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Trotz Glasfaseranschluss noch Telefonkabel verlegen?

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24.11. - 25.11.2021
20 Beiträge | 13 Autoren 20
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Hier eine Frage, wo ich mich einfach nicht entscheiden kann.

Demnächst wird bei mir Wasser und Glasfasermikrorohr von der Grenze öff. Gut zu unserem Haus verlegt.

Nachdem das Telefonkabel nur ein paar Meter weiter im öff. Gut liegt, könnte ich jetzt auch noch ein Telefonkabel reinlegen.

Eigentlich bräuchte ich es ja nicht, gerade weil beim Nachbarn nur 4Mbit in der A1 Abfrage als Geschwindigkeit ausgewiesen werden und sowieso mit dem Handy telefoniert wird.

Andererseits kostet Glasfaser 100/100 aktuell ab 36€/Monat und aufwärts. Evtl. stellt A1 in Zukunft aber schnelleres Internet über ADSL zur Verfügung, wenn sie in unserem Grätzl eine schnelle Glasfaseranbindung nutzen können.

Was würdet ihr machen?

Grüße 
Franz

 
 
24.11.2021 ( #1)
Wo ist von deinem Grundstück aus gesehen der nächste A1 Verteilerkasten?
Denn dort würde deine Telefonleitung angeschlossen werden.
Wird sowieso aufgegraben bis zum Kasten?
Dann würde ich die Telefonleitung rein legen, kostet kein Geld.
Wenn nicht aufgegraben wird, würde ich das Kabel auf jeden Fall bis zur Grundstücksgrenze legen, und dort an der Stelle vergrabe ich einen Bund Kabel, um bis zum Anschlusspunkt zu gelangen + Überlänge, Achtung die Stellle einmessen!
Ausser der Verteilerpunkt ist wirklich mehr als 50m entfernt, dann würde ich es mir überlegen.
24.11.2021 ( #2)
Würd ich mir sparen.
Wenn dir das Glasfaserinternet zu teuer ist, kannst dir immer noch als alternative ein LTE-Kastl hinstellen. Die Kupferleitungen braucht wirklich keiner mehr.

Außer dich kostet das Verlegen wirklich nichts - dann ists eh wurscht. Ob A1 wirklich noch ADSL ausbaut in einem Gebiet wo es schon FTTH gibt, würd ich auch bezweifeln.
24.11.2021 ( #3)
LTE Kastl haben wir in der Wohnung. 
Wenn ich nicht Sorge hätte das im Haus der Empfang scheisse ist mit Fenstern etc, würde ich grundsätzlich garkeine Leitung machen. Wir machen aber auch sicherheitshalber ein Leerrohr,  aber wie geschrieben, nur für potentiell Glasfaser weil ein Kupferrohr bringt gegenüber LTE eigentlich nix.

Ich hab mit LTE auch im Homeoffice nie Probleme gehabt. 


24.11.2021 ( #4)


MalcolmX schrieb: LTE Kastl haben wir in der Wohnung.
Wenn ich nicht Sorge hätte das im Haus der Empfang scheisse ist mit Fenstern etc, würde ich grundsätzlich garkeine Leitung machen. Wir machen aber auch sicherheitshalber ein Leerrohr, aber wie geschrieben, nur für potentiell Glasfaser weil ein Kupferrohr bringt gegenüber LTE eigentlich nix.

Haben wir genauso gemacht, also für eine Glasfaserleitung, die eventuell in X-Jahren mal kommt, ein Leerrohr gelegt.
Allerdings funktioniert bei uns 5G ausgezeichnet (und das im Mittelburgenland!!!), ich glaube also, dass wir es nie benötigen werden.
24.11.2021 ( #5)


Francis schrieb: Evtl. stellt A1 in Zukunft aber schnelleres Internet über ADSL zur Verfügung


Ich zahle für 150/20 DSL über Kupfer bei der A1 ca. 50 Eur. Wird dann also auch nicht günstiger mit Kupfer ggü. Glasfaser, wenn du schnelles Internet haben willst. Also die Kupferleitung kannst dir sparen.

