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Ringgrabenkollektor bei Schotterboden

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16.11. - 18.11.2021
11 Beiträge | 7 Autoren 11
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Hallo zusammen,

auch ich überlege einen RGK für mein Haus zu verlegen.
Meine Angst ist aber das der Boden sehr schlecht dafür geeignet ist. Ist das wirklich so?
Mir wurde vom Baggerunternehmen sogar geraten ein bisschen Lehm in den Grund einzubringen, weil aufgrund des vielen Schotters alles derart schnell versickert das nichtmal Pflanzen gut wachsen.
Eine Parzelle weiter beginnt übrigens ein Wasserschutzgebiet.


Ringgrabenkollektor bei Schotterboden

Ringgrabenkollektor bei Schotterboden

Ringgrabenkollektor bei Schotterboden

Schöne Grüße

 
 
16.11.2021 ( #1)
Lehm einzubringen ist sicher eine super Idee. Gibt es den bei Euch günstig ? Hier bei uns könntest Du den sicher kostenlos kriegen, bei uns ist Kellererschließung aufgrund des Abtransportes des Abraumes recht teuer.
16.11.2021 ( #2)
Hi
Gut ist Schotterboden net, aber der RGK ist deswegen net unmöglich, muss halt größer dimensioniert werden...

Was mich interessieren würd, wascht sich der Lehm mit der Zeit net aus?

lg Wolfgang
17.11.2021 ( #3)
Danke für die schnellen Antoworten. Größer dimensioniert heißt vermutlich teurer ... wäre dann nicht fast eine Tiefenbohrung die bessere Lösung?
Oder hat man da die selben Probleme wie der RGK bei Schotter?


17.11.2021 ( #4)
Ich behaupte mal, daß zwischen "größer dimensionieren" beim RGK oder TB trotzdem finanzielle Welten liegen. Mehr Grabenlänge soll halt 4 Baggerstunden mehr kosten. Oder noch ein Rohr einlegen kostet vielleicht inkl. Sole ca 1k€ mehr...
Zumindest sparst du dir das Geld für eine teure Versickerung. 😉
17.11.2021 ( #5)
Hi


Snima schrieb: wäre dann nicht fast eine Tiefenbohrung die bessere Lösung?

Kommt auf die Preisdifferenz an, gefühlsmäßig würd ich nein sagen, hab da aber ehrlicherweise zuwenig Durchblick. 
Im Zweifelsfall beide Varianten anbieten lassen.


Snima schrieb: Oder hat man da die selben Probleme wie der RGK bei Schotter?

Glaub nicht, wirst ja hoffentlich ned 100m Schotter haben...

lg Wolfgang

PS: wir könnten ja Aushub tauschen, ich hab Lehm-sandgemisch,würd mich manchmal über bissl Schotter freuen 😀
17.11.2021 ( #6)


kraweuschuasta schrieb: Was mich interessieren würd, wascht sich der Lehm mit der Zeit net aus?

Das kann ich mir nicht vorstellen, schließlich wird das kein gewaschener Schotter mit freien Hohlräumen sein.
Die Hohlräume werden wohl mit Sand oder wie bei uns mit Lehmigem Sand gefüllt sein!

Am besten Probegrabung machen und mal ein Bild hier rein stellen.
17.11.2021 ( #7)
Du könntest ein Flies einbringen, sozusagen wie bei einer Drainage.
17.11.2021 ( #8)


ds50 schrieb:

Ich behaupte mal, daß zwischen "größer dimensionieren" beim RGK oder TB trotzdem finanzielle Welten liegen. Mehr Grabenlänge soll halt 4 Baggerstunden mehr kosten. Oder noch ein Rohr einlegen kostet vielleicht inkl. Sole ca 1k€ mehr...
Zumindest sparst du dir das Geld für eine teure Versickerung. 😉

Vermutlich ... mir wurde schon von mehreren Nachbarn gesagt, dass eine künstliche Drainage nicht nötig ist.
17.11.2021 ( #9)
Wir haben auch sehr schottrigen Boden und einen RGK gemacht. Sind aber noch nicht eingezogen, also keine Erfahrungswerte. Die Möglichkeit des Einbringens von Lehmboden habe ich leider zu spät gelesen, hätte ich eventuell gemacht. Andererseits wird die Berechnung des RGK sehr genau gemacht und es werden auch die Bodenverhältnisse berücksichtigt. Wenn du dich ein wenig mit dem RGK-Tool spielst, kannst du da schon einiges selbst herausfinden (zB auf wie viel Entzugsleistung du mit welchen Längen kommst). 

Ad Tiefenbohrung und Kosten:
Wenn dein Grundstück groß genug ist, könnte man den RGK sicherheitshalber auch überdimensionieren. Die Kosten fürs Baggern halten sich bei nem guten Baggerfahrer und nem 20Tonner wirklich in Grenzen. Unseren RGK haben wir an einem Tag legen können (1 Baggerfahrer, 2 Mann vom Insti), obwohl nicht genug Platz für den Aushub war und nicht alles auf einmal ausgehoben werden konnte, was einiges an Zeit gekostet hat. 
Mit Bagger und eigentlich ohne Eigenleistung sind wir bei ca. 3.500,- nur für den RGK gelandet. Das ginge sicher noch deutlich billiger, wenn man selbst etwas macht. (Ich wollte zwar mitmachen, allerdings waren die zwei Herren vom Insti so eingespielt, dass das gar nicht notwendig war. Ich würde es trotzdem wieder mit zwei Profis machen, weil man sich damit viel Zeit spart und nur wenig Geld, da man sonst länger braucht.)

Für den genannten Betrag bekommt man glaube ich keine Tiefenbohrung. Fragt sich auch, ob diese bewilligt würde (Wasserschutzgebiet)?
17.11.2021 ( #10)
Gerade das RGK Einlegen ist für Eigenleistung perfekt geeignet, dank "idiotensicherem" Einlegeplan. Ich würde vorher einmal eine Mithilfe bei einem fremden RGK empfehlen, dann geht das schon.
Ich hab meine 2 x 300m 32er mit meinen 2-3 Schwagern in 1 1/2h drin gehabt. Das Bier nachher hat fast länger gedauert. 🤪
18.11.2021 ( #11)


ds50 schrieb:

 Ich würde vorher einmal eine Mithilfe bei einem fremden RGK empfehlen, dann geht das schon.

Das ist ein guter Tipp, ein zweites Mal würde ich natürlich auch ganz alleine verlegen. Ich bezog mich auf den Fall, dass man den RGK nur vom Papier kennt
Wäre bei uns trotzem etwas stressig geworden, weil der Baggerfahrer ja warten musste, bis der RGK drin ist, damit er zuschütten konnte.
Bei nem großen Grundstück, wo man zuerst alles aushebt und an einem Folgetag alles zuschüttet, gibts natürlich keinen Zeitdruck.


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