EFH Neubau – kurzer Grundriss-Check
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Ich finde den Grundriss gut gelungen, gefällt mir. Das einzige was ich ändern würde, Treppe um 180° drehen und eine Podesttreppe draus machen. Ich denke sonst bin ich nicht so der Grundriss- Profi, ich denke aber dass dein Vorhaben gut umsetzbar ist |
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Spannender Ansatz und grundsätzlich großes Lob dafür, dass ihr euch schon so früh Gedanken über eine spätere Teilbarkeit und langfristige Nutzung macht. Das ist aus meiner Sicht genau der richtige Zeitpunkt dafür – vieles lässt sich jetzt noch gut beeinflussen, was später nur mit großem Aufwand möglich wäre. Ein paar Gedanken aus der Praxis: Grundsätzlich finde ich die Idee, das Haus perspektivisch in zwei Wohneinheiten teilen zu können, sehr sinnvoll. Die große Menge an Verkehrsfläche hängt dabei aus meiner Sicht weniger mit der geplanten späteren Teilbarkeit zusammen, sondern vielmehr mit der aktuellen Organisation des Treppenhauses und der Erschließung insgesamt. Rund 33 m² reine Gangflächen entsprechen etwa 20 % eurer Wohnfläche – das ist aus Alltagssicht sehr viel und ließe sich mit einer anderen Anordnung deutlich reduzieren. Um diese Gangflächen zu vermeiden, würde ich das Treppenhaus grundsätzlich neu denken: an die Außenwand rücken, um 180° drehen und den Eingang stärker nach Norden schieben. Dadurch ließen sich die Wege deutlich verkürzen, der Grundriss beruhigen und vor allem die Küche sinnvoll verbreitern. In weiterer Folge müsste das OG zwar neu organisiert werden, dafür gewinnt ihr aber insgesamt deutlich an Nutzbarkeit. Zur Küche: Eine Durchgangsküche, bei der der Hauptdurchgang genau dort verläuft, wo gearbeitet wird, empfinde ich im Alltag als sehr unpraktisch und dauerhaft störend – gerade mit mehreren Kindern. Das würde ich persönlich nie so planen. Mit einer breiteren Küche wären auch Hochschränke und eine Insel realistisch umsetzbar, was Stauraum und Arbeitsfläche massiv verbessert. Garderobe: 240 cm Schranklänge sind bei fünf Personen sehr knapp bemessen. Hier würde ich frühzeitig großzügiger planen – das zahlt sich im Alltag enorm aus. Wohnbereich: Eine ganz praktische Frage: Wo ist der TV gedacht? Aktuell ist die Möblierung hier noch nicht ganz klar, und das wirkt sich stark auf Kaminposition, Blickachsen und die gesamte Möblierung aus. Zum Erdgeschoß allgemein: Wenn im EG tatsächlich ein Zimmer genutzt wird (egal ob kurzzeitig von euch oder später anders), würde ich ein separates Gäste-WC unbedingt empfehlen. Gäste durchs eigene Bad zu schicken, ist auf Dauer weder angenehm noch praktikabel. In dem Zuge würde ich auch überlegen, ob ihr euch unten nicht gleich einen kleinen Schrankraum mitdenkt. Langfristig halte ich bei drei Kindern eine klare Kinderetage im OG für sehr sinnvoll, sobald alle größer sind und eigene Zimmer brauchen. OG / Schrankraum: Der Schrankraum oben ist in der aktuellen Form schwer möblierbar und verschenkt viel Fläche. Mit einer neuen Treppenposition würde sich das ohnehin neu ergeben – aus meiner Sicht eine gute Chance, hier funktionaler zu werden. Keller: Der große Lagerraum wirkt etwas unmotiviert. Statt reiner Abstellfläche fände ich einen Bonusraum für die Kinder (Spielzimmer, später Hobbyraum) plus einen wirklich gut geplanten Lagerraum deutlich wertvoller – gerade bei einem Haus, das langfristig flexibel bleiben soll. In Summe: Der Ansatz ist gut. Mit einer klugen Grundrissoptimierung lässt sich vieles auch innerhalb der bestehenden Quadratmeter lösen – oft geht es weniger um mehr Fläche, sondern um bessere Proportionen, klare Wege und gut möblierbare Räume. Viel Erfolg und alles Gute für eure weitere Planung! |
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Ich finde den Grundriss auch schön! Hast du auch über andere Formen der Treppe nachgedacht? Bildquelle: https://www.baethe.de/fileadmin/_processed_/c/2/csm_treppengrundrisse-alle-formen_de7019e9d7.jpg