Einzige Ausnahme: wenn es wirklich komplett gratis ist, wie auch schon ghamor geschrieben hat, dann schadet die Kupferleitung nicht.
24.11.2021 ( #6)


Francis schrieb: Eigentlich bräuchte ich es ja nicht, gerade weil beim Nachbarn nur 4Mbit in der A1 Abfrage als Geschwindigkeit ausgewiesen werden und sowieso mit dem Handy telefoniert wird.

Andererseits kostet Glasfaser 100/100 aktuell ab 36€/Monat und aufwärts. Evtl. stellt A1 in Zukunft aber schnelleres Internet über ADSL zur Verfügung, wenn sie in unserem Grätzl eine schnelle Glasfaseranbindung nutzen können.

Falls du sehr weit vom Wählamt entfernt bist wirst mit ADSL technologiebedingt niemals höhere Downloadraten bekommen weil in der Kupferleitung die Dämpfung zu hoch ist.
Wir hatten desletzt einen Techniker bei uns weil wir den Telefonverteiler entfernen wollen. Er meinte sobald der letzte Festnetzanschluss in der Nachbarschaft abgemeldet ist kein Problem, weil Kupfer bei uns (auch Glasfaser vorhanden) ohnehin obsolet ist.
24.11.2021 ( #7)


Francis schrieb: werden und sowieso mit dem Handy telefoniert wird.

wenn eh eine gute mobilfunk-versorgung da ist, verzichte auf das blöde kupferkabel - es gibt echt gute lösungen mit jedem handynetzbetreiber (router oder würfel....) unlimited

und das billigste internet über kupfer kostet auch € 20,-- und reicht grad für einfaches surfen
aber wenn du an streaming oder ähnliches denkst, oder gar jemand gamer ist?
24.11.2021 ( #8)
Hi


Francis schrieb: Was würdet ihr machen?

Das Leerrohr für Glas so großzügig dimensieren, daß das Telefonkabel auch noch locker Platz hat im Notfall.

Lg Wolfgang
24.11.2021 ( #9)


stefan4713 schrieb:

──────
Francis schrieb: werden und sowieso mit dem Handy telefoniert wird.
──────

wenn eh eine gute mobilfunk-versorgung da ist, verzichte auf das blöde kupferkabel - es gibt echt gute lösungen mit jedem handynetzbetreiber (router oder würfel....) unlimited

und das billigste internet über kupfer kostet auch € 20,-- und reicht grad für einfaches surfen
aber wenn du an streaming oder ähnliches denkst, oder gar jemand gamer ist?

Netflix geht über das 20€ HoT Paket über LTE jederzeit einwandfrei. 
24.11.2021 ( #10)
Danke für Eure Rückmeldungen. Ich hab jetzt noch mal etwas im Breitbandatlas gestöbert. Unsere Ortschaft liegt genau an der Bezirksgrenze. Die Wählämter scheinen jeweils etwa 3 km nach Osten und Westen von uns entfernt zu sein. Im Umkreis von den Wählämtern sollen 200 MBit/s möglich sein, nur bei uns am Ende eben nur mehr zwischen 4 und 6 Mbit/s.  Jetzt wo wir mit NÖgig FTTH bekommen, hab ich auch wenig Hoffnung das da noch viel von der Telekom investiert wird.
Im Ergbnis lasse ich das Telefonkabel weg, außer das morgige Telefonat mit A1 macht mir da noch Hoffnung auf was anderes.

Grüße 
Franz
24.11.2021 ( #11)
Im Falle Blackout ist das Festnetz trotzdem noch immer das sichere Telefon! Beim Kyrill waren wir lange ohne Strom, Handys waren nicht mehr aktiv, nur das alte Drucktastentelefon war immer aktiv!
25.11.2021 ( #12)
Wie viel Vorlaufzeit sollte denn die Herstellung benötigen und in welcher Bauphase? 
25.11.2021 ( #13)


Gemeinderat schrieb: Wie viel Vorlaufzeit sollte denn die Herstellung benötigen und in welcher Bauphase?

