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Terrasse - Fassade Anschlussfuge


Zusammenfassung
  •  Hedensted
  •   Bronze-Award
25.7.2025 - 12.6.2026
10 Antworten | 5 Autoren 10
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Guten Morgen

Bei uns wird gerade die Terrasse gemacht, 2cm Feinsteinzeug auf Drainagebeton.
Die Fugen werden mit Fugenmasse geschlossen bzw Dehnfugen mit entsprechendem Silikon. 
Fliesenfirma, von der wir die Fliesen haben, ist nicht der Verleger.

Jetzt meint die Fliesenfirma - auf meine Nachfrage - , dass sie zum Haus eigentlich immer hart mit Fugenmasse verfugen, da die Fuge aus Silikon eher reißen wird und die Fassade dahinter abgedichtet ist (sein muss).

Plattenleger meint "ja nicht hart ausführen, wenn, dann mit Silikon". Wobei er die Fuge zum Haus gar nicht ausfugen würde und wenn erst nach ~2 Jahren (sollte sich noch etwas setzen).

2 Leute, 3 Meinungen. 
Wie bei so vielem vertraue ich mittlerweile dem Forum mehr als den Ausführenden.

Wie habt ihr die Sache gelöst und wie schaut es nach einiger Zeit aus? 

Von einem Quellband / Dehnfugenband haben beide abgeraten, das wurde also nicht verbaut. 
Sollte das jemand anraten, dafür ist's (leider) schon zu spät. 

Danke und schönen Freitag!

  •  Jacky1905
  •   Silber-Award
25.7.2025  (#1)
Ich hab eine Rundschnur rein und mit grauem Steinsilikon zugemacht - so kann sich das Silikon nicht in die Fuge setzen.
Seit 4 Jahren keine Probleme.

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  •  Panorama
  •   Bronze-Award
26.7.2025  (#2)
Ich sehe Fliesen bzw. fliesenähnliche Konstruktionen (wie in vorliegendem Fall) im  Aussenbereich grundsätzlich kritisch. Hier halte ich Platten im Splittbett für geeigneter. 

Zur Frage: Erstmal sollte geklärt werden, ob die an die Terrasse grenzenden Bauteile wie Fassade oder Terrassentür ausreichend bis 5 cm über GOK abgedichtet sind. Kann diese Frage mit ja beantwortet werden, dann kann man sich der Frage nach der Fugenfüllmasse zuwenden. Da die Füllmasse keine abdichtende Funktion übernimmt, würde ich von Silikon und Fugenmasse abraten. Eher würde ich die Fugen mit Splitt füllen. Da bilden sich keine Risse. Sollte dies den optischen Ansprüchen nicht genügen, würde ich mir einen passenden Dichtstoff aus der Produktpalette der Fa. Sika auswählen.

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  •  Hedensted
  •   Bronze-Award
27.7.2025  (#3)

zitat..
Jacky1905 schrieb:

Ich hab eine Rundschnur rein und mit grauem Steinsilikon zugemacht - so kann sich das Silikon nicht in die Fuge setzen.
Seit 4 Jahren keine Probleme.

Danke für den Input. 

zitat..
Panorama schrieb:

Ich sehe Fliesen bzw. fliesenähnliche Konstruktionen (wie in vorliegendem Fall) im  Aussenbereich grundsätzlich kritisch. Hier halte ich Platten im Splittbett für geeigneter. 

Zur Frage: Erstmal sollte geklärt werden, ob die an die Terrasse grenzenden Bauteile wie Fassade oder Terrassentür ausreichend bis 5 cm über GOK abgedichtet sind. Kann diese Frage mit ja beantwortet werden, dann kann man sich der Frage nach der Fugenfüllmasse zuwenden. Da die Füllmasse keine abdichtende Funktion übernimmt, würde ich von Silikon und Fugenmasse abraten. Eher würde ich die Fugen mit Splitt füllen. Da bilden sich keine Risse. Sollte dies den optischen Ansprüchen nicht genügen, würde ich mir einen passenden Dichtstoff aus der Produktpalette der Fa. Sika auswählen.

Danke für die Antwort.
Abgedichtet wurde.

Ist nicht das Silikon für Terrassenplattenfugen ähnlich / gleich robust wie Produkte von Sika? Ist ja schließlich für den Einsatzzweck entwickelt und gedacht.


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  •  Panorama
  •   Bronze-Award
27.7.2025  (#4)
Wenn es die Anforderungen erfüllt, warum nicht. Du kannst ja das technische Merkblatt studieren und dann entscheiden.

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  •  haderlumpen
31.5.2026  (#5)
Ich stehe kurz vor der Verlegung der Terrassenplatten (2cm 120x60 in Splittbeton). Ich vermute, dass meine Fassade (VWS) nicht 100% eben/gerade ist, welche Optionen gibt es, damit der Aufwand des Plattenlegers nicht zu hoch ist, weil er jede Platte an die Fassade anpassen muss? Es soll generell nichts verfugt werden. Hat jemand bspw. einen 10cm Schotterstreifen an der Wand und kennt die Vor-Nachteile?

