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·gelöst· Tatsächliche Umstellung auf Leistungsmessung (Netz NÖ) - Seite 22

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  •  alhei
  •   Bronze-Award
24.11.2023 - 29.4.2026
429 Antworten | 61 Autoren 429
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Eine Frage an jene mit Anlagen ab 15 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung]:
wurdet ihr auch tatsächlich auf Leistungsmessung umgestellt (nicht nur vertraglich)?
Meine Anlage läuft seit 05/2022, aber ich habe immer noch die Netzgebühren der pauschalierten Variante. Nicht das mich das stört, aber ich dachte eigentlich dass man nach einem Jahr dann die Anschlussleistung erwirbt und dann eben nach tatsächlicher Leistung auch bezahlt.
Ich traue mich nicht anrufen, vielleicht haben die ja auf mich vergessen...
Ich bekomme übrigens monatlich meine Abrechung über Awattar, d.h. ich sehe auch, was ich da für das Netz bezahle und ich kenne auch meine Leistungsverbräuche über das Netz NÖ-Portal.

  •  schauki
29.4.2026 11:52  (#421)
Hallo.

Lese schon eine Zeit lang hier mit und habe schon viele sehr hilfreiche Informationen nutzen können. Also dafür erst Mal ein großes Dankeschön!

Nun zu meinem Anliegen - ich denke es passt hier gut dazu:

Kurze Eckdaten:
EFH keine WP WP [Wärmepumpe], PVA mit 10kWp (seit März 2023), 1x E Auto (seit Aufust 2023) mit 11kW Wallbox.

Vor dem E Auto war lt. Netz NOE Portal die Monatsleistung so 4-5kW. Seit dem E Auto 12-15kW.

Nachdem ich jetzt bzgl. Umstellung auf Leistungsmessung einiges gelesen habe, befürchte ich Kosten auf mich zukommen, die ich möglichst gering halten will.
Ein Anruf bei Netz NOE hat jetzt nicht wirklich Klarheit gebracht.

Soweit ich es in meinen Dokumenten/Rechnungen nachvollziehen habe können, gab es bisher keine Einmahlzahlung für eine höhere Anschlussleistung - so wie es aussieht ist es noch das Pauschalmodell seit "ewig" bzw. seit der PVA.

Bei Netz Noe können/wollen die nicht in ein Rechnungsarchiv schauen ("sowas haben wir nicht").
Aber lt. der Mitarbeiterin wird diese Einstufung schon "lange" gemacht und sofern ich die 12-15kW im Monat schon hatte, sollte ich das auch schon gezahlt haben - was ich aber bisher nicht gemacht habe (weil ich dazu ja noch nicht aufgefordert wurde)

Jetzt ist Jänner bis April 2026 schon um und auch da Werte 12-14kW im Netz NOE Portal ersichtlich.

Für den Fall dass jetzt ab 2027 umgestellt wird, wird dann sicher das Jahr 2026 als Referenz herangezogen?

Kann sein dass ich da bisher durch den Rost gefallen bin beim Netz NOE?

Wenn Ja dann sollte ich wohl möglichst darauf achten die verbleibenden Monate Mai bis Dezember so geringe Monats Peaks wie möglich zu erzielen. (realistisch wohl 5-6kW).

Ist einerseits über Verhalten (Leistungsintensive Geräte nicht gleichzeitg) aber auch über Regelung der Wallbox in gewissem Grad möglich.

Mir geht es nicht nur um die konkrete Umsetzung sondern auch um die Abläufe ansich, also wann welche Referenzen geneutzt werden.
Zahlt man dann später pro kW im Monat danach, oder wird das ganze Jahr betrachtet und dann der Schnitt unsw. 
Da habe ich leider noch zu viele verschiedene Aussagen gefunden inkl. Hotline Netz NOE.

Es ist also mehr ein "wissen wollen wie" - das warum (Netzdienlichkeit) ist klar, rückt aber wie so oft erst durch Leidensdruck (in EUR) in meinen Fokus.

Vielen Dank
mfg

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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
29.4.2026 12:05  (#422)
Status quo gibt es für dich keine Leistungsmessung, weil dein WR WR [Wechselrichter] <15kva hat, egal was du bisher ziehst

Du könntest auch einfach deine Wallbox mal optimieren wenn du eine derartige Angst hast, wenn du tagsüber lädst dann nur mit Überschuss und abends dann eben gedrosselt mit 3-4 kW, über Nacht wird da trotzdem jedes Auto voll dann hast die Leistungsspitze weg

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  •  schauki
29.4.2026 12:14  (#423)
Ist meine "Angst" (vorläufig) unbegründet, dass mit/ab 2027 jeder (also auch ohne PVA >15kVA) auf Leistungsmessung bzw. Abrechnung nach Leistung umgestellt wird, und dann andere/höhere Kosten anfallen?

