Wohnbereich abgetrennt sind. 

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  •  jaybe
16.1.2026  (#12)

zitat..
AndiBru schrieb:

Gefällt mir optisch sehr gut, und endlich einmal kein langweiliger Würfel!

Podesttreppe ja, ob du Stiege und Speis vielleicht tauscht kannst du dir noch überlegen.

Ich persönlich würde den Wohnraum lieber abtrennen können, wenn Gäste da sind und die Kids schlafen sprich zum Stiegenhaus hin. Aber dass ist Geschmackssache.

Statik im Einfamilienhausbau nicht wirklich so ein Thema, aber die Wahl der Ziegel würde ich überdenken und gerade bei Betonbauteilen besser 25er plus VWS.

PS wir haben auch dass Gargen OG Detail, ja in der Garage hast einen Unterzug, musst nur schauen dass sich dass Tor und Antrieb ausgeht, sprich Tonhöhe plus ca. 60 / 70cm Abstand von vorne lassen. Und das Fenster in der Garge kann nicht im Bereich vom Unterzug sein.

LG

Ja wir sind keine Fans von den Schachtelbauten😅

Speis wäre so näher bei der Küche und Stiege etwas weiter weg bezüglich Lärmübertragung ins OG.

Wie meinst du dass mit Betonbauteilen. Anstatt den Bentonbauteilen (Garage) -> 25er + VWS? Ob die Garage gemauert wird oder betoniert wird ist noch offen. Die Wahl fiel auf den gefüllten 38er Ziegel weil wir etwas Wohnfläche gewinnen (haben eine begrenzte bebaubare Fläche) und den Ziegel günstiger beziehen können. 

Danke für den Tipp bezüglich Unterzug und Fenster, daran hab ich noch nicht gedacht. 

LG


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  •  AndiBru
  •   Gold-Award
16.1.2026  (#13)
Will hier jetzt nicht zu viele Worte über die Statik verlieren, bei uns sind 30x30cm Stahlbetonsäulen links / rechts die damals (2008) mit 8cm xps verkleidet wurden, wir haben mit 38er ziegel gebaut.

Der Unterzug ist 30cm breit und in der Garage 40cm zu sehen. Die Decke ist 26cm Stark als Element Decke mit Aufbeton.

Unsere Garage hat "leider" nur 3,25m höhe, rückwirkend hätte ich sie un 25cm höher gemacht, wäre einfacher beim Schrauben.

Garagen Breite ist bei uns 8,5m
Darauf erster Stock mit 38er Ziegl, abermals Betondecke, Aufmauerung, Mauerbank Dach.

Ja es ist viel eisen drinnen, glaub 20er oder 24er.

LG

Gutes Gelingen

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  •  STUDIOnavie
16.1.2026  (#14)

zitat..
jaybe schrieb: Danke für die Tipps. 
Zur Überbauung: war Anfangs die Idee um etwas Wohnfläche zu gewinnen. Als wir dann zusammengerechnet haben waren wir dann aber eh überrascht, wie viel es wurde (und wir haben bereits eingekürzt). Hier sehe ich auch noch Einsparungspotenzial.

Haben jetzt schon ein paar Varianten für das OG durch, dieser passt bis jetzt am besten (auch hinsichtlich Aufteilung EG, soll ja zampassen 😁). Stört uns jetzt grundsätzlich nicht, dass hier kein/wenig Tageslicht reinkommt, aber vielleich finden wir noch eine Lösung. Fenster im Treppenhaus wäre schon angedacht.

Bezüglich Statik werden wir uns jetzt als nächstes ransetzen..

Absolut, da steckt Potenzial drin. Das Raumprogramm lässt sich auch ohne Überbauung sehr gut in einem kompakten Baukörper lösen – das ist meist günstiger und technisch entspannter. Bei Überbauungen ist man oft überrascht, wie teuer Fläche wird, wenn sie an der falschen Stelle entsteht. Und vieles entscheidet sich tatsächlich in der Statik: Ein sauber konstruktiver Ansatz spart später oft Kosten und Detailprobleme.
Und falls ihr jemanden für eine Grundrissoptimierung braucht – ich kenne da ein ganz gutes Studio 😉


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