Fernwärmeanschluss?
|
|
||
|
Was sind die Kaufkosten beim Haus? Was kostet der Anschluss an die Fernwärme? Wäre Pellets auch möglich? (Gibt es einen keller/heizraum) |
||
|
||
|
Preis für das Haus wird noch verhandelt, 420 k aktuell wir wollen auf 370... Es gibt einen Keller, möglich wäre praktisch alles. Anschluss Fernwärme 20-40 k je nach Förderung |
||
|
||
|
Wollt ihr das Haus thermisch sanieren? In dem Fall sind nämlich alle anderen Überlegungen nachrangig. Nachdem es für den Heizungstausch keine Bundesförderungen mehr gibt und aufgrund der Budgetsituation wahl vorerst do bleiben wird, würde ich mal mit dem Gas leben. Und vorallem würde ich mal 1-2 Jahre den Verbrauch beobachten. Ist das HWB Ref,SK? Dann ist der Wert noch mal um 50% höher als bei meinem EAWEAW [Energieausweis] 🤯 Des Tatsächlich Verbauch liegt aber bei etwa 50% davon und ich habe extra einen Ersteller mit gutem Ruf beauftragt und alle möglichen Aufbauten aus alten Fotoalben recherchiert usw... Trotzdem liegt der EAWEAW [Energieausweis] im Bestand halt oft meilenweit daneben. Und wenn der EAWEAW [Energieausweis] vom Hauskauf ist, der ja vom Verkäufer verpflichtend vorgelegt werden muss, würde ich dem ohnehin nicht soviel Beachtung schenken, dass man damit einen Heizungstausch planen kann. TL,DR: zumindest eine Saison mit Gas heizen und vielleicht sogar einen Wärmemengenzähler einbauen, bestehende Heizung optimieren (Vorlauf soweit senken wie möglich usw.) und dann über Heizungstausch nachdenken. Und vorher über Dämmen nachdenken...
|
||
|
|
||
|
||
|
Fernwärme ist immer um Vieles teurer als eine Wärmepumpe, da die Leitungsverluste erheblich sind. Um >20K bekommt ihr sicher eine LWP LWP [Luftwärmepumpe] oder LLWP installiert, die dann viel niedrigere Betriebskosten aufweist. |
||
|
||
|
Ich möchte hier reingrätschen: bei uns im Ort wird gerade wegen Fernwäre evaluiert. Das wäre grundsätzlich eine Option für das Haus meine Mutter, da die Ölheizung dreißig Jahre am Buckel hat und vermutlich im Winter mitten in der Heizsaison verenden wird. Ein paar Eckdaten: Kleines Zweifamilienhaus in NÖ mit 2 getrennten Heizkreisen beheizte Fläche gesamt: rund 210 qm Baujahr Altbestand: Fünfziger Jahre, bewohnt meine Tochter mit ihrem Freund Zubau siebziger Jahre, bewohnt die Mutter 30er Ziegel mit "Thermo"-Reibputz Kein Keller, unter dem Zubau eine Garage Altbestand 2 geschoßig Fenster: zwischen 25 und 40 Jahre alt kein Kaltdach keine Bodenisolierung Ölverbrauch: rund 2.800 Liter gesamt inkl. WW-Bereitung Anschluss wird scheinbar fix und fertig von der Heizgenossenschaft erledigt. Fragen: hat wer aktuelle Werte, was das PimalDaumen aktuell kosten darf? Es reicht eine grobe Abschätzung Förderung: 6.500 €, richtig? Macht das grundsätzlich Sinn? WP ist keine Option |
||
|
||
|
Kommt halt stark drauf an wie viele Meter das Fernleitungsrohr am Grund gelegt werden muss von Anschlussstelke bis Übergabestation. Denke da 10-12k. Dann hallt noch innen die Anschlüsse, Änderungen, WW Speicher..... rechne da mal mit 5-6K. Devinitiv günstiger von den Kosten her wird kein Heizsystem, egal ob WP WP [Wärmepumpe], Gasheizung, Pellets. Die Förderungen egalisieren zumindest bei uns in D alles |
||
|
||
|
