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Schneefreihaltung von PV-Anlage

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  •  Toni69
20.1. - 24.1.2023
61 Antworten | 19 Autoren 61
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Hallo zusammen,

aus gegebenen Anlass mal die Frage, ob jemand Systeme kennt oder verwendet, für die Schneefreihaltung der PV-Module am Dach. Mit Teleskopstangen oder Freiräumen am Dach ist das nicht so das Wahre. Irgendwie sieht es für mich so aus, als ob es da noch eine Marktlücke gäbe, für was ordentlich durchdachtes. Bin schon auf Inputs gespannt!

  •  Muehl4tler
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
20.1.2023 ( #1)
Es gibt schon einige Lösungen, aber keine davon ist so effizient als dass es sich auch lohnen würde. 

  •  Solarbuddys
20.1.2023 ( #2)
Flammenwerfer ? Gäbs beim Elon Musk 

  •  grol
20.1.2023 ( #3)
Die meiner Meinung nach ideale Lösung wurde sogar hier im Forum schon von Gawan verlinkt:
https://www.energiesparhaus.at/forum-panel-mit-1400-watt-leistung/70581

Im Winter so ins Heizsystem hängen, dass kurz oben gewärmt werden kann, bis der Schnee rutscht. Im Sommer zur Regeneration der Erdwärme (falls vorhanden) und dadurch Kühlung der Module - wodurch deren Effizienz deutlich steigen sollte. Falls keine Erdwärme vorhanden ist, dann könnte man vielleicht Ortswasser vor dem Boiler vorwärmen, falls genug Verbraucht wird oder... irgendwem fällt da sicher was effizientes ein, sollte halt wirklich kühlen und nicht auf 200° dahinblubbern, wie die Solarthermie



  •  Toni69
20.1.2023 ( #4)
Das mit dem Hybridsystem klingt nicht schlecht. Leider haben die meisten und auch ich eine "normale" PV am Dach. 

  •  wiwi
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
20.1.2023 ( #5)


Solarbuddys schrieb:

Flammenwerfer ? Gäbs beim Elon Musk

Abmontieren und in Keller stellen. Nur Vorteile: kein Schnee schubsen und 100% Eigenverbrauch.

Für den Flammenwerfer brauchst du CO2 Zertifikate!


  •  dmnk
20.1.2023 ( #6)
Evtl eine saublöde Überlegung, aber bei "nicht optimierer-Anlagen" wärmen sich ja die bedeckten Teile auf / weil dort die Spannung abfällt?
Somit sollten die sich schneller von Schnee selbst freischmelzen können, als welche mit Optimierern im System?

  •  Solarbuddys
21.1.2023 ( #7)


wiwi schrieb:

──────
Solarbuddys schrieb:

Flammenwerfer ? Gäbs beim Elon Musk
───────────────

Abmontieren und in Keller stellen. Nur Vorteile: kein Schnee schubsen und 100% Eigenverbrauch.

Für den Flammenwerfer brauchst du CO2 Zertifikate!

😂😂😂 in Keller stellen 🙈🙈😂




  •  Fani
21.1.2023 ( #8)



Solarbuddys schrieb:

──────
wiwi schrieb:

──────
Solarbuddys schrieb:

Flammenwerfer ? Gäbs beim Elon Musk
───────────────

Abmontieren und in Keller stellen. Nur Vorteile: kein Schnee schubsen und 100% Eigenverbrauch.

Für den Flammenwerfer brauchst du CO2 Zertifikate!
───────────────

😂😂😂 in Keller stellen 🙈🙈😂

Also meine Module im Keller sind absolut schneefrei. aber trotzdem so eine Teilverschattung, also ich weiss nicht so recht :)


  •  Solarbuddys
21.1.2023 ( #9)
😂😂😂😂😂😂😂😂😂
Du machst es richtig - da ueberwinterns kuschelig und sind Ready fuer die naechste Saison 🤟

  •  dmnk
21.1.2023 ( #10)


dmnk schrieb
bei "nicht optimierer-Anlagen" wärmen sich ja die bedeckten Teile auf / weil dort die Spannung abfällt?


Science Direkt:
https://www.sciencedirect.com/topics/engineering/partial-shadowing

When a module is partially shaded, the shaded cells are usually forced into reverse bias. If bypass diodes are not used to protect the cells in the module, the current flowing in reverse bias can cause extreme heating, leading to dissipation of heat. The localized temperature can exceed 150°C or even 300°C

Also sind Optimierer bei Verschattung durch Schnee kontraproduktiv? 
Oder greifen die Bypass Dioden früher?

