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speeedcat oder/und LiConsult

11 Beiträge | 6.11. - 9.11.2019
Liebe Forumsgemeinde!
Mein Mann und ich spielen mit dem Gedanken einer Umschuldung des 2017 aufgenommenen Splitkredits (70 fix/ 30 variabel )für Hausbau, Restschuld 200.000 Euro, 27 Jahre.

Die damals angebotenen "super" Bedingungen waren 2,4 Fix (2,6 eff.) Anschluß 1,75, und bei variabel 1,4 %. Rai.. .

Bin nun aber der Meinung das wir uns da einiges Sparen könnten. Meine Hausbank habe ich schon angefragt, mit der Rückmeldung das da nix zu machen wäre.

Wir wohnen in Vorarlberg, und die im Forum genannten Vermittler wohnen doch weit weg. Was aber weniger mir Kopfzerbrechen macht, mehr meinem Mann.

Lange Rede, kurzer Sinn. Sollte man z.B bei speeedcat der ja hauptsächlich BA, Bawag, Oberbank usw. anfragen UND bei LiConsult - ING ... oder nur bei einem? Weiß nicht, ob alle Vermittler ALLE Banken anfragen, oder nur ihre "Lieblinge". :))
Danke im Voraus für die Infos!

Lg Silvia

 
6.11.2019 15:22
Die Konditionen sind ja bekannt, beim Umschulden wirst du auf ähnliche Kosten kommen von daher ist es dir selbst überlassen wen du anfragst

Umschulden von Fixzins kostet ja die 1% Strafe und  bei der ING kostet es 1,44% GBeintragung, dafür hat speedcat was in Petto wo die Bank das GB übernimmt und dafür eine BAG in Rechnung stellt,
die Zahlenwerte werden wiegesagt ähnlich sein wenn Einkommen und Immobilienwert passen wovon ich aber ausgehe erstmal
6.11.2019 16:51
Ich denke auch, dass es unter dem Strich sehr ähnlich ausfallen wird. Forderungseinlösung machen weder BAWAG noch BA, die OB fällt aufgrund der räumlichen Distanz aus.

Zur BA noch: Pönale freie Sondertilgung bekomme ich meist mit 50.000 € jährlich hin. Die Grundbucheintragungsgebühr mit 100% anstatt von 120% des Kreditbetrages (somit ist deren Schätzgebühr auf jeden Fall egalisert).
Und ja, ich würde bei der BA einreichen, da die andere Bank derzeit nicht mitkann.

Die Entfernung ist kein Problem, da es heutzutage ohnedies alles online geht.

Wichtig für euch ist zu klären, ob ihr eine physische Bank in eurer Nähe braucht/wollt, da tut sich erfahrungsgemäß ein Filialbanker vor Ort leichter als ein reiner online-Anbieter.

Also lieber Kandidat, du muss dich nun entscheiden ...
6.11.2019 17:06


speeeedcat schrieb: da tut sich erfahrungsgemäß ein Filialbanker vor Ort leichter als ein reiner online-Anbieter.

 solange es die Filiale(n) noch gibt


6.11.2019 17:11


LiConsult schrieb: solange es die Filiale(n) noch gibt

Naja, die haben schon einen Gutteil des Weges erledigt . Schwerpunktfilialen wird es auch sicher zukünftig geben, nicht in jedem Ort wie R... und Spaß.... die haben vermutlich noch einiges vor sich.

Eins ist mir wichtig, und ich denke, das gilt auch für Li: bitte im Vorfeld überlegen, wenn man den Anfrageprozess startet, dieses auch ernsthaft annehmen zu wollen. Wir wollen sicher beide nicht zum Drücken für die HB herangezogen werden, es bedeutet trotz allem eine Menge Arbeit.

Lg
6.11.2019 17:13


speeeedcat schrieb: Wir wollen sicher beide nicht zum Drücken für die HB herangezogen werden, es bedeutet trotz allem eine Menge Arbeit.

 vollinhaltlich d´accord
6.11.2019 17:52
Vielen lieben Dank für Eure Kommentare!