Idealerweise sollte das mit den Grabungsarbeiten für andere Zuleitungen koordiniert werden. Ansonsten muss du später nochmal alles aufgraben, was dann natürlich auch mehr kostet.
Bei uns hat das unser Elektriker gleichzeitug mit der Stromzuleitung gemacht.
25.11.2021 ( #14)
Klingt wirklich sinnvoll, ja.
Werde mal bei A1 anfragen... :) Danke 
25.11.2021 ( #15)
Leg doch noch 2x Lehrrohr 32mm mit rein. Das kostet nichts und später mal kannst alles drüber einziehen/einblasen.
25.11.2021 ( #16)
Uns haben sie gesagt sie wollen für Glasfaser ein Lerrrohr mit ID=40mm...
25.11.2021 ( #17)


cnbnjn schrieb: Leg doch noch 2x Lehrrohr 32mm mit rein. Das kostet nichts und später mal kannst alles drüber einziehen/einblasen.

Das sowieso, bei uns musste aber auch erst die Ortsnetzerweiterung gemacht werden. Da musst du in der Regel ja auch die Grabungsarbeiten auf öffentlichen Grund zahlen.
25.11.2021 ( #18)


altehuette schrieb: Im Falle Blackout ist das Festnetz trotzdem noch immer das sichere Telefon! Beim Kyrill waren wir lange ohne Strom, Handys waren nicht mehr aktiv, nur das alte Drucktastentelefon war immer aktiv!

bin mir nicht sicher, ob das jetzt 15 jahre später noch immer so wäre, weil ich kenn fast niemand mit festnetztelefon - außer firmen und den bekannten notfallnummern


MalcolmX schrieb: Netflix geht über das 20€ HoT Paket über LTE jederzeit einwandfrei.

jo, kenn ich auch so, nehme meinen im urlaub regelmäßig mit - aber es gibt noch immer viele funklöcher, wo du auf das kupferkabel angewiesen bist

und ein leerrohr zu legen, wann immer der bagger da ist, ist immer gut, wobei ich mir sicher bin, dass du für das lichtwellen-kabel, da nicht wie früher einfach das postkabel mit reingelegt, ordentlich mitzahlen wirst müssen - ich kenn hier in der weststeiermark mehrfach termine, wo ein anbieter (a1 zbsp) informiert - wobei sie auf der suche nach möglichst vielen kunden die anschließen (inkl. anschußkosten) sind

bei uns in der firma haben wir ein lwl-kabel schon mehrere jahre im serverraum liegen und der vertrag war auf 36 monate gebunden - was in dem fall egal war
25.11.2021 ( #19)
Falls noch möglich, für perfekten LTE Empfang einfach Leerverohrung aufs Dach für externe LTE Antenne richten. Somit ist es egal wo der Router steht. 
25.11.2021 ( #20)


stefan4713 schrieb: bin mir nicht sicher, ob das jetzt 15 jahre später noch immer so wäre, weil ich kenn fast niemand mit festnetztelefon - außer firmen und den bekannten notfallnummern

Ja, war vor ca. 15 Jahren, es hat sich da allerhand getan. Stimmt auch, dass viele Festnetztelefone in privaten Haushalten verschwunden sind. Auch schon bei vielen Firmen nur mehr Mobilfunkanschlüße. Vor 2 Jahren hat es auch desöfteren stundenlange überörtliche Stromausfällen gegeben. Da sind aber auch die Mobilfunktelefone weiter aktiv gewesen. Weiß nicht wie lange die Akkus in den Masten die Stromversorgung aufrecht halten können. Angeblich 24 h was ich so gehört habe. Wenn es so wäre, müsste jeder Mast nach dieser Zeit mit einem Aggregat versorgt werden. Da wissen sicher andere User mehr zu diesem Thema. 
Vor rund 12 Jahren musste jeder der ein Notrufarmband über Hilfsorganisationen hatte, einen Festnetzanschluß haben. Musste damals einer Nachbarin ein Telefonkabel vom Verteiler ins Haus verlegen. Nur die Erdarbeiten halt, alles andere hat eh die A1 gemacht. Übers Handy hat das damals noch nicht funktioniert. Jetzt dürfte das schon funktionieren.


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