  •  wiwi
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
21.1.2023 ( #11)
Bei SE muss man in die Nähe der minimalen aktiven Anzahl von Optimierern für die Festspannung kommen damit das Werkl sein Arbeit verrichten kann. Das Problem haben Stringwechselrichter oder teiloptimierte Systeme weniger, die müssen nur auf die Startspannung kommen. Der Unterschied kann bis zu 10 freie Module ausmachen. Aber wenn das SE dann rennt, dann rennt es besser als das Stringsystem, weil jedes Modul im optimalen Arbeitspunkt läuft.

  •  Bube
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
21.1.2023 ( #12)
Wenn ich heute das richtige Werkzeug bei der Hand gehabt hätte wäre ich wahrscheinlich auch aus Dach gestiegen und hätte abgekehrt. Würde es eigentlich etwas bringen nur die erste Reihe (10 von 20 Module an einem String) von Schnee zu befreien? Taut die 2. Hälfte durch einen höheren Strom schneller ab?

  •  Amatori
21.1.2023 ( #13)



😬Bild von heute..... für Abkratzfaule

Ganzer Tag Schneefall........Ertrag 3.9 kWh bei 9,68 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] 😑

  •  ds50
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
21.1.2023 ( #14)


grol schrieb:

Die meiner Meinung nach ideale Lösung wurde sogar hier im Forum schon von Gawan verlinkt:
https://www.energiesparhaus.at/forum-panel-mit-1400-watt-leistung/70581

Im Winter so ins Heizsystem hängen, dass kurz oben gewärmt werden kann, bis der Schnee rutscht. Im Sommer zur Regeneration der Erdwärme (falls vorhanden) und dadurch Kühlung der Module - wodurch deren Effizienz deutlich steigen sollte. Falls keine Erdwärme vorhanden ist, dann könnte man vielleicht Ortswasser vor dem Boiler vorwärmen, falls genug Verbraucht wird oder... irgendwem fällt da sicher was effizientes ein, sollte halt wirklich kühlen und nicht auf 200° dahinblubbern, wie die Solarthermie

Ich sehe so eine Lösung vielleicht in der Theorie als ideal an, aber in der Praxis erhöht mMn so ein komplexes System die Fehlerrate am Dach deutlich bzw. stehen die Installationskosten wohl sich nicht im gesunden Verhältnis zum Ertrag.

Für mich ideal wäre es einfach das bereits bestehende System zu verwenden: Rückstrom vom WR WR [Wechselrichter] zu den Modulen erwärmt diese, sodass der Schnee rutschen kann. Das kann inheränt schon jedes Modul, aber bei den WR WR [Wechselrichter] hapert es damit...

Und grundsätzlich ist halt die Frage, ob die dabei verbratene Energie nicht höher als der Gewinn ist.


Bube schrieb: Wenn ich heute das richtige Werkzeug bei der Hand gehabt hätte wäre ich wahrscheinlich auch aus Dach gestiegen und hätte abgekehrt.

Ich hatte heute knapp 10 kWh Ertrag, bei 22 schneefreien kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] wohlgemerkt.

Da soll ich also für 2,60€ pro Tag mein Leben riskieren???

Wenn Schnee am Dach liegt ist es normalerweise auch rutschig. Vielleicht bin ich auch ein bisserl dünnhäutig, seitdem ein Arbeitskollege von mir beim Haus renovieren abgestürzt und gestorben ist. Aber ich fürchte mich schon vor dem Tag, an dem es den ersten Toten wegen Schneeräumung der PV gibt. Ist für mich jetzt schon ein Anwärter auf den Darwin Award... 😥

  •  Toni69
21.1.2023 ( #15)


ds50 schrieb: Für mich ideal wäre es einfach das bereits bestehende System zu verwenden: Rückstrom vom WR WR [Wechselrichter] zu den Modulen erwärmt diese, sodass der Schnee rutschen kann.

Das wäre wenn es technisch möglich ist ein super System! Ähnlich wie bei der Heckscheibe vom Auto eine Schleife die in kurzer Zeit die Anlage schneefrei macht und dann wieder in den nächsten Tagen Energie gewinnt. Wundert mich ein wenig, warum das noch nicht berücksichtigt wurde...




