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Schwarmwissen LWP vs. GW-WP

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  •  Biggsi
15.2.2026
6 Antworten | 5 Autoren 6
6
Hallo nochmals,

nachdem wir nach einer hilfreichen Diskussion hier im Forum bereits den Weg Richtung Grundwasser-WP eingeschlagen hatten, hatten wir Besuch von einem (weiteren) Installateur.

Der meint, die neuen Modelle der LWP LWP [Luftwärmepumpe] (Monoblock) stehen den Leistungen und dem Energieverbrauch von zB. GW-WP nicht allzu viel nach und die Investitionskosten der WW WW [Warmwasser]-WP (inkl. Brunnen, etc) würden sich in unserem Leben wohl kaum amortisieren. Er selbst hätte in seinem sanierten Altbau eine solche LWP LWP [Luftwärmepumpe] (9kW glaub ich) jetzt verbaut und wäre mit Leistung und Energie-Verbrauch mehr als zufrieden (lt. seinen Aussagen auch kein Zuschalten des Heizstabes selbst bei den -12 Grad C, diesselbe Aussage habe ich auch schon von anderen Seiten gehört, offenbar gibt es Modelle, die die vorangegangenen Minus-Temperaturen gut meistern konnten).

Ich habe mich mit der Thematik LWP LWP [Luftwärmepumpe] vor 7 Jahren intensiv auseinandergesetzt und so wie ich als Laie das Prinzip damals verstanden hatte, war die LWP LWP [Luftwärmepumpe] für mich keine Option (habe dann in das damalige Haus eine GW-WP einbauen lassen, war auch sehr zufrieden, aber die Bedingungen waren dort für die Brunnen perfekt und die Technik der LWP LWP [Luftwärmepumpe] wohl noch nicht allzu ausgereift).

Was mich jetzt interessiert, wie groß sind die Unterschiede mit der aktuellen Technik wirklich? Und ist eine LWP LWP [Luftwärmepumpe] aus heutiger Sicht durchaus eine Option, vor allem für Menschen wie mich, die sich mit der Technik der WP WP [Wärmepumpe] wohl nie so intensiv auseinander setzen können (und wollen) um jeden Cent rauszuholen, sondern nur eine halbwegs effiziente und am Ende des Tages halbwegs kostengünstige Heizung installieren möchten.

Hier noch die Eckpunkte aus meinem anderen Thread, als noch die GW-WP das Hauptthema war:

Ziegelmassivhaus, Bj 1975, tw. gedämmt, ca. 176 qm beheizte Fläche, EA vom Vorbesitzer aus 05/2025: Gebäude-Heizlast Abschätzung 13,2 kW, HWB 153,9 kWh/m2a, zwischenzeitilich haben wir die ganz alten Fenster getauscht (ca. 75 %)

Im OG wird weiter mit (erneuerten) Radiatoren geheizt, ausserdem gibt es einen großen Kachelofen.
Im EG wurden die Radiatoren (bis aufs VZ) entfernt und durch FBH FBH [Fußbodenheizung] ersetzt.

Bisher war eine Gasheizung in Betrieb
Plan wäre eine Grundwasser-WP mit Auslegung auf 8-10 kW

Vielen Dank schon mal für Euren Input!
PS: genaue Daten zu einem geplanten LWP LWP [Luftwärmepumpe]-Gerät bekomme ich noch und kann ich liefern, sofern die LWP LWP [Luftwärmepumpe] hier nicht vollkommen eingestampft wird.

  •  kraweuschuasta
  •   Gold-Award
15.2.2026 21:30  (#1)
Nabend
Bin jetzt ka Heizungstechniker, aber aus meiner Erfahrung nach wird bei

zitat..
Biggsi schrieb: HWB 153,9 kWh/

Keine WP WP [Wärmepumpe] vernünftig (=wirtschaftlich)  zu betreiben sein.

Wenn irgendwie möglich, thermisch sanieren, neurn EAWEAW [Energieausweis] und dann ein vernünftiges Heizungskonzept.

Im aktuellen Zustand könnest mglw nur mit einer Hochtemperaturheizung heizen.

