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Rückstauklappe nur für Grauwasser

   
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  •  BirnbauMax
29.6. - 20.7.2025
2 Antworten | 2 Autoren 2
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Liebes Energiesparhausforum,

ich überlege mir aktuell wo und wie es am meisten Sinn ergibt eine Rückstausicherung für mein in Planung befindliches EFH mit Keller zu realisieren. 
Die Rückstauebene liegt laut Aufzeichnungen der Gemeinde ziemlich genau auf Geländeoberfläche.
Im Keller habe ich kein Klo geplant - es fällt nur Abwasser von Waschmaschine, Kondensat von KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung], Kamin und einem Waschbecken an - also nur Grauwasser.
An der Grundstücksgrenze gibt es einen recht neuen Putzschacht für den öffentlichen Kanalanschluss mit einer Revisionsklappe. Sohle liegt auf etwa 3,5m UGOK. 
Für Schwarzwasser (also samt Fäkalien) wäre nach meinen Recherchen nur eine elektronische Rückstauklappe zielführend (bzw. zugelassen). Jegliche Rückstauklappe müsse aber regelmäßig überprüft und ggf. gereinigt werden. Daher fände ich es nicht langfristig sinnvoll, die Klappe im bestehenden Putzschacht zu verbauen, da man dort nur sehr ungern und selten heruntersteigt. Zudem müsste die bestehende Revisionsklappe ausgestemmt werden, da diese mit in den Putzschachtboden einbetoniert ist.
Mit 1,5% Gefälle komme ich im Technikraum im Keller knapp über der Bodenplatte mit dem Kanal an und würde über die Kellerwand (Stahlbeton) in den Keller fahren. 

Regenwasser darf ich nicht in den Kanal einleiten, sondern muss ich versickern.
Meine derzeitige Vorstellung ist den Fallstrang von EG und OG (Schwarzwasser) ohne Rückstauklappe an den Kanal anzuschließen, da auch über der Rückstauebene. Dann in diesen Fallstrang einen Abzweiger im Technikraum für das geringe anfallende Grauwasser aus dem Keller zu setzen und daran dann eine einfache doppelte mechanische Rückstauklappe. Die wäre dann angenehmer zu reinigen / warten und da nur Grauwasser auch weniger wahrscheinlich blockiert. Fürs ruhige Gewissen dann vielleicht noch zusätzlich diese kleinen mini Rückstauklappen bei den Geräteanschlüssen in DN50.
Mit einigen Baumeistern, mit denen ich bislang gesprochen haben, müsste die Rückstauklappe jedoch im Putzschacht an der Grundstücksgrenze sitzen.

Was meint ihr, macht in meiner Situation am meisten Sinn?

  •  brtl
20.7.2025  (#1)
Wäre es nicht sinnvoller (im Sinne von "sicherer") das Grauwasser im Keller mit einer kleinen Hebeanlage über die maßgebliche Rückstauebene zu pumpen?

Habe das gleiche Thema und mit einer Rückstauklappe habe ich kein gutes Gefühl.

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  •  BirnbauMax
20.7.2025  (#2)
Hallo Brtl,
danke für deine Antwort :)
Ja ich denke auch dass eine Rückstauklappe irgendwann dann nicht mehr richtig schließt.
Eine kleine Hebeanlage habe ich mir auch schon mal überlegt. Das Unschöne daran ist, dass die Pumpe auch irgendwann mal den Geist aufgibt und dann die angeschlossene Waschmaschine trotzdem weg pumpt, und es dann trotzdem eine kleine Überschwemmung gäbe.
Ich werde jetzt eine doppelte Rückstauklappe für das Grauwasser im Keller installieren, die ich dann vielleicht 1x pro Jahr reinige, und das Schwarzwasser vom EG und OG ohne Klappe direkt einbinde. Ich denke dann habe ich das geringste risiko, und eine mechanische Klappe geht nie kaputt. 
 
LG 


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