  •  ds50
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
22.1.2023 ( #16)
Angeblich sind die neuen SE Homehubs rückstromfähig, was aber noch nicht heißt, daß dieses Feature SW seitig auch implementiert ist.

  •  Solarbuddys
22.1.2023 ( #17)


ds50 schrieb:

Angeblich sind die neuen SE Homehubs rückstromfähig, was aber noch nicht heißt, daß dieses Feature SW seitig auch implementiert ist.

Wo hast das gehoert ? Und bitte nicht auf mich verlinken 😂


Wegen Schneeraeumung. Ich wuerd meinen MANN sollte die Kirche auch mal im Dorf lassen 
"Keine PV - vs Max.Stromgierig" darf man hinterfragen 

Bzw durch die Klimaerwaermung/veraenderung gibts eh immer weniger Schnee bei uns, also was PUDELTS euch so auf wegen paar Tage Schneebedecktheit 🤡😉
 


  •  ds50
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
22.1.2023 ( #18)
Ich hab meine PV ursprünglich für 10-12 Jahre Amortisationszeit konzipiert. Bitte, was sollen da ein paar schneebedingte Ausfallstage an der Rechnung bei diesem Winzi-Fuzzi entgangenem Tagesertrag denn ändern?

Gleich wie meine ehem. Nachbarn, die jeden Monat ihre PV mit Bürste und Unmengen an Wasser abgewaschen haben. Würd mich ja interessieren, ob die verbliebenen Kalkränder nicht mehr Verluste kreiert haben als ohne diese ganzen Wasser- und Zeit verschwendeten Aktionen... 🤦‍♂️

  •  ChrisBerg
22.1.2023 ( #19)
Bin auch der Meinung das man nicht übertreiben braucht. Zumal man eh kaum was an Ertrag rettet, riskiert man auch die eigene Gesundheit in den meisten Fällen. Jemand der ein Bungi hat und da leicht mit Teleskopstangen von unten alles abgekehren kann würde ich eventuell noch machen, aber auch nur dann wenn jetzt Wochenland nur Minusgrade sind aber schönes sonniges Wetter vorhergesagt wurde. Alles andere ist der "Zeit ist Geld" Faktor einfach zu minimal.

  •  kraweuschuasta
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
22.1.2023 ( #20)
Mahlzeit,
Darf ich hier auch kurz nachhaken - bei meiner zukünftigen PV Anlage 0° Süd, 38° Dachneigung habe ich amal nichts für Schneebeseitigung eingeplant.

Erfahrung mit der Solarthermieanlage (kommt dann weg)  sind recht gut, Schneee ist immer relativ zeitnah runtergerutscht.
Das Selbe hoff ich jetzt auch von der PV Anlage.....


http://www.kraweuschuasta.at/media/images/haus2018.jpg
Bildquelle:http://www.kraweuschuasta.at/media/images/haus2018.jpg


Kann das wer mit Dachneigung ~38° SÜD Ausrichtung bestätigen/widerlegen?

Hab auch keine Lust (mit bissl Höhenangst) am Dachl rumzukraxeln....

LG und Danke
Wolfgang

  •  Solarbuddys
22.1.2023 ( #21)


kraweuschuasta schrieb:

Mahlzeit,
Darf ich hier auch kurz nachhaken - bei meiner zukünftigen PV Anlage 0° Süd, 38° Dachneigung habe ich amal nichts für Schneebeseitigung eingeplant.

Erfahrung mit der Solarthermieanlage (kommt dann weg)  sind recht gut, Schneee ist immer relativ zeitnah runtergerutscht.
Das Selbe hoff ich jetzt auch von der PV Anlage.....

Bildquelle:
http://www.kraweuschuasta.at/media/images/haus2018.jpg

Bildquelle:http://www.kraweuschuasta.at/media/images/haus2018.jpg


Kann das wer mit Dachneigung ~38° SÜD Ausrichtung bestätigen/widerlegen?

Hab auch keine Lust (mit bissl Höhenangst) am Dachl rumzukraxeln....

LG und Danke
Wolfgang

Bei 40Grad Dachschräge bist du einer der ersten der sich wieder freut weil der Schnee schneller wegrutscht und die Flachdachanlagenbesitzer schauen neidvoll auf dein Dach 

Es gibt immer Vorteile und Nachteile :o) 




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