Wärmepumpe Stiebel Eltron - Seite 2
8.7.
-26.7.2026
40 Antworten
11 Autoren
1 Empfehlungen
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Je mehr Technik verbaut wird, desto ineffizienter wird dein WP WP [Wärmepumpe] System. Deswegen benötigt man keine Pufferspeicher, Einzelraumregler, Pumpen- und Mischergruppen, Zirkulationsleitung, und auch keine wasserführenden Kamine. |
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Servus, der Insti hat uns heute erklärt dass er den Pufferspeicher für die Stellventile der Heizregler benötigt. Ist das plausibel? |
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Insti Bullshit Bingo 🤦 On/off, Pufferspeicher, ERR. Such dir einen neuen Insti, der hat keine Ahnung oder will dir ans Geld. |
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Genau für diese Dinge, die dich noch dazu einen gehörigen Aufpreis kosten, kauf deiner Frau für die Küche vom Geld ne SteinArbeitsplatte ihrer Wahl und selbst davon bleibt noch was über |
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Das fällt mir dazu noch ein: Und am Ende sparst du nicht nur das Geld für die ganzen unnötigen Komponenten, sondern auch jedes Jahr Heizkosten, weil die einfachere Anlage deutlich effizienter läuft. |
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Ok - danke! |
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Man benötigt keine Stellventile für die einzelnen Heizkreise - auch Einzelraumregelung genannt -, weil diese Form der Heizungsregelung bei Wärmepumpen extrem ineffizient ist. Es ist vergleichbar, wie wenn du auf der Autobahn mit 130 Sachen kommend auf einen Baustellen - 80er voll auf dem Gas bleibst und gleichzeitig mit der Handbremse runterbremst. Im Auto würde das kein Mensch machen, bei der Heizung machen das aber leider sehr viele so. Richtig ist eine korrekte Heizflächenauslegung am Besten nach flow30, denn dort ist der hydraulische Abgleich schon in der Planung. Dann können alle Heizkreise voll aufgedreht werden, in jedem Raum gibt es die Wunschtemperatur (also im Bad automatisch wärmer z.b.). Wenn das Schlafzimmer wirklich kühler sein soll, dann wird gezielt und dauerhaft im Heizkreisverteiler dieser eine Raum etwas eingedrosselt - fertig. Die Heizkurve der WP WP [Wärmepumpe] bestimmt dann die Temperatur im Haus - je kälter draußen, desto mehr heizt die WP WP [Wärmepumpe], im Haus bleibt es immer gleich warm. Die eigentliche Regelung findet dann über den Selbstregeleffekt statt: Hat der Boden nur 24°C Oberflächentemperatur, dann heizt er denn Raum bei Raumtemperaturen von 22°C zu 100%. Wenn der Raum dann selbst 24°C hat, dann gibt der Boden automatisch keine Wärme mehr an den Raum ab - das ist simple Physik. Im Gegenteil: Wenn aufgrund Sonne und/oder Party der Raum 25°C haben sollte, dann nimmt der Boden sogar die Wärme auf und verteilt sie im Haus! Eine jede Einzelraumregelung würde diesen Effekt zunichte machen, weshalb nur Instis und Elektriker und Loxone sowas verkaufen, weil sie es nicht verstanden haben und/oder Umsatz machen wollen. 🙄
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Hallo HannesG, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Wärmepumpe Stiebel Eltron |
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Vielen Dank dass du dir die Zeit für diese hilfreiche Erklärung genommen hast 👍👍 |
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Flow30 klingt nett, aber bei bestandshäusern wo die leitungslänger der FBH FBH [Fußbodenheizung] nicht bekannt ist wohl nicht praktikabel. Folgender punkt kann oft nicht eingehalten werden (wohnzimmer = lang, badezimmer/WC = kurz) Max. Längenunterschied von 30 % zwischen dem kürzesten und längsten Heizkreis |
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Ich habe es schon mehrmals gehört - vielen Dank für deine subjektive Meinung. Diesbezüglich ist ein Forum da - für Erfahrungsberichte und Einschätzungen. Manches ist optional gedacht, manches wird man weglassen, pro und kontra abwägen. Ich hoffe du bist mit deinem Setup zufrieden - du hast dir sicher damals anhand deines speziellen Bauvorhabens und Umgebung gut überlegt und recherchiert. Schönes Wochenende! Hannes |
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Was war optional, dir wurde das Setup so angeboten wie im Eingangspost!? Was DS schreibt ist de fakto so. Alles andere brauchst nicht abwägen weils nicht gebraucht wird. Gut nen Ofen, aber bitte nicht ins Heizsystem einbinden. |
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Hallo zusammen, wir haben ein ähnliches Setup wie HannesG: Erdwärme, KWL und Deckenkühlung (keine BKA BKA [Betonkernaktivierung]! sondern Trockenbau Variotherm Platten mit integrierten Rohren). Uns wurde vom Installateur die neue Nibe S 1157-08PC mit separatem 300 Liter Brauchwasserspeicher angeboten. Zusätzlich ein 50 Liter Pufferspeicher. Der Installateur hat uns erklärt, dass er im Idealfall zwei Heizkreise benötigt - die Fußbodenheizung über einen eigenen Heizkreis und die Deckenkühlung/Deckenheizung über einen zweiten Heizkreis. Damit man die Deckenkühlung/Deckenheizung auch einzeln ansteuern/zuschalten kann, was unserer Meinung nach gut wäre. Um den hydraulischen Ausgleich zu schaffen, würde er dafür den Pufferspeicher benötigen. Wir sind uns auch etwas unsicher, ob das, so wie von ihm beschrieben, sinnvoll ist. Könnt ihr dazu eine Einschätzung abgeben oder eine sinnvolle Alternative? |