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Hallo zusammen, erstmal vielen Dank für die vielen Rückmeldungen – das war wirklich hilfreich. Vielleicht noch kurz zur Einordnung: Mit zwei Kindern hätten wir vermutlich recht klassisch gebaut oder eine Gartenwohnung gekauft. Als wir dann aber relativ früh erfahren haben, dass aus Nr. 2 gleich Nr. 2 und Nr. 3 werden, waren wir ehrlich gesagt froh, dass wir noch ganz am Anfang der Planung standen und noch nichts fix war. In der Umgebung sieht man gerade einige Nachverdichtungen und Aufstockungen, die zwar aufgrund der sehr sehr hohen Grundpreise (>1.000 Euro 🙈) verständlich sind, aber oft nicht besonders langfristig gedacht wirken. Vor dem Hintergrund hat der erste Architekt, mit dem wir konzeptionell gearbeitet haben, bei uns einen Nerv getroffen: lieber jetzt etwas mehr mitdenken, als später nur reagieren zu können. Der hat übrigens auch einmal gemeint, dass man bei den „neumodischen“ Treppen mitten im Wohnbereich irgendwann automatisch alle neuen Freunde der Tochter mitbekommt – trifft ihn wohl gerade persönlich, war aber ein ganz interessanter Gedanke. Unterm Strich sind wir sehr froh über die grundsätzlich positive Resonanz auf den Entwurf hier. Das Feedback bestätigt uns, dass die Richtung passt und es eher um Feinjustierung geht als um grundlegende Änderungen. Wir lassen das jetzt noch etwas wirken, machen ggf. noch ein paar Skizzen und kommen dann mit dem nächsten Entwurf wieder. Badplanung und die detailliertere Kellerplanung stehen auch noch an – dafür ist es aktuell einfach noch etwas zu früh. Ziel wäre, im neuen Jahr die Planung zu finalisieren und hoffentlich bald mit dem Bau zu starten. Danke euch nochmal – ich melde mich sicher wieder. |
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Hallo nicksda, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: EFH Neubau – kurzer Grundriss-Check |
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Ich kann den Gedanken der Teilbarkeit zwar absolut nachvollziehen (haben wir bei der planung auch mitgedacht), aber der wohnraum inkl. küche würde für mich gar nicht passen. bedenkt, dass ihr dort viel zeit verbringt, da müssen proportionen, möblierung und blickachsen wirklich gut passen. Die küche ist doch für den, der dort drinnen kochen soll, extrem unpraktisch. überlege, wie das ist, wenn du was kochen möchtest und ständig läuft jem zwischen herd u waschbecken durch. ich finde es bei kleinen kindern einfach auch gefährlich. So eine küche funktioniert meiner meinung nach nur, wenn du sie mit insel realisierst, an der du auch an der anderen vorbeigehen kannst. Außer in der küche wird nicht wirklich gekocht... Und was mir auch gar nicht gefällt, sind die langen wege. überlege, welchen drehwurm du da bekommst, wenn du vom wohnzimmer in ein kinderzimmer läufst!? |
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Erinnert mich stark an dieses Haus, da ist die Küche/Wohnen um Welten besser umgesetzt. https://www.energiesparhaus.at/forum-grundriss-finale-entscheidung/84045 |
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Danke für die kritischen Punkte, vor allem zur Küche – das nehmen wir ernst, gerade mit kleinen Kindern. Zur Einordnung: Küche und EG-WC sind aktuell noch Vorentwurfsstand. Die eingezeichnete Anordnung ist eher als Platzhalter zu verstehen, die eigentliche Küchenlogik (Zonierung, Durchgang, Sicherheit) kommt in der nächsten Phase. Uns ist bewusst, dass eine Durchgangsküche nur funktioniert, wenn der Durchgang nicht das Arbeitsdreieck schneidet. Mich würde interessieren: Wie habt ihr das bei euch gelöst? Hast du ggf. einen Grundriss oder eine Skizze, die ihr umgesetzt habt und die sich im Alltag bewährt? Danke dir für den Input! |
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Finde den Grundriss und auch die Küchenanordnung spannend und recht gut gelungen. Habt ihr schon einmal überlegt die Wand gegenüber vom Eingang zur Küche als Durchgang zu gestalten? Würde das ganze deutlich offener gestalten, den Weg vom Esstisch / Wohnzimmer zum Eingang verkürzen und vielleicht die Kritikpunkte zur Küche etwas entschärfen. Spüle und Herd dann auf die Außenseite und an der Innenwand neben dem Durchgang raumhohe Schränke. Definitiv! |