Nein, es geht mir nicht um das drücken bei der HB. Ich möchte einfach nur nicht der Bank  tausende von Euros schenken, so lieb hab ich sie nicht ;)

Eine Frage hätte ich noch an Euch. Kann man im Vorhinein bei bekanntgeben der Daten (Lohn, ungefährer Liegenschaftswert, usw,) sagen, wie es laut Erfahrung des Vermittlers, ohne natürlich 100%ig zu versichern, wie es aussehen würde? Ob es sich wirklich rentiert?
6.11.2019 18:15
Ja, eine grobe Einschätzung ist aufgrund der Erfahrung sicher möglich.

lg
6.11.2019 21:29
Hallo Silvia, falls noch nicht in aller Deutlichkeit bei der ersten Anfrage bei deiner Hausbank (HB) geschehen: Vielleicht startest du noch einen letzten Versuch bei deiner HB, bevor du dich in die Umschuldung stürzt. Verdeutliche ihnen unmissverständlich dass du die aktuelle Zinssitzuation kennst, wie ernst es dir mit der Umschuldung ist, dass du es aufgrund deiner bisher guten Erfahrungen jedoch bedauern würdest die Bank wechseln zu müssen und ob sie dir nicht doch noch entgegenkommen möchten. Damit stellst du ihnen in höflicher Form die Rute ins Fenster und wer weiß. Vielleicht überlegen sie es sich noch anders und du ersparst dir den ganzen Umschuldungstrara. Bei mir hat es zumindest funktioniert.
6.11.2019 23:45


Slivy schrieb: Kann man im Vorhinein bei bekanntgeben der Daten (Lohn, ungefährer Liegenschaftswert, usw,) sagen, wie es laut Erfahrung des Vermittlers, ohne natürlich 100%ig zu versichern, wie es aussehen würde? Ob es sich wirklich rentiert?

 freilich - sehr gerne.
lg
7.11.2019 10:53


georg7887 schrieb: Hallo Silvia, falls noch nicht in aller Deutlichkeit bei der ersten Anfrage bei deiner Hausbank (HB) geschehen: Vielleicht startest du noch einen letzten Versuch bei deiner HB, bevor du dich in die Umschuldung stürzt. Verdeutliche ihnen unmissverständlich dass du die aktuelle Zinssitzuation kennst, wie ernst es dir mit der Umschuldung ist, dass du es aufgrund deiner bisher guten Erfahrungen jedoch bedauern würdest die Bank wechseln zu müssen und ob sie dir nicht doch noch entgegenkommen möchten. Damit stellst du ihnen in höflicher Form die Rute ins Fenster und wer weiß. Vielleicht überlegen sie es sich noch anders und du ersparst dir den ganzen Umschuldungstrara. Bei mir hat es zumindest funktioniert.


Lieber Georg,
vielen lieben Dank für Deinen Denkanstoß! Ich habe aber, denk ich, wirklich unmissverständlich klar gemacht, dass wenn Sie mir nicht entgegenkommen, wechsle. Sie können, oder wollen, nicht mit den von mir aus dem Forum vorgeschlagenen Zinssätzen mithalten. (Das war mir aber klar)  Bzw. nicht von den 2,4 % fix und 1,4 % var. abweichen, nicht mal 0,4 %. Es wäre wegen Mitarbeitern, Filiale, Regionalbank usw. Aber mein Berater würde mich schon verstehen, dass ich die Niedrig-Zinsphase ausnützen möchte.
9.11.2019 13:44
Hallo Slivy,

Ich kann euch nur empfehlen, einen Kreditvermittler auszusuchen und diesen die besten Konditionen für euch verhandeln lassen. Das rechnet sich auf jeden Fall, sowohl finanziell, als auch auch was den Aufwand betrifft. Alles Gute!

Ein Tipp noch: Rechne das Risiko durch, alles variabel zu nehmen. Und zwar ohne Vorbehalte und ohne Angst. Ich bin selbst in einen Fixzins gegangen, würde das aber niemanden empfehlen, der finanziell halbwegs sicher aufgestellt ist. Ein Fixzins bietet keine Sicherheit, aufgebautes Eigenkapital und/oder Berufsunfähigkeitsversicherung schon.



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