Ich habe mir schon meine neue Ladestrategie gebastelt. Überschuss auf +-Nulleinspeisung wenn PVA liefert. "Normales" Laden auf 5,8kW Netzbezug. D.h. wenn sonst nichts (200W Grundlast) gezogen wird kann das Auto mit 5,6kW laden, wenn Backrohr läuft (3kW) läuft dann nur noch mit 2,6kW.

mfg

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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
29.4.2026 12:29  (#424)

zitat..
schauki schrieb:

Ist meine "Angst" (vorläufig) unbegründet, dass mit/ab 2027 jeder (also auch ohne PVA >15kVA) auf Leistungsmessung bzw. Abrechnung nach Leistung umgestellt wird, und dann andere/höhere Kosten anfallen?

Ich habe mir schon meine neue Ladestrategie gebastelt. Überschuss auf +-Nulleinspeisung wenn PVA liefert. "Normales" Laden auf 5,8kW Netzbezug. D.h. wenn sonst nichts (200W Grundlast) gezogen wird kann das Auto mit 5,6kW laden, wenn Backrohr läuft (3kW) läuft dann nur noch mit 2,6kW.

mfg

Es gibt noch keine Details wie das ganze ausgestaltet werden soll, ob Leistung wie bei einem Neuanschluss ersessen wird oder nachgekauft werden muss etc

Maximierung des Eigenverbrauchs bei einer PV macht aber natürlich immer Sinn, wenn du oft tagsüber laden kannst würde ich eher die PV mal größer auslegen, nachdem du ohne Auto nicht über 4kw kommst macht ein Speicher mit Peak Shaving wenig Sinn, aber wie gesagt intelligentes Lademanagement egalisiert das Auto wieder nahezu


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  •  chris4789
  •   Bronze-Award
29.4.2026 13:00  (#425)
Ich glaube ich habe irgendwo bei der E-Control gelesen, dass 8kW Spitze "frei" sein sollen.
Aber ob das alles so kommt weiß noch keiner.
Das ganze soll auch auf 15min basieren, also wenn du nur als Beispiel für 7,5min 16kW ziehst und dann 0kW hast du einen max. 15min-Wert von 8kW.


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  •  schauki
29.4.2026 13:14  (#426)
Dann hat mir die Hotline wohl wirklich was falsches gesagt.
Werde also die nächsten Monate als Versuch ansehen, wie gut ich mit dem Lademanagement zurechtkomme.
Soweit ich mich erinnere war es nur einmal nötig innerhalb 2h möglichst viel ins Auto zu bekommen, und selbst da hätte es Alternativen gegeben (DC Laden auf der Strecke).

Jedenfalls Danke für die Klärung.
Mal sehen was dann wirklich kommt/passiert.

mfg

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  •  chris4789
  •   Bronze-Award
29.4.2026 13:26  (#427)

zitat..
schauki schrieb:

Soweit ich mich erinnere war es nur einmal nötig innerhalb 2h möglichst viel ins Auto zu bekommen, und selbst da hätte es Alternativen gegeben (DC Laden auf der Strecke).

Ja, zuhause mit 11kW laden ist dann wahrscheinlich viel teurer als kurz zu einem Schnelllader zu fahren.

Ich nutze evcc um das Laden des BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] zu steuern, da gibt es auch ein Lastmanagement.
Im Moment habe ich da nur die Überwachung des Stroms der einzelnen Phasen aktiviert, nächstes Jahr aktiviere ich halt auch die max. Leistung.
Das nur als Beispiel, dass es auch etwas automatisiertes gibt.


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  •  schauki
29.4.2026 13:43  (#428)
Ich mache es über Home-Assistant und der interen Regelung des go-e-charger.
D.h. ich sende Werte des aktuellen Hausverbauchs und der go-e regelt auf null.
Dazu spiele ich ihm einfach vor dass es z.B. 6kW Überschuss gibt im Moment.
Also den tatsächlichen Wert um die 6kW verändert.

Soweit ich weiß geht es auch indem man einen Zielwert (0, positiv und negativ) vorgibt und der dann darauf regelt.

Aber das ist immer von Wallbox und Ansteuerung abhängig.
Ich habe es mal so gemacht, dass ich 2 Buttons habe die jetzt einmal alle Werte schreiben um bei PV Überschuss auf 0 regeln, und einmal beim "normalen" Laden auf 6kW Gesamtbezug Haus.

Noch nicht getestet, aber die Werte kommen an und daher gehe ich davon aus, dass das funktionieren wird. Die Regelung des go-e ist soweit ich das bisher beobachtet habe auch schnell genug um da im 15min Intervall keine Probleme zu bekommen.

Einzig die Ladung ansich wird etwas ineffizienter. Der Grundbedarf für das Laden ansich (Ladeelektronik im Auto) bleibt ja in etwa gleich, egal ob 5kW oder 11kW, macht dann also %tuell mehr aus.

mfg

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  •  chris4789
  •   Bronze-Award
29.4.2026 15:44  (#429)
Mit HA und dem Go-E bist dann ja eh schon gut automatisiert.
Viele Wege führen nach Rom 😊

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