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Sanierung - Sockeldämmung

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  •  Bauwerber
2.1.2022 - 24.10.2023
3 Antworten | 2 Autoren 3
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Hallo!

Nachdem ich schon einige Zeit hier mitlese, habe ich auch eine Frage zu der ich leider im Forum noch nicht fündig geworden bin:

Unsere Ausgangslage ist, dass wir ein Haus aus ca. 1880 sanieren wollen. Die Außenmauern bestehen aus 50 cm Vollziegel.

Der Sockel auf der Straßenseite ist zusätzlich mit EPS Platten gedämmt. Die lösen sich mittlerweile aber schon ab, was wohl (?) an der fehlenden horizontalen Feuchtigkeitssperre liegt.

Wenn ich es richtig verstehe, gibt es da ein paar Möglichkeiten:

 • nachträgliche horizontale Feuchtigkeitssperre einbauen
 • Innendämmung
 • Außendämmung

Die Angebote für eine horizontale Sperrschicht sind finanziell leider absolut uninteressant.

Nachdem wir auch die straßenseitige Fassade oberhalb des Sockels erhalten wollen, überlegen wir die EPS Platten durch Mineraldämmplatten zu ersetzen damit keine Feuchtigkeitsprobleme bekommen/vergrößern.

Hat schon jemand Erfahrung damit nur den Sockelbereich zu dämmen und den Rest ungedämmt zu lassen? Oder macht es mehr Sinn (zusätzlich oder statt der Sockeldämmung) Mineraldämmplatten zur Innendämmung verwenden?

Vielen Dank im Voraus!

  •  Bauwerber
24.10.2023  (#1)
Sollte jemand vor der gleichen Frage stehen: Wir haben dann doch eine horizontale Feuchtigkeitssperre einziehen lassen.

Es war nach einigen Verhandlungsrunden auch finanziell in Ordnung. Es war auch eine der problemlosesten Gewerke die wir auf der Baustelle hatten.

Die Bedenken hinsichtlich Stabilität der alten Mauern und Erschütterungen durch das Schneiden waren auch unbegründet.

Bei der Sanierung eines so alten Hauses kann ich die Nachrüstung einer horizontalen Feuchtigkeissperre nur empfehlen.

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  •  sudiger
24.10.2023  (#2)
Interessant. Welches Material wurde für die Horizontalsperre verwendet?
Der Trennschnitt wurde sicherlich über Abschnitte gemacht, oder?

Wie habt ihr schlussendlich gedämmt? Wir haben auch ein altes Haus mit Natursteinmauern, Baujahr ca 1700

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  •  Bauwerber
24.10.2023  (#3)
Die Firma hat ein Vlies mit Plastomerbitumenbeschichtung genommen und es wurde abschnittsweise gearbeitet.

Bei uns konnte aber überwiegend in der Mauerfuge gearbeitet werden. Bei Naturstein ist es sicher etwas komplexer/teurer. 

Ich würde aber verschiedene Angebote einholen und mit den Firmen reden. Bei uns waren massive Unterschiede zwischen den Angeboten. 

Gedämmt haben wir dann überwiegend  mit EPS. Nur den Bereich der erhaltenswerten Fassade haben wir mit Multiporplatten innen gedämmt.

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