Hallo zusammen,
vor genau 1 Jahr war das Umschaltventil meiner damals erst vier Jahre alten Wärmepumpe defekt. Jetzt ist das Ventil erneut kaputt. Obwohl die Anlage aktuell nur Warmwasser bereiten sollte, heizt sie zusätzlich den Fußboden mit.
Die Reparatur kostete damals 600 €, Viessmann hat nach langer Diskussion nur minimal die Rechnung reduziert.
Zusätzliche Vorgeschichte: Direkt nach der Inbetriebnahme war das Heizungswasser in den Heizkreisverteilern braun. Ein Sachverständiger stellte fest, dass kein Spül- und Füllprotokoll existiert. Daraufhin wurde die Anlage komplett gespült und neu befüllt.
Meine Vermutung: Im Heizkreislauf befinden sich weiterhin Fremdkörper oder Späne. In den Sieben der Wasserhähne finde ich gelegentlich kleine Kunststoffkügelchen (< 1 mm). Am Umschaltventil erkenne ich Schleifspuren, die dazu passen könnten.
Meine Fragen:
- 1. Ursache Hat jemand eine plausible Erklärung für die wiederholten Ventildefekte oder kann meine Vermutung bestätigen?
- 2. Möglichkeiten Welche Vorgehensweise würdet ihr empfehlen, um das Problem dauerhaft und kostenseitig vertretbar zu lösen?
Mögliche Optionen:
a) Kontakt zum ursprünglichen Installateur: Aufgrund der Vorgeschichte rechne ich hier weder mit Kulanz noch Unterstützung (der SV bemängelte damals 9 Punkte).
b)Viessmann erneut kontaktieren: Wahrscheinlich wieder hohe Reparaturkosten; eine erneute Komplettspülung wäre noch teurer.
c) Sachverständigen/Versicherung/Rechtsschutz einschalten. Anderen Installateur beauftragen: Erfahrungsgemäß scheuen viele Betriebe solche Anlagen mit problematischer Vorgeschichte.
Kann ich die Sperrventile an den Heizkreisverteilern abdrehen, ohne weitere Auswirkungen oder Probleme? Normalerweise sollte ja nur bei Warmwasserbetrieb sowieso kein Heizwasser im Fußbodenkreislauf zirkulieren
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