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Wärmepumpe EFH Neubau: Stiebel 6 kW vs. KNV 1,5–8 kW

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  •  waudl89
4.4. - 5.4.2026
4 Antworten | 4 Autoren 4
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Hallo zusammen,

ich bin absoluter Laie auf dem Gebiet und stehe aktuell vor der Entscheidung zwischen zwei Angeboten für mein EFH (Neubau, ca. 216 m2 Brutto-Grundfläche, Wohnfläche ca. 162 m2, FBH, 50er Ziegel, Heizlast laut Energieausweis ca. 6,6 kW).

Beide Varianten setzen auf Sole/Wasser-Wärmepumpe mit Ringgrabenkollektor und jeweils auch mit Aktivierung (Kühlung über Betonkern).

---

Variante 1:

- Stiebel Eltron WPE-I 06 HK 230 (modulierend 1-6 kW)
- Ringgrabenkollektor: 300 m DN40 (1 Kreis)
- Warmwasser: Stiebel SBB 301 WP WP [Wärmepumpe] SOL (300 l)
- Pufferspeicher: Stiebel SBP 200 E (200 l) (aktuell noch Thema)
- Aktivierung geplant

---

Variante 2:

- KNV/Nibe S1156-08 (modulierend ca. 1,5–8 kW)
- Ringgrabenkollektor: 400 m (2×200 m, DN40)
- Warmwasser: 300 l Speicher mit 3,2 m² Register
- kein Pufferspeicher vorgesehen
- Betonkernaktivierung (~120 m²) + passive Kühlung

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Was mich konkret interessiert:

1. Leistungsdimensionierung
   - Heizlast laut EA EA [Energieausweis]: ~6,6 kW
   - Variante 1: 6 kW WP WP [Wärmepumpe] → wirkt auf den ersten Blick knapp
   - Variante 2: bis 8 kW modulierend
   → Ist die 6 kW Auslegung in der Praxis sinnvoll (inkl. Warmwasser + Reserve)?
   → Oder ist etwas mehr Modulationsbereich langfristig die bessere Wahl?

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2. Ringgrabenkollektor 300 m vs. 400 m
   - einmal 1×300 m, einmal 2×200 m
     → Wie stark merkt man das in der Praxis (Soletemperaturen, Effizienz)?
     → Ist 300 m bei ~6,5 kW Heizlast „Standard“ oder eher knapp?

---

3. Pufferspeicher bei FBH FBH [Fußbodenheizung] + modulierender WP WP [Wärmepumpe]
   - Variante 1 mit SBP 200 E (200 l) vorgesehen
   - Variante 2 ohne Puffer
   → überhaupt notwendig oder eher kontraproduktiv?

---

4. Aktivierung / Kühlung

→ wie groß ist der reale Komfortgewinn?

---

Mein Eindruck aktuell (als Laie):
Variante 2 wirkt etwas großzügiger ausgelegt (größerer RGK RGK [Ringgrabenkollektor], breitere Modulation, keine zusätzliche Hydraulik), Variante 1 eher knapp, aber vielleicht bewusst so gewählt.

Im Detail konnte ich mich mit den Installateuren noch nicht unterhalten, da Angebote über GU an mich herangetragen wurden.

Mich würde interessieren, wie ihr das aus der Praxis seht.

Danke euch!

  •  Gitsche
5.4.2026 6:01  (#1)
Mein Favorit wäre Variante 2 mit der Wärmepumpe von Variante 1, weil diese weiter runter moduliert. 

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  •  Akani
5.4.2026 8:01  (#2)
Die Stiebel, mit 400mtr RGK RGK [Ringgrabenkollektor]. Kein Puffer für Heizung.
BKT voll belegen, in Zonen verlegt, Flow 30 Auslegung beachten und Planer dafür suchen.
Lüftungsanlage nicht vergessen, äußerst wichtig
Wie wird das Dach? Ist der Beton oder ist das ein Dachstuhl?

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  •  Hausbauer2025
5.4.2026 9:37  (#3)

zitat..
waudl89 schrieb: Mein Eindruck aktuell (als Laie):
Variante 2 wirkt etwas großzügiger ausgelegt (größerer RGK RGK [Ringgrabenkollektor], breitere Modulation, keine zusätzliche Hydraulik), Variante 1 eher knapp, aber vielleicht bewusst so gewählt.

Hallo Waudl,

ich würde dich ersuchen die ersten paar Seiten deines EA EA [Energieausweis] hier zu posten, dann könnte man die WP WP [Wärmepumpe] anhand der HGT, NAT und Heizwärmebedarf besser dimensionieren.
Grundsätzlich sind die Leistungsangaben im EA EA [Energieausweis] ohne innere/solare Gewinne gerechnet - such mal hier im Forum, da wirst zu dem Thema fündig.

Spar dir den Pufferspeicher Stichwort Rücklaufanhebung/Mischerbetrieb (siehe Thread von Arne).

Die Decke (nehme an es handelt sich um typischen Stahlbeton 25cm) speichert/puffert dir ein vielfaches an Wärme als es der Pufferspeicher jemals könnte. (10x10m Haus ~60 Tonnen Beton..., Selbstregeleffekt etc.)
 
Schau, dass du die Heizung wie von Akandi erwähnt, hydraulisches ordentlich planen lässt.

Grüße,

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  •  waudl89
5.4.2026 17:26  (#4)
Hallo,

danke schonmal für die raschen Antworten/Rückmeldungen. 
Richtig, die Decken im EG/OG sind aktuell mit 20 cm Stahlbeton geplant.

Anbei ein paar Daten aus dem Energieausweis, ich hoffe dort sind die hilfreichen Informationen dabei:

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Bezüglich eurer Vorschläge, eine kleine Zusammenfassung:
- Stiebel + 400 m RGK RGK [Ringgrabenkollektor] (Mix aus beiden Varianten)
- kein Puffer 
- BKA über die gesamten 160 m²
- Lüftung haben wir geplant, allerdings nur als Bedarfslüftung in den 2 Bädern. Eine Zentrallüftung wird sich budgetär nicht ausgehen.

Ich hätte noch ein paar Rückfragen:
- Stiebel + 400 m RGK RGK [Ringgrabenkollektor] wird von euch empfohlen, dann unbedingt in 2 Kreisen?
- Energieausweis wurde "einfach mal gerechnet", wenn die reale Heizlast eher bei  7 kW liegt, ergeben sich dann Probleme mit der 6 kW WP WP [Wärmepumpe]?
- Plant das jeder "Standardinstallateur" ordentlich oder muss ich dafür extra Geld in die Hand nehmen?
- Warmwasser Stiebel SBB 301 WP SOL (300 l) passt? Es gibt meiner Recherche nach ja noch einen 302.

Danke nochmals!

LG

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