Hallo, wir werden eine Stützmauer bekommen. Niveauunterschied sind ca. 1,25 m. Es soll keine Kieshinterfüllung kommen, an die Stützmauer kommt also gleich die Erde. Wir haben Lehmboden.
Kollege von mir hat neulich auch so eine Stützmauer bekommen, allerdings hat er hinterhalb eine recht hohe Böschung. Sie haben ein sehr großes Fundament gemacht und die Mauer wurde wie ein L ausgeführt. Bewährung auch dementsprechend. LG
Ich hab meine Mauer mit solchen Steinen gemacht, waren um die 160€ pro Stein plus Bagger Stunden zum versetzen. In Summe bei mir ~2500€ im Gegensatz zu einer geschalten L-wand für um die 7500€
125cm ist nicht wahnsinnig hoch... meine Steinschlichtung hat auch keine Drainage oder sonstwas (stand da schon beim Kauf des Grundstücks) und die ist ca 2m hoch im Maximum. Selber würde ich aber sowas nicht bauen. Bei einer Steinschlichtung kann sich allerdings auch kein Wasserdruck aufbauen durch die offenen Fugen, aber im blödestem Fall immer wieder Erde nachrieseln etc.
Ich würde ehrlich gesagt gar nicht auf die Idee kommen so eine niedere Mauer mit Schotter zu hinterfüllen, weil es für die Gartenanlage nachteilig ist. Verbrannter Rasen, schlecht wachsende Büsche.
Wie gesagt, 1.25m sind nicht viel. Ich hab bei einer Betonstützmauer trotzdem eine Drainage gemacht weil dort der Parkplatz davor lag. Aber das ist sicher unnötig gewesen. Wenn das Gelände danach ansteigt, bin ich aber immer füe die Drainage. Da kann eine 1m hohe Mauer schon zum Problem werden... ein wassergesättigter Boden verliert seine Kohäsion und drückt dann ganz anders.
Wie kommt man auf die Idee dass das nicht funktionieren könnte?
Weil ich überall lese, dass eine Kieshinterfüllung dran gehört.
Bsp: "Stützmauern müssen aber nicht nur mit dem Druck der Erde, sondern auch mit Regen- und Sickerwasser klarkommen, das die Erde gerne wegschwemmt oder die Mauer unterhöhlt. Daher ist eine Hinterfüllung aus Kies und Schotter und bei lehmigen Böden auch noch eine Drainage nötig, um mögliches Bodenwasser von Anfang an von der Mauer fernzuhalten."