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Kompletter Schwachsinn. Kein Puffer, beides direkt anfahren. FBH im Kühlbetrieb absperren (manuell oder per Motorventil). DH immer aktiv. |
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@christoph1703, danke! Wenn ich es richtig verstehe, brauchen wir in dem Fall einen Mischer, oder? Bei deiner Lösung ist es aber nicht möglich bei Bedarf individuell mehr zu heizen oder mehr zu kühlen (zb im Winter ist es im Wohnzimmer auf dem Sofa zu kalt und man möchte über die Deckenheizung mehr Wärme zuschalten). Oder im Sommer geht es nicht einen Raum mehr zu kühlen wenn das Limit der Deckenkühlung erreicht ist... verstehe ich das richtig so? |
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Nein, ein einfacher Kugelhahn reicht. Beide Kreise laufen mit der gleichen Vorlauftemperatur, nur die FBH FBH [Fußbodenheizung] wird im Sommer abgesperrt, damit man keine kalten Füße bekommt. Richtig. Man muss das einmal richtig einstellen, dann lässt man die Finger davon. Der thermische Abgleich dauert mehrere Tage oder sogar Wochen, weil Flächenheizungen (auch im Trockenbau) träge sind und man mit schnellem Hin- und Herdrehen mehr ver- als einstellt. Also man tastet sich mit kleinen Schritten an das Optimum heran. Idealerweise ist der Abgleich schon in der Heizflächenauslegung berücksichtigt, dann muss man nur noch die Feineinstellung machen. |
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Wenn man es etwas granularer haben will: Ich hab mir bei den Zuleitungen für die einzelnen Heizkreisverteiler (ich hab ja pro Stockwerk zwei davon) Strangregulierventile einbauen lassen. Damit kann ich dann das Verhältnis zw. EG und OG recht komfortabel und fein einstellen. Aber ist leider wirklich kompletter Schwachsinn. Alles auf einen Heizkreis, alles ohne Mischer, ohne Pufferspeicher, bitte auch ohne Einzelraumregler! Bau dir Strangregulierventile ein wenn es sein muss, und gut ist. Da hast du recht. Denn in Wirklichkeit begrenzt dein quasi kältester Raum die gesamte Vorlauftemperatur, welche bei der Wärmepumpe über die dazu passende Heizkurve eingestellt wird. Nur so läuft die WP WP [Wärmepumpe] sehr effizient! Das Beispiel vom Installateur mit Puffer und runtermischen wäre wie auf der Autobahn mit 130 km/h kommend für den Baustellen 80er voll am Gas zu bleiben und mit der Handbremse runterzubremsen. Ist das effizient? Ich denke nicht. 😉 |
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Vielen Dank für eure Einschätzung! Ich bin ziemlicher Laie auf dem Gebiet, aber ich glaube ich verstehe euren Ansatz grundsätzlich - die Wärmepumpe läuft dadurch effizienter und der Stromverbrauch ist geringer. Trotzdem bleibt bei mir die Frage offen, ob es vielleicht noch einen anderen Weg bzw einen Mittelweg gibt, um die Deckenheizung/-kühlung bei Bedarf zuzuschalten bzw individuell zu nutzen? Das würde ja auch sehr viel Komfort mitbringen, wenn man schon so eine Trockenbau Deckenkühlung einbaut, die ja nicht gerade günstig ist... |
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Wenn du den Bedarf schon einen halben Tag oder länger vorher weißt, ja. Sonst drehst du wahrscheinlich ordentlich auf, es passiert zuerst nichts, ein paar Stunden später ist es dann viel zu warm/kalt. Dann drehst du wieder zurück, es passiert wieder nichts, und später ist es dann wieder zu kalt/warm. Also keine Spur von Komfort. Wie gesagt, sowas stellt man über Tage oder Wochen ein, dass es passt. Was man machen kann, ist ein schaltbarer Stellantrieb auf einzelnen Kreisen, wenn die entsprechenden Räume für Wochen nicht genutzt werden. Dann kann man am Tag vor der geplanten Nutzung einschalten und am Ende wieder aus. Bringt aber meistens relativ wenig Ersparnis und hat mit Komfort nichts zu tun. |
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Okay verstehe...ich dachte eigentlich so eine Trockenbau Deckenheizung/-kühlung wäre (im Gegensatz zur BKA BKA [Betonkernaktivierung]) weit weniger träge und würde in 20-30 Minuten reagieren... |
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Trockenbau hat wesentlich weniger Masse, aber auch wesentlich schlechteren Wärmeübergang. Daraus ergibt sich wieder eine längere Zeitkonstante, als man intuitiv erwarten würde. Also kann gut sein, dass sie schneller reagiert, aber sicher nicht schnell genug, um händisch sinnvoll geregelt zu werden. Vor allem ändert sich ja das thermische Verhalten des Raumes nicht. Wenn da alles aufgeheizt ist, dauert es einfach seine Zeit. Davon abgesehen ist es doch viel komfortabler, wenn schon von Haus aus alles perfekt passt und man nicht herumregeln muss. Also lieber die Zeit in den thermischen Abgleich investieren und dann genießen 🙂 |
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