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Unser grundriss wird dir nicht weiterhelfen, weil die räume komplett anders geschnitten sind. wir wohnen auch noch nicht im haus, daher kann ich dir nicht sagen, wie unsere küche funktionieren wird. den plan, der dir zypern verlinkt hat, wollte ich dir auch empfehlen. so eine küche würde ich bei euch anstreben. dieses konzept hat ja auch echt was für sich! und bzgl. stiege... ich merke jetzt wie unglaublich oft wir die schon jetzt rauf-u runterlaufen und wir freuen uns wirklich sehr über unsere podesttreppe. was mir jetzt noch auffällt ist, dass ich bei einer größeren familie mehr stauraum in der garderobe machen würde, sonst liegt dort immer alles rum. |
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hab mich grad ein bisserl mit dem grundriss gespielt und es ist echt schwierig wenn die haustür da sein muss wo sie jetzt gezeichnet ist. das haus ist ja "relativ schmal" - wenn ich das richtig gemessen habe innen ca. 14,5 x 7 meter? STUDIOnaive hat eh schon sehr sehr gute punkte angesprochen. das würde ich beherzigen. alle toiletten im bad ist evt gerade bei 5 leuten im haus auch schwierig. würd ich evt eigenständige andenken. und auch wenn ihr mal vorhabt im EG zu wohnen - ihr werdet wohl noch eine zeit lang im OG nächtigen. und wenn ich das richtig sehe ist dein weg wenn du nachts mal lulu musst ein sehr weiter! :-D bedenkt auch dass es noch ein zeiterl dauert bis die kinder groß genug sind bis eine etwaige teilung spruchreif wird. grundsätzlich finde ich es einen sehr guten ansatz dass man später mal 2 wohneinheiten zusammen bringt. wir haben das ähnlich gemacht. aber haustür auf der stirnseite. ich würde aber nicht zuviele kompromisse eingehen - es soll ja jetzt solange die kinder klein sind auch schon gut funktionieren im haus. alles gute und viel erfolg und geduld für die weitere planung! es ist mühsam aber es zahlt sich extrem aus wenn man hier viel zeit investiert. |
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Ich hatte in meinen ersteren entwürfen auch einen ähnlichen Ansatz mit dem abkoppelbaren Stiegenhaus - eben mit dem Gedanken zwei Wohneinheiten mal daraus zu machen zu können . Da wir aber noch kleinere Außenabmessungen (7,5m x 10m) von unserem Haus wie du haben, war es uns dann zu viel Kompromiss mit der restlichen Aufteilung. Wir haben jetzt vorgesehen, dass bei einer Sanierung in ~20-30 Jahren dann eine Außentreppe installiert werden kann, und das Stiegenhaus vom EG ins OG stillgelegt wird und somit wiederum mehr Fläche im OG zur Verfügung steht. |
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Ich kenne das GS nicht- wir haben das einfach so gelöst: normales EG (WZ, VZ, WC, Abstellraum), OG (SR, HWR, 2 KZ, SZ, SR) und haben dann im Wohnkeller die eigene Einheit integriert - ebener Zugang vom Garten aus und von der GS-Grenze aussen über befestigten Abgang im Garten mit eigenem PP zu erreichen. Keine Aussen-Kellerstiege, vollständiges Geschoss (Büro = Zimmer, Kellerraum/SZ = derzeit Sauna, Hobby, WZ 2 = derzeit Spielzimmer, Sommer-Küche, Technikraum=Abstellraum, Bad/WC.) So brauchen wir keine weitere Innentreppe, haben die Pufferräume in täglicher Nutzung und die Kosten vom Keller sind überschaubar im Vergleich zu Nebengebäuden. Auch die Heizung fällt so wenig ins Gewicht. Auch wäre das gesamte Geschoss so als Betriebsräumlichkeit zu nutzen, da eigener Zugang möglich. |
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Ich habe die Himmelsrichungen vermisst... oft kommt der Mindestabstand ins Spiel, kann man mit "Erker" das lösen??? Küche hätte ich nicht gerne als Durchgang, besonders wenn Herd und Spüle gegenüberliegen Bundesland NÖ ? |
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So wie ich das seh, sind da für die Zukunft zwei Haustüren geplant um wirklich komplett getrennt zu sein. Evtl. wärs aber sinnvoller/praktikabler die Garderobe/Eingangsbereich Auch weiterhin als teilbaren Bereich zu sehen und erst im Anschluss zu trennen (Treppe rauf/Tür in den unteren Wohnbereich). Treppe könnte dann nach aussen rutschen, der Eingangsbereich selbst würde dadurch auch mehr Platz gewinnen und die Verkehrsflächen könnten deutlich reduziert werden. Bedenkt, wenn ihr in Zukunft mit wem auch immer keine Garderobe teilen wollt, dann wollt ihr auch generell nicht im gleichen Haus wohnen. |
