Kondenswasser/schimmel in Fensterstock - Seite 19
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Ziegelrot schrieb: @Squawvally Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Wie schon gesagt, wohnen wir seit Sommer 2025 im Haus ohne KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]. Während der Fertigstellungsphase ist uns immer wieder aufgefallen, dass nach dem Lüften in einer Etage bzw. des gesamten Hauses bei kühler Witterung die Eingangstüre oder ein Fenster nur sehr schwer zu öffnen waren. Der warme Baukörper erwärmte die kühle Innenluft welches einen entsp. Druckanstieg bewirkte. Ohne Türöffnung baute sich der Überdruck, infolge des sehr dichten Gebäudes, nur langsam ab. Das Haus, UG-EG-OG mit ca. 600m³ Luftvolumen, wird von 2 erwachsenen Personen bewohnt. Sobald die zwei aranet4 eine höhere CO2 Konzentration zeigen, erfolgt eine Stosslüftung des gemessenen Raumes (im Schlafzimmer auch ca. 2-3 mal nachts). Diese Lüftungspraxis dürfte dazu geführt haben, dass die warme Raumluft durch die Fensterdichtungen nach aussen gedrückt wurde und es zu der erwähnten Kondensation gekommen ist. Eine Erhöhung des Anpressdruckes der Fensterflügel brachte keine Verbesserung. Deine obige Antwort hat mich dazu bewogen, die Anpressdrücke wieder zu reduzieren. Allerdings habe ich nach der Neueinstellung der Flügel vergessen, das WC Fenster im OG (Kippstellung) zu schliessen. Die Kontrolle der Fenster auf Kondensat hat heute Vormittag gezeigt, dass bis auf eine kleine Kondensatansammlung auf einem Fenster alle anderen Fenster trocken waren. Wir werden das weiter beobachen. Unser Raumklima beträgt, kontrolliert mit verschiedenen Messgeräten, recht konstant ca. 22° und 44% rel. Feuchtigkeit sowohl im UG, EG und OG. Eine erhöhte Feuchtigkeit im OG konnten wir nicht feststellen. Wir wohnen im EG und UG, das OW wird dzt. nicht bewohnt. Alle 3 Geschosse sind über ein offenes Stiegenhaus verbunden. Nochmals besten Dank an @Squawvally Bei uns ist das genauso. Ich hab damals, als mir das aufgefallen ist, diesen Beitrag gestartet. Ist wohl ident mit deiner Sache. https://www.energiesparhaus.at/forum-kondensat-im-fensterrahmen-und-komische-besonderheit/81634 Wir machen nun nach jedem Lüften nochmals kurz die Fenster auf - 21, 22, 23 - und lassen so den Druck nach außen ab. Kaum mehr Kondensatbildung (dafür muss es draußen schon sehr kalt sein). Bei uns ist das genauso. Ich hab damals, als mir das aufgefallen ist, diesen Beitrag gestartet. Ist wohl ident mit deiner Sache. https://www.energiesparhaus.at/forum-kondensat-im-fensterrahmen-und-komische-besonderheit/81634 Wir machen nun nach jedem Lüften nochmals kurz die Fenster auf - 21, 22, 23 - und lassen so den Druck nach außen ab. Kaum mehr Kondensatbildung (dafür muss es draußen schon sehr kalt sein). |
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Wir wohnen seit 6 Jahren im Haus und seit Nov 2024 haben wir eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] (nachgerüstet von leitwolf) welche mit ganz leichtem Überdruck läuft (190/189m³). Das Kondensatproblem ist mit der KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] nicht besser, aber auch nicht schlechter geworden. Nach wie vor kondensiert es im mittleren Rahmen der Internorm KF410. Bei Nachbarn mit demselben Typ Fenster ist es ähnlich. Einer hat mehr einer hat weniger Kondensat. Bei dir @hubert34 bin ich gespannt ob es mit der Fassadendämmung besser wird oder gleich bleibt. Bitte halte uns auf dem Laufenden! |
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@landei: warum fährt ihr mit Überdruck und so hohe Luftwechselraten (Anzahl der Personen)? |
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@Gast-Karl tagsüber (7:00 - 16:00) fahren wir mit 90/89. Überdruck weil Radonschutzgebiet. Die "hohen" Luftwechselraten nachts sind notwendig um die CO2 Werte unter 1000ppm zu halten (im Schlafzimmer aktuell 1100ppm 2Erw. + Baby mit 1Jahr). |
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Da muss bei der Implementierung etwas schief gelaufen sein, oder Leitwolf hat sich verrechnet. Vielleicht könnt ihr noch 1 o. 2 Elektroklappen für die Zuluft nachrüsten, um in der Nacht unbewohnte Räume zu schließen. Wir fahren mit <100m³/h und haben nie über 600ppm im SZ |
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