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Regensickerschacht

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13.7. - 17.7.2021
27 Beiträge | 6 Autoren 27
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Welche Dimension/Fassungsvermögen sollte man für einen Regensickerschacht einplanen, wenn es um die Entwässerung von ca. 35m² Dachfläche geht?

Kann ein derartiger Schacht im Vorgarten Platz finden, wenn zwischen Haus und Straße 3m Abstand sind, zwischen Haus und Zaunsockel 2,8m?

Könnte man 35m² auch ins Gebüsch im Vorgarten entwässern lassen (also Regenrohr führt von Dach ins Gebüsch)? Bei einem Glasdach mit 20m² klappt das problemlos. Sollte man evtl. eine Regentonne zwischenschalten, die dann ihrerseits langsam (=kleine Bohrung) ins Gebüsch entwässert?

 
16.7.2021 (#21)
Die Regel 5m³ pro 100m2 Dachfläche impliziert die Annahme, dass innerhalb eines Tages (weil auf Schotter gut versickert und daher vermutlich nicht länger als einen Tag braucht) 5cm Regen fallen könnten?

Anbei die Skizze. Zur Erklärung: das Regenfallrohr geht an der Grundgrenze hinunter, der Sickerschacht ist irgendwo beim Nachbarn, wir speisen beide ca. je 35m2 Dachfläche ein. Auf der Rückseite des Hauses ist es umgekehrt, aber oder passt alles. Mein Vorgarten ist versiegelt, bis auf die Grünfläche mit ca. 1m2. Besagte Grünfläche ist ca. 1,8m von der Hauswand entfernt und ca. 0,5m*1,8m

Regensickerschacht
Würde man meine Kellerwand dicht bekommen, wenn man von außen neu abdichtet oder hat man da bei Betonsteinkellern keine Chance? Feucht wird es bei mir genau auf der Wand Richtung Straße im Eck zur Grundgrenze. Laut Nachbar bei ihm nichts an der Stelle.

Ich hab mir gedacht, wenn es nicht anders geht ein Sickerschacht evtl. entlang des Zauns zb rechteckig 0,5m * 3m und 1m tief oder so? Geht sowas? Darf man das quasi an der Strassengrenze machen? Abstand zum Haus wäre dann 3m-0,2m Zaun-0,5m Schacht=2,3m eher dann wohl so um die 2m.
16.7.2021 (#22)


hausplanung schrieb: Würde man meine Kellerwand dicht bekommen, wenn man von außen neu abdichtet oder hat man da bei Betonsteinkellern keine Chance?

Die Wand wäre nicht das Problem, aber vermutlich die Bodenplatte und der Übergang zur Wand.
16.7.2021 (#23)
Inwiefern die Bodenplatte? 

kann man nicht von außen die Abdichtung von der Bodenplatte über den Übergang bis auf die Wand ziehen?
16.7.2021 (#24)
Das kommt halt sehr darauf an, wie das gemacht wurde, meine 'Bodenplatte' aus den 70er ist 15cm dick und liegt auf Streifenfundamenten. Die Wahrscheinlichkeit, dass da irgendwo ein Riss ist, liegt bei nur geringfügig unter 100%

In der Wand kommt es auch auf die Bewehrung an. Teilweise ist da gar keine verbaut worden, dann ist auch da eine dauerhafte Abdichtung schwierig.
17.7.2021 (#25)
Aber würde es nicht reichen, einfach die Isolierung bei der Fundamentplatte beginnend die Wand vertikal hinauf zu verlegen? Wenn dann ein "Riss" zwichen Boden und Wand ist, wird der ja mitisoliert.

Bei mir dürfte es kein Streifenfundament sein, sofern man das auf dem beigefügten Bild erkennt, oder?


Regensickerschacht
17.7.2021 (#26)


hausplanung schrieb: Wenn dann ein "Riss" zwichen Boden und Wand ist, wird der ja mitisoliert.

Wenn sich der bewegt, dann reißt eventuell auch die neue Isolierung.

Der Boden sieht recht schottrig aus, vermutlich reicht eine Abdichtung der Wand mit Bitumen oder KMB. Aber versprechen kann das eher keiner
17.7.2021 (#27)
eine Gefahr, dass da etwas aus-/unterspült wird, besteht vermutlich weniger?

Könnte man mein Problem generell ignorieren, sprich kann etwas passieren, wenn da jedes Jahr diese Stelle ein paar Mal für wenige Tage nass wird und dann wieder trocken ist, außer dass es innen nicht schön aussieht?


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