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Raumthermostat unterputz

26 Beiträge | letzte Antwort 17.11.2018 | erstellt 16.11.2018
Hallo, 
Ich präferiere zu einem Raumthermostat, das ich Unterputz installieren könnte, weil ich dort an der Stelle eine UP-Dose habe. 
Konkret zur Eberle Fit np 3r 

Jetzt stelle ich mir die Frage, wie gut das Thermostat die Temperatur bestimmen kann, wenn der Fühler? In der Dose sitzt?!

Würde das trotzdem funktionieren? 
Und wenn ja, wie gut bzw. wieviel schlechter als ein aufputz Thermostat? 

 
16.11.2018 20:53
was macht der raumthermostat?
stand der technik ist außentemperaturgeführte heizkurve...
16.11.2018 22:00
Ich habe ein Raumthermostat zusätzlich zu der außentemperaturgeführten Kurve. Funktioniert prima, obwohl Unterputz. Es wäre ein Fühler dabei gewesen, den man in Riegelwände oder auch Estrich verlegen könnte, was ich allerdings nciht gemacht habe.
16.11.2018 22:09
Ok, welches Modell hast du? 


16.11.2018 22:41
da muss ich mal schauen... die günstigsten, die es bei Amazon gab. Ich glaub das Raumthermostat hat so um die 15€ das Stück gekostet. 
17.11.2018 8:01
https://www.amazon.de/gp/product/B0799J4DLJ/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&tag=wwwenergiespa-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B0030BEM0K

die hab ich
17.11.2018 8:11
Wir haben auch im slzi und in beiden kizis je einen Leerverrohrungsauslass für raumthermostat- aber halt Aufputz dann. 
Haben aber auch aussenfühler wie dyarne meint. Hätte im Nachhinein auf die verrohrung verzichten können bei dem heizsystem. Jetzt halt noch  kleine Löcher 🙄

Raumthermostat unterputz
17.11.2018 9:00
ich habe den innentemperaturfühler zuerst in wohnzimmer gehabt, dann verschoben halb in die wand auf den gang.
die wp arbeitet anhand aussentemperaturgeführten heizkurve. innentemperaturfühler kann man dazuschalten.
habe mich vor allem im ersten jahr mit dem innentemperaturfühler gespielt, aber kein befriedigendes ergebnis erzielt. er verfälschte mir die heizkurze so, dass einige räume im haus manchmal verhungerten. zb keller, der keine solare erträge mitbekommt würde kälter.
'leider' gibt's für mein haus keinen referenzort, nach dem ich innentemperaturmäßig steuern könnte. deshalb ist nun der innenraumfühler nurmehr zur anzeigezwecken da.
die wirkliche gesamthaustemperatur kann ich anhand des gemischten rücklaufs 'erahnen'. und die wp schaut, dass sie immer den richtigen vorlauf hält.
17.11.2018 11:59
also lange rede kurzer sinn:

raumthermostate sind eigentlich relaitv sinnlos, noch sinnloser bei fußbodenheizung.
mit der regelung kann man sich einmal spielen an den FBH-Verteilern und sich hier "hinarbeiten".

und ja, auch ich hab einen außenfühler, einen fühler noch am heizungs-kupferrohr, mit dazugeschaltetem sicherheitsthermostaten.

seht ihr das auch so - verzicht auf die raumthermostate?!?
ich überlege noch, im wohnzimmer so einen digitalen eberle 3r hinzuhängen, einfach zur temperaturanzeige und weil das der hauptraum ist. (hat auch einen ofen drinnen stehen)
17.11.2018 14:31


gif0061 schrieb: also lange rede kurzer sinn:

raumthermostate sind eigentlich relaitv sinnlos, noch sinnloser bei fußbodenheizung.
mit der regelung kann man sich einmal spielen an den FBH-Verteilern und sich hier "hinarbeiten".

und ja, auch ich hab einen außenfühler, einen fühler noch am heizungs-kupferrohr, mit dazugeschaltetem sicherheitsthermostaten.