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Wir lebe jetzt genau in so einem geteilten Haus. Wir gehen durch die selbe Haustür rein und dann wird im Vorraum getrennt. Würde ich ehrlich gesagt nie wieder so haben wollen. Wir haben jetzt gebaut und die Möglichkeit gelassen, dass wir über gewisse Bereiche des Hausbaus aufstocken können und sogar einen Teil der Jugend später mal zuschlagen können. Für uns würde dann immer noch eine Wohnfläche von 80m2 für 2 Personen bleiben. Jedoch ist es so gedacht, dass da später außen eine Treppe gemacht wird. Also dass wirklich zwei separate Eingänge sind. Mein Bruder hat das Elternhaus jetzt vor knapp 5 Jahren umgebaut. Meine Eltern im EG, er im OG. Gemeinsame Haustür und Vorraum. Im Nachhinein würden sie es so nicht mehr machen. Außentreppe hätten sie jetzt definitiv lieber. Bei ihnen ist es nicht nur der gemeinsame Eingang den sie jetzt gemeinsam nutzen, sondern auch der Keller. Mein Bruder muss immer einmal quer durch die Wohnung meiner Eltern laufen um in den Keller zu kommen. Aber das war leider bei ihnen wegen der geraden Treppe jetzt auch nicht anders möglich. So sehr ein komplett gerade Treppenaufgang immer grlobt wird, ist das jetzt in seinem Fall einfach nur Mist. Also finde ich eure gewendet super. Ev etwas größer machen und ein Podest einplanen. durchgangsküche würde ich persönlich jetzt absolut nicht wollen. Haben wir auch jetzt in der Wohnung und ständig musst du aufpassen, dass die Zwerge nicht gerade fangen spielen, wenn du in der Küche werkelst. Aber nur an einer Seite der Küche arbeiten finde ich persönlich jetzt in so einer großen Küche extrem und würde die küchengedtaltubg für mich zu sehr einschränken. Wir haben jetzt im Neubau nur eine arbeitsinsel mit Spüle und kochfeld. An der wand nur schränke bis zur Decke hoch. Ich freu mich darauf! Endlich patze ich dann nicht mehr ständig über den Boden weil Spüle an der wand ist und arbeiten/kochen auf der Insel. Also bei eurem Grundriss würde ich es auch so machen. Hochschränke an die wand zum Arbeitszimmer und mittig im Raum die Insel setzen mit Blick während dem Arbeiten aus dem Fenster raus zur Terrasse. Dazu müsstest aber die Treppe an die Außenwand verschieben, Haustür dort rein machen wo du jetzt die Garderobe hast usw. Ich weiß jetzt nicht ob das jetzt in dem aktuellen Plan passt mit der Insel mittig bei deiner raumbreite. |
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Danke euch für die vielen Rückmeldungen – und sorry für die späte Antwort, ich hatte die letzten Tage leider wenig Zeit zum Mitlesen. Das Grundstück hat den Balkon im OG ziemlich genau nach Süden, und fällt leicht nach Norden ab. Deshalb ist ein umplanen des Eingangs nicht ohne weitere Erdarbeiten möglich, gleichzeitig ist das Gefälle aber zu klein, um eine Einliegerwohnung im Keller zu realisieren. Wir haben die Punkte inzwischen lange durchdiskutiert. Aktuell ist der Stand, dass wir das Haus für den Alltag jetzt mit kleinen Kindern optimieren wollen, die Teilbarkeit aber bewusst vorbereiten. Im OG soll daher eine Küche mitgedacht bzw. vorbereitet werden (ohne sie sofort zu realisieren), und auch eine Außentreppe wird jetzt konkret evaluiert, um das Layout auch im EG nicht zu sehr einzuschränken. Ein eigenes WC im EG ist für uns mittlerweile ein klarer Wunsch, gerade bei 5 Personen. Auch wollen wir im Elternschlafzimmer gerne ein en-suite Bad haben. Die Durchgangsküche gibt uns nach wie vor zu denken. Wir können sie uns grundsätzlich vorstellen, weil bei uns erfahrungsgemäß immer getrennt gekocht wird, wollen das aber nicht schönreden und lassen das aktuell sowohl mit einem befreundeten Planer als auch parallel im Küchenforum durchspielen, um zu sehen, ob dort ähnliche kritische Rückmeldungen kommen oder ob sich das gut darstellen lässt. Insgesamt versuchen wir gerade, die Balance zu finden zwischen jetzt gut funktionieren und später nicht verbauen - danke für die Erfahrungsberichte, die helfen dabei sehr. |
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@AnnaP Ist dein Grundriss irgendwo gepostet? LG |
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