In der Anschaffung, aber im Betrieb ist Fernwärme mitunter doch um etliches teurer als eine eigene Heizquelle, zumal man bei WP WP [Wärmepumpe] durch PV sogar noch Einfluss auf die laufenden Kosten nehmen kann |
||
|
||
|
Meine Mutter wird auf dem alten Haus weder PV noch WP WP [Wärmepumpe] machen, die Diskussion darum bitte weglassen. Es soll so einfach, günstig und wartungsfrei wie möglich sein. Danke akani für deine Abschätzung der Kosten! |
||
|
||
|
Wir hatten für meine Tante die örtliche Fernwärme angeschaut - Kosten pro Verbrauch waren ähnlich wie die Gaskosten am Höchststand vor 3 Jahren... Hat in unserem Fall absolut keinen Sinn gemacht. Ich verstehs wenn das @speeeedcat für seine Mutter egal ist, die Kosten pro kwh sollten trotzdem genau angeschaut werden. |
||
|
||
|
Wir waren 9 Jahre bei der Fernwärme angeschlossen. Die Medaille hat 2 Seiten: PRO: Du hast absolut nix zu tun bei FW Anschluss. Da ist die Übergabestation (Wärmetauscher) und 2 Röhre mit jeweils 4 Kabeln... That's it. Du musst KEINEN Platz als Lager/Tank/Heizraum etc zur Verfügung stellen. Das verhält sich zu anderen Heizsystemen anders. Wenn bei der FW irgendwas ist - ein Telefonat-und die Leute sind da. Die Fehleranfälligkeit war aber immer auf der Installations Seite des Hauses (UW Pumpe Def, Radiator undicht kein Druck mehr) KONTRA: Bei Fernwärme bist du dem Erzeuger ausgeliefert/abhängig. Der kann machen (fast) was er will. In den Hoch-Energiepreisjahren haben die Freundlichen von der FW 21/22/23 eine satte Erhöhung (durch Indexierung insgesamt mehr als 22%) aufgerufen. Bei mir war (ist) das Giebelkreuz Eigentümer. Jegliches Intervenieren bei denen war fürn Hugo. Die Spitzen also Lastabhängig wurden/werden über 50000 liter Öl/pro Jahr zugeheizt. Als ich das verifiziert bekam von einem Angestellten war für mich der Ausstieg klar. Das mit dem Öl war sogar noch das kleinere, denn die Werbung mit Fernwärme CO2 neutral und Blabla fährt bis jetzt auf jedem Fahrzeug und Postwurf mit. Meine kognitive dissonanz habe ich Los gebracht. PS Der Nachbar hat 22 angeschlossen. Von Straße bis zum Keller sinds 12 Meter. Nur Verlegung und Anschluss 22k. Und dann Leibeigener My two cents |
||
|
||
|
Ich kenne fernwärme zu genüge. Meine alte Firma hatte sowas für eine Ortschaft als Wärmenetz zur Verfügung gestellt. Da hat der Kunde alles bezahlt, Leitung legen, Übergabestation. Und das ganze lag dann auch in seiner Verantwortung bei defekten. Auch monatliche Bereitstellungskosten und Energie sind teuer gewesen. Im Endeffekt hat es nur Leuten genutzt, die wirklich alte Häuser mot hohem Verbrauch hatten. Ist halt immer ab zu wegen weil jeder sein eigenes Süppchen kocht |
||
|
||
|
Danke mal für die Meinungen. Das Ausgeliefertsein ist natürlich ein Fakt, das weiß ich natürlich. Es geht im großen aber um die Abwägbarkeiten: was tun, wenn die Ölheizung (eh klar, im Winter) die Patschen streckt? Das muss nicht sein, klar. Aber die Heizung hat 30J am Buckel. Mein Mum lebt hoffentlich noch längere Zeit (ist 78), also da ist fast damit zu rechnen, dass das Teil in ihrer Lebensdauer kaputt wird. Ich habe dem Zuständigen den (noch) hinter vorgehaltener Hand kommunizieren Ca.-Preis entlocken können, vorhbehaltlich Begehung und Evaluierung vor Ort: 14.900 € plus Ust. all in. Also rund 18K, abzüglich Förderung 6,5€ sollte somit mit rund 12,5 bis 15K zu rechnen sein. Mit dieser Förderung scheint mit ein wartungsfreies System sinnvoll zu sein. Denn wenn das Szenario wie im Absatz weiter oben steht eintritt, dann muss raschest Ersatz her. Da wird nicht viel Zeit bleiben, um sich schlau zu machen und mit drei Insti' s zu verhandeln. Einsprüche? Zustimmung? Ablehnung? |