seht ihr das auch so - verzicht auf die raumthermostate?!?
ich überlege noch, im wohnzimmer so einen digitalen eberle 3r hinzuhängen, einfach zur temperaturanzeige und weil das der hauptraum ist. (hat auch einen ofen drinnen stehen)


Ich seh es nicht so. Eine gewisse Sinnlosigkeit kann man den Raumthermostaten nicht absprechen. Wir haben z.B. auch einen im Wohnzimmer, wo ein Zusatzofen steht. Wenn ich einheize und das Thermostat abschaltet, dann ist der Estrich nach 2 Stunden "kalt". Bis dahin kann der Abend schon am Ende sein. Es gibt gefühlte 99% der Häuslbauer, die das Raumthermostat als sinnlos erachten.

Meine Meinung ist dazu: Hast du einmal welche, liebst du sie... und gibst sie nie mehr her. Ich hab viele sinnlose Sachen. Aber diese hat fürs ganze Haus "nur" 600€ gekostet
17.11.2018 15:07
vielleicht wär der ofen auch nicht nötig gewesen? kostenmäßig machte der verzicht aufs ganze haus schon was aus.
immer wohlfühltemperatur ohne "einheizen" zu müssen und geld gespart und keinen 'thermostat' gebraucht.
17.11.2018 17:12


brink schrieb: vielleicht wär der ofen auch nicht nötig gewesen? kostenmäßig machte der verzicht aufs ganze haus schon was aus.
immer wohlfühltemperatur ohne "einheizen" zu müssen und geld gespart und keinen 'thermostat' gebraucht.


Auch bei Wohlfühltemperatur heizen wir gerne mal den ofen im Wohnbereich ein, nur fürn Effekt und das dazugehörige Gefühl.
. Und spätestens bei längerem Stromausfall, wenn die Temperatur schnell mal nicht mehr im angenehmen Bereich ist, weis man den Ofen sehr zu schätzen...
17.11.2018 17:37


teslason schrieb: Und spätestens bei längerem Stromausfall, wenn die Temperatur schnell mal nicht mehr im angenehmen Bereich ist, weis man den Ofen sehr zu schätzen...


Was ist "länger"? Ein Tag ist kein Problem und wenn's mal mehrere Tage flächendeckend keinen Strom gibt hast eh andere Probleme. 
17.11.2018 18:18


brink schrieb: vielleicht wär der ofen auch nicht nötig gewesen? kostenmäßig machte der verzicht aufs ganze haus schon was aus.
immer wohlfühltemperatur ohne "einheizen" zu müssen und geld gespart und keinen 'thermostat' gebraucht.


Auf jeden Fall ist der Ofen für uns ein Luxusgut. Über 10.000€ für ein wenig "Feuerschauen". Rechnet sich nie. 

Aber das ist bei Luxus so: Es wird gekauft, weil es für einem der Preis wert ist
17.11.2018 19:08


teslason schrieb: Und spätestens bei längerem Stromausfall, wenn die Temperatur schnell mal nicht mehr im angenehmen Bereich ist, weis man den Ofen sehr zu schätzen...


kein thema für 1-2 tage.
ich brauche 10-20 teelichter und personenanwesendheit um im winter das haus bei temperatur zu halten. oder sonne.
nach 2 tagen stromstromausfall will ich mir die welt anschauen


Spore schrieb: Auf jeden Fall ist der Ofen für uns ein Luxusgut.


ACK!
17.11.2018 19:15


brink schrieb: nach 2 tagen stromstromausfall will ich mir die welt anschauen


Zwei Hügel weiter haben sie schon eine ganze Woche geschafft.
Gleichzeitig war das Tal von der Umwelt abgeschnitten – minderlustig.
Allerdings hilft da ein Ofen auch nicht so recht weiter, da wäre dann ein Holzherd angesagt
17.11.2018 19:38


brink schrieb: 10-20 teelichter


Haha...