Lg


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  •  christoph1703
15.2.2026 21:42  (#2)

zitat..
kraweuschuasta schrieb: Bin jetzt ka Heizungstechniker, aber aus meiner Erfahrung nach wird bei
HWB 153,9 kWh/
Keine WP WP [Wärmepumpe] vernünftig (=wirtschaftlich) zu betreiben sein.

Ebenso wie jede andere Heizung. Man heizt halt komplett beim Fenster raus. Da könnte (und sollte) man durch eine anständige Dämmung deutlich sparen. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass eine WP WP [Wärmepumpe] trotzdem noch die sinnvollste Heizung ist.

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  •  kraweuschuasta
  •   Gold-Award
15.2.2026 21:49  (#3)
Hi

zitat..
christoph1703 schrieb: dass eine WP WP [Wärmepumpe] trotzdem noch die sinnvollste Heizung ist.

 A LWP LWP [Luftwärmepumpe] ?
*zweifel*
LG


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  •  Biggsi
15.2.2026 22:08  (#4)
Danke mal für die Antworten.

Also bezüglich thermischer Sanierung:
- wir haben zwischenzeitlich die gesamten ganz alten Fenster getauscht, ausserdem zwei Türen, die Eingang von aussen zu Heizraum und Werkstatt waren und auf "Durchzug" standen ebenfalls getauscht, da ist jetzt alles dicht
- etwa 30m2 (vormals Werkstatt und Hobbyraum), die unter einer Terrasse liegen, nach oben gedämmt
- und aufgrund der neuen FBH FBH [Fußbodenheizung] im fast gesamten EG den Fussbodenaufbau ja komplett neu gemacht und nach unten entsprechend gedämmt
- ausserdem die Wände zum direkt angrenzenden Nachbarn gedämmt

Keine Ahnung, wie viel das ausmacht, aber ich gehe davon aus, dass das schon einen gewissen Effekt hat.

Bezüglich der generellen Einschätzung WP WP [Wärmepumpe] gab es bisher noch von keiner Seite größere Einwände, es gibt hier ja auch schon einige Erfahrungswerte was das Heizen mit WP WP [Wärmepumpe] bei alten, teilsanierten Häusern und hohem Energiebedarf betrifft.

Die Frage ist nur, wie groß der Unterschied in der Effizienz der Monoblock-LWP im Vergleich zu zB. GW-WP ist und ob sich die hohen anfänglichen Investitionskosten rechnen.

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  •  sudo
15.2.2026 22:24  (#5)
Wie ist der Grundwasserstand?
Eine GW-WP macht am meisten mit einem Saugheber Sinn.

Mit GW bzw. generell Sole kannst halt auch (passiv) kühlen, auch wenn das in der Sanierung vielleicht weniger relevant ist. Außer du hast eine aktive Kühlung mittels Fancoils (quasi Klima mit besserer Effizienz).

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  •  wuschi
  •   Bronze-Award
15.2.2026 22:54  (#6)
Wie fast immer, ist die Antwort auf die frage: kommt drauf an...

Wenns wochenlang Minusgrade hat, wie diesen winter, ist die LWP LWP [Luftwärmepumpe] hslt irgendwo im bereich von gesamt-arbeitszahl 2 einzustufen.
Ich hatte bei mir mit saugheber-GWWP in dieser zeit Gesamt-AZ von ca 3,8 - Gebäude auch großteils ungedämmt aber mit neuen fenstern.

Würde sich der aufwand ohne förderung "rechnen"? 
Antwort: kommt drauf an wie lang man rechnet. Bis vor oder der nach dem ersten tausch der LWP LWP [Luftwärmepumpe]? Will man das brummende ding im garten haben? Fängt man eine nachbarschaftsfehde ein, wegen dem lärm?
Bei mir kam zur historisch einmaligen förderung auch noch der doppelnutzen als trinkwasserbrunnen dazu. Bei uns gibt es keine ortswasserleitung und ich konnte den schwindeligen schlagbrunnen endlich außer Betrieb nehmen.

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