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  •  mycastle
  •   Gold-Award
1.6.2026  (#6)
wieso einen breiten "Schotterstreifen"???
Hast Du einen Dachvorsprung? ja, dann nur schmalen Fugenstreifen wie nötig
Kein Dachvorsprung, dann Kiesleiste wegen Aufspritzen, aber breiter 
Ungleiche Breite wirst du aber immer sehen

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  •  Hedensted
  •   Bronze-Award
1.6.2026  (#7)

zitat..
haderlumpen schrieb:

Ich stehe kurz vor der Verlegung der Terrassenplatten (2cm 120x60 in Splittbeton). Ich vermute, dass meine Fassade (VWS) nicht 100% eben/gerade ist, welche Optionen gibt es, damit der Aufwand des Plattenlegers nicht zu hoch ist, weil er jede Platte an die Fassade anpassen muss? Es soll generell nichts verfugt werden. Hat jemand bspw. einen 10cm Schotterstreifen an der Wand und kennt die Vor-Nachteile?



Von welcher Abweichung sprichst du denn? 1 cm, 2cm oder 6? Spann eine Schnur von Ecke zu Ecke und sieh / miss mal nach.

Zeig auch ein Bild von den Platten, Fassade und der geplanten Fugenfarbe.
Eventuell dass das gar nicht so auffällt...

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  •  haderlumpen
1.6.2026  (#8)
Naja, der Grund warum ich auf das komme ist, dass ein Spetzl von mir eben gerade vo kurzem die Platten legen hat lassen und da ist jede Platte geschnitten worden (ebenso fugenlos wg. Schienensystem). Und das ist a) vom Aufwand her unglaublich und b) sieht es nicht unbedingt optimal aus, wenn man augescheinlich sieht, dass die Platten alle geschnitten sind. 

Das mit der Schnur werde ich mir noch ansehen, aber mit dem Auge hab ich schon ein paar Wellen gesehen. Platte ist hellgrau in Steinoptik, Fassade ist weiß (Sockelabdichtung wurde auf unseren Wunsch hin nur bis FOK gestrichen).

Weitere Frage noch: Wir legen die Platten in Splitbeton mit offener Fuge und der Anschluss zum Rasen ist direkt ohne Rasensteine. Jetzt wird mir die Erde in die offene Fuge über die Zeit reinarbeiten. Welche nachhaltige und praktikable Lösung könnte es hier geben? Der Splitbeton wird ja an den Plattenrändern gerade "abgestochen", sollte man hier eine Art Fliesenabschlussleiste berücksichtigen, die beim Legen eingearbeitet wird, oder muss das eine Abgrenzung sein wie bspw. Cortenstahl?

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  •  Hedensted
  •   Bronze-Award
1.6.2026  (#9)

zitat..
haderlumpen schrieb:

Weitere Frage noch: Wir legen die Platten in Splitbeton mit offener Fuge und der Anschluss zum Rasen ist direkt ohne Rasensteine. Jetzt wird mir die Erde in die offene Fuge über die Zeit reinarbeiten. Welche nachhaltige und praktikable Lösung könnte es hier geben? Der Splitbeton wird ja an den Plattenrändern gerade "abgestochen", sollte man hier eine Art Fliesenabschlussleiste berücksichtigen, die beim Legen eingearbeitet wird, oder muss das eine Abgrenzung sein wie bspw. Cortenstahl?

Es gibt Abschlussprofile, die zwischen Platten und Splittbeton gesetzt werden. 

Wir haben die Bordertec als Beispiel:
https://www.profilitec.com/de/produkte/profile-fur-bodenbelage/abschlussprofile-fur-bodenbelage

Grundsätzlich tut es aber, wie du schon geschrieben hast, jede Metallkante und geht somit bestimmt günstiger (ordentlich befestigen, damit es sich nicht löst - zb in den Splitt setzen).
Günstiger als das Abschlussprofil ist eventuell auch ein "gelegter" 5x20x100 Granitstein als Abgrenzung und vielleicht (wenn's zu den Platten passt) auch hübscher.

Offene Fuge hin oder her - auf den Platten wirst immer Wasser stehen haben. Du musst also soundso mit dem Schieber hinten nach sein (rede hier aus eigener Erfahrung - vollverfugt, wenig Gefälle, weil "Fliesenleger legt seit 40 Jahren und weiß schon was er tut").

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  •  haderlumpen
12.6.2026  (#10)
Kurzes Update, weil wir gerade am Plattenlegen sind. Werden jetzt 15cm hohe Edelstahlbleche in Splittbeton legen (haben eine günstige Edelstahlquelle).

Wir werden auch teilweise einen 10cm Streifen zur Wand freilassen, um diesen mit weißem Kies zu füllen, weil wir gesehen haben, dass die Fassade alles andere als gerade ist und die unregelmäßige Fuge furchtbar aussieht. 

Kann ich die Anschlussfuge zur Fassade mit Silikon füllen, damit die unregelmäßige Fuge verschwindet? Die restlichen Fugen sollen offen bleiben!



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