Jetzt musste ich die Heitzleistung eines Teelichts googlen 
17.11.2018 20:55
ich jetzt auch 
ok, bei grob 35w habe ich ein wenig untertrieben. derzeit (~0° at) läuft die heizung ca. 14 stunden auf minimalleistung. d.h. ich bräuchte derzeit ca. 10 teelichter pro geschoss (x3).
(notfalls reichte aber og geschoss)
17.11.2018 21:50


Casemodder schrieb: [ref]Casemodder:52000_1#483407[/ref]Was ist "länger"? Ein Tag ist kein Problem und wenn's mal mehrere Tage flächendeckend keinen Strom gibt hast eh andere Probleme. 


Wir nicht... Usv/PV Insel und Generator... 


Spore schrieb: [ref]Spore:52000_1#483414[/ref] Über 10.000€ für ein wenig "Feuerschauen". Rechnet sich nie. 


Bei uns waren es eher 2300€ für den Kamin und 350€ für den Schwedenofen.


brink schrieb: [ref]brink:52000_1#483418[/ref]ich brauche 10-20 teelichter und personenanwesendheit um im winter das haus bei temperatur zu halten. oder sonne.


Sonne hilft natürlich ungemein, aber im Winter leider rar gesäht... 

Eine rechnerische Betrachtung der "Teelichtheizung":




nett nachgerechnet und mit einem Beispiel über die Energieausbeute...

Ich beschäftige mich schon lange (beruflich wie privat) mit dem Thema Stromausfall, und von der Kerzenlösung kann ich nur dringenst abraten. Muss natürlich jeder selber wissen, aber für meine Zwecke ist der Ofen die perfekte, zumal ich in dem Fall eines Stromausfalles/Heizungsausfalls wichtigere Dinge zu tun habe, als Feuerwächter für die Teelichter zu spielen.
17.11.2018 22:15
komm jetzt, glaubst wirklich, ich habe so viele teelichter zuhause???
brauche ich auch nicht.
und stromausfall stellt in unserer gegend keine gefahr da. das ist jedoch klarerweise ortsabhängig, wie vardi schreibt.


teslason schrieb: Bei uns waren es eher 2300€ für den Kamin und 350€ für den Schwedenofen.


ist ja sensationell.

aber die beste versicherung ist, keine wärme brauchen zu müssen. daher auch der weg zum passivhausnahem bau.


teslason schrieb: Ich beschäftige mich schon lange (beruflich wie privat) mit dem Thema Stromausfall,


ok, gib mal ein paar daten her.
was waren die längsten stromausfälle in den letzten 10 jahren. welches gebiet, welche durchschnitts aussentemperatur und wetter während ausfall. so etwas.
17.11.2018 22:33


brink schrieb: brauche ich auch nicht.
und stromausfall stellt in unserer gegend keine gefahr da


Das ist die gängige Meinung... 

http://lmgtfy.com/?q=Stromausfall+in+Europa+im+November+2006

Teile von Deutschland(und damit meine ich die im Flachen Teil ala Marchfeld) waren bis zu 2 Wochen ohne Stom als Folgeerscheinung.
Waren zwar nur einige Tausend, aber gut.

Passivhausstandard ist natürlich ein guter Anfang, ich selbst habe um die 30kWh/m2 aber mit dem 9kW Ofen bekomm selbst ich nicht das Haus dauerhaft auf eine angenehme Temeratur wenns draußen -10*C hat. Ohne Heizstab vom Generator betrieben und Umwälzpumen für die FBH schauts mager aus.

Und ja, ich hab es ausgetestet weil ich der Meinung bin, bevor ich wahllos Meinungen  eines Bekannten meiner Schwester dessen Arbeitskollege das schon mal gehört hat vertraue, probier ichs lieber aus... 

Hat sich bewärt.. 
17.11.2018 22:39
Reden wir jetzt hier vom Raumtemperaturfühler der dann direkt an die Heizungststeuerung geht Raumthermostat für 



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