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Terrassenübergang mit Gitterrost - aber wie?

4 Beiträge | 19.5. - 20.5.2020
Hallo,

Ich habe hier schon einige Beiträge zum Thema normgerechter Terrassenübergang zum Haus verfolgt und kenne auch die Sockeldetails von der Holzforschung Austria. Trotzdem bin aber noch nicht auf die ideale Lösung für unser Haus gekommen.

Zurzeit sieht es aus wie auf dem Bild:
Terrassenübergang mit Gitterrost - aber wie?

Das Haus ist ein Holz Fertigteilhaus von Wolf. Der gesamte Bereich ist aufgeschüttet, die Fundamente für die Terrassenüberdachung gehen aufs natürliche Gelände hinunter. Der geschotterte Bereich besteht unterhalb aus 0/70 Bruchschotter, oben haben für die Übergangszeit eine Schicht 16/32 Schotter auftragen lassen.

Unser Wunsch ist es, eine Einfassung mit Randsteinen zu machen und dann Terrassenplatten ins Splittbett zu legen. Die Terrassenhöhe an der Hausseite schaut dann ca. 22cm heraus, mit 2% Gefälle auf der Außenseite dann 16cm. Zum Haus hin soll gemäß Richtlinie 25cm Abstand gehalten und der Spalt mit Gitterrost geschlossen werden. Im Bereich der Terrassentür komme ich noch 1 Stufe erhöht aus der Terrasse heraus - Anschluss zur Tür wieder mit Gitterrost.

Terrassenübergang mit Gitterrost - aber wie?

 • Meine Frage ist jetzt, wie der Gitterrost am besten montiert wird. In den Sockeldetails der Holzforschung Austria sind immer Klemmschienen, die an einem Betonfundament verankert sind gezeichnet.
 • Wäre es möglich, die Klemmschienen an den Randsteinen anzudübeln? Oder ist zwingend ein Streifenfundament über die gesamte Terrassenseite notwendig?
 • Wenn ich um das Streifenfundament nicht herumkomme, wie kann ich dann die Klemmschiene befestigen? In dem 25cm Spalt kann ich im Nachhinein keine Löcher mehr bohren.
 • Gibts eine Variante wie man den Gitterrost "frei stehend" ohne Befestigung an Terrasse oder Hauswand in den Spalt einbringen kann?

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, ich bin für alle Vorschläge offen.

 
19.5.2020 21:26
für was machst denn da gitterroste wenns eh alles überdacht wird.
20.5.2020 7:07


NTWK schrieb: für was machst denn da gitterroste wenns eh alles überdacht wird.

Hm... Gute Frage eigentlich. Hab gedacht das ist Stand der Technik und muss bei einem Holzhaus so gemacht werden. Etwas Schlagregen wird ja immer wieder seitlich hineinregnen.
 
20.5.2020 7:45
Das wäre auch meine erste Frage gewesen.
Interessant ist wie hoch die Terassenabdeckung ist ob es die Wetterseite ist und wie weit die Abdeckung auskargt.
Unter der Annahme, dass die groß genug dimensioniert ist um gescheit Schatten zu liefern und ermöglicht bequem zu 4 im trockenen zu sitzen wenns nieselt ... brauchst du wahrscheinlich nix.

Was meine ich mit nix? 
Einige in der Siedlung haben in Absprache und mit mündlicher Freigabe der Fensterhersteller (natürlich unter dem Hinweis, dass es nicht normgercht ist) und OHNE Überdachung ein Rigol direkt vor der Terassentür. Keine Stufe, Rest der Terasse läuft bis zum Haus.
Über Jahre kein Problem.

Wir haben eine gescheite Überdachung und nix. D.h. Terasse läuft auch vor der Tür bis zum Haus. Eingang komplett eben. 0-2 mal im Jahr sind ein paar Tropfen auf der Terassentür (wenn es stark und waagrecht regnet).  

D.h. je nachdem wie die Überdachung ausgeführt ist bist du mit einem ebenen (Barierrefrei!) Rigol direkt vor der Tür eh schon übergenau. Bei uns wäre es an 362 Tagen im Jahr staubtrocken und an 3 Tagen könnte man einzelne Tropfen beobachten.

Einziger Tag im Jahr wenn das alles wirklich nass wird ist wenn die Terasse im Frühjahr gereinigt wird
20.5.2020 11:29
Danke für die Einschätzung!
Die Terrassenabdeckung ist noch flexibel weil noch nicht geplant - wird im worst case auch erst 1-2 Jahren folgen.

Die Lösung mit dem Rigol finde ich auf jeden Fall interessant und kann ich mir für gut vorstellen.
Bei der Terrassentür komme ich aber um den Gitterrost oder Ähnliches nicht herum. Wie man auf der Zeichnung oben sieht bin ich dort nochmal 1 Stufe höher als die fertige Terrassenhöhe.

Hat schon mal irgendwer soeine Situation gehabt und kann beschreiben, wie man sie am besten löst? Oder vielleicht mit einem Foto vom fertigen Werk?


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