Zentralstaubsauger + KWL - Fortluft?
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Bei Gebäudeluftdichtheit n50 von < 0,5/h, einem Innenvolumen von 500 m³ und einem Staubsaugervolumenstrom von 200 m³/h ergibt das einen Unterdruck von 35 Pa. Zum Vergleich: der Druckverlust der Luftverteilung von Außenluft-Zuluftstrang inkl. internen Gerätewiderstand beträgt ca. 100 bis 150 Pa. Das Lüftungsgerät wird sich an die geänderten Druckbedingungen anpassen, möglicherweise abluftseitig etwas lauter arbeiten. Ein Zentralstaubsauger arbeitet mit einem Unterdruck von ca. 15 000 Pa. Die zusätzlichen 35 Pa sind ihm also ganz egal. Aufpassen muss man nur bei in Betrieb befindlichen Feuerstätten. Wer auf den gelegentlichen Blower Door Test mittels Staubsauger verzichten will, der kippt einfach ein Fenster bei geöffneter Innentür. |
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Danke für die Herleitung, das ergibt Sinn! Dann sind die anderen Berichte wohl einfach etwas übertrieben. Was ist der Grund, wieso ihr nicht empfehlt, die Fortluft vom Staubsauger mit in die Fortluft von der KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] zu geben, sodass man sich einen weiteren Durchbruch spart? (ich meine nicht Fortluft Staubsauger in Außenluft oder Abluft, was wohl auch einige machen) |
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Wenn du den Fortluftdurchbruch entsprechend größer dimensionierst, dann wäre das möglich. Die Einbindung mit einem 45°-Abzweiger in Strömungsrichtung wäre denkbar. Wenn man sich das dann aber kostentechnisch durchrechnet, dann kommen 2 getrennte Durchbrüche sicherlich günstiger. |
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