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Wechsel von Gas auf LWWP im Altbau

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1.8. - 4.8.2022
5 Antworten | 3 Autoren 5
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Hallo!

Plane wie so viele aktuell weg vom Gas zu kommen aber eigentlich erst für die übernächste Heizsaison. Mit den aktuellen Lieferschwierigkeiten und überlasteten Installateuren sollte man aber wohl jetzt schon anfangen um nächsten Sommer auch einen Termin zu kriegen. Kurze Übersicht zum Objekt:

 • EFH Altbau mit 108 m² aus den 80er Jahren mit PV-Anlage in Niederösterreich.
 • Ausschließlich Heizkörper, die wurden aber bereits vor einigen Jahren erneuert und da hab ich darauf geachtet dass sie deutlich überdimensioniert sind.
 • Gasverbrauch im Schnitt der letzten Jahre lag bei knapp 10.000 kWh ohne Warmwasser (das wird bereits jetzt separat mit einer Brauchwasser-Wärmepumpe erzeugt und die soll auch bleiben).

Durch die größeren Heizkörper konnte ich die VLT bereits jetzt mit der Gasheizung auf 40 Grad reduzieren, womit man mit Wärmepumpen auch eine halbwegs akzeptable Effizienz zusammenbringen sollte. Hab zwar keinen Energieausweis aber sowohl mit der Faustregel über den Jahresverbrauch und mit Berechnungen bei den Heizkörpern komm ich auf eine Heizlast von 5 kW. Würde die LWWPLWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] deshalb auch nur mit dieser Leistung wählen um sie nicht zu überdimensionieren. Tendenziell würde ich ein Monoblock-Gerät bevorzugen (Im Technikraum wird es langsam etwas eng und irgendwann soll da auch noch ein zweiter Wechselrichter und eine Batterie rein), wo ich auch schon einen guten Aufstellungsort hätte. Aber zur Not könnte ich auch ein Split-Gerät unterbringen, allerdings sind die soweit ich weiß etwas weniger effizient und teurer. Um genug Energie zum Abtauen im System zu haben würde sich wahrscheinlich auch noch ein 100l Pufferspeicher im Rücklauf anbieten.

Würde ich das alles so im HTD Forum erwähnen würde mir jeder ein bestimmtes Produkt von Panasonic empfehlen. Grundsätzlich klingt das auch recht interessant aber da müsste ich auch erstmal jemanden finden der das einbaut. Gibt es empfehlenswerte Alternativen die ich mir mal näher anschauen sollte? Und gibt es generell irgendetwas was gegen das Vorhaben in dieser Form spricht oder was ich nicht bedacht habe?

PS: Der JAZJAZ [Jahresarbeitszahl]-Rechner auf waermepumpe.de sagt übrigens dass ich mit der Jeisha eine JAZJAZ [Jahresarbeitszahl] 4,54 erreichen könnte. Ist sowas gefühlsmäßig realistisch? Bin eigentlich mit der Erwartung gestartet dass ich irgendwie über 3 kommen möchte und dass es sich dann auszahlen würde, hätte nicht gedacht dass man mit LWWPLWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] und Heizkörpern auch nur in die Nähe der 4, geschweige denn drüber kommen kann.

1.8.2022 ( #1)
Hi, willkommen im Forum.

Einfach mal die Threads der letzten Seiten durchlesen, da findest du sehr viele ähnliche Themen... 

Ansonsten zu deiner Frage betreffened JAZJAZ [Jahresarbeitszahl], hier gibts eine Vergleichsdatenbank, da kannst du nach deine Wunschwärmpepumpe filtern und siehst reale Daten

https://www.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/index.php?button=anlagen

2.8.2022 ( #2)
Danke, hab mich schon in den letzten Tagen eingelesen, dadurch bin ich auch auf den Pufferspeicher im Rücklauf für die Abtauung gekommen.

Die Verbrauchsdatenbank bestärkt mich auch etwas in meinem Gefühl dass der JAZJAZ [Jahresarbeitszahl]-Rechner zu optimistisch ist, die 4 werd ich wahrscheinlich nicht schaffen aber man weiß ja nie. Kommt ja dann auch auf das Wärmepumpenmodell an.

Gibt es sonst noch irgendwas was ich bei meiner Ausgangslage beachten muss wenn ich mir Angebote einhole? (Wenn sich überhaupt jemand für mich interessiert bei der aktuellen Auftragslage)? Abgesehen davon dass Puffer und Mischer in so einem System nichts verloren haben, auch das hab ich hier schon rausgelesen.

2.8.2022 ( #3)
Such dir mit deinem Wissen einen fähigen insti.
Viel Glück und Daumendruck bei deiner Suche und Angebotseinholung.
Dann wird hier denk ich wieder angesetzt



3.8.2022 ( #4)
Eine Frage ist mir noch eingefallen, wie sieht es eigentlich mit der Förderung aus? Da steht man muss den Antrag innerhalb von 6 Monaten stellen und den kann man erst stellen wenn die Heizung bereits getauscht wurde.

Da es aber aktuell eher unwahrscheinlich ist dass das Ganze bereits in einem halben Jahr fertig ist müsste ich mit der Registrierung noch warten. Möglicherweise bis ins nächste Jahr. Wie gut stehen die Chancen dass die Förderung mit 50%/7500 Euro nächstes Jahr neu aufgelegt wird? Oder wird sie reduziert werden weil es ohnehin so einen hohen Andrang gibt?

4.8.2022 ( #5)
Also bei uns in D Antrag vor Beginn stellen. 2 Jahre Zeit dann verfällt die zusage



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