||
|
||
|
Welches Heizsystem hat deine Mum bisher? Mit Heizkörpern nehm ich an?! Wieviel Öl braucht se denn aktuell jährlich um die Bude warm zu halten. Den EAWEAW [Energieausweis] kannst Kübeln is einer aus Standardwerten zusammengeworfener |
||
|
||
|
Wir wohnen jetzt seit bald 6 Jahren in unserer Wohnung (Erstbezug) und hatten schon 3 Ausfälle bei der Fernwärme. Also wartungsfrei ist die Anlage nicht. Hab natürlich keine Ahnung, wie viel unsere Anlage mit einem EFH gemeinsam hat. |
||
|
||
|
Mit Heizkörper, ja. ---> 3x in 6 Jahren find ich nicht schlimm. Die Ölheizung spinnt manchmal dreiwöchentlich rum🤭 |
||
|
||
|
Wie funktioniert Fernwärme? Macht die auch ganzjährig Warmwasser? Und daher die hohen Verluste in den Leitungen? Wenn ja, wie funktioniert Fernkälte in Wien, haben die eigene Leitungen für das kalte Wasser? |
||
|
||
|
"Große" Anbieter wie als Beispiel die Salzburg AG haben die Preise auf deren Homepage 😁 https://www.salzburgnetz.at/content/dam/salzburgnetz/dokumente/netzanschluss/Fernwaerme_Anschlusspauschalen.pdf Ist eine Sanierung geplant? Fenster, Dach etc.? Das würde, egal für welche Heizung man sich entscheidet, sicher großes Einsparungs Potenzial haben. |
||
|
||
|
"Über ein eigenes Fernkältenetz wird das auf etwa 5 – 6 °C abgekühlte Wasser direkt zu den Abnehmer*innen transportiert und dort über hauseigene Kühlsysteme verteilt." https://www.wienenergie.at/business/produkte/kaelte/fernkaelte/ Sind eigene Leitungen. |
||
|
||
|
Okay, da bist mit dem Verbrauch halt auch eher schon bei ner 12er Maschine, müsste ma sich anschauen. Systemtemperaturen wären halt interessant was machbar ist. Ich würde es schon auf einen Vergleich zur WP WP [Wärmepumpe] herausziehen. Ich mach mich nicht gern abhängig auch wenn der Endpreis interessant klingt. Bist halt schon lang genug hier um das mal auch bei deiner Mum getestet zu haben. Ansonsten wennst keine Lust hast auf den Aufwand, dann Schlag zu. Ich würde es aber eher mit Puffer und Friwa umsetzen. Gibt's von ETA gute Lösungen und ma jönnte böses Wort nen Heizstab einbinden. So könntest im Sommer und Übergangszeit auch mal ne PV nachrüsten |
||
|
||
|
Sanierung ist keine geplant. Wenn meine Mutter das Zeitliche segnet, wird die Hütte entweder meiner Tochter übergeben, die mit ihrem Freund den Altrtrakt bewohnt und dann abgerissen bzw. generalsaniert (wobei da bis auf tragende Maueren nichts stehen bleiben wird), oder verkauft wie besichtigt. Am Dach wie schon weiter oben erwähnt: keine Dämmung, kein Kaltdach, Eternit. Also da kommt sicher keine PV hin. Auch sonst nirgends gedämmt. |
||
|
||
|
Dann würd ich dir zu Fernwärme raten, kein Aufwand, kosten egal. Wenns Haus in anderen Besitz über geht kann derjenige die Fern Leitung weiter betreiben oder rückbauen |
Beitrag schreiben / Werbung ausblenden?
Einloggen
Kostenlos registrieren [Mehr Infos]
